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K1 Roadster: Sympathische Kompromisslosigkeit
22.06.2008 von julian

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Der K1 Roadster ist genauso ungewöhnlich wie schon sein Name. Es gibt viele leichte und reinrassige Sportwagen aus Holland oder England. Der K1 ist aber irgendwie anders. Zunächst ist da die Karosserie. Sie ist getrimmt auf kompromisslose Aerodynamik, strahlt für mich aber dennoch etwas aus. Die Front schaut schön aggressiv, der am Boden kauernde Kühlergrill wirkt wie ein großer Schlund. Die Seitenansicht ist geradlinig und geprägt von einem Kühleinlass, so groß und auffällig wie ich ihn das letzte Mal bei einem Ferrari Testarossa gesehen habe. Das Heck präsentiert sich im Einklang mit der Front. Ähnlich aggressive Leuchten, dabei ohne großen Diffusor und mit zwei schönen, mittleren Endrohren. So präsentiert sich der K1 schön und sportlich, ohne dabei im Design-Trend zu liegen.

Sein Motor schaut da auf den ersten Blick schon viel normaler und fast schon langweilig aus. Der V6 mit drei Litern Hubraum und nicht wirklich faszinierenden 242 PS stammt aus einem Ford Mondeo ST, zeigt aber dass auch diese Leistung bei einem Gewicht von nicht einmal einer Tonne reicht. Mehr als reicht. In 4,9 Sekunden schafft der K1 Roadster die 100 Kilometer pro Stunde. Abgeregelte 250 km/h sind aber leider mal wieder das höchste der Gefühle. Wirklich schlimm kann ich das beim K1 aber trotzdem nicht finden. Er ist kompromisslos sportlich, ohne dabei zu übertreiben. Und irgendwie ist es genau das, was den K1 Roadster so sympathisch macht.
(via auto-motor-sport.de)

Kategorie: Marken, Tuning

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