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carmondo | Honda CR-Z – mein erster Hybrid

Archive for the ‘Marken’ Category

Honda CR-Z – mein erster Hybrid
Mai 18th, 2010 von Anja Schieke



Lange habe ich mich gewehrt und alternative Antriebe verteufelt, weil es ja nichts mehr mit richtigem Autofahren zu tun hat. Vor allem wo doch nichts über Sound, Beschleunigung und Fahrspaß geht und der wird ja schon genug getrübt. Als Wochenendpendlerin mit mindestens 25.000 Kilometern im Jahr ärgere ich mich schon mehr als genug auf deutschen Straßen herum, da lass ich nichts an meinen fahrbaren Untersatz kommen, erst recht nichts was mir das letzte bisschen Spaß am Autofahren rauben könnte.


Tja und dann kam die Einladung von Honda, an einem Testtag den nagelneuen CR-Z vor Markteinführung selbst zu fahren. Hm, Hybrid hin oder her, das kleine weiße Coupé hatte es mir schon auf der AMI angetan, da konnte ich nicht nein sagen.


Also schwang ich mich am Dienstag ins Auto und verschwand Richtung Frankfurt, um frisch und munter am Mittwochmorgen vor der Honda Akademie Einlass zu erbitten. Die Begrüßung war sehr freundlich und das Team war jederzeit bei Fragen hilfreich zur Stelle.


Eine ganze Reihe Honda CR-Z


Schon beim Betreten des Akademiegeländes lachten mich zwei Reihen mit aufgewienerten blauen, weißen oder schwarzen CR-Z an. Jeder der Kleinen schien um meine Aufmerksamkeit zu buhlten, sodass die Auswahl fast schon schwer fiel. Als Ortsunkundige wurde dann das Navigationssystem zum Auswahlkriterium, somit nahm ich also in einem CR-Z GT mit Premium White Pearl-Lackierung und Lederausstattung Platz.





Auf der AMI hatte ich ja bereits den kleinen Tannenbaum beim Betätigen der Zündung gesehen und auch in Natura ist er eine kleine “Erleuchtung”. Keine Spur von Einheitsbrei, individuell und fahrerorientiert fällt die Cockpitgestaltung aus und auch das integrierte Navi mit Touchscreenbedienung lies sich sofort, ohne Konsultierung des Handbuches, intuitiv bedienen.





Die wichtigsten drei Tasten im Cockpit sind allerdings die Econ, Normal oder Sport Tasten. Hier scheidet sich das Fahrverhalten, die Tankkosten werden beeinflusst und auch die Innenbeleuchtung paßt sich an.





Wählt man Econ, wird man bei behutsamer Fahrt und frühzeitigem Hochschalten mit grüner Beleuchtung der Geschwindigkeitsanzeige belohnt und das kleine Pflänzchen im Display bekommt zunehmend mehr Blätter, sollte allerdings der Gasfuß mit einem durchgehen, dann geht die beruhigende Ökobeleuchtung in blau über und schimpft einen quasi einen Umweltsünder. Die ebenfalls vorhandene Schaltempfehlung ist mir Schnuppe, aber das Grün animiert deutlich mehr meinen Ehrgeiz zum Sprit sparen.





Ok, mein Fahrstil braucht sicher deutlich längere Ausfahrten, um dauerhaften Nutzen davon zu tragen, aber es überrascht mich selbst. Natürlich muss man auch erwähnen, dass man nicht grad Rennwagenfeeling im Econ Modus schnuppert. Die Gasannahme ist entsprechend gedämpft und der Typ hinter mir überlegt sicher schon mich an der nächsten Kreuzung anzuschieben, aber zum entspannten dahin rollen im Stadtverkehrt langt es.





Will man den geballten Gegensatz erleben, schaltet man mit dem Fuß auf dem Gas in dem Sportmodus. Da zeigt sich der kleine Weiße von seiner bösen Seite, springt der Elektromotor mit in die Presche und beschleunigt zügig ohne Veränderung der Gaspedalposition. Warum? Die Gasannahme ist im Sportmodus viel unmittelbarer und auch die Lenkung spricht direkter an. Oh, da schlägt das Herz gleich höher und die Kurvenjagd kann beginnen. Beifahrer würden nun sicher anfangen zu nörgeln, nicht so schnell, hey mach mal sachte, aber kein Beifahrer = kein Gezeter. Hier auf schönen kurvigen Landstraßen spielt der CR-Z seine Trümpfe aus und lässt mich meine Vorurteile vergessen. Ich mag ihn, er weiß was ich will und die rote Beleuchtung feuert die Fahrfreude nur so an.





Nach einer guten Stunde im CR-Z mit diversen Wechseln zwischen Sport, Normal und Econ geht die Tour zu Ende und das Schulungszentrum von Honda erwartet mich. Noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann muss ich den Schlüssel schon wieder hergeben. Vermutlich fragt ihr mich nun, welcher Verbrauch am Ende auf der Uhr stand? Meine ehrliche Antwort, keine Ahnung. Hatte mit breitem Grinsen zu tun und hatte viel zu viel Spaß, als das es mich wirklich interessieren würde.





Fazit: man kann mit dem Honda CR-Z sparsam und vernünftig unterwegs sein und es gibt sicher auch Momente, wo es sich durch die Verkehrssituation nicht anders ergibt, aber wenn die Straße frei ist, gibt’s nur eins – rote Beleuchtung.

Der neue Opel Meriva – ein Plastikbomber wird erwachsen
April 16th, 2010 von Anja Schieke

Er wirbt mit einem ergonomisch ausgezeichnetem Rückenschonendem Tür-, Sitz- und Fahrradträgersystem und hat dafür bereits eine Zertifizierung für das Ergonie-System erhalten.





Der erste Blick auf den neuen Meriva überrascht, steht doch plötzlich ein erwachsener Minivan mit vielen guten Detaillösung und einem erfischenden Design vor einem. Die unabhängig voneinander zu betätigenden gegenläufig öffnenden Türen irritieren auf den ersten Blick, lassen aber schnell erahnen, dass das Anschnallen der Kids im Kindersitz oder das Ein- und Aussteigen mit “Rücken” um einiges erleichtert wird.





Das bereits aus dem Corsa bekannte FlexFix-Fahrrad-Transportsystem ist nun auch in diesem Opel Modell optional bestellbar. Bei Bedarf löst man über einen kleinen Hebel im Kofferraum die Verriegelung und der im hinteren Stoßfänger integrierte Fahrradträger gleitet wie eine Schublade hervor. Dabei ist bereits eine Halterung für das benötigte weitere Kennzeichen integriert und das Fahrrad lässt sich stabil und ohne Anstrengung hinter dem Fahrzeug verstauen.





Auch im Innenraum wurde mitgedacht und bei der Gestaltung sowohl funktionelle als auch optische Highlights ersonnen.





Die FlexRail-Mittelkonsole bietet neben viel Stauraum auch die Möglichkeit, sie zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe je nach Bedarf zu verschieben.





Die serienmäßigen Vordersitze fallen sehr komfortabel aus und bieten in dieser Klasse den größten Einstellbereich. Optional kann der Meriva auch mit den von der Aktion gesunder Rücken e.V. (AGR) zertifizierten Ergonomiesitzen ausstattet werden. Auch in der zweiten Reihe wird viel geboten, durch das seitliche Zurückschieben der äußeren Rücksitze in Richtung Kabinenmitte entsteht für zwei Fondpassagiere mehr Schulter- und Beinfreiheit. Die äußeren Sitze können ebenfalls nach vorne geschoben werden, so dass sich das Kofferraumvolumen auf bis zu 1.500 Liter vergrößern lässt. Fondpassagiere sitzen zusätzlich höher als Fahrer und Beifahrer, wodurch auch für die Kleinen eine gute Sicht nach außen ermöglicht wird.





Als Motorisierungen stehen zum Start des Meriva drei Varianten des neuen 1,4-Liter-Vierventilers Benziner und zwei Dieselmotoren zur Verfügung. Die Leistungsspanne reicht dabei von 55 kW/75 PS bis 103 kW/140 PS. Später im Jahr soll die Palette noch mit drei weiteren Dieseln komplettiert werden.


Technische Unterschiede zum Vorgänger:
- eine elektrohydraulische Servolenkung ersetzt das bisherige rein elektrische System
- der Radstand ist um 15 Millimeter gewachsen
- die Spur ist an der Vorderachse um 39 Millimeter und an der Hinterachse um 45 Millimeter breiter
- Vorder- und Hinterachse sind vom Zafira abgeleitet


Der in Saragossa gefertigte Meriva kommt am 12. Juni in den Handel und beginnt bei 15.900 Euro.




BMW 5er Touring – die 4. Generation feiert auf AMI Premiere
April 13th, 2010 von Anja Schieke



Man kann den neuen BMW 5er Touring mit vielen Worten beschreiben oder ganz kurz: sportlich, elegant, kraftvoll und dynamisch. Ich spare mir eine Wiederholung von Marketingsprüchen und liefere euch lieber viele Fotos insbesondere von Details, damit ihr euch eine eigene Meinung bilden könnt.





Der neue 5er Touring wird gemeinsam mit der 5er Limousine, des 5er Gran Turismo und dem 7er im Dingolfinger Werk gefertigt und bietet folgende Eckwerte:
- Gepäckraum 560 Liter
- Erweiterung auf bis zu 1 670 Liter
- Fondsitzlehne im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbar
- Neigungswinkel der Fondsitzlehne in sieben Stufen und um bis zu 11 Grad variierbar
- separat zu öffnende Heckscheibe


BMW 5er Touring - AMI 2010


Zum Produktionsstart stehen zwei Reihensechszylinder-Benzinmotoren sowie ein Sechszylinder- und ein Vierzylinder-Diesel bereit.


BMW 523i Touring:
- Reihensechszylinder mit BMW TwinPower Turbo, High Precision Injection und VALVETRONIC
- 150 kW/204 PS
- erfüllt EU5


BMW 535i Touring:
- Reihensechszylinder mit BMW TwinPower Turbo, High Precision Injection und VALVETRONIC
- 225 kW/306 PS
- erfüllt EU5





Der 520d Touring:
- Vierzylinder-Turbodieselmotor mit Aluminium- Kurbelgehäuse, Common-Rail-Direkteinspritzung
- 35kW/184 PS
- erfüllt EU5
- 5,2 Litern je 100 Kilometer, CO2-Wert von 137 g/km, Bestwert in diesem Segment


BMW 530d Touring:
- Reihensechszylinder-Diesel
- 180 kW/245 PS
- serienmäßig EU5, mit optionaler BMW BluePerformance Technologie auch EU6


Der Peugeot RCZ – ein sportlicher Löwe macht Jagd auf unser Herz
April 12th, 2010 von Anja Schieke



Man könnte den Eindruck gewinnen, es ist eine Sport Coupé Ära ausgebrochen, Honda stellt den CR-Z vor und Peugeot beweißt, dass die typische Peugeotfront auch hübsch gestaltet werden kann und Audi bringt das Facelift vom TT, da freut ich mich schon auf den kommenden Sommer.





Der 1,36 Meter flache und 4,29 Meter lange RCZ baut auf dem Concept-Car 308 RC Z auf und ist als 2+2-sitzige Coupé gestaltet. Wer sich für das Coupé interessiert wird nicht durch Ausstattungslinien eingeengt, sondern kann über verschiedene Pakete und durch einzelne Elemente sein ganz persönliches Unikat gestalten können.





Der RCZ bietet zudem zwei große Plus-Punkte, die Interessenten mit Wohlwollen aufnehmen werden: die Service-Intervalle liegen für allen Motorisierungen bei 30.000 Kilometer (mindestens jedoch alle zwei Jahre) und die Versicherungseinstufungen liegen einheitlich bei niedrigen 17/ 22/ 23.





Technische Details:
- Kofferraumvolumen von 321 Liter, bei umlegten Rücksitzlehnen maximal 639 Liter
- zum Start stehen 2 Motorisierungen zur Auswahl, ein 1,6 Liter Benziner und ein 2,0 Liter Diesel
- der 1,6 Benziner bietet: 115 kW (156 PS) mit Turbolader (Twin-Scroll), Benzindirekteinspritzung und manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe, 240 Newtonmeter, die von 1.400 bis 4.500 Umdrehungen anliegen, nimmt 6,7 Liter auf 100 Kilometer, stößt 155 g/km CO2 aus, von Null auf 100 km/h benötigt er 8,3 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h
- ab Sommer 2010 gibt es für diese Motorisierung auch eine sequenzielle Sechsgang-Automatik, der Verbrauch liegt dann bei 7,3 Liter pro 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoß von 168 g/km
- es folgt ebenfalls noch ein 1,6 Benziner mit 147 kW (200 PS) mit 6-Gang-Schaltgetriebe
- der 2,0 Liter Diesel bietet: 120 kW (163 PS) bei 3.750 U/min, die 340 Nm liegen zwischen 2.000 und 3.000 U/min an, der Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,3 Liter mit einem CO2-Ausstoß von 139 g/km





Für eine gute Aerodynimak sorgt beim RCZ unteranderem eine Doppelwölbung des Dachs und der Heckscheibe sowie ein zweistufig ausfahrbarer Heckspoiler. Die erste Stufe mit 19 Grad Anstellwinkel wird ab 85 km/h aktiviert und unter 55 km/h wieder eingefahren. Die zweite Stufe (34 Grad) fährt ab 155 km/h aus, beziehungsweise unter 145 km/h wieder in die erste Position zurück. Der Heckspoiler kann natürlich für den stilechten Auftritt vom Fahrer manuell aktiviert werden.


Der Audi A1 auf der AMI 2010
April 12th, 2010 von Anja Schieke



Auf der AMI präsentiert sich Audi gleich mit 4 Neuheiten, so dass es viel zum Fotografieren, Anfassen und Reinsetzen gab.


Ganz besonders gespannt war ich auf den A1, nachdem ich seit Wochen täglich über den Audipresseverteiler mit neuen Fotos, Infos oder Interviews versorgt wurde. Entsprechend groß waren natürlich auch die Erwartungen.


Zum Einstieg gibt es erst einmal gebündelten ein paar technische Daten: der Einstiegsmotor ist der neue 1.2 TFSI, der mit seinen 63 kW (86 PS) schon ab 1.500 bis 3.500 1/min ein maximales Drehmoment von 160 Nm zur Verfügung stellt. Insgesamt stehen zwei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung, die zwischen 63 kW (86 PS) und 90 kW (122 PS) abrufen. Der Verbrauch liegt dabei zwischen 3,8 und 5,4 Liter auf 100 Kilometer. Der kleinste der Audifamilie bekommt mit dem serienmäßig verbauten Start-Stop-System und dem Rekuperationssystem, welches durch eine intelligente Spannungsregelung für den Generator in Brems- und Ausrollphasen Energie zurückgewinnt, die neueste Technik in die Wiege gelegt.


Audi A1 - AMI 2010


Worüber man unbedingt reden muss, ist der aufgerufene Preis. Das Schätzchen ist ab 15.800 Euro bestellbar, wenn man allerdings die gebotenen Individualisierungsmöglichkeiten ausschöpft, kann einem auch schon mal der Schlag treffen. Da stehen einem dann plötzlich 34.690 Euro gegenüber (siehe Fotos vom A1 mit Competition kit legends) und das bei einem Fahrzeug in der Polo-Klasse. Gut, was die Haptik und Verarbeitung betrifft, bewegt man sich auf einem in der Klasse einzigartigem Niveau. Ob das für diesen Preis gebotene allerdings ausreicht, wage ich ohne eigene Probefahrt nicht zu beantworten.





Damit ihr noch einen besseres Bild vom Audi A1 gewinnt, findet ihr ihn in mehreren Farben abgelichtet, da seine Wirkung je nach gewählter Lackierung sehr unterschiedlich ausfällt.


Einmal selbst Lamborghini Gallardo fahren – ein Traum wird war
März 16th, 2010 von Anja Schieke




Heut können wir nur allen carmondianern und Autobegeisterten den Besuch von iBOOD empfehlen.


Warum? Ganz einfach, dort werden einen Tag lang Gutscheine zum Fahren eines Lamborghini Gallardo für 99 € angeboten. Sonst gibt es eine solche Fahrt erst ab knapp 300 € bei den gängigen Erlebnisgeschenke-Anbietern.


Der Gutschein beinhaltet:
- Fahrt in einem Lamborghini Gallardo mit F1 ( Formel1 ) Schaltung.
- Einweisung und Betreuung durch einen erfahrenen Instrukteur.
- Gesamtdauer 60 Minuten.
- Benzinkosten (max. 18,- Euro) werden gesondert nach der Fahrt abgerechnet und sind vor Ort durch
Barzahlung an den Instrukteur zu zahlen.


Der Gutschein kann an folgenden Standorten eingelöst werden: Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, Frankfurt, München und Köln.




Wer jetzt neugierig geworden ist, muss nur auf www.iBOOD.de gehen und sich das Tagesangebot sichern. Danach löst man seinen Gutschein auf www.hammer-events.com ein und vereinbart einen Termin für die Fahrt mit diesem Traumwagen.


Wer nicht das Glück hat einen dieser Gutscheine zu ergattern, bekommt auf carmondo.de die Chance, sich einen solchen zu „erarbeiten“.


Der User, der vom 16.03.2010 bis zum 15.04.2010 die meisten Aktivitätspunkte sammelt, bekommt vom Veranstalter Hammer Events und carmondo einen solchen Gutschein geschenkt. Natürlich gehen Punkte, die durch sinnlose Beiträge, Antworten oder ähnliches gesammelt werden nicht mit in die Wertung ein.


Kleiner Nebeneffekt, durch das Punktesammeln kann ein höherer Status auf carmondo.de erreicht werden und dafür kommt ein Paket mit vielen schönen Give Aways zu euch nach Hause.

BMW 5er GT – das Konzept überzeugt selbst Skeptiker
Dezember 2nd, 2009 von Anja Schieke

Er spaltet die Gemüter der Betrachter und wie bietet, wie BMW schon in der Werbung verspricht, dem Fahrer und seine Begleiter eine spannende Kombination vieler Attribute, die im normalen automobilen Leben einfach nicht zusammenpassen wollen.

Ich muss gestehen, ich war bisher nur Beifahrer, habe dafür den 5er GT aber auf der IAA quasi eine Ewigkeit belagert. Warum? Weil er mich mit seinen vielen Möglichkeiten zu öffnen, zu klappen oder auch hin- und herzuschieben fasziniert anzog und auch den Mitfahrern beim Spielen mit den technischen Finessen soviel Spaß bereitet.

Unsere Testredaktion hatte nun mehrere Tage das Vergnügen dieses „Nischenprodukt“ zu testen und sich eine eigene Meinung zum Fahrzeug zu bilden. Zur Einstimmung hier erste Eindrücke aus der Testredaktion:

Turbodiesel fasst seine Eindrücke im Forum folgendermaßen zusammen:
„Nach dem BMW X6 dachte ich der neue 5er GT wäre wieder so ein weiteres total vermurkstes Auto aus dem Hause BMW, mit aller Gewalt in die Nische. Es hat zwar etwas Zeit gebraucht, aber der 5er GT hat mich überzeugt. Und der Name “GT – Gran Turismo” ist bei dem Auto Programm und verspricht wahrlich nicht zu viel. Eine bessere Dieselmotor-Getriebe Kombination gibt es zurzeit mit Abstand nicht. Die neue 8-Gang Automatik und der 30d harmoniert sehr gut, ein Genussantrieb, der auch Spaß bringen kann. Die Tür geht auf: Ja ist denn das der 7er? Im Großen und Ganzen schon. Sehr schönes und gut gemachtes Cockpit und insgesamt auch im Bereich der Wertigkeit ordentlich nachgelegt. Nicht generell, aber teilweise sogar besser als Audi. Gute Arbeit BMW!”

UrQuattro resümiert: „Man muss natürlich wissen, was man sucht, als Oberklasselimousine wäre der 5er GT zur Zeit erste Wahl. Verschwenderisch viel Platz und Komfort ohne Ende und vor allem ein Cockpit, dass die Benennung als Cockpit verdient hat… Ich dachte ja auch eigentlich, die Stadtfahrt wird mit dem Teil zur Qual, aber dank Rückfahrkamera(s) war das Rangieren mm-genau und man kommt noch durch die engste Hofeinfahrt (die war wirklich eng; zu jeder Seite 10cm zur Wand mit deutlichen Spuren der Vorgänger). … Es gibt wohl keinen anderen Hersteller sonst, der mir ein 2t schweres Auto verkaufen könnte…“

Also wenn diese ersten Aussagen nicht zu einer eigene Probefahrt animieren? Wer mehr zum BMW 5er GT erfahren will und auch im Detail die Erfahrungen unserer Tester teilen möchte, sei auf den zu Weihnachten erscheinenden ausführlichen Erfahrungsbericht unserer Testredaktion verwiesen.

Golf I – eine lebende Legende geht aufs Altenteil
November 4th, 2009 von Anja Schieke

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:VW_Golf_1,_Bj._1974_%281975-02%29.jpg&filetimestamp=20080725211533

VW Golf I, Baujahr 1974 * Fotograf: Lothar Spurzem * Datum: Februar 1975 {{Bild-CC-by-sa/2.0/de}}




Ach ja, da hat er uns über 3 Jahrzehnte begleitet und soll nun tatsächlich aufs Altenteil – der gute “alte” Golf 1.


In unseren Breitengraden findet man zwar eher selben einen unverbastelten und originalen Golf der ersten Generation, nichts desto trotz wollen wir ihm Gedenken und an die Zeiten erinnern, die er uns begleitet, erfreut und vor allem bewegt hat.


Seine letzte Produktionsstätte fand er in Südafrika und war dort noch lange ein Verkaufsschlager. Nun wurde bekannt gegeben, dass auch hier der letzte seiner Art vom Band rollen soll. Zum Abschied wurde sogar noch ein Sondermodell in Aussicht gestellt. (Quelle: SpiegelOnline) Wir sind gespannt und freuen uns auf die ersten Fotos dieses Sondermodells.


Auf SpiegelOnline findet man anlässlich einen sehr schönen Golf-Stammbaum, viel Spaß beim Klicken.



Abt Audi TT RS: So wie immer eben
September 9th, 2009 von julian

Der Audi TT RS ist zweifelsfrei schon ab Werk extrem geil. Ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder liefert ganz klassisch die Leistung – und die kann sich sehen lassen. 340 PS beschleunigen das schnittige Coupé in 4,6 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Nur was sagt dazu Audi-Tuner Abt?


Lächerlich. Der Motor scheint nicht annähernd an der Leistungsgrenze, der Beschleunigungswert lässt sich noch drücken. So wie immer eben. Also ran an den Fünfzylinder und geschaut, wo es hängt.


Zum Beispiel bei der Ladeluftkühlung. Die muss her. Und die Motorelektronik hat auch noch keinen Biss. Mit Abt-Power ändert sich das. Aus 340 PS werden mal eben 420. Der ausgeklügelte Motor will schließlich Respekt – und das möglichst auch von Porsche-Fahrern.


Die Beschleunigung sieht mit der Extra-Power auch nochmal anders aus. 0,3 Sekunden schneller geht es auf die 100 km/h im Abt Audi TT RS. Insgesamt vergehen für den Sprint nur noch 4,3 Sekunden, auch die Top-Speed hat was vom Leistungsplus. Aus den elektronisch abgeregelten 250 km/h werden im Abt TT RS satte 282 Kilometer pro Stunde.


Und der Preis für die Extra-Power? Der wird Audi TT RS Interessenten wohl wenig abschrecken können. 80 PS für 3.990 Euro – das kann man verkraften, wenn man für ein zweisitziges Coupé mindestens 55.800 Euro auf den Tisch blättert. (via auto-news.de)

Mercedes SLS: Die Legende lebt
September 9th, 2009 von julian

Was für ein sensationelles Auto! Ich bin wahrlich kein Mercedes-Fan, aber was die Schwaben mit dem SLS da auf die Räder gestellt haben, das macht mich nur noch sprachlos.


Was war es für ein Wagnis, den legendären 300 SL neu aufleben lassen zu wollen, und jetzt schaue man sich diesen Wagen an. Das Unvorstellbare hat funktioniert – der SLS ist zeitlos elegant, erinnert gnadenlos an den Supersportwagen der 50er Jahre und wirkt dabei kein Stück aufgesetzt.


Ein Meisterleistung ist das Design, nicht mehr und nicht weniger. Die lange Motorhaube, der große Grill mit nur einer Lamelle und dem überdimensionierten Mercedes-Stern, die Seitenansicht mit den sportlichen Kiemen und den Schmetterlingstüren – alles ist perfekt. Das Heck dabei nicht klobig, nicht futuristisch, nicht überbreit, sondern schlicht, filigran und wunderschön. Kann ein Auto besser aussehen? Ich kann es mir schwer vorstellen.

Auch der Innenraum ist ein Genuss. Die Lüftungsdüsen, die Sportledersitze, der Start-Knopf, der Schalthebel – alles ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet und passt sich perfekt ein. Was muss es für ein Gefühl sein, den satten V8 in diesem wunderschönen Auto zum Erwachen zu bringen.


571 PS leistet der brachiale Motor. In nur 3,8 Sekunden spurtet der Mercedes SLS von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Das alles bleibt hinter dieser Erscheinung aber völlig nebensächlich. Dieses Auto muss keine neuen Geschwindigkeitsrekorde setzen, im Gegenteil. Dem zeitlosen Design steht keine hirnlose Raserei. Dieser Wagen will bewegt und nicht gequält werden. Es scheint, als strebe jedes verbaute Teil nach vollendetem Perfektionismus.


Wen interessiert da der Verbrauch, der selbstverständlich etwas höher liegt als in einem beliebigen Kompaktwagen? Wieviele SLS werden wohl wieviele Kilometer zurücklegen? Es schlägt nicht zu Buche. Und wenn der letzte Liter Sprit verfahren ist, der SLS lebt weiter. (via Mercedes-Benz Passion Blog)

Seat Leon und Altea: Neue Ecomotive-Modelle auf der IAA
September 8th, 2009 von julian

Seat übt sich entgegen dem Image der sportlichen, spanischen Autos weiter im Spritsparen. Auf der IAA stellt der Autohersteller jetzt drei neue Öko-Modelle mit dem Label “Ecomotive” vor. Der Leon, der Altea und der Altea XL bekommen einen Dieselmotor mit optimiertem Verbrauch eingepflanzt.


Dabei kommt in allen drei Modellen das gleiche Aggregat zum Einsatz. Der 1,6 Liter große Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung leistet 105 PS und ist serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgerüstet.


Mithilfe einer Start-Stopp-Automatik sowie eines Bremsenergie-Rückgewinnungssystems reduziert der kleinere Diesel den CO2-Ausstoß im Vergleich zum gleichstarken und gut bekannten 1,9 Liter TDI um ganze 20 Gramm pro Kilometer.


So soll der neue Leon Ecomotive mit durchschnittlich 3,8 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer auskommen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von genau 99 Gramm pro Kilometer. Die Fahrleistungen können sich dennoch sehen lassen: In 11,5 Sekunden spurtet der Öko-Seat von Null auf 100 Kilometer pro Stunde, die Höchstgeschwindigkeit beziffert der spanische Autobauer mit 188 km/h.


Der größere Altea beziehungsweise Altea XL kommt da nicht ganz so weit. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 183 km/h erreicht, der Sprint auf 100 Kilometer pro Stunde dauert 12,4 Sekunden im Altea und 0,3 Sekunden länger im größeren Bruder Altea XL. Den Kraftstoffverbrauch gibt Seat bei beiden Modellen mit genau 4,5 Liter Diesel an.


Die Preise für die neuen Ecomotive-Modelle sind noch nicht bekannt. (via auto-motor-sport.de)

Kicherer Mercedes C-Klasse: Anti-Rentner-Benz
September 8th, 2009 von julian

Wirklich prollig ist die Mercedes C-Klasse von Kicherer nicht aufgemacht, Understatement sieht aber trotzdem anders aus. Der Tuner weiß, wie er die Leistung des modifizierten C 63 AMG am besten nach außen kommuniziert – und verbaut dementsprechend viel Karbon.


Schon der eigentlich so prestigeträchtige Kühlergrill mit seinem großen Stern muss den sportlichen Ambitionen des High-Class-Tuners weichen. Ein schwarzer Schlund steht an seiner Stelle, die Lamellen sind aus echtem Karbon gefertigt. Die breite Frontschürze macht Platz für einen großen Lufteinlass und zwei runde Nebelscheinwerfer, Carbon-Flaps sind jeweils an den Flanken angebracht.


Kotflügelverbreiterungen, Karbon-Spiegelkappen und Seitenschweller mit – wer hätte es gedacht – Karboneinsätzen machen die Seitenlinie perfekt. Das frische Gewindefahrwerk drückt den ehemaligen Rentner-Benz noch weiter an den Asphalt, die 20 Zöller füllen die Radhäuser restlos aus.


Ein großer Karbon-Diffusor, die vier riesigen Endrohre und 275er Schlappen sorgen für ein sattes Bild von hinten. Kicherer perfektioniert die Umgestaltung der biederen Limousine zum geduckten, bösen Benz. Ein herrlicher Anblick – der mit Leistung satt hinterlegt ist.


550 PS leistet das üppige V8-Aggregat mit 6,2 Litern Hubraum nach der Kicherer-Behandlung. Das maximale Drehmoment klettert auf 630 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit weit über die ab Werk abgeregelten 250 km/h. Die elektronische Sperre entfernt der Tuner selbstverständlich – immerhin gleicht sie einer Kastration des potenten Achtzylinders. (via Mercedes-Benz Passion Blog)