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Archive for März, 2009
März 31st, 2009 von Christoph Römer
Viel ist über den neuen Opel Insignia geschrieben worden und ich für meinen Teil kann den Wagen nachwievor nur loben. Denn auch im Alltag, der ja nun allmählich anläuft, macht das neue Mittelklasse-Modell eine gute Figur und widerspricht in meinen Augen auch dem langjährigen Biedermann-Image der Rüsselsheimer.
Und nun berichtet die Autogazette gar darüber, dass die Noch-GM-Tochter ein wahres Sparwunder auf den MArkt bringt: der Insignia ecoFlex verbraucht nur noch gute fünf Liter und wird bereits im April auf der AMI vorgestellt und dann ab Sommer zu haben sein. Dabei kann sich die Motorleistung voll und ganz sehen lassen, denn 160 PS und ein Drehmoment von 350 Nm sind für eine Familienkutsche mehr als ausreichend.
Und wenn ein formschönes Auto bei einem so geringen Verbrauch trotzdem keine zehn Sekunden (9,5) auf Tempo 100 km/h braucht und 30.150 Euro kostet, dann wundere ich mich, warum Opel solche Schwierigkeiten hat. Denn ehrlich gesagt: mit einem solchen Auto braucht sich der Konzern wahrlich nicht zu verstecken. Übrigens:
Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Aggregat auch im Sports Tourer eingeführt werden. Zur Spritersparnis tragen unter anderem ein besserer Luftwiderstandswert (0,26), ein niedrigeres Fahrwerk, eine spezielle Motorabstimmung und Leichtlaufreifen bei.
März 30th, 2009 von Christoph Römer
Abbitte an alle Hippies und Puristen. Natürlich weiß ich, dass vielfach nur der T1 und allenfalls der T2 als waschechter VW “Bulli” durchgeht. Doch beruft sich ja auch der T5 auf diese Tradition und ist gleichzeitig eine Synthese aus Bu(s) und Li(eferwagen), also ein Bulli.
Doch ehe ich hier mit Wortklaubereien langweile sei berichtet, dass der aktuelle T5 ab sofort auch in der CNG-Version zu haben sein wird. So berichtet das Autoblog über die Erdgas-Variante des Wolfsburger Transporters, die auf der AMI debütieren soll:
Der T5 wird mit einem 2,0-Liter-Motor angeboten, der im Erdgasbetrieb 74 kW (100 PS) und im Benzinbetrieb 85 kW (115 PS) leistet. Auch der Verbrauch lässt sich sehen: durchschnittlich 8,2 Kilogramm Erdgas verbraucht er. Das bedeutet 100 Kilometer kosten nur 7,82 Euro. (Berechnungsgrundlage: aktueller Durchschnittspreis von 0,96 Euro je Kilogramm Erdgas)
Klingt gut und offensichtlich scheint allein die Erdgas-Reichweite schon bei 280 Kilometern zu liegen. Dazu kommen dann noch 720 Kilometer im Benzinbetrieb, sodass das gute alte VW-Motto “er läuft und läuft und läuft” zumindest in diesem Bereich auch auf den T5 angewendet werden kann….
März 30th, 2009 von Christoph Römer
Ich hatte ja bereits vor ein paar Tagen über den subventionierten Tesla Model S berichtet, doch nun gibt es auch beeindruckende bewegte Bilder. Das Teil erinnert mich eher an einen Maserati als an ein Ökomobil - doch wer sagt, dass Nachhaltigkeit nicht auch attraktiv sein kann. Hier ist der Beweis:
März 30th, 2009 von Christoph Römer
Er ist wieder da! Wenngleich Volkswagen in den letzten Jahren gerne mal mit der Abkürzung TDI auf dem Markt vertreten ist (und das auch bleibt), haben die Wolfsburger der aktuellen Generation Golf nun auch wieder das beliebte “GTD” verliehen. Das schreibt die Auto Motor und Sport, wo wir dann auch erfahren, dass der alte, neue GTD auf der AMI in Leipzig Premiere feiern wird:
Die Kraftquelle, die den Golf beflügeln soll ist dabei nicht neu - nur eben neu im Golf. Es handelt sich um den bekannten Zweiliter-Turbodiesel in der 170 PS-Variante mit 350 Nm Drehmoment. Er soll das Kompaktmodell in 8,1 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h bieten.
Der Verbrauch schmilzt förmlich dahin und liegt bei gerade einmal 5,3 Litern auf 100 Kilometer. Angesichts des Sportlichkeit grandiose Werte, denn neben dem Sportfahrwerk und den schicken Leichtmetallfelgen zeigen sich auch einige Parallelen zum GTI. Klar - das war ja auch schon in den 80er Jahren so…
Geändert hat sich seitdem eine Menge und auch der Preis ist nicht mehr so günstig, wie ehedem. 27.475 Euro sind die Untergrenze und Features wie DSG oder adaptives Fahrwerk kosten noch ein paar Euro mehr.
Trotzdem glaube ich, dass die Rückkehr zum GTD richtig ist und sich hier evtl. ein neuer Klassiker präsentieren wird.
März 30th, 2009 von Christoph Römer
Also, wenn ihr mich fragt, dann sieht das Foto ein wenig gestaucht aus. Doch offensichtlich ist das weniger Photoshop als dem tatsächlichen Design des Reva G-Wiz L-ion zu verdanken. Das Auto ist nun einmal so klein, dass ich mich schon darüber wundere, wie die Auto-News von einem 2+2 Sitzer schreiben können.
Der Hersteller kommt dabei aus Indien, was beweist, dass neben dem Tata Nano auch noch innovativere - und natürlich auch teurere - Mobile vom Subkontinent stammen. 17.000 Euro müssen schon hingelegt werden, wenn man das 82 km/h schnelle Stadtmobil sein eigen nennen möchte.
Die Reichweite des Lithium-Ionen-Akku-motorisierten Gefährts soll bei 120 Kilometern liegen und nach gerade einmal 90 Minuten ist der Akku von 0 auf 100 Prozent geladen. 90 Prozent sind dabei wohl schon nach einer Stunde möglich, was dem Wagen eine hohe Alltagstauglichkeit verleiht. Okay: das funktioniert nur an einer speziellen Schnelladestation doch auch an der Steckdose hat der Hersteller gegenüber dem Blei-Batterie-Modell G-Wiz L-i zwei Stunden gewonnen (sechs statt bislang acht Stunden LAdezeit):
Dabei ist der G-Wiz-L-ion auch noch 15 Prozent leichter als sein Blei-Bruder. Die Lebensdauer der Batterie gibt Reva mit mehr als drei Jahren an, wobei der versiegelte Energiespeicher wartungsfrei ist und mit drei Jahren Garantie daher kommt. Das lokal emissionsfreie Fahrzeug schlägt laut Hersteller bei der Energie-Erzeugung mit 63 Gramm CO2 pro Kilometer zu Buche.
Klingt interessant, zumal der Hersteller auch anbietet, bestehende Modelle umzurüsten.
März 30th, 2009 von Christoph Römer
Ein Toyota ist ein Verstandsauto. Klar. Und in der Regel gebietet der Verstand neben dem Augenmerk auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, dass ein Auto auch in punkto Verbrauch überzeugen kann. Alles Kriterien, in denen der japanische Automobilhersteller mindestens in der oberen, wenn nicht in der Spitzenliga spielt.
Mit einer Ausnahme und zwar dem Toyota Crown Majesta. Denn hier wirft Toyota seine Vernunft über Bord und zeigt seit vielen Jahren eine waschechte Luxuslimousine, die nun in eine neue, die mittlerweile fünfte, Auflage geht. Das berichtet die Auto-Presse und schreibt:
Die luxuriöse, klassisch gestaltete Oberklasselimousine mit rund fünf Metern Länge ist als Fronttriebler oder Allrader zu haben. Unter der Motorhaube leisten ausschließlich Achtzylinder-Ottomotoren Dienst.
Leistung und/oder Verbrauch erfahren wird dabei nicht, doch soll das Dickschiff ab ca. 47.000 Euro zu haben sein. Dazu eine Weltneuheit, denn durch das eingebaute Radarsystem werden Kollisionen mit dem Querverkehr verhindert und obendrein gibt es einen Rückbankairbag.
Bislang ist der Crown Majesta nicht für den europäischen Markt vorgesehen, doch wer weiß, ob nicht einzelne Aspekte in den Lexus oder in ein Mittelklasse-Modell der Japaner Einzug halten….
März 27th, 2009 von Christoph Römer
Vielleicht geht es ja nicht anders. Tesla baut seine elektromotorisierte Limousine Model S und die Zeche zahlt dabei … der Staat. Das zumindest schreibt das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” und erwähnt, dass der Bau des formschönen Kaliforniers nur mit erheblichen Subventionen zustande gekommen ist:
Das Auto ist es allerdings auch wert, denn mit einer Reichweite von 480 Kilometern, Platz für bis zu sieben Personen und zwei Kofferräumen (vorne und hinten) handelt es sich um ein durch und durchgestyltes Familienmobil.
Der einzige Haken ist dabei das liebe liebe Geld. Nicht nur, dass der Autobauer - wie erwähnt - Subventionen einstreichen möchte - auch der Preis für den Tesla Model S liegt im gehobenen Segment:
Ab 2011 will [Firmenchef Elon] Musk das Model S in in Serie bauen lassen. Die Jahresproduktion könnte bei 20.000 Stück liegen. Für US-Kunden soll das Fahrzeug 49.999 Dollar kosten (enthalten ist ein Steuerrabatt für Ökoautos).
Doch ich bin fast sicher, dass sich mit ein paar mehr Subventionen auch der Preis noch drücken ließe. Ist ja gleich mehrfach für einen guten Zweck, denn neben dem Faktor Umweltschutz wird das Auto auch komplett “made in USA” sein und damit Arbeitsplätze schaffen.
März 27th, 2009 von Christoph Römer
Klischees und Vorurteile treffen wahrlich nicht immer zu. Doch ein bisschen ist manchmal dran. Im Fall des Brilliance BS4 ist sogar ein bisschen mehr dran, denn anhand dieses chinesischen Automobils bewahrheitet sich die Hypothese, dass Autos aus dem Reich der Mitte einfach unsicher sind.
Die Auto-News berichten über den ADAC-Crashtest des Mittelklässlers und um in der Crash-Sprache zu bleiben: der Brilliance BS4 ist mal so richtig gegen die Wand gefahren. Kostprobe gefällig? Bittesehr, doch das Lesen allein ist schon nichts für schwache Nerven:
Das Bodenblech des Fahrgastraums reißt beim Frontalcrash auf, das Armaturenbrett macht sich auf den Weg in den Innenraum. Scharfkantige Blechteile unterhalb der Armaturentafel sind nicht abgedeckt und bedrohen Knie und Oberschenkel des Fahrers. Zudem werden Kupplungs- und Bremspedal zu Spießen.
Damit nicht genug, denn offensichtlich sind auch Lenkrad und Airbag eine Gefahr, sodass der ADAC von Sicherheitstechnik auf dem Stand der 90er Jahre spricht. Fazit: Null Sterne für den “Chinakracher”, denn selbst das ESP ist hier nicht vorgesehen.
März 27th, 2009 von Christoph Römer
Sorry für das Foto. Doch leider habe ich keine rechtlich einwandfreie und verwendbare Aufnahme des neuen Sbarro Orbital Hybrid gefunden. Wer das orange-schwarze Ökogeschoss in voller Pracht bewundern möchte, sei deswegen auf die Autogazette hingewiesen.
Bleiben wir also beim Text, denn allein die Fakten über das schweizerische Ökomodell sind schon beachtlich. So hat der Designer einen echten Exoten kreiert, der neben einem 160 PS Sechszylinder Benzinmotor sowie zwei kleinen Elektromotoren (jeweils fünf PS) zu bieten hat.
Letztere Motoren reichen locker aus, um den zigarrenartigen Wagen auf Tempo 30 km/h zu bringen. FÜr die City reicht das vielleicht schon aus, doch wer die nabenlosen Räder noch ein wenig schneller drehen lässt, der erreicht nach Angaben des Herstellers lockere 160 km/h .
Doch ehrlich gesagt brilliert das Designkonzept weniger durch die Motorisierung als durch seine Ausstattung. Hierüber heißt es:
Der Orbital Hybrid hat ein Head-Up-Display, das Informationen nicht einfach nur in die Windschutzscheibe spiegelt, sondern mit Lasertechnik ein virtuelles Bild erzeugt.
Erinnert mich ein wenig an Star Trek und auch das so genannte “haptische” Display erscheint futuristisch. Doch lassen wir - ermangels Fotos - einfach mal bewegte Bilder und Ton sprechen. Anschauen lohnt sich:
März 26th, 2009 von Christoph Römer
Es ist nur ein Gerücht. Noch! Denn nachdem Lamborghini seine 20 Exemplare des “Stealth Fighters” Reventon bereits verkauft hat, soll nun ein noch limitierterer Roadster entstehen.
Das macht eigentlich auch Sinn, denn auf diese Weise könnte vergleichsweise einfach noch der eine oder andere Euro mehr verdient werden. Entsprechend berichten auch die 4wheelsnews von einem even bigger price than the coupe!
Das “warum” ist damit bereits geklärt, doch die Frage “ob” und “wann” der Reventon Roadster gebaut wird bleibt noch eine Weile offen.
März 26th, 2009 von Christoph Römer
Dem einen ist er Feindbild, dem anderen Traumwagen: der Porsche Cayenne polarisiert wie kaum ein anderes Modell. Nun haben die Zuffenhausener ihrem SUV eine Sonderedition spendiert, die auf gerade einmal 1.000 Exemplare limitiert ist. Gestatten: Porsche Cayenne GTS “Porsche Design Edition 3″ und natürlich wandelt auch der modifizierte Cayenne in den Fußstapfen des Cayman S „Porsche Design Edition 1“ und des Boxster S „Porsche Design Edition 2“. Mehr Details verraten uns die Auto-News:
Lavagraumetallic soll den sportlich-puristischen Auftritt betonen, Designstreifen an den Seiten und auf der Motorhaube sollen dem Wagen eine besondere Note verleihen. Auch die serienmäßigen 21-Zoll-SportPlus-Felgen sind in dieser Exterieurfarbe lackiert.
Kann man machen und auch die neuen Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie die abgedunkelte “Privacy”-Verglasung passen ins Bild.
Im Inneren dominiert dann gediegenes schwarzes Leder mit roten Nähten und selbstverständlich dürfen die stolzen BesitzerInnen des Autos in Sportsitzen Platz nehmen und in ein Drei-Speichen-Lenkrad greifen. Musikalisch geht es durch das integrierte Bose-5.1-Surround-Sound-System mit 14 Lautsprechern zu und wem das Auto allein nicht ausreicht, der kann sich auch noch den dazugehörigen Chronographen sowie das vierteilige Gepäckset gönnen.
In punkto Vermarktung kann man Porsche nun wirklich keinen Vorwurf machen und wer den Preis von satten 94.344 Euro hinblättert, dem ist vielleicht einer der 1.000 Sonder-Cayennes plus Kofferset plus Chronograph sicher.
März 26th, 2009 von Christoph Römer
Man könnte es getrost mathematisch ausdrücken: X5 + M > 500 PS bzw. X6 + M > 500 PS. Gemeint sind damit natürlich die neuen “M”-Versionen des BMW SUVs X5 und X6, die eine deutliche Leistungssteigerung versprechen.
Interessanterweise, ja revolutionärerweise, greifen die Bajuwaren nicht auf die bekannte M-Motorenpalette zurück, sondern verpassen dem Dickschiff einen 4,4 Liter-Achtzylinder mit Stufenaufladung. Und diese Aufladetechnik wurde laut Auto Motor und Sport erheblich verbessert, was Leistungen von 500 PS und mehr ermöglicht.
Der Sinn? NAtürlich mehr Speed und eine Beschleunigung, die unter fünf Sekunden liegen soll. Die Höchstgeschwindigkeit wurde dabei gnädigerweise auf 250 km/h abgeriegelt: schließlich müssen ja auch die Tuner noch etwas zu tun bekommen. Und sonst? Lesen wir einfach nach:
Beide Allrad-Modelle erhalten eine Sechsstufen-Automatik, die bisher dem BMW X6 vorbehaltene radindividuelle Kraftverteilung hinten (Dynamic Performance Control) sowie mindestens 20 Zoll große Aluräder.
Auch die Optik wird dezent verändert und so dürfen sich FahrerInnen eines X6M bzw. X5M über eine neue Frontschürze, stärkere Bremsen sowie eine Auspuffanlage mit vier Rohren freuen. Ansonsten dominiert die obligatorische M-Ausstattung, die ja bereits aus anderen Modellen bekannt ist.
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