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Archive for the ‘Bentley’ Category

Bentley Mulsanne: Moderne Klassik
August 17th, 2009 von julian

Königlich bleibt er, der Nachfolger des legendären Bentley Arnage. Sein Name Mulsanne ist keine neumodische, kreative Erfindung, sondern von einem Konzernbruder aus den achtziger Jahren übernommen. Sein Design bricht nicht mit den klassischen Linien, sondern führt sie fort.


Nicht wie bei Jaguar mit dem XF und ganz frisch auch mit dem XJ wird die Karosse neu gestaltet und deutlich geliftet, sondern das Auftreten des Arnage lediglich etwas aufgefrischt - ohne dabei auch nur irgendwie in Gefahr zu laufen, der Tradition nicht gerecht zu werden.


So bleibt die Front beherrscht von einem überdimensionalen Kühlergrill im unverwechslichen Bentley-Stil, die Scheinwerfer bleiben klassisch rund, auch wenn sie mit neuen LED-Elementen deutlich moderner geworden sind.


Und das Heck? Das treibt es soweit, dass eine Modifikation zunächst überhaupt nicht zu sehen ist. Der Abschluss des Bentley Mulsanne ist etwas höher geworden, um mehr Platz für das teure Gepäck zu lassen. Der Radstand ist um 15 Zentimeter gewachsen - mehr Raum für die verwöhnten Passagiere ist die logische Schlussfolgerung.

Unter der langen Haube des majestätischen Mulsanne hat sich im Gegensatz zu der klassischen Karosse sehr viel getan. Der Achtzylinder mit 6,75 Litern Hubraum wurde zwar weder aufgebohrt, noch wirtschaftlich verkleinert, trotzdem ist er völlig neu konstruiert.


505 PS und stolze 1.000 Newtonmeter Drehmoment leistet das Aggregat und soll sich im 2.560 Kilogramm schweren Bentley Mulsanne fast 20 Prozent weniger Kraftstoff als der Vorgänger gönnen. Das entspricht dann wohl um die 16 bis 17 Liter auf 100 Kilometer. Die Kunden des mehr als 300.000 Euro teuren Bentley dürfte das nur wenig auffallen. Die wenigsten werden wissen, dass ihr neues Gefährt jetzt acht Gänge zur Verfügung hat statt der sechs im Arnage.


Darüber soll sich der Chaffeur Gedanken machen. (via autobild.de)

Edo Speed GT: Bentley mit Fernbedienung
August 3rd, 2009 von julian

Im Herbst diesen Jahres kommt der Bentley Continental Supersports auf den Markt. 630 PS leistet der W12-Motor mit sechs Litern Hubraum. Damit ist der Supersports der stärkste Bentley, den es je zu kaufen gab. Zumindest ab Werk.


Tuner Edo Competition, bekannt für Leistungssteigerungen im eigentlich sowieso schon utopischen PS-Bereich, reichen 630 PS aber bei weitem nicht. Aus den sechs Litern Hubraum lässt sich doch noch viel mehr Kraft quetschen. 680 PS, um genau zu sein. So leistet jeder einzelne Topf im Edo Bentley Continental GT Speed cirka 57 PS - weit mehr als manch ein Vierzylinder.


Maximale 880 Newtonmeter Drehmoment schieben den Edo Speed GT in netten 4,2 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Power-Fahrt endet im Tuner-Bentley erst bei über 340 km/h.


Der Komfort hat bei diesen Geschwindigkeiten aber sogar in einem Bentley Grenzen - immerhin rollt das Schwergewicht auf speziellen 20 Zöllern, die mit Hochleistungsreifen von Conti bestückt sind. Dazu lässt sich der Edo Speed GT elektrisch um bis zu 35 Millimeter tieferlegen.


Einzige äußerliche Veränderung des Edo Speed GT im Vergleich zum Bentley Continental GT Speed ist wohl die zweifarbige Karosserie. Die Klebefolie auf dem Dach, dem Heck und der Motorhaube des Bentley ist in jeder beliebigen Farbe zu haben.


Die neue Sportauspuffanlage wirkt da schon fast unauffällig. Einen brachialen, bulligen Sound gibt es aus den zwei großen Auspuffrohren zu hören. Dank Klappensteuerung mit Fernbedienung kann die Motor-Musik in zwei Lautstärkestufen abgespielt werden - wer will da noch in die Oper? (via heise.de)