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Archive for the ‘Marken’ Category

BMW 5er GT – das Konzept überzeugt selbst Skeptiker
Dezember 2nd, 2009 von Anja Schieke

Er spaltet die Gemüter der Betrachter und wie bietet, wie BMW schon in der Werbung verspricht, dem Fahrer und seine Begleiter eine spannende Kombination vieler Attribute, die im normalen automobilen Leben einfach nicht zusammenpassen wollen.

Ich muss gestehen, ich war bisher nur Beifahrer, habe dafür den 5er GT aber auf der IAA quasi eine Ewigkeit belagert. Warum? Weil er mich mit seinen vielen Möglichkeiten zu öffnen, zu klappen oder auch hin- und herzuschieben fasziniert anzog und auch den Mitfahrern beim Spielen mit den technischen Finessen soviel Spaß bereitet.

Unsere Testredaktion hatte nun mehrere Tage das Vergnügen dieses „Nischenprodukt“ zu testen und sich eine eigene Meinung zum Fahrzeug zu bilden. Zur Einstimmung hier erste Eindrücke aus der Testredaktion:

Turbodiesel fasst seine Eindrücke im Forum folgendermaßen zusammen:
„Nach dem BMW X6 dachte ich der neue 5er GT wäre wieder so ein weiteres total vermurkstes Auto aus dem Hause BMW, mit aller Gewalt in die Nische. Es hat zwar etwas Zeit gebraucht, aber der 5er GT hat mich überzeugt. Und der Name “GT - Gran Turismo” ist bei dem Auto Programm und verspricht wahrlich nicht zu viel. Eine bessere Dieselmotor-Getriebe Kombination gibt es zurzeit mit Abstand nicht. Die neue 8-Gang Automatik und der 30d harmoniert sehr gut, ein Genussantrieb, der auch Spaß bringen kann. Die Tür geht auf: Ja ist denn das der 7er? Im Großen und Ganzen schon. Sehr schönes und gut gemachtes Cockpit und insgesamt auch im Bereich der Wertigkeit ordentlich nachgelegt. Nicht generell, aber teilweise sogar besser als Audi. Gute Arbeit BMW!”

UrQuattro resümiert: „Man muss natürlich wissen, was man sucht, als Oberklasselimousine wäre der 5er GT zur Zeit erste Wahl. Verschwenderisch viel Platz und Komfort ohne Ende und vor allem ein Cockpit, dass die Benennung als Cockpit verdient hat… Ich dachte ja auch eigentlich, die Stadtfahrt wird mit dem Teil zur Qual, aber dank Rückfahrkamera(s) war das Rangieren mm-genau und man kommt noch durch die engste Hofeinfahrt (die war wirklich eng; zu jeder Seite 10cm zur Wand mit deutlichen Spuren der Vorgänger). … Es gibt wohl keinen anderen Hersteller sonst, der mir ein 2t schweres Auto verkaufen könnte…“

Also wenn diese ersten Aussagen nicht zu einer eigene Probefahrt animieren? Wer mehr zum BMW 5er GT erfahren will und auch im Detail die Erfahrungen unserer Tester teilen möchte, sei auf den zu Weihnachten erscheinenden ausführlichen Erfahrungsbericht unserer Testredaktion verwiesen.

Golf I - eine lebende Legende geht aufs Altenteil
November 4th, 2009 von Anja Schieke

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:VW_Golf_1,_Bj._1974_%281975-02%29.jpg&filetimestamp=20080725211533

VW Golf I, Baujahr 1974 * Fotograf: Lothar Spurzem * Datum: Februar 1975 {{Bild-CC-by-sa/2.0/de}}




Ach ja, da hat er uns über 3 Jahrzehnte begleitet und soll nun tatsächlich aufs Altenteil - der gute “alte” Golf 1.


In unseren Breitengraden findet man zwar eher selben einen unverbastelten und originalen Golf der ersten Generation, nichts desto trotz wollen wir ihm Gedenken und an die Zeiten erinnern, die er uns begleitet, erfreut und vor allem bewegt hat.


Seine letzte Produktionsstätte fand er in Südafrika und war dort noch lange ein Verkaufsschlager. Nun wurde bekannt gegeben, dass auch hier der letzte seiner Art vom Band rollen soll. Zum Abschied wurde sogar noch ein Sondermodell in Aussicht gestellt. (Quelle: SpiegelOnline) Wir sind gespannt und freuen uns auf die ersten Fotos dieses Sondermodells.


Auf SpiegelOnline findet man anlässlich einen sehr schönen Golf-Stammbaum, viel Spaß beim Klicken.



Abt Audi TT RS: So wie immer eben
September 9th, 2009 von julian

Der Audi TT RS ist zweifelsfrei schon ab Werk extrem geil. Ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder liefert ganz klassisch die Leistung - und die kann sich sehen lassen. 340 PS beschleunigen das schnittige Coupé in 4,6 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Nur was sagt dazu Audi-Tuner Abt?


Lächerlich. Der Motor scheint nicht annähernd an der Leistungsgrenze, der Beschleunigungswert lässt sich noch drücken. So wie immer eben. Also ran an den Fünfzylinder und geschaut, wo es hängt.


Zum Beispiel bei der Ladeluftkühlung. Die muss her. Und die Motorelektronik hat auch noch keinen Biss. Mit Abt-Power ändert sich das. Aus 340 PS werden mal eben 420. Der ausgeklügelte Motor will schließlich Respekt - und das möglichst auch von Porsche-Fahrern.


Die Beschleunigung sieht mit der Extra-Power auch nochmal anders aus. 0,3 Sekunden schneller geht es auf die 100 km/h im Abt Audi TT RS. Insgesamt vergehen für den Sprint nur noch 4,3 Sekunden, auch die Top-Speed hat was vom Leistungsplus. Aus den elektronisch abgeregelten 250 km/h werden im Abt TT RS satte 282 Kilometer pro Stunde.


Und der Preis für die Extra-Power? Der wird Audi TT RS Interessenten wohl wenig abschrecken können. 80 PS für 3.990 Euro - das kann man verkraften, wenn man für ein zweisitziges Coupé mindestens 55.800 Euro auf den Tisch blättert. (via auto-news.de)

Mercedes SLS: Die Legende lebt
September 9th, 2009 von julian

Was für ein sensationelles Auto! Ich bin wahrlich kein Mercedes-Fan, aber was die Schwaben mit dem SLS da auf die Räder gestellt haben, das macht mich nur noch sprachlos.


Was war es für ein Wagnis, den legendären 300 SL neu aufleben lassen zu wollen, und jetzt schaue man sich diesen Wagen an. Das Unvorstellbare hat funktioniert - der SLS ist zeitlos elegant, erinnert gnadenlos an den Supersportwagen der 50er Jahre und wirkt dabei kein Stück aufgesetzt.


Ein Meisterleistung ist das Design, nicht mehr und nicht weniger. Die lange Motorhaube, der große Grill mit nur einer Lamelle und dem überdimensionierten Mercedes-Stern, die Seitenansicht mit den sportlichen Kiemen und den Schmetterlingstüren - alles ist perfekt. Das Heck dabei nicht klobig, nicht futuristisch, nicht überbreit, sondern schlicht, filigran und wunderschön. Kann ein Auto besser aussehen? Ich kann es mir schwer vorstellen.

Auch der Innenraum ist ein Genuss. Die Lüftungsdüsen, die Sportledersitze, der Start-Knopf, der Schalthebel - alles ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet und passt sich perfekt ein. Was muss es für ein Gefühl sein, den satten V8 in diesem wunderschönen Auto zum Erwachen zu bringen.


571 PS leistet der brachiale Motor. In nur 3,8 Sekunden spurtet der Mercedes SLS von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Das alles bleibt hinter dieser Erscheinung aber völlig nebensächlich. Dieses Auto muss keine neuen Geschwindigkeitsrekorde setzen, im Gegenteil. Dem zeitlosen Design steht keine hirnlose Raserei. Dieser Wagen will bewegt und nicht gequält werden. Es scheint, als strebe jedes verbaute Teil nach vollendetem Perfektionismus.


Wen interessiert da der Verbrauch, der selbstverständlich etwas höher liegt als in einem beliebigen Kompaktwagen? Wieviele SLS werden wohl wieviele Kilometer zurücklegen? Es schlägt nicht zu Buche. Und wenn der letzte Liter Sprit verfahren ist, der SLS lebt weiter. (via Mercedes-Benz Passion Blog)

Seat Leon und Altea: Neue Ecomotive-Modelle auf der IAA
September 8th, 2009 von julian

Seat übt sich entgegen dem Image der sportlichen, spanischen Autos weiter im Spritsparen. Auf der IAA stellt der Autohersteller jetzt drei neue Öko-Modelle mit dem Label “Ecomotive” vor. Der Leon, der Altea und der Altea XL bekommen einen Dieselmotor mit optimiertem Verbrauch eingepflanzt.


Dabei kommt in allen drei Modellen das gleiche Aggregat zum Einsatz. Der 1,6 Liter große Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung leistet 105 PS und ist serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgerüstet.


Mithilfe einer Start-Stopp-Automatik sowie eines Bremsenergie-Rückgewinnungssystems reduziert der kleinere Diesel den CO2-Ausstoß im Vergleich zum gleichstarken und gut bekannten 1,9 Liter TDI um ganze 20 Gramm pro Kilometer.


So soll der neue Leon Ecomotive mit durchschnittlich 3,8 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer auskommen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von genau 99 Gramm pro Kilometer. Die Fahrleistungen können sich dennoch sehen lassen: In 11,5 Sekunden spurtet der Öko-Seat von Null auf 100 Kilometer pro Stunde, die Höchstgeschwindigkeit beziffert der spanische Autobauer mit 188 km/h.


Der größere Altea beziehungsweise Altea XL kommt da nicht ganz so weit. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 183 km/h erreicht, der Sprint auf 100 Kilometer pro Stunde dauert 12,4 Sekunden im Altea und 0,3 Sekunden länger im größeren Bruder Altea XL. Den Kraftstoffverbrauch gibt Seat bei beiden Modellen mit genau 4,5 Liter Diesel an.


Die Preise für die neuen Ecomotive-Modelle sind noch nicht bekannt. (via auto-motor-sport.de)

Kicherer Mercedes C-Klasse: Anti-Rentner-Benz
September 8th, 2009 von julian

Wirklich prollig ist die Mercedes C-Klasse von Kicherer nicht aufgemacht, Understatement sieht aber trotzdem anders aus. Der Tuner weiß, wie er die Leistung des modifizierten C 63 AMG am besten nach außen kommuniziert - und verbaut dementsprechend viel Karbon.


Schon der eigentlich so prestigeträchtige Kühlergrill mit seinem großen Stern muss den sportlichen Ambitionen des High-Class-Tuners weichen. Ein schwarzer Schlund steht an seiner Stelle, die Lamellen sind aus echtem Karbon gefertigt. Die breite Frontschürze macht Platz für einen großen Lufteinlass und zwei runde Nebelscheinwerfer, Carbon-Flaps sind jeweils an den Flanken angebracht.


Kotflügelverbreiterungen, Karbon-Spiegelkappen und Seitenschweller mit - wer hätte es gedacht - Karboneinsätzen machen die Seitenlinie perfekt. Das frische Gewindefahrwerk drückt den ehemaligen Rentner-Benz noch weiter an den Asphalt, die 20 Zöller füllen die Radhäuser restlos aus.


Ein großer Karbon-Diffusor, die vier riesigen Endrohre und 275er Schlappen sorgen für ein sattes Bild von hinten. Kicherer perfektioniert die Umgestaltung der biederen Limousine zum geduckten, bösen Benz. Ein herrlicher Anblick - der mit Leistung satt hinterlegt ist.


550 PS leistet das üppige V8-Aggregat mit 6,2 Litern Hubraum nach der Kicherer-Behandlung. Das maximale Drehmoment klettert auf 630 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit weit über die ab Werk abgeregelten 250 km/h. Die elektronische Sperre entfernt der Tuner selbstverständlich - immerhin gleicht sie einer Kastration des potenten Achtzylinders. (via Mercedes-Benz Passion Blog)

Volvo C30 Facelift: Bunter Hund
September 8th, 2009 von julian

Volvo stellt auf der IAA in Frankfurt das Facelift des kleinen C30 vor. Der stylische Kompakt-Schwede kommt mit frischem Gesicht und vielen Farben. Technisch gibt es wenig neues.


Am einfachsten ist das Facelift des Volvo C30 an der Front zu erkennen. Die Scheinwerfer sind dynamischer gestaltet, reichen weit in die Seiten und schauen nicht mehr so nüchtern wie bisher. Dazu gibt es einen Kühlergrill mit großem Volvo-Emblem und Wabengitter, auch die Einfassungen der Nebelschweinerfer sind gewachsen und können ab sofort in einem Kontrastton bestellt werden.


Das Heck präsentiert sich stärker akzentuiert, allgemein soll ein sportlicher Eindruck entstehen. Für die Top-Modelle D5 und T5 gibt es ein Styling-Paket, das Auspuffrohre aus Edelstahl, spezielle Fußmatten und Alu-Applikationen bietet. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es für alle Modelle mit Ausnahme des C30 1.6 Drive ein Sportfahrwerk.


Viel Auswahl gibt es bei den Motoren des C30. Fünf Benziner und vier Diesel sind im Angebot. Bei den Benzinmotoren geht es mit genau 100 PS und 1,6 Litern Hubraum los. Den Zweiliter-Vierzylinder mit 145 PS gibt es in gleich zwei Varianten - eine spezielles Spritsparmodell namens Flexifuel soll hier für einen Verbrauch von 7,8 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer sorgen. Weiterhin die Leistungsspitze markiert der C30 T5 mit satten 230 PS.


Die Dieselmotoren starten mit einer Leistung von 109 PS. Der 1,6 Liter große Vierzylinder ist ebenso wie der Zweiliter-Benzinmotor in einer Spritsparversion erhältlich. Nur 3,9 Liter Dieselkraftstoff soll das Triebwerk mit Start-Stopp-Automatik schlucken, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 104 Gramm pro Kilometer. Aber auch für sportliche Fahrer hat Volvo Selbstzünder im Angebot. Das Zweiliter-Aggregat leistet 136 PS, der stärkste Diesel im C30 D5 kommt auf 180 PS.


Bleibt nur die Frage, wie man sich bei so viel Auswahl überhaupt entscheiden soll. Und, wieviel der ganze Spaß kostet. Infos gibt es bestimmt auf der IAA, der Marktstart lässt jedenfalls nicht mehr lange auf sich warten - noch in diesem Jahr soll das Facelift auf die Straßen rollen.

Rolls-Royce Ghost: Der bessere Golf?
September 7th, 2009 von julian

Seltsam. Die Präsentation des neuen Rolls-Royce Ghost konnte ich weniger erwarten als die des VW Golf. Warum eigentlich? Einen Rolls-Royce werde ich mir nie kaufen, einen Volkswagen da schon eher.


Was macht den Ghost also so interessant? Vielleicht ist es die Tatsache, dass ausgerechnet Rolls-Royce jetzt ein kleineres Modell auf den Markt bringt. Den Einstieg in die Liga der Superreichen sozusagen. Wer kauft so ein Auto? Ein kleiner Phantom, der Luxus ohne Ende bietet - ganz klar bei der Marke - aber eben kostengünstiger ist als sein großer Bruder. Sollte Geld wirklich noch eine Rolle spielen auf diesem Preisniveau?


Es ist doch mehr die Vernunft, die dem ein oder anderen Superreichen noch nicht gänzlich fremd ist. Vielleicht erinnert er sich noch an das nicht ganz so reiche Elternhaus, an das erste eigene Auto.


Da scheinen die 340.000 Euro für einen Phantom doch zu viel, obwohl es ein Nobel-Hobel erster Güte ist. Der Ghost markiert da schon fast den Charakter des Schnäppchens. Cirka 250.000 Euro wird das gute Stück kosten, ist dabei fast genauso geräumig wie das größere Modell und sicher ebenfalls nicht untermotorisiert. Unter zwölf Zylindern scheint bei den Engländern jedenfalls nichts zu gehen.

So wird auch die staatstragende Karosse des Ghost mit einem Triebwerk der Extraklasse gepaart. 6,6 Liter Hubraum stehen dem V12 zur Verfügung, 570 PS sind eine ordentliche Ansage.


In nur 4,9 Sekunden geht es im kleinen und wohl auch sportlichen Rolls-Royce von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Bei 250 km/h wird die Luxuskarosse elektronisch abgeregelt.


Ordentliche Fahrwerte für ein Auto, das satte 2.435 Kilogramm auf die Waage bringt. Mit einem Kofferraumvolumen von 490 Litern ist der Familienwagen der besonderen Art fast so praxistauglich wie ein Passat - das passt doch!


Die Achtgang-Automatik macht einem das Leben leicht, mit dem großen, 82,5 Liter fassenden Tank muss man trotz V12 nicht ständig nachtanken. Die 16 Lautsprecher sorgen für sensationelles Entertainment, die Bordbar ist ein nettes Feature gegen den Durst.


Ein hervorragendes Reiseauto also, der neue Rolls-Royce Ghost. Vernünftig, komfortabel, geräumig - was spricht da noch gegen einen Kauf? Vielleicht überlege ich mir das ja doch nochmal, immerhin ist ein Golf auch etwas bieder. (via autobild.de)

Brabus Mercedes S-Klasse: Officially pimped
September 7th, 2009 von julian

You’re officially pimped! Selten passt der Spruch des bekannten Rapper Xzibit so gut wie zu dieser S-Klasse von Brabus. Was es für ein erhabenes Gefühl sein muss, in dieser brachial starken Luxuslimousine zu sitzen und das Gaspedal bis an das Bodenblech zu pressen, kann ich leider nur erahnen. Die Karren von Pimp My Ride schlägt dieser Benz aber sicher um Längen.


Der sowieso sahnige Zwölfzylinder der Mercedes S-Klasse 600 wird von Brabus noch einmal überarbeitet - und das gründlich. Aus 5,5 Litern Hubraum werden dank längerem Hub und vergrößerten Zylinderbohrungen satte 6,3. Auch die Turbolader des exklusiven Motors werden bei Brabus großzügiger dimensioniert. Die Leistung klettert.


750 PS stehen den nicht ganz armen Fahrer dieser Power-S-Klasse zur Verfügung - ab Werk sind es “nur” 517 Pferdchen. Allein die Steigerung des maximalen Drehmoments kann das noch in den Schatten stellen. 830 Newtonmeter mögen eigentlich kräftig genug sein, ein Brabus-Benz muss aber unerreichbar sein. Kein Problem, 1.350 Newtonmeter sollten für diesen Zweck locker reichen.


In nur vier Sekunden beschleunigt der fliegende Luxus von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Endgeschwindigkeit ist abgeregelt. Die riesige, schwere und an Leistung völlig überladene S-Klasse darf bis 340 km/h durchspurten - dann weist der Tuner die Luxuslimousine in die Schranken.


Diese Pseudo-Sportler, die an der 300-km/h-Marke nicht mal kratzen, sind längst abgehängt und verschwinden im Rückspiegel. Den hat Brabus wohl allein wegen des Spaßfaktors nicht abgeschraubt. Die Blicke der fassungslosen Porschefahrer sind einfach zu lustig. (via Mercedes-Benz Passion Blog)

Kia Sorento: Großes Auto für kleines Geld
September 4th, 2009 von julian

Das günstige SUV-Modell Sorento gehört sicher zu den Bestsellern des koreanischen Autoherstellers in Deutschland. Seit der Einführung des Geländewagens 2002 konnte Kia allein in Deutschland bereits 43.500 Fahrzeuge verkaufen. Jetzt wagt der Autokonzern eine neue Baureihe - die alten Verkaufsargumente zählen aber immer noch.


Mit einem Basispreis von 28.505 Euro bleibt der Sorento in seiner Klasse ungeschlagen günstig. Das Design erhält zur IAA nebenbei eine deutliche Auffrischung. Die Front kommt mit einem neuen Kühlergrill und dynamischeren Scheinwerfern daher.


Auch das Heck ist klarer gezeichnet. Große Rückleuchten prägen hier das Bild, ein kleiner Dachkantenspoiler und ein robuster Stoßfänger setzen Akzente.


Bis zu sieben Passagiere finden im neuen Kia Sorento, der um genau zehn Zentimeter gewachsen ist, Platz. Als Fünfsitzer bleiben immerhin satte 528 Liter Kofferraumvolumen. Das Gewicht konnte Kia trotz der gewachsenen Außenmaße drastisch reduzieren. um 215 Kilogramm hat der neue Sorento im Vergleich zu seinem Vorgänger abgespeckt.


Bei den Motoren dürfen die Interessenten des neuen Kia SUV aber nicht ganz so wählerisch sein. Es steht jeweils ein Benzin- und ein Dieselaggregat zur Verfügung. Der 2,4 Liter große Benziner leistet 174 PS. Er kann ebenso wie der Diesel mit Front- oder Allradantrieb bestellt werden.


Der sicher von den meisten Käufern bevorzugte 2,2 Liter Dieselmotor bringt es auf 197 PS und soll den Sorento mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 6,6 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer bewegen.


Marktstart des beliebten Sorento ist der November diesen Jahres. Ob Kia damit allerdings tatsächlich das Ziel von 140.000 abgesetzten Modellen jährlich erreicht, ist wohl fraglich. (via auto-reporter.net)

Ford C-Max: Frische Optik auf der IAA
September 4th, 2009 von julian

Ford frischt den Kompaktvan C-Max auf und verpasst ihm das neue Markengesicht. Deutlich dynamischer ist die Front der Familienkutsche gestaltet, das Bieder-Image soll Vergangenheit sein.


Die Designelemente des neuen Focus sind nicht übersehbar. Der große Lufteinlass in der Frontschürze präsentiert sich gewohnt trapezförmig, die Scheinwerfer reichen weit in die Flanken des frischen Van.


Die Seitenlinie soll einen coupéhaften Eindruck erwecken und senkt sich zum Heck hin wieder etwas ab. Der C-Max bleibt aber trotz geschwungener Formen das, was er eben ist.


Auch am Heck lässt sich die Zugehörigkeit in das Kompaktvan-Segment nicht leugnen. Die hochgezogenen Rückleuchten des Vorgängermodells müssen neuen Lichtern im Stile des aktuellen Mondeo Tourniers weichen. Wichtiger als die Modifikationen am Design des neuen C-Max scheinen aber die technischen Neuerungen. Und davon bringt der kleine Familien-Ford reichlich mit.


Die Motoren werden dank neu entwickelter Benzindirekteinspritzung sparsamer, der Wagen dank Toter-Winkel-Überwachung sicherer. Einparkhilfe und ESP sind ebenso mit an Bord.


Der Marktstart des neuen Ford C-Max ist auf Mitte bis Ende 2010 angesetzt, die Preise sowie die genauen Motorisierungen sind noch nicht bekannt. (via auto-news.de)

Skoda Octavia LPG: Autogas ab Werk
September 4th, 2009 von julian

Eine vollwertige Alternative zu VW Passat und Ford Mondeo ist der tschechische Skoda Octavia schon lange - mit einer Autogas-Anlage ab Werk will er ab sofort noch kostengünstiger sein.


Mit dem bekannten 1,6 Liter Benzinmotor wird der Octavia LPG angetrieben. Auf Autogas leistet das Aggregat 98 PS, im Benzinbetrieb, der nach wie vor möglich ist, sind es genau vier PS mehr.


Das Autogas wird von Skoda platzsparend in der Reserveradmulde untergebracht. 44 Liter des günstigen Kraftstoffs fasst der Tank. Das entspricht einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern.


Und dann muss im neuen Skoda Octavia LPG noch lange nicht Schluss sein. Der 55 Liter fassende Benzintank bleibt in der Autogas-Version vollständig erhalten. Ebenso wie die Gewährleistung des tschechischen Herstellers.


Gepaart wird der ausgereifte Vierzylinder mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe, der CO2-Ausstoß des Octavia LPG soll im Autogas-Modus um rund 12 Prozent sinken, das entspricht 149 Gramm pro Kilometer. Der Aufpreis gegenüber dem reinen Benzinmodell fällt moderat aus.


1.550 Euro müssen Autogas-Interessenten auf den Preis des benzinbetriebenen Octavia 1.6 drauflegen. Der Grundpreis beträgt somit 18.190 Euro für die Limousine, das Kombi-Modell ist ebenfalls als Autogas-Version erhältlich. Vorgestellt wird der Octavia LPG auf der IAA in Frankfurt.