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Die auto(besser)wisser
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Archive for November, 2007
November 30th, 2007 von Christoph Römer
Nun, ja: Neu mag vielleicht dieser Schuh sein, aber die Idee dahinter ist es nicht. Worum es hier geht? Um den speziellen Autofahrerschuh der Marke Sioux, der ab Januar 2008 auf den Markt kommt. Bei Auto-Presse lesen wir über dieses durchaus formschöne Exemplar:
Der handgenähte “Autofahrermokassin” ist als Slipper oder Schnürschuh erhältlich und verfügt über einen verstärkten Absatz, der über die Hinterseite der Ferse weitergeführt wird. Das soll den Verschleiß der Sohle beim ständigen Wechsel zwischen Gas und Bremse verhindern.
Kostenpunkt: 125 Euro.
Doch schaut man in die Geschichte, so hat ausgerechnet Sioux bereits vor 50 Jahren einen solchen Schuh entwickelt. Wie beim WDR nachzulesen, hatte Fabrikant Peter Sapper im Jahr 1957 den so genannten Autoped auf den Markt gebracht, der von Rennfahrerlegenden wie Stirling Moss oder Huschke von Hanstein (der hieß wirklich so!) getragen wurde.
Auf jeden Fall werden sich all diejenigen an dem Schuh erfreuen, die regelmäßig größere Distanzen mit dem Auto zurücklegen. Denn ein kurzer Blick in Schuhforen zeigt, dass wohl tatsächlich ein Unterschied zu herkömmlichen Schuhen besteht….
November 30th, 2007 von Christoph Römer
Es hätte so schön werden können, zumindest aus Sicht einiger Spediteure. Doch nun haben die 27 Verkehrsminister der EU den Gigaliner erst einmal die rote Karte gezeigt. So berichtet Auto Motor und Sport, dass ein Einsatz der LKW mit mehr als 18 Meter Länge und bis zu 60 Tonnen Gewicht nicht einmal geprüft werde.
Wenn man so will ist dies Wasser auf die Mühlen der meisten Kritiker. Denn schon im April dieses Jahres hatte der Spiegel über den Größenwahn auf Rädern berichtet und sowohl die Umweltschädlichkeit als auch die zu erwartenden Schäden für Straßenbeläge und Brücken gebrandmarkt.
Man könnte nun ein höheres Frachtvolumen ins Feld führen doch Fakt ist, dass die meisten Straßen einfach nicht für Monstertrucks gebaut wurden und diese wohl auch nicht verkraften.
Doch ist mit der Entscheidung der EU-Minister noch nicht das endgültige Aus für die automobilen Giganten gekommen:
Schweden hat nach Diplomatenangaben im Rat angekündigt, das Thema während seiner EU-Präsidentschaft in der zweiten Hälfte 2009 erneut anzupacken.
Mal schauen, was dabei herauskommt …
November 30th, 2007 von Christoph Römer
Der Vectra ist tot, es lebe der Insignia. Denn wie Auto-News berichtet, wird auf der London Motorshow das Nachfolgemodell des Rüsselsheimer Dauerbrenners vorgestellt. Und jetzt mal ehrlich: Der Vectra hatte ja nun auch schon seine besten Jahre hinter sich und kam mir fast schon wie ein reines Rentnermobil vor.
Nun weht also ein neuer Wind und schon der Name Insignia klingt richtig gut. Viel mehr Infos zu dem neuen Modell gibt es derzeit auch noch nicht, außer, dass sich dieses stark an der GTC-Studie orientieren soll. Vielversprechend!
Doch bis wir die ersten Insignia (oder heißt es dann Insignien?) auf der Straße sehen, wird es noch ein Weilchen dauern. Gerüchten zufolge, soll es im Herbst 2008 richtig losgehen …
November 29th, 2007 von Christoph Römer
Es ist schon faszinierend, welche Europabild manche US-Amerikaner haben. Na, ja, umgekehrt wundern sich die “Amis” vielleicht auch über manch europäische EInschätzung.
Doch wenn man bei Jalopnik.com liest, der neue Fiat Fiorino sei an important vehicle for the company because the Europeans have to get their crepes and bagels from the bakery to the restaurant somehow so wundert man sich schon ein wenig.
Klar, dass dieser formschöne Transporter mehr als nur Baguette und Brötchen transportieren kann. In Zusammenarbeit mit Peugeot-Citroen werden künftig ein 1,4 Liter Benziner mit 73 PS sowie ein 1,3 Liter Multijet Turbodiesel mit 75 PS angeboten.
Das äußere Erscheinungbild ist genau so, wie man sich eine Zusammenarbeit zwischen Italienern und Franzosen vorstellt: Gefällig, raffiniert und mit viel Liebe zum Detail, um auch einmal ein Klischee zu bemühen….
Erfreulich ist auch der Verbrauch, der beim Diesel mit gerade einmal 4,5 Liter angegeben wird und trotz dieses niedrigen Verbrauch, erreicht der Transporter mühelos Temp0 157 km/h.
Die Ausstattung ist zu umfangreich, um hier auf Details eingehen zu wollen. Doch werden Carmondo und die Webseite von Fiat spätestens zum Start des neuen Transporters einen entsprechenden Konfigurator anbieten. Ich freue mich schon darauf …
November 29th, 2007 von Christoph Römer
Ich habe ja bereits an anderer Stelle durchblicken lassen, dass ich durchaus ein Faible für französische Autos habe. Und offen gestanden wundere ich mich immer wieder, das gerade die Createurs d´Automobiles, also Renault, in den zahlreichen ADAC und Co. Tests so schlecht abschneiden.
Denn wirft man einen Blick auf den neuen Renault Laguna Grandtour so kann man nur applaudieren. Wie Auto-Presse richtig anmerkt, kann man diesem Wagen die Lifestyle-Attitüde durchaus abnehmen und ab Anfang 2008 ist diese etwas vergrößerte Laguna-Variante auch hierzulande zu haben.
In dem Artikel lesen wir:
Optisch zeichnet sich der Fronttriebler durch auffällig gestylte Scheinwerfer, eine markante Frontschürze und eine fast coupéhafte Seitenlinie aus.
In einem Wort: Das Auto sieht einfach elegant aus!
In punkto Motor stehen zwei Benziner sowie zwei Diesel zur Auswahl, die ein Leistungspektrum zwischen 110 PS (1,5 Liter Diesel) und 170 PS (2,0 Liter Benziner als Turbo) abdecken.
Genug Power, um mit diesem Kombi Lasten von 1.593 Liter Volumen oder einen 1,5 Tonnen schweren Anhänger zu bugsieren. Die Zuladung beträgt zwischen 432 und 475 Kilogramm, was sicherlich nicht allzu viel ist.
Entschädigt wird man aber - wie erwähnt - durch das herausragende Äußere, das Konkurrenten wie der Opel Vectra Caravan oder der Ford Mondeo Turnier nun wahrlich nicht zu bieten haben.
Außerdem sind reine Kilozahlen bei einem solchen Wagen ja nur bedingt aussagekräftig. Durch die niedrige Ladekante und praktische Haken für Taschen sowie ein Sicherheitstrennnetz (leider nur gegen Aufpreis) wird das Beladen deutlich bequemer und vereinfacht.
Abschließend noch ein Wort zu Innenausstattung und Verarbeitung. Hier wurde nicht gespart und so hat sich die Verarbeitungsqualität verbessert und auch die Garantie wurde auf drei Jahre oder 150.000 Kilometer erweitert.
Man darf gespannt sein, ob sich Renault mit diesem Auto vielleicht künftig ein paar Plätze nach vorne schiebt, wenn wieder ein Vergleichstest über Kundenzufriedenheit ansteht. Ich könnte es mir durchaus vorstellen ….
November 29th, 2007 von Christoph Römer
Er ist und bleibt die Nummer Eins unter den japanischen Autos. Die Rede ist vom Lexus LS 600H, der sich Mühe gibt, mit Mercedes und BMW zu konkurrieren. Und glaubt man einem Artikel im Spiegel, so ist der Wagen supersicher, katzenleise, umweltfreundlich und das auf einmal.
Mit 394 PS aus einem Fünfliter-V8 und noch einmal 224 PS aus dem Elektromotor ist die Motorisierung mehr als üppig zu nennen. Tempo 250 km/h sind kein Problem und die Beschleunigung von 6,3 Sekunden ist für eine Luxuslimousine überaus achtbar.
Dabei liegt der Verbrauch des Lexus mit 9,3 Liter noch unter der 10 Liter Marke, doch könnte man kritisch anmerken, dass ein dies immer noch viel zu viel ist.
Doch punktet der LS 600H vor allem mit technischen Finessen: LED-Beleuchtung, Kurvenlicht und (gegen Aufpreis) das Advanced Pre-Crash Safety System sind da nur einige der erwähnenswerten Details. Insbesondere letzt genanntes sorgt für ein sicheres Gefühl, denn schaut der Fahrer in einer Gefahrensituation in die falsche Richtung, so ertönt ein Warnsignal, bei fehlender oder zu später Reaktion, geht der Wagen von selbst “in die Eisen” oder stellt sich automatisch auf ein Ausweichmanöver ein.
Sensoren überwachen selbst das Heck des Wagens und straffen im Fall eines zu erwartenden Aufpralls die Gurte und optimieren die Position der Kopfstützen.
In punkto Ausstattung bleiben nur wenige Wünsche offen, doch glaubt man dem Spiegel-Test, so scheint das Herzstück, nämlich die umfassende Spracherkennung, nicht so recht zu funktionieren:
Selbst einfache Befehle wie “Radio aus” überforderten den Bordcomputer.
Doch sind das sicherlich eher Anfangsproblemchen, die sich mit der ersten Überarbeitung bzw. einem Update lösen lassen …
Fazit: Ein echter Konkurrent für die Edellimousinen aus deutschen Landen wird der Lexus zumindest hierzulande nicht - das liegt aber wohl eher am Image als an der Qualität.
November 28th, 2007 von Christian Ludwig
Glaubt man dem Handelsblatt, so werden auch deutsche Automobilhersteller bald in das Geschäft der ULCC´s oder auch Ultra-Low-Cost-Cars einsteigen. Derzeit stehen nämlich “Billigautos” gerade in China, Indien und Lateinamerika hoch im Kurs. Laut einer unveröffentlichten Studie von A.T. Kearney, soll die Nachfrage im kommenden Jahr sogar noch wachsen. Die weltweite Nachfrage nach Niedrigstpreis-Autos zwischen 2.500,- und 5.000,- US-Dollar wird in den kommenden Jahren rasant wachsen.
Der indische Hersteller TATA (www.tatacarsworldwide.com) hat für 2008 ein erstes Modell zum Preis von 2.500 US-Dollar angekündigt. Bereits eine Kooperation mit TATA ist Fiat eingegangen. China wird 2009 mit einem Billigauto nachziehen und auch Toyota sieht großes Potential in diesem Markt. Zusätzlich zur bisherigen Kooperation mit dem Autohersteller Mahindra, hat auch Nissan-Chef Carlos Ghosn bereits die Verhandlungen mit Bajaj Auto, Indiens führendem Hersteller von Motorrollern und Motor-Rikschas, aufgenommen. Gemeinsam will man bis 2010 ein marktreifes Billig-Auto entwickeln.
Aber auch bei den deutschen Automobilherstellern ist der Trend angekommen. Volkswagen setzt etwa auf eine komplette Modellfamilie (”New Small Family”). Hierzu zählt dann wohl der up! und das jungst präsentierte Modell eines Minivans auf der L.A. Motorshow.Preislich liegen diese Fahrzeuge jedoch noch weit über 5.000,- US-Dollar. Könnten aber entschlackt werden. Ähnliche Überlegungen gibt es auch bei Ford.
Bei den Vertriebs- und Serviceprozessen müssen die Hersteller ebenfalls Neuland betreten. So müssen die Fahrzeuge leicht und von jedem Dorfschmied zu reparieren sein. Ein Werkstattnetz wird somit ebenfalls nicht benötigt.
Das aber auch immer mehr Europäer günstige Autos schätzen, zeigt das Beispiel Renault Logan, der demnächst wohl auch im Nissan-Werk im südafrikanischen Rosslyn gebaut werden soll.
November 28th, 2007 von Christoph Römer
Man lernt nie aus. Eben habe ich bei Auto-Presse einen durchaus Geld sparenden Hinweis entdeckt. Wer im Halteverbot steht, kann durch das Anbringen eines Hinweises und die Hinterlegung einer Handynummer verhindern, abgeschleppt zu werden.
Das funktioniert allerdings nur dann, wenn klar zu erkennen ist, dass der Falschparker sich in unmittelbarer Nähe aufhält und das Fahrzeug sofort an anderer Stelle parken kann.
Folgt man dem ACE, so ist die Polizei in diesem Fall stets verpflichtet, nachzuforschen, wo sich der Fahrer befindet und muss die Chance zum eigenhändigen Wegfahren ermöglichen.
Um das “Knöllchen” kommt man vermutlich trotzdem nicht herum doch ist das allemal billiger als der Abschleppwagen…..
November 28th, 2007 von Christoph Römer
Normalerweise zählt Subaru ja nicht unbedingt zu den attraktivsten Automobilmarken. Und fast könnte man den Japanern den Titel einer “grauen Maus” anheften, wäre, ja, wäre da nicht der Impreza WRX STI. Kaum ein Rallye-Fan, der diesen Wagen nicht kennt und bewundert, nicht zuletzt aufgrund dreier Titel in der Konstrukteurswertung (1995-1997) und drei Einzelsiegen.
Nun stellt Subaru das neue Topmodell des Impreza mit satten 300 PS auch in Europa, genauer gesagt auf der Bologna Motor Show vom 5. bis zum 16. Dezember vor. In derdazugehörigen Pressemitteilung des Unternehmens lesen wir:
Der neue Impreza WRX STI ist zwar kompromisslos auf Leistung getrimmt, dennoch haben die Konstrukteure bei der Entwicklung auch den Themen Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Alltagstauglichkeit hohe Bedeutung zugemessen.
Diese “Synthese” kommt dadurch zustande, dass eine Vielzahl der Teile in Leichtbauweise entstanden und so ein Leergewicht von unter 1,5 Tonnen erreicht wurde. Doch vermute ich mal, dass bei 2,5 Liter Hubraum, einem Vierzylinder Boxer und Turbolader kein wirkliches Sparmobil entstanden ist.
Beeindruckend ist aber die verwendete Technik. Wie Auto-News berichten, kommt im neuen Impreza erstmals die Subaru Intelligent Drive (SI-DRIVE) zum Einsatz und auch Multi-Mode VDC (Vehicle Dynamics Control), eine der Leistung angepassten Fahrdynamikregelung oder Symmetrical AWD finden sich in dem Wagen.
So kommt es nicht von ungefähr, dass in den Auto-News von vielen Kunststücken japanischer Ingenieurskunst die Rede ist.
Zu welchem Preis dieses “Wunderwerk” dann ab Februar angeboten wird, ist noch nicht bekannt …
November 28th, 2007 von Christoph Römer
Was tut man nicht alles, um einen Wagen in den Schlagzeilen zu halten? Im Falle von Volkswagen eine ganze Menge, denn gerade erst wurde der neue SUV Tiguan auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, schon folgt der nächste Streich. So wird auf der kommenden Großveranstaltung, der Essen Motor Show, die neue R-Linie für den Tiguan vorgestellt, die das Modell noch sportlicher erscheinen lassen soll.
Doch bei näherem Hinsehen, erweist sich diese Ausstattungslinie meines Erachtens als wenig spektakulär. Wie Auto-News berichten, können sowohl das Interieur- als auch das Exterieur-Paket lediglich im Zusammenhang mit der Sport&Style Version geordert werden.
Okay, die 19-Zoll Leichtmetallfelgen und die 255er Reifen machen schon eine Menge her, doch - zumindest nach den Bildern zu urteilen - machen die kleinen Modifikationen an der Karosserie nicht allzuviel Sinn. Ist aber sicherlich Geschmackssache und vielleicht finden sich ja Fans, die den Tiguan gerade aufgrund der geänderten Schürzen und Schwellern kaufen.
Im Inneren dominiert der R-Line-Schriftzug, der fast schon aufdringlich auf den Sportsitzen (bzw. Kopfstützen) und dem Lederlenkrad angebracht wurde.
Was das R-Line-Paket für den Tiguan kostet und wann es auf den Markt kommt, erfahren wir erst auf der Essen Motor Show. Doch bis dahin sind es ja nur noch ein paar Tage …..
November 27th, 2007 von magejo
Ein Smart ein Sportwagen ? Wohl nicht direkt,. - aber 250km/h Spitze und von 0 auf 100 in 3,9 Sekunden sind jedoch Werte, die gut an einen solchen herankommen…

Der Hersteller Boom-Trikes.com bietet nun einen Umbausatz an, der einen “Sportwagen für den kleinen Geldbeutel” bietet - mit Fahrzeug kommt man auf Gesamtkosten um die 12900 Euro - Datenblatt mit weiteren Informationen hier ersichtlich.
Sinnvoll oder nicht,… diskutiert mit im Forum bei Carmondo...
November 27th, 2007 von Christoph Römer
Winterreifen sind Ladenhüter - unter dieser pointierten Überschrift weist n-tv darauf hin, dass die Branche in diesem Jahr mit erheblichen Absatzproblemen zu kämpfen hat. Dabei hatten die Reifenhersteller - warum auch immer - einen Zuwachs von runden fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr einkalkuliert und liegen nun sogar noch unter den Zahlen für 2006.
Woran das liegt? Natürlich am Wetter! Denn momentan ist es einfach noch nicht kalt und eisig genug, als dass die Menschen die Notwendigkeit für eine geänderte Bereifung erkennen würden.
Doch besteht vermutlich kein Grund zur Sorge, denn mit 24,7 Mio. verkauften Winterreifen lag das letzte Jahr auf Rekordniveau. Und das muss ja nicht jedes Mal erreicht werden ….
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