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Die auto(besser)wisser


carmondo News-Blog

Archive for Juni, 2007

Berlin-Kreuzberg: Ein automobiler Streifzug I
Juni 29th, 2007 von Christoph Römer

Berlin-Kreuzberg: Allein der Name dieses durchaus wohnlichen Stadtteils ruft diverse Mythen und Klischees in uns wach. Seien es die bekanntermaßen langen “Kreuzberger Nächte”, die seinerzeit von den Gebrüdern Blattschuss besungen wurden, seien es die jährlichen Bilder der Maikrawalle, bei denen so manches Auto in Flammen aufgegangen oder umgestützt (oder beides) wurde.

Doch als Bewohner dieses Kiezes und gleichzeitiger Über-Autos-Schreiber fällt mir immer wieder auf, welche Vielfalt an fahrbaren Untersätzen hier geboten wird. Was anderenorts gerne mal im Museum landet, bevölkert hier die Straßen.

So habe ich einfach mal die Kamera eingepackt und einen Spaziergang durch den Bezirk unternommen. Wohlgemerkt: Alle Bilder wurden an einem Tag aufgenommen und sind keineswegs “optimiert”. Ich denke mal, dass diejenigen, die mehr Zeit mitbringen (und vor allem wirklich fotografieren können) ganze Bildbände mit Kreuzberger Autogeschichte voll bekämen.

Aber genug der Vorrede und nichts wie raus auf die Straße:

mg_vorne.jpg

Den Anfang macht ein eher distinguierter Brite namens MG. Super erhalten und abgestellt am Tempelhofer Damm, direkt an der Grenze zu Kreuzberg.

mg_hinten.jpg

Natürlich kann es nicht so edel weitergehen, denn schließlich handelt es sich bei Kreuzberg um einen der ärmeren Berliner Bezirke (nein, ich komme jetzt nicht mit dem Satz “Arm aber Sexy”)

In der Mittenwalder Straße begegnet uns ein selten gewordener Vertrauter:

r4_vorne.jpg

Einfach nur schön, dieser R4 und nach meiner Einschätzung kam danach nie wieder so ein sympathischer Kasten(wagen) aus Frankreich.

r4_seite.jpg

Direkt um die Ecke liegt die Fürbringer Straße und dort begegnet uns das erste wirkliche Highlight. Den guten alten Manta hatte ich jahrelang nicht mehr gesehen und vor allem in diesem Rostrot ist das ein echter Hit:

manta_vorne.jpg

manta_hinten.jpg

Doch bevor wir hier ins Träumen geraten, schnell weiter auf die Körtestraße, wo uns ein wahrlich Kreuzberg-typisches Mobil unterkommt.

Hier ist nicht die funktionstüchtige “Wanne” gemeint, die nachwievor in polizeilichen Diensten durch die Straßen eilt, sondern einer der vielen außer Dienst gestellten Polizeiwagen.

polizei_vorne.jpg

Ob Sirene und Blaulicht noch funktionieren, wollte ich allerdings nicht fragen.

polizei_seite.jpg

Imnördlichen Teil Kreuzbergs, unweit der ehemaligen Mauer steht dann der vermeintliche Star des Rundgangs. Ein 190er in Topzustand.

mercedes_vorne_s2.jpg

Klar, das anlässlich eines solchen Traumwagens dann auch die Sonne zum Vorschein kam.

mercedes_hinten_s.jpg

Um etwaige Ladezeiten nicht allzusehr zu strapazieren, bescheide ich mich hier und zeige nur fünf “Schnappschüsse”. Aber keine Sorge: Es gibt noch einen zweiten Teil mit teilweise echten Raritäten.

Vorgestellt: 4 Drivers Only
Juni 29th, 2007 von Christoph Römer

4 Drivers Only - diesen Satz könnte man sicherlich noch um die “Readers” erweitern, denn dieses Weblog aus der Creative Weblogging-Familie macht auch dann Spaß, wenn man zufällig kein Auto in der Garage stehen hat.

screenshot_4drivers.gif

Und auch, wenn der Name durchaus Raum für allerhand Gefährte schaffen würde, geht es hier in erster Linie um Autos und im engeren Sinne bevorzugt um schnelle Autos. Stammautor Gunnar Heinrich macht keinen Hehl aus seinem Faible für sportliche Gefährte und verwöhnt uns mit Berichten über Pagani Zonda, Bugatti Veyron oder auch den Besuch eines Ferraris bei Papst Benedikt XVI.

Klar, dass auch vermeintliche “Langweiler” wie Berichte über den neuen Ford Focus oder ein neues Sicherheitstraining bei BMW nicht fehlen dürfen. Abgerundet wird dieser wunderbar ausgewogene Themenmix durch wirklich feine YouTube-Videos, bei denen man sich immer wieder fragt, wie Gunnar die aufgespürt hat.

Zugegeben: Die Big Players wie Jalopnik oder auch Leftlanenews haben einfach mehr Masse an Artikeln zu bieten und informieren wohl auch allumfassender. Doch wenn es darum geht, wirklich exzellente Artikel zu lesen, die eigentlich alle wichtigen Themen abdecken, dann ist 4 Drivers Only durchaus konkurrenzfähig.

DARPA Urban Challenge: Autorennen ohne Fahrer
Juni 28th, 2007 von Christoph Römer

Man stelle sich vor, dass in der Formel 1 künftig Renault gegen Ferrari, McLaren gegen Toyota und so weiter antreten. Das ist schon so? Okay, aber momentan sitzen auch noch Menschen hinter dem Steuer, die - wie im Fall Kubicka - sogar ihr Leben riskieren.

Doch die Autos der Zukunft brauchen keinen Fahrer mehr. So berichtet Auto-News über die DARPA Urban Challenge, bei der auch ein VW Passat an den Start geht. Anstelle eines Menschen übernehmen hier zwei Intel Core Duo-2-Prozessoren mit zwei Simultanverarbeitungseinheiten pro Chip das Steuer. Menschen werden allenfalls benötigt, um die Prozessoren zu programmieren.

Doch der Reihe nach: DARPA bedeutet Defense Advance Research Projects Agency und ist eine Agentur des Pentagons. Das Ziel des Wettbewerbs, an dem auch der Passat mitmacht ist es, ein Auto ohne menschlichen Eingriff über eine Distanz von 96 Kilometer zu bewegen und das durch einen nachgebauten Stadtkurs mit starkem Autoverkehr.

Bei eine Vorentscheid konnte der Passat, der nach dem Gründer der altehrwürdigen Stanford Universität “Junior” getauft wurde, bereits überzeugen und hat gute Chancen, ins Finale am 3. November einzuziehen.

Bei der Grand Challenge im Jahr 2005 konnte bereits ein VW Toureg gewinnen und absolvierte 211 Wüstenkilometer in knappen sieben Stunden. Damals handelte es sich erst um den zweiten Wettbewerb in dieser doch recht jungen Disziplin.

Ich will mal von der im Vordergrund stehenden sinnvollen Verwendung in Militär, Straßenverkehr oder Forschung absehen und mich auf den Rennsportaspekt konzentrieren.

Wäre es nicht maximal unterhaltsam, wenn die Formel 1 Boliden ohne jede Geschwindigkeitsbegrenzung und Abriegelung gegeneinander antreten und ggf. sogar Rammen und von der Strecke drängen möglich würden? Okay, das klingt nach jugendlichem Übermut und Computerspielästhetik. Doch wenn sowieso niemand am Steuer sitzt und die Strecke vernünftig abgesichert ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ein solcher “Sport” begeisterte Zuschauer findet.

Der Fantasie sind bei den selbststeuernden Fahrzeugen kaum Grenzen gesetzt, sei es im vernünftigen Bereich, sei es im Entertainment.

Porsche: Boxster-Verkäufe gehen zurück
Juni 27th, 2007 von Christian Ludwig

Nach langer Erfolgsphase treten die Zuffenhausener bei Absatz und Umsatz auf die Bremse: Der Sportwagenhersteller hat zwar von August vergangenen Jahres bis Ende Mai weltweit 79 540 Fahrzeuge verkauft. Im Vorjahreszeitraum waren es aber noch 24 Autos mehr. Auch der Umsatz stagnierte bei 5,98 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,96 Milliarden Euro). Während der Cayenne und der 911er gut laufen, lagen die Boxster-Verkäufe mit 22 806 Autos knapp unter Vorjahresniveau. Größtes Sorgenkind von Vorstandschef Wendelin Wiedking ist das US-Geschäft. Hier verzeichnet der Autokonzern zwischen August 2006 und Ende Mai 2007 ein Minus von neun Prozent. Grund ist offenbar die Rabattpolitik der amerikanischen Wettbewerber, der Porsche laut Wiedking nicht gefolgt sei. Falls die Amerikaner mit dem Spritsparen ernst machen sollten, werden die Sorgenfalten von Wiedking in naher Zukunft eher größer.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2006/2007 erwartet der Porsche-Chef zwar ein deutlich besseres Vorsteuerergebnis, Allerdings kommt das nicht durch wachsende Autoverkaufszahlen zustande, sondern beruht auf Kurssicherungsgeschäften im Zusammenhang mit dem Kauf von Volkswagen-Aktien und auf der Wertsteigerung der VW-Aktie, die Porsche in den Büchern berücksichtigen muss.

Illegale Autorennen offensichtlich im Trend
Juni 27th, 2007 von Christoph Römer

Nichts gegen Formel 1, DTM und Co. Wer gerne schnell fährt kann dies ja auch tun, sofern das Setting stimmt. Und so finden sich auch zahlreiche Hobbyrennfahrer auf Nürburgring und Co. ein und drehen gegen ein bisschen Geld ihre Runden.

Doch offensichtlich scheint der Renntrieb in der Bevölkerung noch ausgeprägter zu sein, als es die momentanen Rennstrecken abdecken. So mehrt sich in der letzten Zeit die Berichterstattung über illegale Autorennen.

Beim ModBall beispielsweise gingen sage und schreibe 92 Personen an den Start und heizten mit ihren Boliden von London über Amsterdam nach Köln, Prag, Wien, Mailand, Lyon und schließlich nach Genf.

Noch bekannter ist da das “Cannonball-Rennen” bzw. die Gumball 3000, bei der nur ausgewählte FahrerInnen dabei sein können. Zunächst einmal muss der Wagen stimmen und dann benötigt man auch das entsprechende Kleingeld, um bei dieser Tour d´Europe teilzunehmen.

Großes Vorbild für all diese Rennen ist der Film “The Cannonball Run” mit Burt Reynolds in der Hauptrolle, der 1981 insbesondere bei den Auto-Fans für Furore sorgte. So gibt es sogar eine eigene Organisation, die die illegalen Rennen veranstaltet und die Webseite Cannonballruneurope betreibt. Was man dort liest, ist wirklich unglaublich:

The Cannonball name originates from the die-hard adventurer Erwin G. “Cannonball” Baker, the greatest cross-country record breaker of them all. Baker set 143 American distance records, including a 53½ hour coast to coast solo drive averaging over 50 mph in 1933! He died a hero in 1960.

Eine wahrlich seltsame Art, einen Helden zu verehren.

Doch zurück nach Deutschland. Hier scheint es gang und gäbe zu sein, das Jugendliche mit ihren Autos gegeneinander antreten. Der Spiegel berichtet aktuell allein über drei Fälle in Niedersachsen, Hamburg und Berlin. Die Dunkelziffer ist sicherlich deutlich höher, denn in den wenigsten Fällen kann die Polizei mit einem Porsche, Ferrari oder auch nur einem getunten GTI mithalten.

Was aber tun gegen diesen Wahnsinn, der auch schon einige Todesopfer gefordert hat? Eine Möglichkeit bestünde sicherlich in der Abgrenzung richtiger Rennfahrer gegen diesen Irrsinn. Eine Kampagne mit Schumi, Frentzen oder Heidfeld, die die Raserei als “uncool” brandmarken wäre ein erster Schritt.

Doch auch die Autoindustrie ist gefragt, denn hier wird immer wieder propagiert, dass Autos möglichst powerful zu sein haben.

Auch die Tuning-Szene, die überaus selten kritisiert und teilweise (TÜV Rheinland) sogar hofiert wird, könnte sich durchaus gegen solche Rennen verwahren und das auch offiziell.

Denn sonst könnte es schnell passieren, dass normale und regelgerechte Tuner in einen Topf mit den illegalen Rasern geworfen und entsprechend an den Pranger gestellt werden.

Man stelle sich nur vor, was passiert, wenn mal bei einem der Rennen ein Kind überfahren wird und sich die Massenmedien auf dieses Thema stürzen.

Da ist es vielleicht besser, im Vorfeld zu reagieren und hier sind vor allem diejenigen aufgerufen, die nah an der Szene sind und folglich auch eine gewisse Credibility mitbringen.

Das Auto: Gebrauchsgegenstand versus Lifestyle-Produkt
Juni 26th, 2007 von Christoph Römer

Dass es sich - insbesondere in deutschen Landen - bei einem Auto um mehr handelt, als um einen reinen Gebrauchsgegenstand, wird als bekannt vorausgesetzt. Ein Auto, das ist nicht nur Statussymbol, sondern auch ein Lifestyleprodukt allererster Güte, mit dem man(n) sogar seine Lebenseinstellung zum, Ausdruck bringen kann.

So ist beispielsweise ein Alfa Romeo ebenso ein Statement, wie ein Ford Mondeo oder beispielsweise ein Mini oder ein Porsche (sofern man sich einen solchen leisten kann).

Doch in der letzten Zeit konkurrieren Automarken nicht nur mit anderen Automarken, sondern auch mit Handyanbietern, Kleidermarken etc.

Okay: Die Porsche-Sonnenbrille ist ein alter Hut und kann notfalls auch noch unter Merchandising abgespeichert werden. Doch warum um alles in der Welt, stellen die Autokonzerne nun auch noch Handys her? Denn folgt man einem Artikel bei Telefon.de so haben sowohl Ferrari, als auch Porsche und nun auch noch Hummer ein eigenes Telefon vorgestellt.

Ganz extrem treibt es da MINI. Hier noch von einem Auto zu sprechen, ist fast schon blauäugig. Auf der Webseite des Mini Shops begegnen uns zahlreiche Kleidungsstücke, Picknickzubehör, eine Mini-Kuckucksuhr, eine Multifunktionsdecke aber auch Schmuck, Spielzeug, Schreibwaren etc.

Bei smart ist das übrigens nicht anders, nur dass hier Geschirr, Uhren, ein Eiswürfel-Hersteller und eine Menge anderer, vermeintlich autoferner Accessoires an den Start gehen.

Es fragt sich dabei, wann der Schritt von einem Autohersteller hin zu einem Lifestyle-Konzern vollzogen ist. In einer anderen Branche hat es Tchibo ja schon vorgemacht, denn hier spricht vermutlich kaum noch jemand der jüngeren Generation von einem Kaffeeanbieter.

Werden wir vielleicht noch erleben, dass Mini eher als Inbegriff für coole Klamotten als für Autos und Smart am ehesten für das hübsche Geschirr bekannt wird. Vermutlich noch nicht so bald, doch erste Schritte in Richtung eines kompletten Lifestyle-Angebots werden meines Erachtens schon unternommen.

Fensterputzer und Co. - Von Ampeln und Dienstleistungen
Juni 26th, 2007 von Christoph Römer

Willkommene Dienstleistung oder Belästigung. Solide Arbeit oder kriminelle Wegelagerei. Fleißige junge Menschen oder Bettler de Luxe - wenn es eine großstädische Erscheinung gibt, die die Menschen polarisiert, dann wohl die Scheibenputzer, die - zumindest in Berlin - an nahezu jeder Ampel auf Kundschaft lauern.

Und offen gestanden: Eine Antwort auf die oben aufgeworfenen Fragen, kann auch ich nicht geben, denn schließlich handelt es sich hier um eine überaus heterogene Gruppe, die dementsprechend auch unterschiedlich höflich bis offensiv zu Werke geht.

Der Spiegel hat sich nun des “Problems” Scheibenputzer gewidmet und schreibt über eine Situation, die rechtlich keineswegs eindeutig geklärt ist. So lesen wir in dem Artikel:

Tatsächlich bewegen sich die Putzer in einer rechtlichen Grauzone. Es gibt keine Berufsbezeichnung, es handelt sich nicht um Schwarzarbeit.

Dumm nur, dass sich in der letzten Zeit die Beschwerden mehren und dadurch auch ehrliche und höfliche Scheibenputzer diskreditiert werden. Denn manchwer putzt auch die Scheiben, wenn man ausdrücklich ablehnt, manchmal kann es sogar vorkommen, dass man/frau beschimpft wird, wenn das Salär zu niedrig ausfällt, aber eben nur manchmal.

Dringender Handlungsbedarf also und so heißt es auch in dem Artikel:

Polizeisprecher Polley möchte, dass die Politik für Klarheit sorgt. “Uns ist das Problem bekannt. Wir gehen den Beschwerden nach. Aber die Gesetzeslage muss geklärt werden.”

Dem kann ich mich nur anschließen. Denn durch ein transparentes Gesetz mitsamt Genehmigungen, könnte man die eigentlich doch gute Geschäftsidee auf eine stabile Grundlage stellen. “Schwarze Schafe” würden, aufgrund ihrer vorherigen Anmeldung- schnell identifiziert und vielleicht wäre es sogar möglich, bestimmte Richtpreise festzulegen.

So würden gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1. Eine Menge junger Menschen hätte Arbeit und müsste dementsprechend nicht den (Bitt-)Gang zu einer Behörde antreten.

2. Die AutofahrerInnen Berlins hätten bei Bedarf immer eine saubere Scheibe und guten Durchblick

3. Anderen autonahen Dienstleistungen wäre Tor und Tür geöffnet, denn warum nicht auch ein mobiler Felgenputzer, Einparker, denen man im Parkhaus nur den Schlüssel aushändigen muss und vieles mehr. Insbesondere Deutschland wäre ein geeignetes Land, um jede Menge alter und neuer Ideen in die Tat umzusetzen, denn wo sonst genießt das Auto einen solchen Stellenwert.

carmondo Community noch in der Betaphase
Juni 25th, 2007 von Christian Ludwig

Wie Ihr vermutlich längst bemerkt habt, ist die gesamte carmondo Website noch in der Betaphase. Wir sind ständig dabei, die carmondo Community bedienungsfreundlicher zu machen. Ab sofort könnt Ihr Euch schneller registrieren. Das carmondo System erkennt auf Anhieb, wenn ein Nickname schon vergeben ist und weist sofort darauf hin. Jedes Community-Mitglied kann im Account-Bereich jederzeit sein Profil bearbeiten, Profilbilder austauschen und die eigenen Adressen der Websites und Blogs eingeben.

In der GARAGE gibt es neuerdings eine Funktion zum direkten Vergleich der Fahrzeuge. Hier könnt Ihr zwei zuvor im Auto-Konfigurator ausgewählte Autos mit deren Serienausstattungen einander gegenüberstellen und auf Wunsch sogar mit allen Daten ausdrucken.

Auch die BILDER und VIDEOWELT haben wir komplett überarbeitet und mit neuen Funktionen versehen. Dadurch könnt Ihr Eure Kommentare zu einem Bild/Video schreiben und allen Community-Mitgliedern Eure Meinung über das eingestellte Werk mitteilen. Die Embeded-Funktion ermöglicht ein schnelleres und leichteres Einbinden der Bilder in Euren Foren- und Blogbeiträgen.

Das sind erst einmal kleinere Verbesserungen der Community-Funktionalitäten. Auch in Zukunft arbeiten wir an der Bedienungsfreundlichkeit. Dabei ist uns natürlich das Feedback der carmondo Mitglieder willkommen. Schreibt uns im Forum unter dem Stichpunkt Feedback oder an dieser Stelle ins Blog, wenn Ihr noch Verbesserungswünsche, Fragen oder Kritikpunkte habt.

50 Jahre Tatü-Tata - Der Notarztwagen hat Geburtstag
Juni 25th, 2007 von Christoph Römer

Was macht man, wenn man einen Unfall hatte? Richtig: Man wählt die 112 und nach wenigen Minuten ertönt bereits das Martinshorn des zur Hilfe eilenden Notarztwagens. Eine überaus praktische Sache, die wir längst als absolute Selbstverständlichkeit ansehen.

Dabei ist der Notarztwagen noch gar nicht so alt. Es war im Jahr 1957 als die erste “rollende Klinik” in Dienst gestellt wurde und zur damaligen Zeit war es keineswegs abzusehen, dass 50 Jahre später 18.900 Notarzt- oder Krankenwagen über Deutschlands Straßen rollen würden.

Der Spiegel hat sich die Mühe gemacht und die Geschichte des Notarztwagens aufbereitet. So erfahren wir beispielsweise, dass die Idee, den Arzt zum Kranken zu bringen und nicht umgekehrt, bereits in der Antike angewendet wurde.

Doch haben Arztbesuche und die schnelle Hilfe nicht allzuviel miteinander zu tun. Vor allem in punkto Preis gehört mehr dazu, als einfach mit einem x-beliebigen Lieferwagen zu den Patienten zu fahren. Denn:

Die Anforderungen an die Notarztwagen sind in der Norm DIN 75079 festgelegt. Die bestimmt unter anderem, dass der Wagen über ABS verfügen, beladen in maximal 14 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und einen Wendekreis von weniger als zwölf Meter haben muss.

Der Ausbau eines Wagens zum Notarztwagen kann gut und gerne mehr als 20.000 Euro kosten, je nachdem, was alles an Bord sein muss.

Klar, dass es auch hierfür eine DIN-Norm gibt. Über die DIN EN 1789 klärt uns unter anderem die Webseite Rlst.de auf und informiert über das medizinische Gerät, dass an Bord sein muss.

Auf jeden Fall aber gibt es wohl kaum einen Automobiltyp, der so sehr über alle Zweifel erhaben ist, wie der Rettungswagen. Auch wenn sich niemand darüber freut, diese Mobile von innen zu sehen ist es gut, dass es sie gibt.

Deshalb: Happy Birthday und der Wunsch, dass auch in den kommenden Jahren genügend Rettungs- und Notarztwagen bereit stehen.

Der Pommes-Test mit dem Alfa Spider
Juni 22nd, 2007 von julian

Etwas Ketchup fehlt vielleicht noch, dachte ich zumindest, als ich mal wieder dabei war, mich vollkommen lächerlich zu machen. Ausgerechnet an Fronleichnam stopfte ich einzelne Pommes in die Auspuffrohre eines Autos, diesmal des Alfa Romeo Spider. Die Pommes-Frage muss erneut beantwortet werden, koste es, was es wolle.

[mygal=alfaspiderpommes1]

Und das bedeutet beim Spider, dass ich gleich vier Auspuffrohre zu füllen habe. Was für ein Knochenjob, kniend auf dem Asphalt eine Pommes nach der anderen in die noch heißen Auspuffrohre zu stecken – während immer wieder Fahrradfahrer ungläubig schauend vorbeiradeln. Mein Gott, haben die mich seltsam angeschaut. Das war mir dann irgendwann doch so unangenehm, dass ich einfach nur die zwei linken Rohre gefüllt und es dann auf die zwei rechten hochgerechnet habe.

[mygal=alfaspiderpommes2]

In das äußere Auspuffrohr passten 55 Pommes, in das mittlere 57. Das macht dann insgesamt 224 Pommes für den Alfa, was etwas weniger als vier große Tüten vom McDonald’s entspricht. Das kostet etwas weniger als 7,20 Euro. Sei’s drum, man bekommt eben nix geschenkt. Auch nicht die Antwort auf die überlebenswichtige Pommes-Frage.

Plymouth Belvedere - rostige Zeitkapsel
Juni 22nd, 2007 von Christoph Römer

Eigentlich ist die Kategorie “Autoleben” nicht unbedingt die geeignete, um ein Postings über den 1957 eingegrabenen Plymouth Belvedere einzuordnen. Denn in diesem Fall müsste es eher “Autosterben” heißen. Aber der Reihe nach:

Im Jahr 1957 wurde in der US-amerikanischen Großstadt Tulsa ein Plymouth Belvedere (also einer dieser typischen 50er Jahre Ami-Cruiser) eingebuddelt. Offizielle Begründung war die Schaffung einer Zeitkapsel, die unter anderem auch eine US-Flagge, Briefe, eine Büchse Bier und ein paar andere Alltagsgegenstände enthielt.

Doch als man den Plymouth nach nur 50 Jahren mit viel TamTam exhumierte fand man nur noch Schrott:

Der Plymouth ist total verrostet, das Interieur vergammelt, viele der Grabbeigaben sind rettungslos verrottet. Aus dem stolzen Stück “Detroit Iron” ist ein “Detroit Zombie” geworden, wie der Stern berichtet.

Da fragt man sich eine ganze Menge, aber erst, wenn man mit dem Kopfschütteln fertig ist. Wieso um alles in der Welt, wird ausgerechnet ein Auto vergraben? Das kann man doch auch in ein Museum stellen, wenn es konserviert werden soll. Einen besseren Weg zur Konservierung alter Ami-Kutschen wählte da die nahe gelegenen Insel Kuba. Dort fahren die ganzen Dodge, Plymouths, Buicks, Lincolns und Co. nämlich noch munter durch die Gegend und stellen gewissermaßen lebende Zeitkapseln dar.

Die nächste Frage: Warum wird der Wagen dann nach nur 50 Jahren wieder ausgegraben? Da ist doch klar, dass man nichts Spektakuläres findet, alldieweil in den 50er Jahren ja auch schon die Massenproduktion erfunden war und die meisten der Gegenstände (von den Briefen mal abgesehen) zu tausenden in irgendwelchen Garagen oder Speichern vermodert.

Zuletzt der Hinweis auf Städte wie Athen, Rom oder - etwas naheliegender - Köln. Beim dortigen Bau der Nord-Süd-U-Bahn wurden ebenfalls “Zeitkapseln” gefunden. Diese stammen allerdings nicht aus den 50er Jahren, sondern aus dem dritten Jahrhundert nach Christus.

Wenn man den Aufwand betrachtet, der allein wegen des ollen Plymouth gemacht wurde (Straightline hat ein paar nette Fotos), dann frage ich mich, was bei einem “echten” archäologischen Fund ansteht.

Es ist schon erstaunlich, dass für den Plymouth sogar Journalisten aus Neuseeland angereist sind oder ist mir am Ende ein wichtiges Detail in dieser Geschichte entgangen?

Unser Mode-Tipp für den BMW 318i
Juni 21st, 2007 von julian

Ein bisschen das Klischee bedienen, das darf man bei einem Modetipp für den 3er BMW schon. Nina hat sich ganz auf den 318i eingelassen und mir gezeigt, was eine Frau in diesem Auto tragen kann. Auffällig, locker und natürlich vor allem: hochhackig. Was meint Ihr dazu?

Von unten nach oben:

modetipp3erbmw1.JPG

Die Stilettos:

Hohe Schuhe müssen sein, auch wenn sie nicht ganz so alltagstauglich sein mögen. Aber eine Frau im 3er BMW geht im Normfall ja nicht auf Wandertour, sondern zum Bummeln und neue Stilettos kaufen in die Stadt. Und zur Not ist das Zweitpaar im Kofferraum stationiert.

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Bluejeans:

Man muss es nicht übertreiben. Natürlich hätte ein Minirock gut zum 3er BMW gepasst, andererseits hatten wir kein Cabrio. Und Minirock und Cabrio hätten eindeutig besser zusammengepasst. Zur Limousine gehört die Jeans. Schlicht und schick, ganz einfach.

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Gelbschwarzes Top:

Ninas persönliche Biene-Maja-Kollektion. Ja, gelb passt hier wahrlich gut. Es sticht ins Auge und hebt sich vom schwarzen Lack deutlich ab. Außerdem signalisiert das Gelb Gefahr. Und was der 3er BMW nun leider nicht hat, dass muss man halt auf andere Weise ausgleichen.

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Sonnenbrille:

Mit Brillianten besetzt, die nichts wert sind: Das macht eine authentische 3er-BMW-Fahrerin aus. Denn bevor das Geld für Schmuck ausgegeben wird, investiert der 3er-Fahrer erstmal ins Tieferlegen. Frauen sind daher auf XL-Brillen angewiesen, damit sie davon nichts sehen.

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