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Die auto(besser)wisser


carmondo News-Blog

Archive for Oktober, 2008

Automobile Sicherheit einmal anders
Oktober 31st, 2008 von Christoph Römer

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So ganz wollte ich die Spiegel-Überschrift von den zehn skurrilsten Auto-Sicherheitsideen ja doch nicht übernehmen, denn meines Erachtens sind nicht alle der Vorschläge skurri, nur weil sie niemals haben realisiert werden können.Nehmen wir beispielsweise Procon-Ten von Audi, eine Idee, bei der das Lenkrad im Falle eines Unfalls weggezogen werden sollte. Klingt logisch, wurde dann aber durch den Airbag obsolet.

Ein wenig seltsamer ist da schon die Pattex-Bremse aus dem Hause BMW, die den Bremsweg verkürzen sollte. Klingt nicht eben umweltfreundlich und wurde auch nie in Angriff genommen.

Ein wenig realistischer ist da schon die Schleudersitz-Idee des Designers Colani, die speziell für LKW gedacht war, doch mit den Tauch-Airbags (die nicht von Colani stammen) wird es dann wirklich wieder skurril:

Sie sollten in den Innenseiten der Türen montiert werden und beim Eindringen von Wasser zünden. Als Schwimmkörper würden sie einerseits das Sinken des Fahrzeugs verlangsamen, und andererseits würden sie automatisch die Scheiben zerstören und so einen Fluchtweg für die Passagiere schaffen.

Mehr Ideen und einige Skizzen und Fotos finden sich in dem verlinkten Artikel.

Mercedes GLK - vier Mal auf der SEMA
Oktober 31st, 2008 von Christoph Römer

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Das nenne ich mal eine clevere Vermarktung. Noch vor dem offiziellen Start des Mercedes GLk hat der schwäbische Automobilhersteller vier bekannte Tuner mit dem Aufmotzen des Mini-SUV beauftragt.

Das Ergebnis kann nach Angaben der Auto Motor und Sport auf der anstehenden SEMA im November bewundert werden.

Die Basis war dabei für alle Veredler dieselbe und bestand in einem 350GLK  mit 272 PS und einem 3,5 Liter Sechszylinder.

Herausgekommen sind dabei:

- der Rally Racer von Renntech, der unter anderem mit Hybridmotor ausgestattet ist

- der Widestar GLK von Brabus (der Name ist Programm)

- Urban Whip von Boulevard Customs (eine Version, die vor allem auf den Innenraum und die Soundanlage setzt)

- Four Corners Rock Crawler von Legendary Motor Cars

Fotos finden sich in dem zitierten Artikel oder ihr fahrt direkt nach Los Angeles, wo die Autos ja dann live zu sehen sein werden …

Toyota mit neuem Avensis
Oktober 31st, 2008 von Christoph Römer

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Der Toyota Avensis geht in eine neue Generation. Und wie schon der Vorgänger, so soll auch die dritte Generation im britischen Burnaston hergestellt werden. Wie das Autoblog schreibt, soll die neue Version

vor allem durch Produktqualität, Antriebseffizienz und Komfort beim Fahren bestechen

Das kann alles oder nix bedeuten doch im Detail erfahren wir dann beispielsweise, dass eine neue Technologie bei Motoren und Getriebe für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch sorgen wird. Konkret werden drei Benziner und drei Diesel angeboten und bei den Benzinern kommt erstmals die so genannte Valvematic zum Einsatz. Für einen Hybrid, der meiner Meinung nach gerade von Toyota hätte erwartet werden können, hat es indes nicht gereicht - zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.

Stattdessen wurde ordentlich am Design geschraubt und so wächst der Mittelklässler in der Länge um fünf Zentimeter und in der Spurweite um drei bis vier Zentimeter. Die gesamte Optik wirkt auf den ersten Blick weniger bieder als beim Vorgänger, ohne jedoch besondere Akzente zu setzen. Aber das ist nur meine Meinung …

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Smart mit neuem Werbespot
Oktober 30th, 2008 von Christoph Römer

Aller guten Dinge sind vier - zumindest bei smart. Denn der Automobilhersteller hat gleich vier unterhaltsame Kurzfilme mit dem Comedian Carsten van Ryssen gedreht.

Zu sehen sind die Streifen, die zwischen Werbung und - nun, ja - Entertainment pendeln auf der Webseite Shorttakes.Smart.Isc4u.net doch  habe ich mir erlaubt, einen der bereits veröffentlichten Filme von der YouTube-Seite einzubetten:

Fuoss 01 - Go-Kart oder was?
Oktober 30th, 2008 von Christoph Römer

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Achtung Wortspiel: was meint ein Autofan, wenn er “zu Fuoss” unterwegs ist? Richtig: nicht etwa, dass der fahrbare Untersatz fehlt, sondern dass dieser aus der Autoschmiede des Dieter Fuoß stammt.

Dieser hat sich fünf Jahre lang Zeit gelassen, um eine reine Fahrmaschine zu entwickeln, die mit einem Gewicht von gerade einmal 300 Kilogramm und einem 0,4 Liter Suzuki Motorrad-Motor ansehnliche 145 km/h erreicht. Klar, dass 43 PS eher an ein erweitertes Go-Kart als ein echtes Auto denken lassen, doch immerhin hat der Fuoss 01 die Straßenzulassung erhalten und darf mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden.

Wer nun Interesse an dem Einsitzer hat, der sollte sich beeilen, denn wie Auto Motor und Sport berichtet, werden lediglich zehn Exemplare gebaut. Der Preis für den kleinen Exoten ist meines Erachtens recht stolz und liegt bei 29.000 Euro.

Übrigens: über den Verbrauch lassen sich die recht hohen Anschaffungskosten nicht wieder reinholen, denn dieser liegt bei satten fünf Liter auf 100 Kilometer.

Subaru Forester nun auch als Diesel
Oktober 30th, 2008 von Christoph Römer

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Es ist und bleibt ein Klassiker. Der Subaru Forester ist gewissermaßen der “Oberförster” unter den japanischen Geländewagen und entsprechend spannend ist es, wenn einem solchen Erfolgsmodell nun ein komplett neuer Motor eingesetzt wird.

So handelt es sich um den ersten Diesel, den Subaru jemals hergestellt hat, einen Boxermotor, der mit seinen 147 PS und zwei Liter Hubraum bereits im Legacy zum Einsatz kam.

In der Auto-Presse findet sich ein erster Erfahrungsbericht, der ein durchaus positives Resumee zieht:

Ohne übermäßige Geräuschentwicklung und bar jeder Brummfrequenz, schiebt der Diesel den Forester beim ersten Probegalopp kräftig an. Der Standardsprint aus dem Stand auf 100 km/h wird laut Hersteller in 10,4 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit soll 186 km/h betragen.

Doch damit nicht genug, denn auch in punkto Geschmeidigkeit ist der Diesel-Forester mit seinen ordentlichen 350 Nm bei 1.800/min dem Benziner überlegen und braucht mit 6,3 Litern gegenüber den 8,4 Litern auch noch weniger Sprit.

Schade ist nur, dass lediglich die Euro 4 Norm erfüllt wird, doch bis Euro 5 in Kraft tritt ist ja auch noch ein wenig Zeit.

Zuletzt der Preis, der sich knapp unterhalb der 30k bewegt: 29.900 Euro sind das Minimum, das je nach Ausstattung dann noch nach oben hin ausgebaut bzw. verteuert werden kann.

Aston Martin One-77 - die ersten offiziellen Fotos
Oktober 29th, 2008 von Christoph Römer

Und wenn wir schon einmal beim Thema “teure Autos” sind: der Aston Martin One-77 findet nur deshalb keine Aufnahme in die Top Ten der teuersten Serienfahrzeuge, weil es sich hier um ein limitiertes Sondermodell handelt.

Bei einem Preis von 1,9 Millionen US-Dollar wäre der Platz an der SPitze allerdings garantiert, den so ein schnöder Maybach innehat.  Jalopnik.com zeigt nun die ersten offiziellen Fotos des edlen Briten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

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Die Top Ten der teuersten Serienmodelle
Oktober 29th, 2008 von Christoph Römer

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Ich bin ein wenig erstaunt. Denn meines Wissens gibt es doch das eine oder andere Auto, das preislich jenseits der Million angesiedelt ist. Doch scheinbar handelt es sich hierbei durchweg um Sondermodelle, die keine Aufnahme in die Top Ten von Auto Motor und Sport gefunden haben.

Aber keine Sorge: auch die Serienmodelle, die hier aufgelistet sind, kosten ein echtes Vermögen. Unter den ersten zehn finden sich übrigens hauptsächlich Maybach und Rolls Royce und schaut man ein wenig weiter nach unten, so wird die Skala von Bentley dominiert.

Bei den Sportwagen landet der Lamborghini  Murciélago LP 640 Roadster auf dem 13. Platz und der erste Ferrari, der 612 Scaglietti kommt erst an Rang 17, der erste Porsche, der 911 GT2 gar erst an Rang 27.

1. Maybach 62 S für 523.838 Euro
2. Mercedes SLR McLaren Roadster … 493.850 Euro
3. Rolls-Royce Phantom EWB … 470.050 Euro
4. Maybach 62 … 458.150 Euro
5. Maybach 57 S … 443.870 Euro
6. Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé … 440.300 Euro
7. Rolls-Royce Phantom Coupé … 433.458 Euro
8.Rolls-Royce Phantom …. 397.460 Euro
9. Maybach 57 … 390.201 Euro
10.Bentley Brooklands … 346.850 Euro

Ansehnlich: Nissan zeigt 370Z Coupé
Oktober 29th, 2008 von Christoph Römer

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Wow. Man kann ja vieles über Nissan sagen und den japanischen Automobilkonzern gelegentlich mit Fug und Recht als “graue Maus” bezeichnen: doch mit dem 370Z Coupé ist den Japanern ein durch und durch ansehnliches und stylishes Auto gelungen.

Erstaunlich ist dabei, dass der Wagen nicht unter Infinity läuft, denn wirft man einen Blick auf die schnöden Motordaten, so würde sich eine Vermarktung als Edelkarosse durchaus anbieten, denn

der japanische Sportler soll 330 PS aus einem 3,7 Liter großen V6-Motor leisten.

Das schreibt die Auto-Presse und weist darauf hin, dass das 370Z Coupé gegenüber dem 350Z vergrößert und stärker am kraftvollen GT-R orientiert ist. Darüber hinaus sollen auch Stilelemente des Nissan Z integriert werden, was ebenfalls ein positives Signal ist.

Premiere feiert der Sportwagen auf der Los Angeles Auto Show am 19. November, Marktstart ist dann Anfang 2009.

Stand Up for Renault Sand’Up
Oktober 28th, 2008 von Christoph Römer

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Die Überschrift soll nicht nur als Wortspiel fungieren sondern enthält durchaus auch einen ernsthaften Kern. Denn was Renault mit seinem neuen Concept-Car Sand´up zeigt, könnte durchaus den einen oder anderen Autofan von seinem Sitz reißen.

Auto Motor und Sport berichtet über diese gelungene Mischung aus Cabrio, Coupé und Pick-Up, die anlässlich der Auto Show in Sao Paulo erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden soll:

Die Basis für den 4,10 Meter langen, 1,80 Meter breiten, und 1,62 Meter hohen Renault Sand’Up stellt der Dacia Sandero Stepway, der gerade in Brasilien an den Start ging. Das Grundgerüst für die Variabilität bilden zwei Längsholme aus Aluminium, die von der A-Säule bis zu den Rückleuchten reichen und die wahlweise ein Kunststoffdach tragen, oder als Reling für die Ladefläche dienen.

Die Betonung liegt hier auf dem “wahlweise” denn hier handelt es sich um ein durch und durch variables Konzept. Mit Kunststoffdach versehen, könnte man mit Fug und Recht von einem klassischen Viesitzer-Coupé sprechen, doch ohne Dach können die Rücksitze leicht eingeklappt werden, sodass ein Pick-Up entsteht. Und dieser Pick-Up ist durchaus willens, als Lastesel benutzt zu werden, was angesichts einer Ladefläche von maximal 1,70 Meter Länge sowie einer Nutzlast von 500 Kilogramm voll und ganz gelingt.

Zuletzt die Cabrio-Variante, die durch das Beibehalten der Fondsitze bei gleichzeitig geöffnetem Dach zum Vorschein kommt und ebenso wie die anderen Varianten mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben wird.

Dieser Motor kann sowohl mit Benzin als auch mit Alkohol betrieben werden und leistet zwischen 107 und 110 PS.

Ein interessantes Konzept, wie ich finde…

Automarkt: China Automobile lässt den Drachen steigen
Oktober 28th, 2008 von Christoph Römer

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Geht es nach dem chinesischen Horoskop, so befinden wir uns derzeit im Jahr der Ratte und 2009 wird dann das Jahr des Büffels. Das nächste Jahr des Drachens ist jedoch erst 2012, sodass sich China Automobile offensichtlich anderswo hat inspirieren lassen.

Warum ich das denke? Ganz einfach, weil der Importeur China Automobile Deutschland (CAD) ab Ende November mit der neuen Automarke Dragon auf den deutschen Markt drängt. Dabei handelt es sich um einen Kleinwagen namens Dragon City, einen Van namens Dragon Liner sowie den SUV Dragon Grand Ufo.

Und weil der Name so griffig zu sein scheint, werden der Ufo sowie der GX6 auch gleich “eingemeindet” und als Dragon verkauft. Das berichtet die AUto-Presse und hat es sich nicht nehmen lassen, die einzelnen Modelle genauer zu betrachten:

Mit einem Einstiegspreis von knapp 9 000 Euro tritt der 3,70 Meter lange Dragon City an. Angetrieben wird er von einem 61 kW/83 PS starken Vierzylinder-Ottomotor, der den Kleinwagen auf 170 km/h Spitze bringt. Der Verbrauch soll im kombinierten Zyklus bei 6,5 Litern je 100 Kilometer liegen.

Das ist meines Erachtens recht viel und trotz der umfangreichen Ausstattung müssen KundInnen auch auf ESP verzichten. Ich glaube kaum, dass dies ein Topseller wird, ebensowenig wie die anderen beiden Modelle.

Die größten Chancen hat vielleicht noch der Grand Ufo, denn hier wird ein SUV zum Schwellenpreis von 19.900 Euro angeboten - ob das aber ausreicht, um bereits 2009 oder 2010 zum Jahr des Drachens zu machen … vermutlich nicht!

Formel 1 bald ohne Topteams?
Oktober 28th, 2008 von Christoph Römer

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Um ehrlich  zu sein: ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen. Denn was wäre die Formel 1 ohne die Möglichkeit, Motoren zu testen und die eigene Automobilmarke nach vorne zu pushen? Vermutlich eher langweilig, was auch die Automobilkonzerne finden.

Angesichts der Überlegung, künftig mit Einheitsmotoren an den Start zu gehen, kündigte nach Toyota nun auch Ferrari seinen Rückzug aus der Königsklasse des Rennsports an. Dies berichtet der kicker, wo ein Sprecher der Scuderia wie folgt zitiert wird:

“Das würde der Formel 1 ihre Daseinsberechtigung nehmen, die auf dem Wettbewerb und der technologischen Entwicklung fußt”

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Ferrari bereits seit 1950 bei der Formel 1 mitfährt und die Serie maßgeblich mitgeprägt hat. Übrigens sind die roten Flitzer vermutlich nicht die einzigen Rennwagen, die fehlen würden, denn auch Mercedes und BMW  sind klar gegen einen Einheitsmotor.

So sind nun andere Ideen gefragt, um die Kostenexplosion in der Formel 1 in den Griff zu bekommen:

Eine Möglichkeit wäre, dass Motoren statt zwei von 2009 an drei Rennen halten müssen. Zudem sollen die Motorenbauer den unabhängigen Teams 25 Motoren-Einheiten zum Preis von zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Mal schauen, was Max Mosley und den übrigen FIA-Entscheidern noch alles einfällt …