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Familiär und bullig: der Dodge Journey
26.06.2008 von Christoph Römer

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Bislang konnte sich der US-amerikanische Automobilhersteller Dodge nicht so recht auf dem europäischen, geschweige denn auf dem deutschen Markt etablieren. Und wenn einer der Nutzer des Carmondo-Forums die Frage “Ist der Dodge Journey der Durchbruch?” aufwirft, fürchte ich, dass die Antwort ein klares “nein” ist.

Gewiss: die Amerikaner haben dazu gelernt. Denn trotz des martialischen Äußeren und seltsamen Features wie wasserdichten Wannen im Fahrzeugboden, kommt der Journey mit einem 140 PS starken Diesel aus.

Ein Nachfolger für den Chrysler Voyager soll er sein und laut Auto-News ist der Journey in der Dodge-Familie einen Tick über dem Caliber angesiedelt. Klar, dass der FÜnfsitzer dann auch mühelos zum 5+2-Sitzer umgewandelt werden kann und trotzdem noch jede Menge Platz herrscht. Platz, der anstelle der Passagiere auch noch die Mitnahme von 1.461 Liter Gepäck ermöglicht - sofern denn alle Rückenlehnen umgeklappt sind.

Hinsichtlich der Fahreigenschaften kommt der Journey offensichtlich richtiggehend europäisch daher. Von wegen softes Fahrwerk. Und auch der Verbrauch hält sich mit angegebenen sieben Litern Diesel halbwegs im Rahmen.

Das Hauptargument, mit dem der Hersteller zu punkten versucht, ist aber der Preis. 25.790 Euro für einen SUV, pardon: Crossover-SUV sind in der Tat günstig, denn fast alle Mitbewerber bewegen sich jenseits der 30.000er Marke.

Ob das für mehr als einen Achtungserfolg reicht, muss abgewartet werden. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich ein solches Auto allzu häufig verkaufen wird.

Kategorie: Dodge

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