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Die auto(besser)wisser
carmondo News-Blog
31.07.2009 von julian
Die Wohlhabenden, sie haben es schwer in Deutschland. Möchten sie sich einen Supersportwagen einer deutschen Marke zulegen, bleibt wenig Auswahl. Natürlich könnten sie sich einen Porsche kaufen, aber was, wenn ihnen das zu langweilig ist?
Viele Alternativen gibt es nicht. Mercedes baute vor nicht langer Zeit den SLR McLaren. Exklusiv, schön, extravagant und bärenstark war der mit einem 5,5 Liter großen V8 ausgestattete Wagen. Sein Nachfolger ist auch schon bekannt. Der SLS AMG wird nicht weniger schön, kann sogar mit Flügeltüren, wie sie einst der 300 SL hatte, glänzen.
Wem Mercedes zu spießig ist, der kann sich dann noch bei Audi umschauen. Den R8 gibt es mittlerweile sogar als V10-Version mit 5,2 Liter Hubraum und 525 PS.
Dritter Premiumanbieter wäre da eigentlich BMW. Aber hier sieht es mehr als mager aus. Sportliches Highlight der Münchner ist wohl ein BMW M5, M6 oder gar X6 M. Darüber? Nichts. So werden einige Kunden zur Konkurrenz abwandern - fast schon gezwungenermaßen.
Das sie auch anders können, das hat BMW mit dem M1 Hommage schon verdeutlicht. Der zwar an den alten, aber immer noch modern wirkenden M1 erinnernde Supersportler würde mit seinem absolut einzigartigen Design sicher einige Käufer zu BMW locken.
Und das möchte der Autokonzern jetzt endlich nutzen. Zur IAA soll ein Hybridsportwagen präsentiert werden, der nicht nur sportlich, sondern auch umweltfreundlich ist.
Das M1 Concept ist deutlich kürzer als der schon vorgestellte M1 Hommage, das Antriebskonzept ist mehr oder minder revolutionär.
Zwei Elektromotoren sollen im M1 Concept verbaut werden. Einer treibt die Vorderachse des Sportlers an, der andere sitzt an der Hinterachse. Unterstützt werden sie nur von einem kleinen Benzinmotor, der unter 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen soll.
Wieviel Leistung mit so wenig Sprit drin ist? Das muss BMW erst noch zeigen, die Ankündigungen sind aber mutig. Ähnlich schnell wie ein Porsche 911er soll das M1 Concept sein. Wie die Bayern das realisieren, bleibt bis zur IAA ihr Geheimnis.
Wer bis dahin nicht mehr warten möchte, der kann sich ja schon mal das Video über den BMW M1 Hommage anschauen - viel Spaß dabei!
2 Kommentare zu “BMW M1 Concept: Drei Motoren für ein Auto”
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31.07.2009 um 11:38
Oh das wäre ja ein Traum, ich bin schon beim M1 Hommage kaum aus dem Sabbern gekommen…
03.08.2009 um 11:11
Die Leistung wird schon stimmen, der Tesla Roadster geht ja auch gut ab. Wie es mit der Reichweite aussieht, ist aber eine andere Frage. Wenn der Verbrennungsmotor wirklich so klein ist, dann haben die Elektromotoren sicher viel zu arbeiten bei sportlicher Fahrweise, also dürften die Akkus auch schnell leer werden.