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Archive for the ‘Chevrolet’ Category

Chevrolet Camaro SS: Kompressor-Power von Geiger Cars
August 21st, 2009 von julian

Geiger Cars hat sich längst einen Namen als US-Car-Spezialist in Deutschland gemacht. Auf den Trophäen alter Tage will sich der Importeur und Tuner trotzdem nicht ausruhen. Und zeigt allen Muscle-Car-Fans mal eben, wo der Hammer beim neuen Chevrolet Camaro hängt.


Als Plattform für das Extrem-Tuning steht allerdings nicht der normale Camaro, für die Leistung eines Supersportlers muss schon die SS-Version hinhalten.


432 PS leistet der große 6,2 Liter V8 schon ab Werk im Camaro SuperSport. Mithilfe eines satten Kompressors werden in den Händen der Geiger Cars Ingenieure daraus mal eben 568 PS. Das typische Brabbeln verlernt der auf Hochleistung gezüchtete V8 dabei übrigens nicht - Sportkatalysatoren, Fächerkrümmer und natürlich eine Edelstahl-Auspuffanlage machen es möglich.


Für die Übertragung des Drehmoments sorgen 295er Schlappen auf der Hinterachse. 779 Newtonmeter müssen die Gummis über sich ergehen lassen. Aufgezogen sind die breiten Reifen auf riesigen 22 Zöllern. Da bleibt nicht viel Platz für Abrollkomfort in den völlig ausgefüllten Radhäusern.


Das Gewindefahrwerk präsentiert sich von der brettharten Seite, die 314 km/h Endgeschwindigkeit sollen schließlich nicht in einer Schaukel-Orgie enden.


Damit dieser Speed des Geiger Chevrolet Camaro SS auch wieder runtergebremst werden kann, ist eine neue Bremsanlage Pflicht. Auf der Vorderachse präsentieren sich die Suppenteller im 380er Format, hinten sind es 355er Scheiben.


Der Endpreis geht für einen Supersportler dieser Leistungsklasse ganz gewohnt amerikanisch voll in Ordnung. 79.000 Euro verlangt Geiger Cars für den gepimpten Camaro SS. So viel Pferde für so wenig Geld findet man selten auf deutschen Straßen. (via auto-news.de)

Hennessey Venom GT: 440 km/h Top-Speed im Über-Sportwagen
August 13th, 2009 von julian

Viele Supersportwagen-Fans werden John Hennessey von seinen brutal leistungsgesteigerten Corvette oder Viper kennen, die gerne mal 700 PS und deutlich mehr unter der Haube tragen.


Jetzt möchte eben dieser Power-Junkie sein ganz eigenes Auto entwickeln. Mit seiner Firma, der “Hennessey Performance Engineering”, baut er den Venom GT. Ein Supersportwagen, der alles bisherige in den Schatten stellen soll.


Und wer die Leistungsdaten der Kreationen dieses Mannes kennt, der wird dieses Vorhaben sicher nicht als Schwachsinn abtun. Die 1.000 Pferdchen aus dem V10-Bituro der Dodge Viper Venom kommen in der Eigenentwicklung allerdings nicht zum Einsatz.


Vielmehr soll hier ein V8-Aggregat für ordentlich Dampf sorgen. Mit 705 PS ist dieser Motor zwar weit schwächer als der größere Zehnzylinder, dafür aber auch deutlich leichter.


Nur 1.100 Kilogramm soll der Hennessey Venom GT wiegen, so entsteht ein Leistungsgewicht der Sonderklasse. Cirka 1,5 Kilogramm muss jede einzelne Pferdestärke nach vorne reißen - das ist weniger als in einem Bugatti Veyron.


Dementsprechend gibt John Hennessey auch den Spurt von Null auf 60 mph und damit 96 Kilometer pro Stunde an. 2,4 Sekunden soll der Venom GT hierfür brauchen, auf 160 km/h ist der Supersportwagen schon nach 5,3 Sekunden. Ein wenig utopisch klingen diese Versprechungen schon.


Auch bei der Top-Speed nimmt Hennessey kein Blatt vor den Mund. 440 Kilometer pro Stunde soll sein Venom GT reißen. Ein unglaublicher Wert, den es zu belegen gilt.


Auf dem Genfer Autosalon 2010 soll der amerikanische Über-Sportwagen sein Debüt geben. Wann der Wagen auf den Markt kommt, ist noch unklar. (via evo-cars.de)

Chevrolet Volt: Ein-Liter-Auto kommt 2010
August 12th, 2009 von julian

Fritz Henderson, Chef des angeschlagenen General Motors Konzern, stellte gestern ein ganz besonderes Auto vor - den Chevrolet Volt. Das Elektrofahrzeug mit einem als Generator eingesetzten Benzinmotor soll im Durchschnitt nur einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrennen.


Und dabei ein vollwertiges Auto sein. So erinnert der Volt von seiner Karosserieform etwas an den aktuellen Toyota Prius, der auch rein elektrisch fahren kann, im Gegensatz zum Chevrolet Volt allerdings einen Benzinmotor in sich trägt, der den Wagen direkt antreibt.


Die Technik im Volt, die den Motor zu einem Generator macht, hat allerdings ein weit größeres Spritsparpotential. So schafft der Volt bis zu 60 Kilometer rein elektrisch, erst nach dieser Strecke schaltet sich der Verbrennungsmotor ein und erhöht die Reichweite.


Wer nur zum Büro und wieder nach Hause fährt, kann den Volt demnach gänzlich ohne Benzin fahren. Die 60 Kilometer Reichweite im rein elektrischen Betrieb dürfte für die meisten Interessenten im Alltag völlig reichen. Zum Aufladen stellt man den Wagen in die Garage und schließt ihn an die Steckdose. So einfach ist das. Nur etwas teuer.


Um die 40.000 Dollar wird der Volt zur Markteinführung 2010 kosten. Der deutsche Zwilling namens Opel Ampera kommt wahrscheinlich 2011 - und wird sicher nicht günstiger. (via auto-motor-sport.de)

Chevrolet Cruze: Kleiner Bumblebee von Irmscher
Juli 31st, 2009 von julian

Sagt Euch der Name was? Bumblebee? Wahrscheinlich nicht, wenn Ihr keine Fans der Transformer-Filme seit. Wenn doch, werdet Ihr jetzt ganz sicher ein Lächeln im Gesicht haben.


Irmscher erweckt den netten Transformer aus dem Hollywood-Streifen jetzt zum Leben. Ein Camaro ist der Bumblebee im echten Leben nicht, vielmehr baut Irmscher auf Basis des Chevrolet Cruze auf.


Aber auch der kann sich sehen lassen. Mit orangenen 18 Zöllern, breiten Rallyestreifen und herausstechenden Nebelscheinwerereinfassungen bestückt, fällt der Cruze Bumblebee mindestens genauso auf wie sein Vorbild aus dem Film. Strahlende Augen kleiner Jungs gibt es beim Cruze Bumblebee kostenlos dazu.


Der orange eingefärbte Diffusor samt dickem Doppelrohrauspuff sorgt für einen satten Auftritt des Chevy. Unter der Haube schlägt ein 1,8 Liter Motor mit 141 PS - leistungsgesteigert wurde der Benziner nicht. Dafür muss es beim Cruze Bumblebee nicht unbedingt bei einem Einzelstück bleiben.


Wer Interesse an einem ganz besonderen Chevrolet Cruze hat, der kann sich ganz einfach bei Tuner Irmscher melden. Preise für den echten Bumblebee gibt es aber nur auf Anfrage.

Fesler Moss Chevrolet Camaro SS: Back in Black
Juli 24th, 2009 von julian

Die mutige Entscheidung von Chevrolet, das neue Muscle-Car Camaro offiziell nach Deutschland zu bringen, ist noch nicht lange her.


Da zeigt uns Tuner Fesler Moss aus den USA auch schon, was man aus dem bulligen Sportler schönes machen kann - definitiv eine Empfehlung an deutsche Tuner wert.


Nahezu alles am Fesler Moss Chevrolet Camaro ist schwarz. Man wird sich auf dem Highway schon zweimal umdrehen müssen, um zu wissen, was man da eigentlich gerade gesehen hat. Einen mysteriösen Schatten oder tatsächlich einen flachen Sportwagen?


Einziges rotes Tüpfelchen auf der Karosse des grollenden Camaro ist das kleine SS-Emblem. Und das weißt auch schon auf den mächtigen Motor unter der kantigen Haube des Ami hin. Der SuperSport-Camaro kommt schon ab Werk mit einem 6,2 Liter großen V8, der 422 PS leistet.


Ganz klassisch macht Fesler Moss daraus satte 550 PS - mithilfe eines Kompressors, der den Achtzylinder ordentlich unter Druck setzt.


Zu der Leistungssteigerung gibt es im Paket auch gleich größere Bremsen. Sechskolbenbremsen mit innen belüfteten Scheiben sorgen für eine ordentliche Verzögerung. Dazu gibt es eine Auspuffanlage von Billy Boat, die dem Camaro das tiefe Brüllen erst so richtig beibringen soll.


Zweiteilige Alu-Felgen in schwarz und silber geben dem Fesler Moss Camaro den letzten Schliff - zumindest von außen. Innen gibt es passend zum bassigen Auspuffbollern eine JL-Soundanlage.


Für den nötigen sportlichen Flair sorgen Karbon-Applikationen, wohin das Auge schaut. Logisch, dass so viele Modifikationen auch ihren Preis haben. Los geht es bei Fesler Moss für erträgliche 55.000 Dollar. Wer das “Limited Edition Package” ordert, legt mal eben fast das dreifache auf den Ladentisch.


Selbst mit den 150.000 Dollar muss aber noch lange nicht Schluss sein. Für völlig verrückte Fans des Chevrolet Camaro gibt es das Vorgänger-Modell von 1969 gleich mit dazu.

Corvette SV9 Competizione: Potentes Zwitter-Gefährt
Juli 22nd, 2009 von julian

Den Amerikanern ist nichts heilig. So scheint es zumindest, wenn man sich den Umbau einer Chevrolet Corvette C6 der “SV Motorcompany” anschaut.


Ganz im Stile des wünderschönen Alfa Romeo 8C Competizione haben die Amerikaner die Corvette gestaltet. Herausgekommen ist ein seltsamer Zwitter aus typischen Proportionen eines Muscle-Cars und Designelementen eines Italieners.


Ob das im Endeffekt schön aussieht, oder doch nur aufgesetzt - entscheidet selbst. Meinem Geschmack entspricht der cirka 70.000 Euro teure Ami-Italiener nicht.


Der 6,2 Liter V8 überzeugt aber sicher genauso wie auch in einer serienmäßigen C6. 450 PS sorgen in der Corvette SV9 Competizione für Vortrieb. Das soll für eine Beschleunigung von null auf 100 Kilometer pro Stunde in unter vier Sekunden reichen, und die SV Motorcompany Corvette auf mehr als 300 km/h Top-Speed bringen.

Chevrolet Captiva Moonlander: In 1922 Stunden zum Mond
Juli 21st, 2009 von julian

Das nenne ich mal ein “Sonder”-Modell. Der Autogas-Partner von Chevrolet, fahrmitgas.de, sorgt zum vierzigjährigen Jubiläum der Mondlandung mit dem Captiva Moonlander für Furore.


Der ganz besondere Chevrolet kann - wie sich das für fahrmitgas.de gehört - sowohl mit Benzin als auch mit Autogas (LPG) betrieben werden. Zur Auswahl stehen den Kunden zwei Motoren.


Das Einstiegsmodell ist mit einem 2,4 Liter großen Vierzylinder ausgestattet, der 136 PS leistet und mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgeliefert wird. Angetrieben werden hier nur die Vorderräder.


Im Gegensatz zum Topmodell: Mit einem 3,2 Liter V6-Motor bringt es der Chevrolet Captiva Moonlander in dieser Version auf 230 PS und 297 Newtonmeter Drehmoment. Dazu gesellt sich ein Fünfgang-Automatikgetriebe und permanenter Allradantrieb.


In 8,8 Sekunden beschleunigt der tiefergelegte Moonlander so von null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Top-Speed ist laut fahrmitgas.de bei 204 km/h erreicht.


Viel wichtiger für die potentiellen Käufer ist dabei aber sicher, wie lange sie von der Erde aus zum Mond unterwegs wären. Und das habe ich mal eben ganz laienhaft ausgerechnet: Cirka 1922 Stunden braucht der Chevrolet Captiva Moonlander bei durchschnittlichen 200 Kilometer pro Stunde. Baustellen, Staus und Tankpausen sind hier aber noch nicht miteinberechnet.


Egal, immerhin macht der Chevrolet Captiva Moonlander ganz sicher auch auf der Erde Spaß. Ganz wie die Rakete der ersten Mondmission ist auch der Chevrolet in schwarz und weiß lackiert - passend dazu präsentieren sich auch die sportlichen 20 Zöller.


Die hinteren Scheiben des Moonlander sind natürlich stilecht silber verspiegelt. Dazu finden sich hier die Namen der einzelnen Crewmitglieder Armstrong, Aldrin und Collins.


Highlight des Chevrolet Captiva Moonlander bleibt für mich aber eine ganz spezielle Sonderausstattung, die es so zu keinem anderen Chevy gibt. Wer sich einen der auf 40 Stück limitierten Moonlander sichert, der bekommt eine Raumanzug-Replica inklusive Helm gratis dazu. Einfach perfekt, um total abgespaced durch die Stadt zu cruisen.

Hennessey Corvette: Mit der Extra-Portion Leistung
Juli 8th, 2009 von julian

715 PS, 960 Newtonmeter Drehmoment und eine nahezu unfassbare Beschleunigung von null auf 100 Kilometer pro Stunde in 2,9 Sekunden. Und das ist erst der Anfang.


Wenn der amerikanische Tuner Hennessey einen Chevrolet in die Hände bekommt, dann wird daraus unter Garantie ein PS-Monster. Hier kommt es bestimmt nicht um ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis oder eine gesunde Portion Mehr-Power an. Nein, Leitspruch ist eher: So viel wie nur irgendwie geht. Und getreu dem Motto wird bei Hennessey auch an der neuen Corvette geschraubt.


Dickerer Kompressor, modifiziertes Luft- und Abgasansaugsystem sowie “Z-Aero”-Bodykit machen die Fahrleistungen der Extraklasse möglich. Karbonsitze und Sicherheitskäfig runden das Paket im Innenraum ab.


Aber ganz ehrlich: Mich so richtig aus dem Hocker hauen, das können auch 715 PS nicht mehr. Da geht doch mehr! Und das tut es auch, im Hennessey Z750 gibt es nochmal schlappe 45 PS obendrauf.


Und wer noch höher hinauswill, der lässt sich einfach die Z1000 einfliegen. Der Name ist hier Programm: Mehr als 1000 PS lassen es sicher gut krachen. Die spinnen, die Amis. (via autobild.de)

Mit Muskeln gegen die Krise
Juli 6th, 2009 von julian

General Motors geht es schlecht. Sehr schlecht. Das ist keine Neuheit mehr, sondern seit vielen Monaten Fakt. Aber auch in der größten Krise kann es Lichtblicke geben. Und das aus Ecken, aus denen man es wohl am wenigsten erwartet hätte.


Ausgerechnet das neuaufgelegte Muscle-Car Chevrolet Camaro sorgt momentan für einen Ansturm in den US-Autohäusern.


Viele Kanten, dicke Motoren - ganz klassisch präsentiert sich der Ami-Brummer. Genau diese spritfressenden Motoren, gepaart mit der schlechten Verarbeitungsqualität und einer verfehlten Modellpolitik waren es wohl, die General Motors und damit Chevrolet in die Krise gezogen haben.


Und jetzt, zumindest beim Camaro, wieder etwas herausziehen. Paradox. Und doch irgendwie einleuchtend. Weichgewaschene Muscle-Cars aus den Neunzigern wollte kein Mensch mehr. Erst jetzt tauchen wieder scharfe Retro-Flitzer mit Mut zu klassisch angehauchtem, aggressivem und kompromisslosem Design auf.


10.000 Vorbestellungen verbucht der Chevrolet Camaro für sich. Mehr als 25.000 Händleraufträge sind eingegangen. Und das soll, wenn es nach Chevrolet geht, in Europa und Deutschland geradeso weitergehen. Das Muscle-Car aus Amerika ist hierzulande fest eingeplant - das ändert auch die Krise nicht.


Der genaue Verkaufsstart steht aber noch nicht fest, genau wie auch der Preis. In den USA wird der Camaro ab 23.000 Dollar angeboten, ein für Deutschland sicher unrealistischer Preis. Die Hoffnung auf einen günstigen, starken, einfach echten Ami bleibt trotzdem. Maximal 426 PS leistet der Chevy im alten Stile aus 6,2 Liter Hubraum und acht Töpfen.


Sicher, eine wirkliche Zukunftschance kann so auch der Camaro für General Motors nicht sein. Für den Moment aber ist es wohl an der Zeit, Chevrolet einfach mal ein Lob auszusprechen. Es ist eben doch nicht alles schlecht.