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Brabus vertont den Tesla-Roadster
19.11.2008 von Christoph Römer

Dass ein Auto getunt wird, kommt andauernd vor und ist in aller Regel keine sensationelle Meldung. Doch im Falle des Tesla-Roadsters ist der Tuner Brabus einen völlig neuen Weg gegangen. Woran das liegt? Vermutlich daran, dass ein Elektromotor nicht mit herkömmlichen Mitteln aufgemotzt werden kann und die V-Max des Ökoflitzers mit 200 km/h ja durchaus auch ausreicht.

Ebenfalls auszureichen scheinen die Reichweite (400 Kilometer) sowie die Beschleunigung von 3,9 Sekunden, sodass auch hier keinerlei Eingriffe stattgefunden haben.

Doch worin besteht dann das Tuning werden sich einige LeserInnen fragen. Nun: zum einen in einem veredelten Innenraum sowie Leichtmetallfelgen und einer schicken mattweißen Lackierung, zum anderen in einem neuen Sound bzw. überhaupt einem Sound:

Mit Hilfe eines Lautsprecher-Systems von BOSE kann für den Fahrer und die Zuhörer am Straßenrand wahlweise der Klang eines V8-Motors oder der eines Rennwagens erzeugt werden. Die Geräusche passen sich der Leistungsabgabe des von Hause aus kaum hörbaren Elektromotors an.

Das berichtet die Auto-Presse und so erfahren wir auch, dass diese Version des Tesla Roadsters erstmals auf der Essen Motor Show zu sehen (und zu hören) sein wird.

Übrigens: der Eintrag im Guinessbuch der Rekorde ist Brabus sowieso schon sicher. Denn mit dem Tesla-Roadster handelt es sich um das erste getunten Elektro-Auto überhaupt.

Kategorie: Tuning

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