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Faralli & Mazzanti Vulca - exotischer Supersportler
24.03.2009 von Christoph Römer

Schaut man in einem Lexikon unter dem Namen “Vulca” nach, so findet man einen etruskischen Bildhauer, der unter anderem für die Statue des Apollo aus Veji verantwortlich zeichnet. Für Alt- und Kunsthistoriker mag das von Bedeutung sein, doch wir orientieren uns lieber am Vulca aus dem Hause Faralloi & Mazzanti.

Dieser kommt runde 2.500 Jahre später, ist aber nicht weniger kunstvoll als die Werke seines Namensverwandten. F&M - wie die Firma in der Kurzform heißt - hat ein kleines, 2+2 sitziges Coupé geformt, das lediglich zehn Mal gebaut werden soll. Das schreibt die Auto Motor und Sport und weiter erfahren wir, dass der komplette Wagen in Handarbeit gefertigt wurde:

Eine eng geschnürte Taille vor den Hinterrädern und eine zum Heck hin zulaufende Kabine sind weitere Merkmale des Vulca, der es auf eine Gesamtlänge von 4,83 Meter bringt. In der Breite misst er glatte zwei Meter, in der Höhe nur 1,34 Meter. Die Silhouette wird von den 21 Zoll-Felgen mit 255/30er Pneus vorn und 295/25er Reifen hinten sowie den langen Überhängen geprägt.

Das hört sich nicht nur gut an, das sieht auch phantastisch aus und natürlich macht die geradezu etruskische Ästhetik auch nicht vor dem Innenraum halt. Hier dominiert zweifarbiges Leder, das natürlich ebenfalls in Handarbeit verarbeitet wurde. Dazu gesellen sich Hightech und ein State-of-the-Art-Entertainment-System.

Zuletzt die wohl wichtigsten Informationen: Leistung und Preis:

Basismotor ist ein Siebenliter V12er mit 520 PS, auf Wunsch kann aber auch ein 5,8 Liter V10 eingebaut werden, der sogar 630 PS (und ebensoviel Nm) bringt.

Die Beschleunigung liegt unter vier Sekunden, die V-Max bei 335 km/h und der Preis… ja, der ist leider nicht bekannt, dürfte aber bei mindestens 250.000 Euro wenn nicht mehr liegen.

Kategorie: Marken

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