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Die auto(besser)wisser
carmondo News-Blog
03.08.2008 von julian

Chevrolet bringt endlich ab Herbst diesen Jahres die stärkste Serien-Corvette aller Zeiten auch nach Deutschland. Brachiale 647 PS leistet der Aluminium-V8 mit 6,2 Litern Hubraum und Kompressoraufladung. Damit beschleunigt die ZR1 in nur 3,4 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde und nimmt so einem Mercedes SLR McLaren mal eben 0,4 Sekunden ab. Die Höchstgeschwindigkeit des geilen Amis soll bei satten 330 km/h liegen.
Und der Preis? Der ist ganz ami-like sehr annehmbar. 135.990 Euro kostet die Chevrolet Corvette ZR1 mindestens, und das sieht nur auf den ersten Blick nach viel Geld aus. Denn die Konkurrenz ist damit locker abgehängt. Ein Porsche 911 GT2 zum Beispiel kostet mit mehr als 100 PS weniger immernoch gute 50.000 Euro mehr. Ganz zu schweigen von einem Ferrari 460 Scuderia, einem Mercedes SLR McLaren oder Porsche Carrera GT. Dieser Vergleich hinkt? Vielleicht beim Image oder der Exklusivität, nicht aber bei den Rundenzeiten. Auf der Norschleife des Nürburgrings ist die Corvette ZR1 mit einer Zeit von 7:26,4 Minuten sechs Sekunden schneller als eben genau dieser Carrera GT. Wenn das mal kein Schlag ins Gesicht ist. (via heise.de)
Kategorie: MarkenEin Kommentar zu “Chevrolet Corvette ZR1: Ein Schlag ins Gesicht”
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11.08.2008 um 15:52
Hallo liebe PS-Gemeinde, ich kann nur wiederholen, was ich schon 2006 gesagt habe, als ich mir die Z06 zugelegt habe, die ich spätestens nach diesen Infos 2009 sicher gegen die ZR1 austauschen werde. Es gibt keine wirklich haltbare Begründung für die Preispolitik der etablierten Konkurenz von Ferrari + co. Und das Argument der immensen Entwicklungskosten und der im Fahrzeug verbauten High-Tech kann man ja nicht wirklich gelten lassen, da sich dieser Aufwand im Ergebnis offensichtlich nicht auswirkt! Auch nicht unter umwelttechnischen Gesichtspunkten wie dem Verbrauch. So bewege ich meine Z06 im Gesamtdurchschnitt mit NUR knapp 15 ltr./ 100 km (genau 14,6l Super), ganz im Gegensatz zu vielen “Porsche-Treibern” aus dem näheren Bekanntenkreis, von denen ich meistens nur ungläubiges “Kopfschütteln” ernte. Und um diesen Durchschnitt zu erzielen, mußte ich mich bei keiner sich bietenden Gelegenheit einem Porsche oder Ferrari auch wenn sie nicht von “jungen” Männern fortgeschrittenen Alters pilotiert wurden, geschlagen geben, ganz im Gegenteil. Ganz sicher liegt es daran, daß man bei Ferrari, Porsche + co. den eigentlichen Sinn und Zweck eines Sportwagens (sofern man heutzutage überhaupt von Sinn und Zweck einen Sportwagen betreffen sprechen kann..) aus den Augen verloren, was der Grund für die übergewichtigen, etwas trägen von Fahrassistenzprogrammen, elektronisch gesteuert- und geregelten “Pummelchen” aus Stuttgart, Modena…ist. Zweitürige Limousinen, die einen Großteil ihrer Leistung und der Energie darauf verwenden müssen sich überhaupt zu bewegen, bevor sie anfangen können sich schnell + sportlich bewegen zu lassen. Ein Sportwagen will SPORT machen, das schließt den Fahrer mit ein. Maximalleistung mit geringstmöglichem Aufwand an technischen Hilfsmitteln. Für Muttis und Pappis, die sich in der Midlife-crisis mit einem Statussymbol schmücken möchten kann man doch auch Coupes bauen, in die dann am “Tauschwochenende” auch die Kinder passen. Und ich bin mir sicher, wenn z.B. Porsche irgendwann einmal auf den “Pfad der Tugend” zurückfindet und sich darauf konzentriert auch richtige Sportwagen zu bauen, dann bekommt die PS-Gemeinde vielleicht ein tolles Gerät, was sich auf das wesentliche beschränkt, zwischen 70 und 120tsd. € kostet, dazu toll aussieht, super fährt und vielleicht tatsächlich nur vier bis acht ltr. / 100 km konsumiert. Bis dahin kann ich aber jeden verstehen, der der Corvette, Lotus oder Viper den Vorzug gibt!! Glückwunsch an Chevrolet!!! Ich freue mich drauf!