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Archive for Januar, 2009
Januar 30th, 2009 von Christoph Römer
Ich habe den Versuch unternommen und mehrere Personen gefragt, was sie sich unter dem Begriff “Space-Box” vorstellen. Das Ergebnis war … gähnende Leere. Nun mag das an den Adressaten meiner Frage liegen, denn eigentlich ergibt sich der Name, den Citröen seinem neuen Minivan C3 Picasso mitgegeben hat, ja aus dem Anblick dieses Autochens. Space ist der Platz und Box ist die Kiste.
Das passt, wenngleich ich den Namen durchaus nicht so gelungen finde. Denn kistig sieht der schicke neue Minivan nun wahrlich nicht aus, was auch Auto Motor und Sport bemerkt haben dürfte. Dort gab es eine erste Testfahrt und so lesen wir:
Der hohe, voluminöse Bug mit großem Kühlergrill und eindrucksvollen Augen verleiht diesem C3 ebenso eine sehr eigenständige, charmante Note wie die große Panorama-Frontscheibe, deren schmale, nach vorne gezogenen Stege die Sicht auch bei Kurvenfahrt nicht nennenswert beeinträchtigen.
Entsprechend sitzen Fahrer und Beifahrer ein wenig erhöht und behalten so den Überblick. Doch bleiben wir kurz beim Space - der wahrlich in Hülle und Fülle vorhanden ist. Bei einer Länge von 4,08 Meter und satten 1,62 Meter Höhe kann man das auch erwarten und wer die 500 Euro Aufpreis für das Panoramadach aufbringt, hat noch mehr Raumgefühl.
385 Liter sind der normale Stauraum und das Maximum ist erst bei 1.505 Litern erreicht. Dazu kommt eine wirklich erwähnenswerte Ausstattung:
Bereits zur Basis-Linie Advance gehören sechs Airbags und ESP ebenso wie elektrische Fensterheber vorne und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Klimaanlage, Kopf-Airbags, Tempomat und CD-Radio mit AUX-Eingang und USB-Anschluß gibt es ab der Tendance-Linie (plus 2.100 Euro).
Durchaus konkurrenzfähig, zumal auch die Motorisierung von 109 PS aus einem 1,6 Liter Diesel, der gerade einmal 4,9 Liter verbraucht. ins positive Bild passt.
Und insofern ist es erstaunlich, dass der Hersteller lediglich 5.000 Modelle verkaufen möchte. Denn auch angesichts des Preises von 14.900 Euro könnte man hier durchaus mehr Ehrgeiz zeigen.
Januar 30th, 2009 von Christoph Römer
Ende des Monats und zum guten Schluss möchte ich noch ein bisschen Bewegung in dieses Weblog bringen. Gemeint ist der grandiose Porsche 911 GT3, über den ich ja bereits vorgestern berichtet hatte. Nun habe ich zahlreiche Videos zu diesem Thema entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Viel Vergnügen:
Januar 30th, 2009 von Christoph Römer
Ein Sondermodell hat immer etwas Besonderes. Dieser Satz bzw. diese Feststellung ist ebenso richtig wie trivial doch im Falle der Seat “Color Edition” ist das Besondere wirklich besonders. Der spanische Hersteller setzt nämlich auf Farbe und zwar auf ziemlich grelle Farbe. Das berichtet die Autokiste und so werden wir künftig den Ibiza SC in den Farbtönen “Lumina Orange” und “Galia Blau” bewundern können.
Beim blau kann ich mir ja noch vorstellen, dass es Abnehmer findet aber das orange ist dann doch ein wenig zu grell:
Das Exterieur beider Modelle wird generell um 17-Zoll-Leichtmetallräder (Typ “Saga”) - beim blauen Auto auf Wunsch ebenfalls in weiß lackiert - mit 215er-Bereifung und um dunkel getönten Scheiben ab der B-Säule aufgewertet. Außerdem sind elektrisch anklappbare Außenspiegel serienmäßig.
Klar, dass die Farbenpracht auch vor dem Innenraum nicht Halt macht. Türverkleidungen, Umrandungen der Lüftungsöffnungen, Sitzbezüge und einige andere Details wurden ebenfalls coloriert, sodass der Aufpreis von rund 900 Euro durchaus Sinn macht. Wenn nur nicht dieses orange wäre …
Januar 29th, 2009 von Christoph Römer
Bei einem solchen Firmennamen brauchen sich die Werbetexter vermutlich kaum Mühe zu geben. Und offensichtlich wird bald auch Deutschland zu einem “Better Place”. Warum dies? Ganz einfach, weil das gleichnamige Unternehmen, Better Place, noch in diesem Jahr seine Infrastruktur rund ums Elektroauto verkaufen möchte.
Das berichtet das Autoblog, wo es hierzu heißt:
Zwar wurde das Unternehmen erst vor 2 Jahren von Ex-SAP Manager Shai Agassi gegründet, aber die Entwicklung und Expansion der Firma geht schnell voran, sodass beispielsweise der Renault-Nissan Konzern als Kooperationspartner gewonnen werden konnte.
Dabei stellt Unternehmen eigentlich gar keine eigenen Autos her, sondern kümmert sich eher um die Einrichtung von Aufladestationen, Batteriewechsel-Punkten sowie um die Bereitstellung erneuerbarer Energien, um diese wiederum den Autos zukommen zu lassen.
Eine Initiative, die man nur begrüßen kann …
Januar 29th, 2009 von Christoph Römer
Prominente und ihre Autos - das ist ein Thema, das einfach immer funktioniert. Die Auto-News haben sich nun aber besondere Mühe gegeben und eine wahrlich umfangreiche, um nicht zu sagen umfassende Fotoshow zusammengestellt, in der die Größen aus Politik, Sport und Entertainment mit ihren Autos abgebildet werden.
In aller Regel findet sich wenig überraschendes. Bei den Sportler scheint die Auswahl des Autos wohl mit den jeweils bestehenden Sponsoren-Verträgen zusammenzuhängen, doch in früheren Zeiten war das noch anders.
Brigitte Bardot beispielsweise wird mit einem todschicken Renault Floride gezeigt. Ich schätze mal, aus den 60er Jahren. Mehr in Richtung Sponsoring geht dann schon das neue “Bond-Girl”, die Schauspielerin Olga Kurylenko, die sich am Steuer eines kleinen Ford Ka hat ablichten lassen.
Auf SUV oder zumindest dicke Karren stehen dann offensichtlich Esther Schweins (Opel Antara), Ralf Bauer (Suzuki Grand Vitara) und Danny Ecker (Volvo SC90) während Gary Grant und Curd Jürgens in einer BMW Isetta gesichtet wurden.
Insgesamt finden sich 67 Bilder in der Fotoshow, die zum Teil richtig alt sind … und entsprechend sehenswert.
Januar 29th, 2009 von Christoph Römer
Es war vor genau einer Woche als ich hier im Carmondo-Blog über die neue Rennversion des Porsche 911 GT3 namens RS2 berichtete. Und das Kopfschütteln angesichts eines “Mehr” an Hubraum hat sich nur deshalb in Grenzen gehalten, weil ich den Rennporsche als Sportgerät und weniger als Alltagsauto angesehen habe.
Doch nun das. Porsche bringt den GT3 in der Otto Normalversion und auch hier wurde beim Hubraum draufgesattelt. Das berichtet die Autobild und so erfahren wird, dass der Bolide nunmehr mit 3,8 Litern und 435 PS über die Straßen flitzt. Zu einem Preis, der ebenfalls rekordverdächtig ist und bei 116.947 Euro liegt.
Doch schaut man nur auf den Fahrspaß, so scheinen sich die Modifikationen durchaus gelohnt zu haben:
Gerade bei mittleren Drehzahlen soll der Motor noch einmal giftiger auf Gasbefehle reagieren. Das schlägt sich auch in den Fahrleistungen nieder: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der GT3 raketengleich in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 312 km/h.
Dazu wurde dann auch das PSM (Porsche Stability Management) sportlicher gestaltet und überdies wurde dann auch die Aerodynamik verändert, sodass der Anpressdruck nach Angaben des Herstellers nunmehr doppelt so stark ausfällt, wie noch beim Vorgängermodell.
Premiere feiert der Mega-Porsche dann auf dem bevorstehenden Genfer Automobilsalon und ich bin schon jetzt sicher, dass sich wahre Menschentrauben bilden werden.
Nur eine Frage ist noch offen: was verbraucht der neue Porsche eigentlich? Oder anders ausgedrückt: wurde auch in diesem Bereich verbessert?
Januar 28th, 2009 von Christoph Römer
Dass ein Kombi eine Menge Power entfalten kann, wissen wir ja bereits, seitdem Audi seinen wahnwitzig motorisierten RS6 Avant Kombi vorgestellt hat. Nun versucht sich auch der andere bayerische Automobilhersteller, nämlich BMW an einem Powerkombi, wenngleich in etwas vernünftigeren Ausmaßen.
Die Rede ist vom BMW Alpina B3 Bi-Turbo, der laut Auto Motor und Sport mit satten 360 PS daherkommt. Warum in dem Artikel von einem Porsche-Jäger die Rede ist, kann ich allerdings nur erahnen, denn welcher Porsche ist schon in der Lage, 1,4 Kubikmeter an Gepäck zu transportieren?
Okay: das Drehmoment von 500 Nm und die Beschleunigung von 4,8 Sekunden kommen schon in Porsche-Nähe und möglicherweise ist auch die nicht abgeriegelte V-Max gemeint. Sage und schreibe 282 km/h schafft der Kombi - kostet dafür aber auch 17.000 Euro mehr als die Normalvariante.
In diesem Aufpreis sind neben der Frischzellenkur für den Motor auch allerhand Annehmlichkeiten enthalten:
Äußerlich verrät sich der Bi-Turbo durch seine Vierrohr- Auspuffanlage sowie filigrane Speichenfelgen mit 18 oder 19 Zoll Durchmesser. [Und] die umfangreiche Serienausstattung mit Leder-Sportsitzen, Bi-Xenon-Lampen, Tempomat sowie Automatikgetriebe relativiert den Aufpreis
Apropos Aufpreis. Den müssen die Besitzer dann aber auch an der Zapfsäule einrechnen. Denn so schön der Wagen ist: mit einem Spritverbrauch von 13 Litern handelt es sich wahrlich nicht um ein Sparwunder.
Januar 28th, 2009 von Christoph Römer
Das nenne ich mal eine Sensation. Ausgerechnet Bentley möchte auf dem Genfer Autosalon ein Biosprit-Modell vorstellen. Doch Moment. Hat nicht schon der britische Thronfolger Prinz Charles seinen Fuhrpark umrüsten lassen …? Entsprechend scheint nun auch der Hersteller zu reagieren, wenn man dem Artikel bei Autoblog.com Glauben schenken kann. Dort heißt es über das mysteriöse Auto auf dem Foto:
It has no name yet, and no technical specifics have been released, but what Bentley has revealed is that this will be the marque’s fastest, most powerful production car yet… and it runs on biofuel.
Vermutlich wird es sich dabei um eine Weiterentwicklung des 600 PS starken Bentley Continental GT Speed handeln. Doch wie viel Power die Ethanol-Version entwickeln wird, kann man nur vermuten. 650 PS? 700 PS? Man darf gespannt sein …
Januar 28th, 2009 von Christoph Römer
Es ist schon eine ganz eigenen Noblesse, die von den Modellen der Firma Wiesmann ausgeht. Fest verwurzelt im Münsterland produziert die Sportwagenmanufaktur seit vielen Jahren erlesene Stücke wie beispielsweise den GT MF4. Und dieser ist nun erstmals auch in mehreren Motorvarianten zu haben.
Bekannt war uns bislang der 367 PS starke Achtzylinder, doch nun haben die Westfalen einmal mehr ins BMW-Regal gegriffen und ihrem schicken Coupé noch einen 420 PS Achtzylinder mit vier Litern Hubraum verpasst. Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Nm und der Preis ist wie immer stolz: 128.800 Euro müssten schon sein, doch ist man dafür ja auch im Besitz eines seltenen und exklusiven fahrbaren Untersatzes.
In den Auto-News erfahren wir noch ein bisschen mehr, denn
Der leicht gebaute westfälische Sportwagen ist in Kombination mit einem Schaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Darüber hinaus ist der Zweisitzer mit Fahrer- und Beifahrerairbag ausgestattet.
Ach übrigens: wem der MF4 nicht ausreicht, der kann auch auf den MF5 zurückgreifen. Denn dieser wurde - just vor einem Jahr - auf dem Genfer Autosalon 2008 vorgestellt und ist mit 507 PS ausgestattet. Doch reicht die neue MF4-Variante vermutlich voll und ganz aus, um Aufsehen zu erregen…
Januar 27th, 2009 von Christoph Römer
Am 5. September letzten Jahres war ich begeistert. Das ist an und für sich nichts besonderes und kommt angesichts der Fülle an attraktiven Autos durchaus manchmal vor, doch ging es in meinem damaligen Posting hier im Carmondo-Blog um die Möglichkeit eines “Volks-Hybriden” aus dem Hause Honda. Damals war der Insight bzw. der neue Insight noch ein Concept-Car doch mittlerweile hat sich einiges getan.
Ein halbes Jahr später berichtet nämlich Autosieger über die anstehende Markteinführung des neuen Hybriden und dieser ist
als Familienfahrzeug konzipiert, das die Hybrid-Technologie mit Benzin-Elektro-Antrieb einem grösseren Personenkreis zu einem interessanteren Preis verfügbar macht.
Ein Hybrid Light, wenn man so will, doch immer noch besser als ein klassischer Benziner. Denn durch das IMA-Hybrid-System (Integrated Motor Assist) möchte Honda erreichen, dass der Wagen auch wirklich gekauft wird und nicht als ultra-umweltfreundliches Concept-Car in den Schubladen vergammelt.
Doch kommen wir zum Punkt bzw. zum tatsächlichen Verbrauch. Dieser liegt bei 4,4 l auf 100 km, die CO2-Emissionen damit bei 101 g/km. Für eine Mittelklasse-Limousine sind das überaus gute Werte und auch das Design des Wagens ist durch und durch ansprechend.
Leider gehen die sonstigen Motordaten nicht aus dem Artikel hervor. Doch dürften diese spätestens in Genf nachgereicht werden.
Januar 27th, 2009 von Christoph Römer
Liebe Schülerinnen und Schüler, kommt ja nicht auf die Idee, Ampere mit Volt zu verwechseln. Das eine bezeichnet die Stromstärke, das andere die Stromspannung. Oder war es umgekehrt?
In manchen Bereichen ist diese Grenzziehung zwischen Ampera und Volt allerdings nicht mehr vornehmbar. Gemeint ist natürlich die Welt der Automobile, wo aus einem Chevrolet Volt schnell ein Opel Ampera wird. Das berichtet die Auto Motor und Sport und eigentlich brauche ich nur auf mein Posting zum Chevrolet Volt hinzuweisen, um auch den Opel Ampera zu beschreiben. Denn
der Ampera bedient sich dabei der gleichen Technik, wie der Chevrolet Volt. Den Antrieb bildet eine Kombination aus einem 111 kW und 370 Nm starken E-Motor und einem Ein-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotor. Der E-Motor bezieht seine Energie aus einer 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von 60 Kilometer ermöglicht - völlig abgasfrei.
Doch halt: ein bisschen Unterschied ist dann doch gemacht worden, allerdings nicht bei der Motorisierung sondern beim Design. Das sieht eher nach GTC aus, wenngleich der Kühlergrill ein unverkennbarer Opel ist. Der Rest des Wagens ist dann schon wieder à la Volt, was aber durchaus zum Opel-Gesicht und Heck passt.
In Genf feiert der Ampera seine Premiere und im Jahr 2011 soll er dann auch auf Europas Straßen herumkurven. Ich bin gespannt …
Januar 27th, 2009 von Christoph Römer
Dieser Werbespot kommt ab dem 2. Februar 2009 ins heimische Wohnzimmer und dürfte auf so ziemlich jedem Fernsehkanal gesendet werden. Doch hier könnt ihr schon einmal vorweg genießen, wie Audi seinen neuen quattro bewirbt. Ganz schön spektakulär, oder?
Gefunden habe ich den Spot übrigens im Autoweblog (soviel Link muss sein…)
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