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Mini E - der Leisetreter
21.11.2008 von Christoph Römer

Dass der Begriff Mini einmal mit dem Attribut “leise” belegt werden würde - kaum zu glauben. Doch hat die gefühlt britische BMW-Tochter mit ihrer Elektro-Variante des Trendmobils in der Tat ein bescheidenes Auto auf die Beine gestellt - zumindest, was die Lautstärke angeht.

Denn in punkto Motor wurden dem Mini E dann doch 204 PS eingepflanzt, bei einem Drehmoment von 220 Nm. Ebenfalls unbescheiden ist das Gewicht, das aufgrund des ELektro-Antriebs um satte 300 Kilogramm auf nunmehr 1,5 Tonnen erhöht wurde. Ist das noch Mini? Offensichtlich, den optisch unterscheidet die neue Variante nichts von seinen verbrennungsmotorisierten Brüdern.

Platz ist indes Mangelware und so hat der Hersteller noch nicht einmal eine Rückbank eingeplant. Wir sprechen also von einem klassischen Zweisitzer, der mit maximal Tempo 160 km/h durch Los Angeles und New York rollen soll.

Ja, richtig gelesen. Denn wie ich bereit hier im Carmondo-Blog berichtet hatte, soll der Öko- bzw. Elektro-Mini zunächst einmal von 500 Personen testgefahren werden.

Und die werden zumindest in einem Punkt Ungewöhnliches erleben. Nimmt man nämlich den Fuß vom Gaspedal, so springt automatisch der Bremsgenerator an. Die Autogazette beschreibt diese Technik folgendermaßen:

Er sorgt mit einer Verzögerung von 0,25 g dafür, dass die Rekuperation möglichst viel Energie wieder zurück in den Lithium-Ionen-Akkupack hinter den Frontsitzen speist. Im Stadtverkehr können so rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Hilfe der Bremsanlage absolviert werden. Eine intensive Rückgewinnung dieser Bewegungsenergie durch den Motor führt zu einer Erhöhung der Reichweite um bis zu 20 Prozent.

Sparsame Sache nur angesichts der zurzeitigen Leasingrate von 850 US-Dollar im Monat wird diese Einsparung schnell wieder ausgegeben …

Kategorie: Mini

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