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General Motors: Doch kein Verkauf von Opel?
25.08.2009 von julian

Ja was denn nun? Opel an Magna verkaufen, Opel an RHIJ verkaufen, Opel behalten? Der Mutterkonzern des deutschen Autobauers kann sich ganz offensichtlich nicht entscheiden.


Nach dem der Verwaltungsrat von General Motors am letzten Freitag die Entscheidung über den Verkauf von Opel vertagte, anscheinend aufgrund von fehlenden Informationen über die staatlichen Bürgschaften, erwägt GM Opel jetzt doch im Konzern zu behalten.


Gründe dafür gibt es genug. Der Chevrolet Volt, das neue Elektroauto des amerikanischen Autobauers, wurde hauptsächlich in Deutschland entworfen. Desweiteren ist das große Entwicklungszentrum in Rüsselsheim sehr interessant für GM - immerhin werden hier Plattformen der Mittelklassefahrzeuge des Konzerns entwickelt.


Die Verhandlungen mit den Kaufinteressenten Magna und RHIJ geraten dennoch langsam zur Farce. Die Bundesregierung will jetzt ein Treffen mit einem Repräsentant von General Motors arrangieren. Noch diese Woche soll ein Top-Manager des Autobauers in Deutschland eintreffen.


Eine Staatshilfe in Höhe von 4,5 Milliarden Euro wird es von der Regierung nur geben, wenn GM Opel an den österreichisch-kanadischen Magna-Konzern verkauft. Der amerikanische Verwaltungsrat des Autoherstellers befürwortete hingegen das Angebot des Finanzinvestors RHIJ.


Nachdem neuerdings die Gerüchte im Umlauf sind, dass GM doch noch einmal den Verkauf von Opel überprüft, scheinen alle Optionen wieder denkbar. Nur Sympathien kann General Motors mit dem ewigen Verhandlungsspiel um Opel sicher nicht gewinnen. (via auto-motor-sport.de)

Kategorie: General Motors, Opel

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