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Die auto(besser)wisser
carmondo News-Blog
Archive for März, 2008
März 31st, 2008 von Christoph Römer
Er ist nun einmal ein sportlicher Wagen und da macht es auch keinen großen Sinn, kleine Motoren für den Audi TT zu fordern. Um ehrlich zu sein, freue mich schon, dass die Ingolstädter beim neuen Einstiegsmodell lediglich 160 PS unter die Haube gepackt haben. Ich schreibe “neu”, wenngleich der Motor laut Auto-Presse bereits aus dem A3 bekannt ist (1,8 Liter Vierzylinder), doch für den TT gab es so wenig Leistung bislang noch nicht.
7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und das bei einem Verbrauch von moderaten 6,7 Litern sind eine echte Spitzenleistung und über das preisgekrönte Design dieses Modells brauche ich ja keine Worte mehr zu verlieren.
Für runde 30.000 Euro ein echtes Topmodell.
März 31st, 2008 von Christoph Römer
Ja, ja, die Vette. Ich mache ja keinen Hehl daraus, dass ich diesem Ami-Sportwagen nicht allzuviel abgewinnen kann. Doch immerhin beweist der Hersteller, dass nicht mit jedem Modell ein neues PS, Geschwindigkeits- damit auch Verbrauchsrekord aufgestellt werden muss. Und insofern kann man das Sondermodell Corvette Competition durchaus als Fortschritt bezeichnen.
Okay: Die Basis bildet die C6 mit immerhin 6,2 Liter, acht Zylindern und 437 PS. Doch in punkto Optik wurde das Sondermodell ordentlich zurecht gemacht. Ganz in schwarz mit Elementen aus der Renncorvette C6R sowie der Z06 kann man durchaus nicht meckern.
Wer nun 60.000 Euro und ein bisschen Glück hat, kann sich eines der 200 Modelle sichern, die auf den europäischen Markt rollen sollen. Ganz schön exklusiv …
März 31st, 2008 von Christoph Römer
Sieht so ein Auto für Langweiler aus? Wohl kaum! Und auch, wenn kaum jemand den Lancia Musa kauft: Erwähnt werden sollte der rundum geliftete Italo-Van auf jeden Fall. Auto-News berichtet über jede Menge Neuheiten aus Bella Italia, unter anderem über LED-Rückleuchten und deutlich mehr Chrom.
Das ist sicherlich zeitgemäß und sieht auch nett aus. Apropos gutes Aussehen. Für den Musa stehen sage und schreibe 18 verschiedene Lackierungen zur Auswahl und glücklicherweise nicht nur die langweiligen silber, grau, schwarz und Co.:
Die von Lancia vorgestellten „warmen Farbtöne“ mögen manchen Interessenten abschrecken, der Braun-in-Braun-Kombinationen eher abstoßend findet. Wir empfanden jedenfalls die aufpreispflichtigen schokoladenbraunen Leder-Alcantara-Sitze als modisches Ausrufezeichen, das nicht in jedem Brot-und-Butter-Fahrzeug zu finden ist.
Vielleicht werden die Italiener mit den neuen Farbtönen ja regelrechte Trendsetter, denn braun, beige etc. gab es meines Wissens seit den 70er Jahren nicht mehr.
Motorenseitig bleibt man im moderaten Mittelfeld: 3 x Diesel zwischen 70 und 100 PS sowie zwei Benziner mit 77 oder 90 PS - da kann man nichts gegen sagen, denn auch der Verbrauch hält sich in Grenzen
Was bleibt ist ein durch und durch gelungenes Auto, das hoffentlich endlich häufiger verkauft wird als die 900mal, die im letzten Jahr zu Buche schlugen. Die 1.000 sollte doch mindestens zu knacken sein, oder?
März 28th, 2008 von Christoph Römer
Es mag ja sein, dass ich in Vorurteilen gefangen bin. Aber bislang war ich davon ausgegangen, dass zumindest auf dem automobilen Sektor nichts wirklich Schönes aus dem Reich der Mitte kommen kann.
Von wegen: Der Geely GT ist durch und durch ansehnlich, um nicht zu sagen ein echt schickes Auto. Und glaubt man einem Artikel bei Auto Motor und Sport, so ist dieses Coupé lediglich die neue Speerspitze des Konzerns und eines von 23 Modellen.
Gezeigt werden die knapp zwei Dutzend neuer Geelys zunächst auf der Auto China Carshow in Peking, was ja irgendwie auch naheliegend ist.
Im Mittelpunkt steht dabei das sportliche gezeichnete GT Conceptcar, das später als Geely Tiger angeboten werden soll. Der 4,90 Meter lange Zweitürer orientiert sich dabei optisch am Jaguar XKR, Aston Martrin und dem neuen Hyundai Genesis Coupé.
Geely vergleicht den neuen Sportwagen sogar mit Rolls Royce und möchte gleichzeitig gegen den Lotus Elise antreten. Sportliche Ziele, denn in diesem Segment dürfte der zu erwartende Kampfpreis allein wohl nicht ausreichen …
März 28th, 2008 von Christoph Römer
Junge, junge, diese Woche geht ja mit wirklich einschneidenden Neuheiten zu Ende. Eben hatte ich noch über das Ende der Doppelkarte geschrieben, schon läuft mir bei Jalopnik eine Meldung über eine neuartige Bremslicht-Technologie über den Weg. Kann ich euch natürlich nicht vorenthalten, denn die Idee ist einfach mal genial.
Entwickelt von Forschern der Virginia Tech University können die neuen Bremslichter zwischen einer wirklichen Bremsung und einem einfach “Vom-Gas-gehen” unterscheiden und das geht so:
The bar of lights has three different levels of alert for the drivers behind. When the middle bars glow amber, the car is just slowing. After the braking passes a certain threshold, the outer edges of the bar will glow red in addition to the center amber. And if someone stands on the brakes, the entire bar will flash red. It’s a pretty basic idea and could potentially prevent thousands of fender benders yearly.
Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch noch schick aus.
März 28th, 2008 von Christoph Römer
Ist das schon eine Revolution? In gewisser Weise durchaus. Denn bislang war die Doppelkarte absolut unverzichtbar, um ein Auto anzumelden. Doch seit 1. März ist in Deutschland auch die elektronische Versicherungsbestätigung ausreichend.
Im Klartext bedeutet dies, dass man einen Wagen ggf. am selben Tag kauft und direkt zulässt. Juchuh! Die Auto-News erklären, wie es geht:
Als Beweis für eine Kfz-Haftpflichtversicherung dient dann eine siebenstellige Zahlen- und Buchstabenkombination, kurz VB-Nummer. In einem vollständig elektronischen Vorgang können die notwendigen Daten für die An- oder Ummeldung eines Kraftfahrzeuges zwischen Versicherungsunternehmen, Kraftfahrt-Bundesamt und den örtlichen Zulassungsbehörden papierlos ausgetauscht werden.
Für diejenigen, die das ganze Computerzeug überfordert bleibt natürlich auch die Doppelkarte gültig. Vorerst zumindest, denn ich könnte mir vorstellen, dass wir auch noch erleben, dass ein Auto nur noch via PC oder Handy zugelassen wird:
Bei über elf Millionen Kfz-Neuzulassungen und Ummeldungen im Jahr rechne man zudem mit großen Einsparungspotenzialen, beispielsweise könnten über 340 Tonnen Papier eingespart werden
Von der Geldeinsparung durch weniger Personal mal ganz zu schweigen … doch da weiß ich nicht, ob das unbedingt ein Vorteil ist.
März 27th, 2008 von Christian Ludwig
Was soll ich davon halten? … Ein Unternehmen aus der einstigen Kolonie holt sich ein Stück vom Tafelsilber des einstigen Kolonialherren. Tata Motors, ein mir bis vor kurzem noch unbekannter indischer Automobilbauer, kauft zwei der weltweit bekanntesten Autobauer für rund 1.5 Milliarden Euro (2,65 Milliarden US-Dollar) auf.

Ob sich die Inder mit dem Kauf von Jaguar und Land Rover einen großen Gefallen tun, ist noch offen. Der bisherige Eigner, Ford, hat dort seit 1989 beziehungsweise 2000 viele Milliarden Dollar vergraben, ohne je glücklich mit den britischen Nobelmarken zu werden.
Aber wie sagt der Brite so schön: Abwarten und Tee trinken!
Noch ist Tata ein Winzling im Vergleich zu Branchenriesen wie Toyota, Volkswagen oder auch Hyundai aus Südkorea. Für ihr jüngst vorgestelltes Billigauto, den Tata Nano, gebührt den Indern aber bereits heute alle Achtung.

Der Konzernchef Ratan Tata stellt in Neu Delhi das Billigauto “Nano” (ab 1.700,- Euro) des indischen Automobilherstellers Tata Motors vor.
… Vielleicht werden wir ja schon bald mit dem Jaguar einkaufen und dem Land Rover zum Piknicken fahren. Die Preispolitik des letzten Tata Spross lässt hoffen.
März 27th, 2008 von Christoph Römer
Jetzt mal ehrlich: Ein VW Golf ist nun einmal kein Auto zum Träumen sondern die Inkarnation des Zweckmobils. Höre ich da ein langweilig? Na, wer wird denn gleich …
Doch noch mal ehrlich: Ist es deswegen notwendig, auch die mittlerweile sechste Auflage des Dauerbrenners so konservativ zu gestalten?
Fragte man VW so lautete die Antwort vermutlich “ja”, denn wie sonst ließe sich die neue Version des alten Golf erklären.
Auto Motor und Sport will im nächsten Heft ein umfassendes Golf-Feature bringen, auf das ich mich schon freue. Das Fazit wird indes schon vorweg genommen:
Um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben bleibt der Wolfsburger seiner konservativen Linie treu, greift gar den Golf IV als Vorbild stärker auf.
Positiv ist das so genannte Down-Sizing zu vermerken. Denn endlich werden die Motoren nicht dicker sondern kleiner und vor allem sparsamer. So ist sogar ein Hybrid geplant und den kleinsten Benziner gibt es bereits mit sympathischen 80 PS. Immerhin etwas.
März 27th, 2008 von Christoph Römer
Ein Königreich für ein Wortspiel. Und bei Autodino wird es dann auch bemüht, wenn von einem A.R.T.-gerechten Tuning die Rede ist. Klingt ja auch nicht schlecht, doch ist inhaltlich leider falsch.
Klar, der Tuner heißt nun einmal A.R.T. doch ehrlich gesagt, überzeugt mich der gute alte Mercedes-Geländewagen lediglich im Innenraum. Hier wird ansehnlicher Luxus geboten was im Klartext Leder, Edelholz, Teppich, Gardinen und eine farbliche Neugestaltung bedeutet.
Auch die A.R.T.-Sportlenkräder gefallen mir durchaus gut, um nur einige der kleinen Feinheiten zu nennen, mit denen der getunte Geländewagen aufwarten kann.
Motorseitig wird aber leider die unvermeidliche Steigerung ins Wahnwitzige geboten:
Diesel- wie Benzinmotoren spendiert A.R.T. deutliche Leistungs-steigerungen. Ganz oben rangiert der A.R.T. Performance-Kit „A55K“ für den G 55 K. Nach der Optimierung der Kompressorübersetzung und der Motorsteuerung leistet der Motor statt 350 kW (476 PS) beachtliche 427 kW (580 PS). Das Drehmoment steigt von 700 auf 790 Nm. Im gleichen Zug hebt A.R.T. auch die Vmax-Limitierung auf.
Leute, muss das wirklich immer sein? Denn zu wenig Power hatte das G-Modell nun wirklich nicht …
März 27th, 2008 von Christoph Römer
Mann-o-mann. Was für ein Riesenaufwand. Da hatte Suzuki bereits auf der IAA 2007 den neuen Kizashi vorgestellt und ich war dabei. Damals wurde ein richtig cooles und futuristisches Auto gezeigt, von dem aber leider auch klar war, dass es nie und nimmer so gebaut würde.
Weiter ging es dann im selben Jahr in Tokio. Deutlich braver, deutlich normaler, deutlich serienreifer. Und nun New York mit Kizashi Nummer Drei: einer Fast-Schon-Serien-Version.
Liegt es daran, dass der Name Kizashi im Deutschen soviel wie Vorgeschmack bedeutet? Oder einfach daran, dass Suzuki sonst nichts auf Lager hat? Schwer zu sagen. Doch kann man nur hoffen, dass dieser Kizashi nun auch endlich mal gebaut wird.
Im Gespräch ist 2010, doch auch hier kann man durchaus zweifeln, ob die New Yorker Version wirklich die Grundlage bildet. So schreiben Auto-News:
Fraglich ist jedoch, ob dabei dieselbe Motorisierung wie bei der aktuellen Studie zum Einsatz kommt. Die nämlich wird von einem 3,6-Liter-V6 auf Touren gebracht, der seine 300 PS über eine Sechsgang-Automatik an alle vier Räder schickt.
Vielleicht besteht ja sogar noch die Chance auf einen Hybrid …
März 26th, 2008 von Christoph Römer
Ideen muss man haben. So wie der US-Amerikaner Jim Hunt. Dieser war so genervt von zu schnellen Autofahrern vor seinem Haus, dass er kurzerhand einen Polizeiwagen gefaked hat. Offensichtlich funktioniert der Trick sogar. Seht selbst:
Ob man so allerdings flächendeckend für weniger Raserei sorgen könnte, wage ich zu bezweifeln …
März 26th, 2008 von Christoph Römer
Zweimal Kia an einem Tag: Das gab es im Carmondo-Blog vermutlich noch nie. Doch was soll ich machen, wenn mir die interessanten Themen gleichsam auf dem Silbertablett serviert werden. Denn wie Auto Motor und Sport schreibt:
Zukunftsweisend und dennoch seriennah zeigt die Kompaktwagen-Studie Koup die neue Designlinie des koreanischen Herstellers Kia.
Wie geht das zusammen? fragt man sich da, doch bei näherem Hinsehen sieht der Koup Concept gar nicht mal so futuristisch aus. Sportlich ja aber so richtig etwas neues haben die Koreaner nicht geboten.
Doch wissen der fette Grill an der Front, die Panoramascheiben und die leicht nach oben gezogene Windschutzscheibe durchaus zu gefallen.
Mit 294 PS aus einem 2,0 Liter Diesel ist der Wagen natürlich wieder viiiieeeel zu kräftig ausgefallen, doch kann man da sicherlich noch ein wenig nachbessern. Es sei denn, es soll wirklich nur ein Sportwagen sein …
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