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Von Elektromobilen und Infrastruktur
08.09.2008 von Christoph Römer

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Es ist schon irgendwie seltsam. Da freuen wir uns einerseits über neue Elektroautos, doch andererseits entstehen durchaus Probleme, wenn die geräuschlosen Flitzer mehr und mehr die Straßen bevölkern. So hatte Smart unlängst eine große Elektroauto-Offensive in der Hauptstadt Berlin geplant, wo dann auch ab dem nächsten Jahr rund 500 Ladestationen für die Elektro-Smarts zur Verfügung stehen sollen.

Das Autoblog berichtet nun, dass das Bundesministerium  für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen umfassenden Ausbau der bundesweiten Ladestationen plant. So

plant Bundesverkehrsminister Tiefensee bereits eine großflächige Ladestationen-Infrastruktur. Bis Ende diesen Jahres möchte der Minister einen Entwicklungsplan zu dem Thema erstellen und präsentieren.

Das ist ja alles schön und gut - im Einzelfall sogar immer wieder ein Grund zum Jubeln. Doch taucht angesichts der Option eines flächendeckenden Netzes durchaus die Frage auf, wo denn überhaupt die Energie für den Strom herkommen soll. Im Moment sind dies bekanntlich Kohlekraftwerke oder Ölkraftwerke doch auch der teilweise geäußerte Gedanke einer Rückkehr zum Atomstrom ist alles andere als sympathisch.

So wäre es durchaus interessant, auf die Ökobilanz eines Elektroautos zu schauen und die Frage aufzuwerfen, ob nicht gerade der Strom für diese symbolträchtigen Fortbewegungsmittel künftig aus erneuerbaren Quellen stammen könnte.

Doch bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg …

Kategorie: Autoleben

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