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Audi R8 gefaked
08.12.2008 von Christoph Römer

Ceci n’est pas une pipe! - “dies ist keine Pfeife” mit diesen Worten betitelte der belgische Surrealist René Magritte seinerzeit eines seiner berühmtesten Bilder. Das Bild zeigte - natürlich - eine Pfeife, womit die Verwirrung komplett war.

Ceci n’est pas une Audi R8! - diesen Satz hat zwar bislang niemand ausgesprochen und der Spanier Alberto Gavach Fuerte ist meines Wissens auch kein surrealistischer Künstler. Doch mit seinem umgebauten Ford Cougar aus dem Jahr 2001 stößt der Iberer dann doch schon fast in künstlerische Sphären vor.

Wie die Auto Motor und Sport berichtet, hat Fuerte seinen Cougar in mühevoller Kleinarbeit zu einem Audi R8 umgebaut - zumindest, was das äußere Erscheinungsbild angeht.

Erst im direkten Vergleich fallen die Unterschiede zum V8-Renner aus Ingolstadt auf. Die Dachlinie neigt sich leicht gewölbt in Richtung Heck. Der “Hintern” wirkt insgesamt fettleibiger. An der Front fehlen Lamellen unterhalb der Scheinwerfer und auch der untere bereich des Stoßfängers ist eine spanische Interpretation.

Im Inneren hat Fuerte dann den Ford einen Ford sein lassen und außer einem R8 Schriftzug keinerlei Änderungen vorgenommen.

Ob das nun Produktpiraterie ist? Formaljuristisch sicher schon, denn der Spanier verwendet an manchen Stellen auch das Audi-Logo. Doch auf der anderen Seite handelt es sich lediglich um ein einziges Modell, dass aus seinem Fake-Charakter keinen Hehl macht.

Außerdem liegt der Verkaufspreis von 40.000 Euro so viel unter dem eines Audi R8, dass die Ingolstädter ganz unbesorgt sein können. Ob das die entsprechenden Audi-Juristen genauso locker sehen, steht auf einem anderen Blatt …

Kategorie: Audi

2 Kommentare zu “Audi R8 gefaked”

  1. markus jordan schreibt:

    …und wenn man sich den Innenraum anschaut…will man den Fake eh nicht!

  2. Johannes schreibt:

    Manche autos sind eben nur zum spaß haben geabut ;)

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