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Die auto(besser)wisser


carmondo News-Blog

Archive for Juli, 2007

Modellforen erweitert
Juli 31st, 2007 von Christian Ludwig

Seit einigen Tagen habt Ihr die Möglichkeit bei viel diskutierten Modellen wie z.B. dem VW Golf, eine Spezifizierung des genauen Typs vor dem Schreiben eines neuen Forenbeitrags vorzunehmen.

Das hat zwei Vorteile für Euch: Zum einen könnt Ihr Euch über die Filterfunktion im Modellforum alle Beiträge Eures Fahrzeugtyp herausfiltern, sodass Ihr nur wirklich die Beiträge angezeigt bekommt, welche Euch interessieren. Zum anderen erscheinen so nur Beiträge im Konfigurator, die auch für das zu konfigurierende aktuelle Modell gedacht sind.
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So wird der neuwageninteressierte Nutzer nicht mehr wie bisher durch die Beiträge von älteren Fahrzeugmodellen verwirrt.

Zudem gibt es nun in allen Markenforen unter dem Punkt SONSTIGE die Möglichkeit, über ältere Fahrzeugmodelle, die nicht im Forum aufgeführt sind, zu diskutieren.

Ein weiterer Punkt in allen Markenforen ist das NEWS –Forum. Hier könnt Ihr alle NEWS, die mit der Marke zusammenhängen, einstellen. Somit sollte das Euch bereits bekannte Themenforum „Auto News“ nur noch für Beitragseinstellungen genutzt werden, wenn es um ein allgemeines Thema rund um das Automobil geht. So werden wir auch zukünftig sicherstellen, dass jeder Suchende schnell das passende Suchergebnis bekommt und nicht erst eine Vielzahl an Beiträgen durchforsten muß.

carmondo arbeitet an weiteren Communityfunktionen
Juli 20th, 2007 von Christian Ludwig

Unser Team (speziell unsere Entwickler) arbeiten momentan eifrig an weiteren Community-Funktionen. Diese werden es Euch in Zukunft ermöglichen untereinander private Nachrichten auszutauschen, Freunde hinzuzufügen oder auch Euer Auto zu präsentieren.

Mit der Live-Stellung dieser Funktionen könnt Ihr Mitte nächster Woche rechnen.

In den letzten Wochen haben wir von unseren Usern sehr viel spannenden Feedback und Verbesserungsvorschläge erhalten. Als nächstes wird daher die Bedienerführung des Konfigurators optimiert und um weitere coole Tools, wie z.B. den Vergleich von Fahrzeugen verschiedener Hersteller, erweitert. Aber wir wollen noch nicht zuviel verraten, schaut einfach des Öfteren auf carmondo vorbei. Bei uns findet Ihr Wissen von Autofahrern für Autofahrer.

Ganz in weiß - von Farbenlehre und Philosophie
Juli 16th, 2007 von Christoph Römer

White Car in Germany - so lautet der Titel eines - zugegebenermaßen nicht allzu bekannten - New Wave Songs der Associates. Dass ich mich heute daran erinnerte, liegt vermutlich an der Diskussion über weiß als neue Trendfarbe für Autos.

Das carmondo-Forum hat hier mal wieder eine Art Vorreiterrolle übernommen und diskutiert bereits seit gut einer Woche die Vor- und Nachteile dieser Trendfarbe. Doch fernab aller Geschmacklichkeiten ist es wohl einfach so, dass weiß die sicherste Farbe im Straßenverkehr ist. Von Verstandesseite spräche also eine Menge dafür, sich für ein weißes Auto zu entscheiden.

Doch dominiert momentan der grau-blau-schwarz-metallische Einheitsbrei auf unseren Straßen. Laut Auto Motor und Sport sind 75 Prozent aller Neuzulassungen von dieser stilistischen Tristesse betroffen und das durchaus schicke Weiß kommt gerade einmal auf vier Prozent.

Diese vier Prozent reichen indes aus, um manche Menschen zu wahrhaft philosophischen Sätzen zu treiben: “Gesellschaftlich gesehen hat der neue Trend zu Weiß seine Wurzeln in der Suche nach neuen Werten” so äußert sich BASF Coatings Designerin Michaela Finkenzeller. “Wir sind auf der Suche nach neuen Ansätzen, neuen Lösungen und nach neuen Werten”.

Ich möchte ja nicht respektlos klingen und bringe auch größtmögliches Verständnis für die Mechanismen auf, die einen Trend mit Sinn aufladen. Aber bei aller Sympathie habe ich ein wenig meine Probleme, die Auswahl des Autolacks mit der Suche nach neuen Werten in Einklang zu bringen. Vor allem hieße das ja, dass in Deutschland genau vier Prozent der Menschen nach diesen neuen Werten suchen, während sich in Japan satte 27 Prozent mit ihrem weißen Auto auf Sinnsuche machen und in Italien sogar jede(r) Dritte.

Da ist mir offen gestanden die Herangehensweise im Carmondo-Forum näher, in der so handfeste Frage, wie Gebrauchtwagenpreise, Autowäsche und einfach nur Geschmack diskutiert werden.

Denn ob die Auswahl einer automobilen Lackierung nun wirklich eine metaphysische Komponente beinhaltet, wage ich mal ganz dezent zu bezweifeln.

Carmondo präsentiert: The Auto Prophet
Juli 13th, 2007 von Christoph Römer

carmondo-Blogger Christoph Römer betrachtet regelmäßig einige Perlen unter den Autoblogs. Diesmal stellt er das etwas andere Autoweblog vor:

Es kommt aus der Region Detroit und hört auf den verheißungsvollen Namen “The Auto Prophet“. Und in der Tat ist der Betreiber als Ingenieur hautnah bei der Entwicklung neuer Autos dabei und öffnet dabei auch gerne einmal das berühmte “Nähkästchen”.

screenshot_autoprophet.gif

Wer lediglich auf der Suche nach den aktuellsten Auto-News oder Tuning-Tipps ist, der sollte sich lieber woanders umsehen, denn hier werden eher die Themen abseits des Mainstreams aufgegriffen.

Zu lesen sind beispielsweise ein interessanter Artikel über die richtige Ausrichtung der beiden Außenspiegel, um eventuelle “tote Winkel” auszuschließen. Auch eine interessante Tabelle mit verschiedenen Maßnahmen der Verbrauchsreduzierung bei PKW (inklusive Wertungen) sowie Fotos seltsamer Wohnmobile und Analysen zum Autobusiness finden sich in diesem Weblog.

Die Updates erfolgen mehrmals wöchentlich, so dass es sich immer mal lohnt, hereinzuschauen. Überraschungen sind dabei garantiert! Für carmondo auto(besser)wisser daher ein Muss im RSS-Reader.

Saufen verboten: Künftig 0,0 Promille für Fahranfänger
Juli 11th, 2007 von Christoph Römer

Zugegeben: Eine “Breaking News”, wie CNN es nennen würde, ist die Einführung der 0,0 Promille-Grenze für FahranfängerInnen nicht mehr. Auch im carmondo-Forum wird schon heiß über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme diskutiert.

Doch trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen und das Augenmerk einmal auf ein paar Nebenschauplätze lenken. Klar ist es vollkommen richtig, dass insbesondere junge Menschen von Alkohol am Steuer betroffen sind und dadurch, dass sie Gefahren schlechter einschätzen können, auch besonders gefährdet sind.

Aus diesem Grund macht die Maßnahme durchaus Sinn.

Doch was dabei fehlt, sind echte Alternativen. Denn wer auf dem Land lebt, ist vielfach einfach auf ein Auto angewiesen oder er bleibt letztlich am Wochenende zu Hause. Klar, dass das nicht bedeuten soll, dass man alkoholisiertes Autofahren toleriert, doch versetzen wir uns mal in die Lage eines Jugendlichen vom Dorf.

Entweder er bleibt den ganzen Abend über nüchtern, was allerdings nur dann lustig ist, wenn auch der Freundes- und Bekanntenkreis keinen Alkohol trinkt. Oder er (oder sie) konsumiert einfach andere Drogen, die sich nicht so leicht nachweisen lassen wie Alkohol. Kiffen am Steuer ist dabei vermutlich noch die kleinste Gefahr, aber wie steht es mit anderen - durchaus modischen- Substanzen wie Extasy, Speed etc. ?

Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Ich möchte nicht sagen, dass die 0,0 Promille-Grenze zum Drogennehmen verführt. Doch warum richtet man nicht gleichzeitig Shuttle-Busse ein, die nachts über die einzelnen Dörfer fahren. Diese könnten sogar von den Discothekenbetreibern gesponsort werden, damit man die Kundschaft fast vor der Haustür abholt.

Eine Alternative wären - ebenfalls ermäßigte - Taxifahrten, damit sicher gegangen wird, dass die Jugendlichen sich nicht selber ans Steuer setzen.

Man könnte nun einwenden, dass der Alkoholverzicht und eine gesunde Lebensweise die allerbeste Lösung wären. Doch fürchte ich, dass diese Forderung nicht wirklich realistisch ist.

Neue Modellforen auf carmondo
Juli 11th, 2007 von Christian Ludwig

Für viele Autointeressierte gibt es am Stammtisch nur ein Thema: das Auto. Und oft werden künftige Modelle von Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes, Volkswagen und Co. dort besonders heiß diskutiert. Heute schon kann Man(n), aber auch Frau dies in unseren neu angelegten Markenforen

bei carmondo tun.

Der Vorteil hierbei gegenüber einer Stammtischdiskussion liegt auf der Hand: In unserer Community fließen nicht nur die Meinungen und Tipps der Freunde in eine eventuelle Kaufentscheidung mit ein, sondern auch die unabhängige Meinung und Beratung der Community Mitglieder. Wenn Ihr heute schon wissen wollt, was andere Autobegeisterte zum Scirocco (bestellbar voraussichtlich Ende 2007/ Anfang 2008) und Co. schreiben oder selber interessante Fragen und Meinungen zu den zukünftigen Fahrzeugmodellen haben, dann schreibt doch einfach einen Beitrag in den Markenforen von carmondo und erfahrt schon heute, für welche Automarken sich die auto(besser)wisser interessieren.

carmondo sucht Verstärkung
Juli 10th, 2007 von Christian Ludwig

Unsere Autocommunity carmondo.de wächst mittlerweile stetig. Die Aufgabenvielfalt nimmt bei uns von Tag zu Tag zu. Zur Unterstützung suchen wir deswegen ab sofort für unser junges Team einen Praktikanten (m/w), der idealerweise Automobilwirtschaft/ Kraftfahrzeugtechnik oder Journalismus studiert.

Deine Aufgaben bestehen darin, uns im Schreiben von Blogbeiträgen und bei Messebesuchen tatkräftig zu unterstützen. Zudem wirst Du mit uns zusammen unsere Community auf Messen und ähnlichen Events vertreten und repräsentieren.

Deine ausgeprägte Autoaffinität ist genauso Grundvorausetzung wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie ein selbstsicheres und selbstbewusstes Auftreten. Neben einer attraktiven Vergütung bieten wir Dir ein abwechslungsreiches Praktikum in einem jungen und aufstrebenden Unternehmen.

Wir freuen uns auf Deine baldige Bewerbung unter kontakt@carmondo.de.

Ford Capri: Ausstellung in Speyer
Juli 10th, 2007 von Christoph Römer

Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt unbeliebt zu machen: In den 70er Jahren gab es drei Autos, die als Inbegriff des “Proloautos” galten: Der Golf GTI, der Opel Manta und … der Ford Capri. Zugegeben: Die Zeiten haben sich glücklicherweise geändert und die unschönen Klischees mit ihnen. Alle drei Autos genießen mittlerweile Kultstatus und gelten unbestritten als Designikonen ihrer Zeit.

Kein Wunder, dass nun dem vielleicht Schönsten der Drei eine eigenen Ausstellung gewidmet wird. Wie der Focus berichtet, ist der Ford Capri noch bis zum 30. September 2007 im Rahmen einer Sonderausstellung im Technikmuseum in Speyer zu sehen.

Unter anderem ist ein Capri Zakspeed Turbo von 1980 zu sehen, der mit dem 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbotriebwerk bis zu 650 PS leistet. Probefahrten sind vermutlich nicht möglich, aber allein der Anblick der insgesamt sieben Modelle dürfte so einige Herzen höher schlagen lassen.

Sogar im carmondo-Forum erinnert man sich an den Capri und zählt diesen als eines der Autos mit den “schönsten Hinterteilen” auf. Offen gestanden, kann ich dem nur beipflichten, denn besonders die Heckpartie ist durch und durch gelungen.

Unter dem folgenden Link kann ein Flyer zur Ausstellung heruntergeladen werden.

Jeder fünfte Online-Autoverkäufer betrügt
Juli 9th, 2007 von Christian Ludwig

Im aktuellen Focus steht eine ziemlich ernüchternde Behauptung: Etwa 20 Prozent der in den großen Online-Portalen angebotenen Fahrzeuge seien von Betrügern eingestellt, also etwa jedes Fünfte. Davor warnt zumindest der Geschäftsführer des Bundesverbandes freier Kfz-Händler Ansgar Klein im Nachrichtenmagazin. Nach einer Schätzung der Kriminalpolizei München verursachten Online-Betrüger binnen zwei Jahren einen Schaden in Höhe von 15 Millionen Euro. Um dem Internet-Betrug Herr zu werden, fordert der ADAC im Focus die Betreiber der Online-Portale auf, verbindliche Standards einzuführen. Grund für die Betrügereien sei vor allem die Möglichkeit von anonymen Anmeldungen. Der ADAC will deshalb verbindlichere Regelungen für den Autoverkauf im Internet.

Erst vor kurzem wurde auch vom Kauf von sicherheitsrelevanten Auto-Ersatzteilen im Internet abgeraten. Nicht immer lasse sich abschätzen, ob es sich bei den Teilen um Fälschungen handelt, sagte ein ADAC-Sprecher Mitte Juni. Werden die Teile im Wagen eingebaut, sei das Risiko nicht kalkulierbar. Nachgemachte Bremsbeläge etwa könnten im Ernstfall versagen. Beim Online-Kauf und Einbau in Eigenregie gebe es häufig jedoch keine Möglichkeit, jemanden haftbar zu machen, meint der ADAC.

Fiat 500 und Co. - die Retrowelle rollt
Juli 9th, 2007 von Christoph Römer

War früher wirklich alles besser? Diese Frage möchte ich angesichts der Neuauflagen diverser automobiler Klassiker durchaus aufwerfen. Irgendwie wundert es mich doch, dass Automobilhersteller eher auf altbewährtes zurückgreifen als komplett neue Autos zu entwerfen.

Interessant ist vor allem angesichts des neuen Fiat 500 der extreme Medien-Hype, der um dieses Auto gemacht wird. Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Start des ersten Fiat 500, hat der italienische Automobilkonzern Fiat die neuen 500er vorgestellt.

7.000 Ehrengäste aus 63 Ländern waren geladen, der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano war vor Ort und insgesamt wurde der neue alte Kleinwagen in 30 italienischen Städten vorgestellt.

Diese Zahlen dürften mittlerweile bekannt sein, doch frage ich mich, warum ausgerechnet bei diesem Revival so ein Aufwand betrieben wurde und eine solche Resonanz herrschte.

Feiern die Menschen, die zu Hunderttausenden, wenn nicht zu Millionen im Internet an Extras für den neuen Fiat gefeilt haben, sich selbst, die eigenen Vergangenheit oder geht es wirklich nur um das neue Modell?

Anders gefragt: Was macht den Reiz eines Retroautos gegenüber einem genuin neuen Modell aus? Wiedererkennungswert kann es ja nicht so recht sein, denn der neue Fiat 500 sieht nun wirklich anders aus als der alte.

Im Carmondo-Forum wird dieses Thema auch schon heiß diskutiert und dies sogar in zwei Threads:

Unter der Überschrift: Top oder Flop: Der neue Fiat 500 wurde vorgestellt spekulieren unsere Forennutzer darüber, ob sich die Panda-Technik (wie User Miguel es nennt) wirklich als Lifestyle verkaufen lässt.

Auch in einem früheren Thread schießen die Spekulationen über Erfolg und Misserfolg ins Kraut. Der Fiat 500 kommt wieder? heißt es noch im Mai. Heute kann man an diese Frage ein Ausrufezeichen heften.

Interessant ist, dass verschiedenen NutzerInnen durchaus geneigt sind, auch andere Modelle wieder aufleben zu lassen. “Opelator” bringt den 2CV bzw. die “Ente” ins Spiel, “2fast4you” gleich US-Musclecars.

Was lernen wir daraus? Waren die Autos früher wirklich besser oder ist hier nur die Verklärung am Werk?

Ich denke da spontan an ein Jean Paul - Zitat, in dem es heißt: Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Vielleicht ist das der Schlüssel zum Erfolg der Mini, New Beetle und dem Medienhype um den Fiat 500?

Bremsen von Geisterhand
Juli 6th, 2007 von Christian Ludwig

Lange Autofahrten zu Geschäftsterminen mit Kollegen können lähmend langweilig sein. Zuerst redet man über den Termin, der ansteht. Dann über die Geschäftszahlen. Und irgendwann über das Auto. Und da wacht der fahrende Kollege plötzlich auf. Ja, er gönnt sich gerne ein gutes Auto, schließlich fährt er über 40.000 Kilometer im Jahr. Von einem Firmensitz zum anderen, dann wieder nach Hause, dann auf die Jagd. Ja, da ist man ganz schön geschlaucht. Und während er versonnen über sein hartes Schicksal nachdenkt, schert wie ein Blitz bei 190 ein Kleinwagen in die Spur des Mercedes.

Noch bevor ich blass werde, weil mein Nachbar nicht reagiert, bremst der schwere Wagen wie von Geisterhand herunter. Der Fahrer strahlt über den Verblüffungseffekt: „Früher hat mich das ständig genervt, heute fängt das mein Mercedes ab.“ Natürlich kommt dann die Story, dass bei einer Werksvorführung ein Wagen nicht gebremst hat. Und das nimmt mein Nachbar als Grund, mir die nächsten 200 km zu zeigen, dass im richtigen Leben die Bremsen funktionieren. Kein Videospiel ist spannender, realistischer. Ein anderes Thema brauchen wir nicht mehr, nur Vordermänner, die plötzlich einscheren – und schon bremst unser Wagen brav und regt sich überhaupt nicht auf.

Ökotuning: Mehr PS - geringer Verbrauch
Juli 6th, 2007 von Christian Ludwig

Ein Traum wird wahr, na ja oder so ähnlich. Vor etwa zwei Jahren wurde der Grundstein rund um das Projekt Ökotuning gelegt. Im Volksmund auch Eco-Tuning genannt. Dabei soll durch einen Chip die Motorelektronik so „manipuliert“ werden, dass eine deutliche Reduzierung des Spritverbrauchs und gleichzeitig eine Leistungssteigerung des Motors garantiert wird. Das Ganze soll natürlich nicht auf Kosten der Langlebigkeit des Motors gehen.
Versprochen werden von Tuner SKN Einsparpotentiale von bis zu 20%, demnach könnte sich die Investition also nach etwa 20.000 gefahrenen Kilometern lohnen. Wenn ich an die Klimadebatte oder an stetig ansteigende Spritpreise denke, ist das sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.

Der VW/Audi-Tuner Abt aus Kempten etwa nennt die Technologie “intelligent Sport“. Beim 2.0 Liter TFSI des VW-Konzerns mit 147 kW/200 PS ist beispielsweise eine Leistungssteigerung auf 176 kW/240 PS möglich. Gleichzeitig verringert sich laut Abt der Spritverbrauch im Vergleich zu den Serienmodellen um bis zu 4 Liter auf 100 Kilometer (gemessen bei schneller Autobahnfahrt). Wenn es um das Thema Tuning geht, muss es also nicht immer zwangsläufig tiefer, breiter, schneller heißen. Doch was ist nun wirklich vom Eco-Tuning zu halten?