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Archive for the ‘carmondo testet’ Category

BMW 5er GT – das Konzept überzeugt selbst Skeptiker
Dezember 2nd, 2009 von Anja Schieke

Er spaltet die Gemüter der Betrachter und wie bietet, wie BMW schon in der Werbung verspricht, dem Fahrer und seine Begleiter eine spannende Kombination vieler Attribute, die im normalen automobilen Leben einfach nicht zusammenpassen wollen.

Ich muss gestehen, ich war bisher nur Beifahrer, habe dafür den 5er GT aber auf der IAA quasi eine Ewigkeit belagert. Warum? Weil er mich mit seinen vielen Möglichkeiten zu öffnen, zu klappen oder auch hin- und herzuschieben fasziniert anzog und auch den Mitfahrern beim Spielen mit den technischen Finessen soviel Spaß bereitet.

Unsere Testredaktion hatte nun mehrere Tage das Vergnügen dieses „Nischenprodukt“ zu testen und sich eine eigene Meinung zum Fahrzeug zu bilden. Zur Einstimmung hier erste Eindrücke aus der Testredaktion:

Turbodiesel fasst seine Eindrücke im Forum folgendermaßen zusammen:
„Nach dem BMW X6 dachte ich der neue 5er GT wäre wieder so ein weiteres total vermurkstes Auto aus dem Hause BMW, mit aller Gewalt in die Nische. Es hat zwar etwas Zeit gebraucht, aber der 5er GT hat mich überzeugt. Und der Name “GT - Gran Turismo” ist bei dem Auto Programm und verspricht wahrlich nicht zu viel. Eine bessere Dieselmotor-Getriebe Kombination gibt es zurzeit mit Abstand nicht. Die neue 8-Gang Automatik und der 30d harmoniert sehr gut, ein Genussantrieb, der auch Spaß bringen kann. Die Tür geht auf: Ja ist denn das der 7er? Im Großen und Ganzen schon. Sehr schönes und gut gemachtes Cockpit und insgesamt auch im Bereich der Wertigkeit ordentlich nachgelegt. Nicht generell, aber teilweise sogar besser als Audi. Gute Arbeit BMW!”

UrQuattro resümiert: „Man muss natürlich wissen, was man sucht, als Oberklasselimousine wäre der 5er GT zur Zeit erste Wahl. Verschwenderisch viel Platz und Komfort ohne Ende und vor allem ein Cockpit, dass die Benennung als Cockpit verdient hat… Ich dachte ja auch eigentlich, die Stadtfahrt wird mit dem Teil zur Qual, aber dank Rückfahrkamera(s) war das Rangieren mm-genau und man kommt noch durch die engste Hofeinfahrt (die war wirklich eng; zu jeder Seite 10cm zur Wand mit deutlichen Spuren der Vorgänger). … Es gibt wohl keinen anderen Hersteller sonst, der mir ein 2t schweres Auto verkaufen könnte…“

Also wenn diese ersten Aussagen nicht zu einer eigene Probefahrt animieren? Wer mehr zum BMW 5er GT erfahren will und auch im Detail die Erfahrungen unserer Tester teilen möchte, sei auf den zu Weihnachten erscheinenden ausführlichen Erfahrungsbericht unserer Testredaktion verwiesen.

Die carmondo-Testredaktion stellt vor: Peugeot 308 CC
August 4th, 2009 von julian

Seit gestern ist der neunte Testbericht der carmondo-Testredaktion online. Nach dem kleinen Lancia Ypsilon war diesmal passend zur Jahreszeit ein schickes Cabrio dran. Der Test des Peugeot 308 CC präsentiert sich gewohnt umfangreich wie auch umfassend.


Nach dem italienischen Kleinwagen, der die Testredaktion von seinen Qualitäten nicht wirklich überzeugen konnte, lässt der Peugeot jetzt wieder aufblicken. Zumindest ein bisschen.


Das Gesamturteil beläuft sich auf eine Note von 2,9. Das Triebwerk des 308 CC konnte hier nur mit Einschränkungen überzeugen. Zu schmal ist das nutzbare Drehzahlband unseren Fahrspaß-Experten.


Das Vorankommen ist geprägt durch ein sattes Turboloch und einen nagelnden Diesel bei erhöhten Drehzahlen. Gepaart mit einem Leergewicht von mehr als 1,6 Tonnen fühlt sich das Peugeot Cabrio mit 140 PS schwächer an als es eigentlich ist.


Nur gut, dass die Sicherheit vorbildlich ist. Im Euro-NCAP-Crashtest packt der 308 CC die vollen fünf Sterne. Beim Seiten- und Pfahlaufprall erreichte das Stahlverdeck-Cabrio die Höchstpunktzahl.


Wie es mit der Alltagstauglichkeit, dem Verbrauch, der Ausstattung und vielem mehr ausschaut, das könnt Ihr ab sofort im Bericht der carmondo-Testredaktion lesen. Viel Spaß dabei!

Abt Audi RS6 Avant: Neue Dimensionen
September 10th, 2008 von julian

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Leck mich am Arsch – das sind meine ersten Worte als ich das Gaspedal des Abt Audi RS6 Avant durchdrücke. Es gibt keine Superlative, die dem Fahrgefühl in diesem Superhyperkombi ansatzweise gerecht werden. Und daher kann ich jetzt eigentlich auch schon wieder mit meinem Testbericht aufhören.

Tue ich aber nicht – so einer Erfahrung muss man einfach Luft verschaffen. Es muss raus, wie die Abgase aus den zwei dicken Rohren des Audi RS6 Avant. 700 PS beschleunigen den Abt Familienwagen in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde.
Dass der Abt Audi RS6 Avant so schnell beschleunigt, ist allerdings keinesfalls das Entscheidende, das Beeindruckende. Es ist die Art, wie er es macht. Die Kleinigkeiten sind es, die mich faszinieren in diesem riesigen PS-Koloss.

Sitzt man auf dem Fahrersitz und beschleunigt den Abt Audi RS6 Avant auf 100 km/h und in kürzester Zeit natürlich noch viel weiter, so ist es nicht die Beschleunigung, die mir den Atem raubt. Allein dass ich kleiner Mann mit meinen schwächlichen Beinen durch einen leichten Druck auf das rechte Pedal diesen Spurt veranlasse, bringt mich zum Kopfschütteln. Allein die Tachonadel, die so schnell hochwandert, wie für gewöhnlich nur beim Zündung einschalten in einem Sportwagen, lässt mich bis zur Schmerzgrenze und noch weiter grinsen.

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Aber es ist nicht der Fahrer, der im Abt Audi RS6 Avant am meisten Spaß hat. Obwohl mir im Zusammenhang mit diesem einfach unvorstellbar starken Auto das Wort „Spaß“ nicht wirklich gefallen will. Es ist mehr Faszination und Ungläubigkeit, die Freude aus dem untersten Unterbewusstsein hoch zu jedem kleinsten Lachmuskel im Gesicht überträgt.

Nein, auch die hinteren Plätze sind im Abt Audi RS6 Avant begehrt. Die Geräusche, die der Motor beim Beschleunigen, beim Hoch- und beim Runterschalten aus den zwei Standard-RS6-Endrohren produziert, sind mehr als Sound. Ich schließe meine Augen, lehne meinen Kopf langsam auf die Stütze und genieße - wie mein Vater in der Oper.

Um den Klang zu beschreiben fehlen mir jegliche Worte. Es ist kein einfaches Schreien, kein Brabbeln, kein Blubbern. Es ist von allem etwas und vor allen Dingen mehr. Nennen wir es einfach eine neue Dimension. Solange man sie nicht gehört hat, kann man sie sich nicht vorstellen. Nur soviel noch: Ich wünschte, die Welt bestünde nur noch aus Tunneln.

Die Wangen der Schalensitze lassen sich straff um den Körper legen, man sitzt perfekt und ohne Möglichkeit in schnellen Kurven zu rutschen. Platz genug zum Atmen und zum Aufstehen hat man aber leider immer. Und glaubt mir, ich habe lang und breit versucht, mich in diesem Auto einzuklemmen und zu verschrauben, um bloß nicht wieder Aussteigen zu müssen. Das bleibt aber ein Ding der Unmöglichkeit.

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Schon allein weil man cirka alle 400 Kilometer doch wieder raus muss. Aufstehen, Tankdeckel öffnen und Sprit nachfüllen. Bei für diesen Motor angemessener Fahrweise fließen auch schon mal mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer durch den Tank, in den Motor und raus aus den Rohren. Den offensichtlich durchlöcherten Tank sollte Abt unbedingt reparieren.

Die Arschkarte, um bei meinem Vokabular während der Fahrt zu bleiben, hat man im Abt Audi RS6 Avant höchstens auf dem Beifahrersitz gezogen. Angst macht sich zwar selbst bei 280 km/h nicht breit – ganz einfach, weil sich die Geschwindigkeit nicht anders anfühlt wie 140 in meinem Twingo – aber weder darf man das Gaspedal durchtreten, noch hört man den Klang des Zehnzylinders so laut und unverfälscht wie im Fond. Hier gilt es die Klappe zu halten, um die anderen nicht zu stören.

Wenn ich jetzt schon wieder zufälligerweise beim Gas durchtreten angelangt bin, sollte doch auch mal erwähnt werden, dass das Bremspedal des Abt Audi RS6 Avant ähnlich viel Freude bereitet. Das Format der überdimensionierten Scheiben zu beschreiben fällt mir schwer. So groß wie Suppenteller wäre eine ebenso große Untertreibung wie Satellitenschüssel eine Übertreibung wäre. Es ist wohl irgendwas dazwischen, nur soviel sei gesagt: Die 20 Zöller sind auf diesem Auto weniger zur Zierde als vielmehr aus Notwendigkeit montiert.

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So lang ist der Mini Cooper Clubman
Juli 27th, 2008 von julian

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Nicht nur „gewöhnliche“ Details zeichnen den Mini Cooper Clubman aus. Viele Länglichkeiten sind es, die die wahre Größe des kleinen Kombi ausmachen. Und die stellt euch Carmondo-Redakteur und Testbruder Julian in seinen Spezial-Details vor. Mehr lesen…

Pumps für den Mini Cooper Clubman
Juli 26th, 2008 von julian

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Einmal Knutschkugel-Style: Ist der Mini rot, müssen auch die Pumps rot sein. Das ist ja wohl logisch. Nina hat für dieses Outfit im Schrank ihrer Mutter gestöbert. Dazu das passende Sommerkleidchen mit dunkelroten Blümchen und eine Sonnenbrille mit Glitzersteinchen an den Glasrändern. Sie macht nicht nur der Trägerin, sondern auch dem Betrachter rosarote Träume. Die Sommerferien können losgehen, ab in einen Club nach Barca, am besten mit einem coolen Clubman – zu den anderen Frauen mit den roten Schuhen. Mehr lesen…

Mini Cooper Clubman im Detail
Juli 21st, 2008 von julian

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Lange ist sie her, die letzte Testfahrt. Carmondo-Redakteur und Testbruder Julian durfte endlich wieder ans Steuer – aber zuvor erstmal entscheiden. BMW 118i oder Mini Cooper Clubman? Die Wahl fiel nicht schwer, die Details sind es, die ein Auto interessant machen. Und wer könnte davon mehr haben als ein Mini Kombi, der reine Widerspruch? Mehr lesen…

Der Gipfelstürmer: Magna Steyr Mila Alpin
März 10th, 2008 von Christoph Römer

Diejenigen, die sich ein wenig im Automobilbereich auskennen werden wissen, dass es sich bei Magna Steyr nur bedingt um eine Automarke handelt. Zwar stellen die Österreicher durchaus Autos und Autoteile her, doch versteht man sich seit eh und je eher als Entwicklungs- und Fertigungspartner ohne eigene Brand.

Entsprechend clever ist es, dass der nun auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte Mila Alpin laut Angaben des Konzerns markenneutral entwickelt und gestaltet [wurde]. Dadurch wird eine Realisierung mit verschiedensten Automobilherstellern möglich.

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Und folgt man der Berichterstattung in den Auto-News, so kann man sich diesen Gipfelstürmer durchaus auf den Straßen (oder meinetwegen auch im Gelände) wünschen.

Dieser Wagen verspricht als waschechter Offroader einerseits Fahrspaß, auf der anderen Seite liegt aber ein großes Augenmerk auf einem niedrigen Verbrauch:

Als Kraftquelle schlägt Magna Steyr unter anderem einen Erdgas-Hybridantrieb vor. Als Verbrennungsmotor fungiert dabei ein 1,0-Liter-Dreizylinder, der mit seinem Turbolader 84 PS erreicht. Dazu kommt ein 27 PS starker Elektromotor. Mit Allradantrieb und einem automatisierten Fünfgang-Schaltgetriebe verbraucht der Mila Alpin 5,5 Liter Erdgas auf 100 Kilometer und emittiert 99 Gramm pro Kilometer.

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Klar, dass auch andere Antriebe angedacht sind und durch seinen Mittelmotor schafft der Mila Alpin Steigungen von bis zu 100 Prozent. Nein, das bedeutet nicht, dass er senkrecht die Wände hochfährt, auch wenn ich das auch zunächst angenommen hatte, sondern einen Neigungswinkel von 45 Grad. Auch nicht schlecht, oder?

Mal sehen, wer zugreift …  mit Mercedes (G-Klasse), Jeep und BMW (X3) arbeiten die Österreicher ja bereits zusammen.