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Geköpfter Cayenne: der Mansory Porsche Chopster
06.03.2009 von Christoph Römer

Was zeichnet den Porsche Cayenne aus? Doch in erster Linie, dass hier ein Porsche nicht als Sportwagen, sondern als SUV daherkommt. Zumindest bilde ich mir das so ein, doch scheint der Autoveredler Mansory an etwas anderes zu glauben. Der Grund: auf Basis des Cayenne haben die Briten Bayern einen mehr oder weniger flachen FLitzer vorgestellt.

Wie die Auto Motor und Sport berichtet, ist der Mansory Chopster ein wahres Wunderwerk aus Kohlefaser und die Dachlinie wurde um satte 60 Millimeter gesenkt. Dazu kommt dann noch eine Tieferlegung um noch einmal 45 Millimeter, sodass der Wagen nunmehr einen deutlich niedrigeren Luftwiderstand bieten dürfte.

Das sorgt - natürlich - für mehr Speed, doch hat es Mansory nicht allein bei der Absenkung und bei der Verwendung der leichteren Kohlefasern belassen:

Der 4,8 Liter große V8-Motor des Porsche Cayenne Turbo S erhielt zwei neue, größere Turbolader und ein neues Motormanagement. Zusammen mit der gesteigerten Kühlluftzufuhr und einer Vierrohr-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung zur Soundmodulation steigt die Leistung so von 550 auf 710 PS an. Das maximale Drehmoment klettert von 750 auf 900 Nm.

Das Ergebnis ist eine neue Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h, die allerdings mit jeder Menge Komfort einhergeht. Denn anders als bei einer klassischen Rennmaschine bietet der Mansory Porsche Chopster unter anderem einen Kühlschrank, einen DVD-Player, ein Laptop mit Internetzugang sowie jede Menge Leder im Innenraum.

Lediglich über den Verbrauch erfahren wir nichts doch steht zu befürchten, dass sich dieser eher ober- als unterhalb des sowieso schon hohen Cayenne-Niveaus bewegen wird.

Kategorie: Porsche

3 Kommentare zu “Geköpfter Cayenne: der Mansory Porsche Chopster”

  1. Le_Cram schreibt:

    Nur eine kleine Anmerkung: Mansory ist keineswegs eine britische, sondern eine bayerische Firma…

  2. Christoph Römer schreibt:

    Danke für den Hinweis: habe ich umgehend berichtigt.

  3. Le_Cram schreibt:

    :) Mansory klingt ja englisch ausgesprochen auch ganz gut, aber wenn ich mich recht erinnere kommt Herr Mansory irgendwo aus der Ecke zwischen Arabien und Indien…

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