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Die auto(besser)wisser
carmondo | Eine Fahrt im Bugatti Veyron
Archive for Dezember, 2007
Dezember 31st, 2007 von Christoph Römer
Zum Ende des Jahres noch ein wenig Speed. Auf YouTube findet sich ein rasantes Video über eines der schnellsten Serienautos der Welt, den Bugatti Veyron. Da kann man nur sagen: “Dont´t try this at home” … denn Geschwindigkeiten von mehr als 400 km/h sind sicherlich nicht gesund, oder doch?
Dezember 31st, 2007 von Christoph Römer
Es gab mal eine Zeit, so Mitte der 90er Jahre, da war ich hier und da genötigt, in einem Clio herumzufahren. Wohlgemerkt, es handelte sich um eines der ersten Modelle aus dem Jahr 1992, einer Zeit, in der selbst Servolenkung bei Kleinwagen nicht vorgesehen war.
Seitdem hat sich auch beim Clio eine Menge getan und so nimmt es nicht wunder, dass Renault mittlerweile auch einen Grandtour ins Rennen schickt. Auto-Presse berichtet, dass die geräumige Variante für 13.400 Euro auf den Markt kommen und bereits ab Mitte Januar erhältlich sein soll.
Vor allem in punkto Platz weiß der Grandtour zu punkten:
Das Längenwachstum des Clio Grandtour, der gegenüber der Limousine um knapp 22 Zentimeter auf 4,20 Meter zugelegt hat, kommt vollständig dem Kofferraum zugute. Er übertrifft das Gepäckabteil der Limousine um 50 Prozent, ist mit 439 Litern Fassungsvermögen groß genug für das Urlaubsgepäck einer Kleinfamilie und lässt sich dank der niedrigen Ladekante und des großen Heckklappenausschnitts leicht beladen.
So viel Stauraum braucht auch einen entsprechenden Motor, der aber mit mindestens 75 PS (1,2 Liter Benziner) durchaus ausreichend ausfällt. Der Verbrauch dieses französischen Raumwunders liegt ebenfalls im Rahmen, wenngleich man 5,9 Liter (bzw. 4,7 Liter beim 1,5 Liter Diesel) sicherlich auch noch drücken könnte.
Doch wer es noch umweltfreundlicher liebt, der kann immer noch auf die Ethanol-Variante warten, die seitens des Herstellers ebenfalls bereits für 2008 angekündigt wurde.
Dezember 31st, 2007 von Christoph Römer
Ein Auto für 1.700 Euro – das kann doch nicht gehen? Kann doch gehen und zwar in Indien. Wie der Spiegel berichtet, plant der Hersteller Tata sein Billigmobil bereits im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen.
Ich habe mal den Konfigurator bei Carmondo bemüht: Für 1.700 Euro (bzw. ein bisschen weniger) bekommt man beim Audi A3 beispielsweise die Sportsitze in Leder Vienna oder auch die Alu-Gussräder, wahlweise eine Komfortklimaautomatik und noch eine Scheinwerferreinigungsanlage obendrauf.
Alles Extras, die beim Tata natürlich in weiter Ferne sind, denn hier ist wahrer Purismus angesagt: Heckmotor mit 30 PS, Radstand von 2,20 Meter und ein Hubraum von 660 ccm bzw. 700 ccm beim Diesel – mehr braucht es offensichtlich nicht, um in Indien Erfolg zu haben.
Denn dieser wird Tata auf jeden Fall vorausgesagt. Der Grund:
Tata eröffnet hier ein komplett neues Pkw-Segment. Zielkunden sind die acht Millionen Menschen, die sich in Indien jedes Jahr ein neues Motorrad kaufen und dieses als Transportmittel für vier- bis fünfköpfige Familien nutzen. Es ist durchaus denkbar, dass 20 Prozent dieser Motorradkäufer in das Segment solcher 100.000 Rupien-Autos wechseln werden. Denn der Preisunterschied ist nicht gewaltig. Ein gut ausgestattetes Motorrad kostet auch bis zu 80.000 Rupien.”
In Westeuropa oder den USA werden aber auf absehbare Zeit keine Tatas über die Straßen rollen, was nicht zuletzt an den Abgas- und Sicherheitsvorschriften liegt.
Ob das nun schade ist, muss jeder selbst entscheiden….
Dezember 28th, 2007 von Christoph Römer
Muss ihr Wagen noch über den TÜV? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und versuchen Sie, noch in diesem Jahr einen Termin zu bekommen. Denn wie Auto-Presse schreibt, werden die Gebühren für Abgasuntersuchung, HU sowie die theoretische und praktische Führerscheinprüfung ab dem kommenden Jahr erhöhen.
Doch keine Sorge: So schlimm wird es nicht! Bei der HU beträgt der Aufschlag 4,50 Euro, bei der theoretischen Führerscheinprüfung sogar nur 60 Cent. Das ist sicherlich verschmerzbar und in Relation zu den steigenden Spritpreisen auch noch ziemlich günstig …
Dezember 28th, 2007 von Christoph Römer
Uff! Wer kommt auf solche Ideen? Ein Porsche GT2 hat ja an sich schon inhuman viele PS und auch in punkto Endgeschwindigkeit werden sich die wenigsten über zu niedrige Werte beklagen. Doch der Landauer Tuner Cargraphic hat es sich nicht nehmen lassen, den GT2 in einen GT2 RSC 3.8. zu verwandeln, was vor allem viiieeel meeeeehr Power bedeutet.
Vermutlich ist es der sportliche Ehrgeiz, denn Cargraphic ist ja auch im Rennsportbereich aktiv, aber 360 km/h aus einem 680 PS Motor sind schon der Hammer:
Nicht, dass ein GT2 zu langweilig wäre, aber es gibt nichts Gutes, das nicht durch knackig gestylte Karbon-Anbauteile verbessert werden könnte , wie Auto-News befindet.
Ich könnte nun wieder den Verbrauchs-Zeigefinger heben, doch vermutlich wird es nur verschwindend wenige dieser nun gar nicht massentauglichen Mobile geben. Aus diesem Grund stelle ich mir einfach vor, wie es sein muss, in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen …
Dezember 28th, 2007 von Christoph Römer
Es ist schon erstaunlich: Während Michael Schumacher zeit seiner Formel 1 – Lebens das unangefochtene Darling aller Deutschen war, hat Bruder Ralf in der Fan-Wahrnehmung deutlich schlechtere Karten.
Gewiss: Der Kerpener hat in der abgelaufenen Saison gewiss nicht die erwarteten Leistungen gezeigt und sicherlich hat das Jahr Auszeit auch damit zu tun, dass Schumi II vermutlich kein Engagement bei einem der renommierten F1-Teams erhalten hätte.
Doch Begriffe wie Schönwetterpilot (Die Welt) und ein wütender Hagel von – fast schon Beschimpfungen- in Leserkommentaren (Sonntagsfahrer, A**ch, Prolet etc.) finde ich in diesem Bereich schon grenzwertig.
Ich bin zwar kein besonderer Fan des Kerpeners, doch immerhin ist Ralf Schumacher hinter seinem Bruder Michael der erfolgreichste deutsche Formel 1 – Pilot aller Zeiten. Sechs WM-Siege und insgesamt 329 Punkte sind ja nun nicht schlecht und in der Zeit vor seinem F1-Debut konnte Ralf auch schon im Kart und in der Formel 3000 auf sich aufmerksam machen.
Vielleicht entspricht der Lebensstil Schumachers nicht so recht den Vorstellungen seiner deutschen Fans, vielleicht ärgert es auch den einen oder anderen, dass dieser mit 17 Millionen Euro jährlich der am besten verdienende deutsche Sportler ist, ohne im vergangenen Jahr entsprechende Leistungen gezeigt zu haben. Fest steht aber: Diese harsche und zum Teil beleidigende Kritik hat der Kerpener nicht verdient.
Ich erinnere mich ein wenig an die Schwimmerin Franziska van Almsick, die auch nach einem weitgehend erfolglosen Jahr mit Häme bedacht wurde. Das Comeback folgte auf dem Fuß und bescherte ihr fünf WM-Siege und die Auszeichnung “Sportlerin des Jahres 2002″.
Mal schauen, ob nicht auch Ralf Schumacher ein Comeback gelingt …
Foto: O. Fischer / Pixelio.de
Dezember 27th, 2007 von Christoph Römer
Gute Nachrichten für Japans Umwelt. Wie Jalopnik berichtet, plant Subaru, seinen Elektroflitzer R1e bereits im Jahr 2009 auf den Markt zu bringen. So lesen wir:
It seems a company has jumped the gun with a big release, rather than delaying as most commonly seen.
Allerdings wird der Wagen nicht unter dem Label Subaru, sondern als Fuji Heavy Industries (die Gesellschaft, zu der auch Subaru gehört) vermarktet.
Die puren Eckdaten dieses formschönen Mobils sind schon beachtlich: 150.000 Miles (also runde 250.000 Kilometer) bzw. 15 Jahre Lebensdauer für den Akku, der in einer runden Viertelstunde Steckdosenzeit bereits 80 Prozent seiner Kapazität erreicht hat.
Ein tolles Auto, das aber noch den Nachteil eines hohen Preises hat. Erst im Jahr 2013 soll der R1e dann 17.500 US-Dollar kosten, davor vermutlich deutlich mehr, was auch an dem angepeilten Verkaufsziel von gerade einmal 100 Einheiten ablesbar ist.
Trotz allem bin ich davon überzeugt, das Autos wie diesem die Zukunft gehören. Wenn nicht im Jahr 2009 so wird der Durchbruch spätestens in einem der nächsten Jahre erreicht werden …
Dezember 27th, 2007 von Christoph Römer
Gerade erst habe ich ein Posting über die Carrerabahn verfasst, schon kommt das nächste Toycar an die Reihe. Doch ehe es nun Proteste hagelt sei vorweg gesagt, dass es sich bei Caterham um eine altehrwürdige englische Automobilschmiede handelt, die alles andere als Spielzeugautos herstellt.
Doch sitzt man am Steuer eines CSR200, so hat man dennoch so richtig seinen Spaß. Eine Beschleunigung von 3,7 Sekunden ist ja nun auch nichts alltägliches, zumal der Caterham nicht mehr als 56.600 Euro kostet. Für diesen Preis wird jede Menge geboten: 200 PS katapultieren das gerade einmal 575 Kilogramm schwere Leichtgewicht mühelos auf eine V-Max von 225 km/h und die Beschleunigung habe ich ja bereits erwähnt.
Nur in punkto Komfort muss man die einen oder anderen Abstriche in Kauf nehmen: ABS? ESP? Airbags? Allein die Frage mündet schon in einem Kopfschütteln, denn all diese Annehmlichkeiten sind natürlich nicht mit an Bord.
Dafür entschädigt einen aber die unvergleichlicht Seven-Optik (benannt nach dem legendären Lotus Seven), die garantiert sämtliche Blicke auf sich zieht.
Fazit: Ein Auto, das eigentlich niemand braucht, das aber trotzdem jede Menge Spaß verspricht. Eine Bereicherung für die Automobilwelt , wenngleich der Gesamtverbrauch mit 11,5 Liter nicht gerade niedrig ist …
Dezember 27th, 2007 von Christoph Römer
Ginge es darum, einen Preis für die Bekanntheit einer Marke zu vergeben: Carrera landete mit Sicherheit auf einem der ersten Plätze. Denn kein anderer Marke steht auch nur annähernd so synonym für Autorennen wie die Fürther, die nun schon seit 1963 Slotracing-Bahnen und Fahrzeuge produzieren.
Im Spiegel findet sich nun ein wirklich spannender Artikel, der die Geschichte der Firma Carrera ausführlich beleuchtet. So erfahren wir, dass der Maßstab der kleinen Boliden stets 1:32 oder 1:24 beträgt und das bereits im Jahr 1966 sage und schreibe 600.000 Kinder und Jugendliche an der Bundesmeisterschaft teilnahmen.
Mittlerweile ist die Carrebahn schlichtweg zur Legende geworden und hat sich neben den zahlreichen Videospielen durchaus behaupten können. So kann man der Webseite des Unternehmens durchaus zustimmen, wenn es dort heißt:
Ob im Bereich Formel 1, der Welt der klassischen Automobile oder der Tourenwagenszene – die feinen Fahrzeugmodelle in Top-Qualität sorgen stets für Aufsehen. Dazu zählen Top-Lizenzen wie z.B. von Ferrari, Porsche, Audi, BMW, Bentley sowie Nintendo, Nascar, die den Spaß an der Carrerabahn weiter erhöhen. Kein Wunder also, dass viele junge Piloten Carrera neu und viele Väter Carrera wieder entdecken. Sie teilen einerseits die Freude an den einzigartigen Marken und Modellen und begeistern sich immer wieder beim verbindenden gemeinsamen Duell um die besten Plätze.
Im Jahr 2006 wurden übrigens erstmalig Weltmeisterschaften auf der Carrerabahn ausgetragen. Erster Weltmeister wurde Andreas Loth aus Wien, der im Frühjahr 2008 seinen Titel verteidigen muss.
Foto: foto-planet.com / Pixelio.de
Dezember 24th, 2007 von Christoph Römer
Der niederländische Autodesigner Vandenbrink dürfte insbesondere Ferrari-Fans ein Begriff sein. Gegründet im Jahr 2006, hat man sich hier der Veredelung der italienischen Supersportwagen gewidmet und erweckt auch Klassiker wie den 1962 Ferrari 250 GTO wieder zum Leben.
Neuester Streich ist allerdings ein Cabriolet, basierend auf dem Ferrari 599 GTB Fiorano. Und wie es sich für einen Designer gehört, hat auch Vandenbrink eine Vielzahl von Veränderungen eingebracht. Exponiertestes Beispiel ist das neue Faltdach, dass das Hardtop aus der Serienversion ersetzt und aus Kohlefaser hergestellt wird.
Zurzeit handelt es sich bei diesem Traumwagen nur um einen Entwurf. Doch das ist durchaus intendiert, denn wer einen Vandenbrink GT bestellt, der hat noch jede Menge Möglichkeiten der Individualisierung. So handelt es sich letztlich jeweils um Einzelstücke, die zwar durchaus noch Spuren der Ferrari-Basis enthalten aber auch jede Menge Eigenständigkeit auf die Straße bringen …
Dezember 24th, 2007 von Christoph Römer
Da kann man schon mal ins Schwelgen geraten. Alfa Romeo knüpft an eine seiner zahlreichen Legenden an und erweckt das legendäre Kleeblatt wieder zum leben. Hier handelt es sich, wie schon in den 80er Jahren, um die Top-Ausstattungslinie der Italiener und auch die Rennwagen trugen schon das Quadrifoglio Verde an der Front:
Zunächst soll mit der neuen Ausstattungslinie der Absatz der in die Jahre gekommenen Modelle Alfa 147 sowie Alfa GT angekurbelt werden. Beide Fahrzeuge kommen in Vollausstattung daher, die unter anderem 18-
Die Kosten für diese höchst willkommene Wiederauflage sollen bei 19.900 Euro für den 147er bzw. 28.750 Euro für den GT liegen.
Dezember 24th, 2007 von Christoph Römer
Heißt es in einer Werkstatt “öffnen Sie doch mal die Motorhaube”, so ist klar, dass sich diese im vorderen Wagenteil befindet. Doch die älteren LeserInnen werden sich erinnern, dass die Motoren bis in die 60er Jahre gerne mal in den Kofferraum bzw. ins Heck gepackt wurden. Bestes Beispiel ist hier der VW Käfer.
Apropos VW: Dieser Konzern ist es auch, der einem Bericht bei Auto-Presse zufolge, für eine Renaissance des Heckmotors sorgen will. Zugegeben: Diese Platzierung hat in der Vergangenheit viel Ärger bereitet und gilt auch nicht als besonders sicher. Doch:
Bei seiner für Ende des Jahrzehnts geplanten Cityflitzer-
Und auch in punkto Sicherheit braucht man sich vermutlich keine Sorgen zu machen. Schließlich gibt es mittlerweile ESP und so kommt man auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht ins Schleudern.
Vielleicht werden die Heckmotoren ja das Comeback des kommenden Jahres. Das Potential ist sicherlich vorhanden und die Vorteile liegen auf der Hand…
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