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Seat Exeo Kombi - gelungenes Recycling
22.10.2008 von Christoph Römer

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Wenn ich überhaupt eine Kritik äußern kann, dann die, dass Seat seinen Exeo Kombi als neu verkauft. Denn genau genommen basiert der Exeo ja von Haus aus auf dem alten Audi A4 - ein Umstand, der Auto Motor und Sport zur Überschrift spanischer Avant verleitet hat. Und so lesen wir dann auch:

Das Design des Audi A4 Avant bleibt auch nach der spanischen Interpretation weitestgehend erhalten, nur die Front- und Heckpartie präsentieren sich seattypisch.

Konkret bedeutet dies, dass der Kombi in der Front genauso aussieht wie die Limousine und am Heck Züge des León und des Altea zeigt.

Und dieses Recycling, wenn ich es denn dann so nennen darf, setzt sich auch im Inneren fort: das Cockpit aus dem Audi A4 Cabrio, die Sitze aus dem Seat León und auch Teile der Innenausstattung stammen von letztgenanntem.

Und jetzt darf der geneigte Leser dreimal raten, wer für den Antrieb zuständig ist: Richtig! Natürlich wieder Audi:

Verbaut werden ein 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS, ein 1,8-Liter-Benziner mit 150 PS sowie der 2.0 TSI mit 200 PS. Bei den Selbstzündern kommt der 2.0 TDI in den Leistungsstufen 120, 143 und 170 PS zum Zuge.

Der große Vorteil dieses Autos liegt natürlich im Preis. Für runde 24.000 Euro erhalten die Käufer ein durch und durch bewährtes Gefährt, wenngleich die einzelnen Komponenten nicht immer “state of the art” sind.

Kategorie: Seat

Ein Kommentar zu “Seat Exeo Kombi - gelungenes Recycling”

  1. testbruder schreibt:

    Boah, die Rückleuchten gehen für meinen Geschmack auf diesem Kombi-Heck mal gar nicht. Schade, die Front sagt mir eigentlich zu, aber so wirklich gelungen finde ich diese Fusion von ein bisschen Seat-Design und viel altem Audi A4 Avant nicht… trotz günstigem Preis.

    Grüße

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