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Archive for the ‘Ferrari’ Category
August 11th, 2009 von julian
Was für eine Enttäuschung! Nachdem ich von dem geplanten Formel1-Comeback Michael Schumachers gehört habe, bin ich vor Freude an die Decke gehüpft. Jetzt ist er schon wieder aus der Traum. Und das, noch bevor Schumacher auch nur ein Rennen bestreiten konnte.
Zu groß sind die Nackenschmerzen als Folge eines Motorradunfalles im Frühjahr noch. Auch nach den ersten Tests wurden die Schmerzen laut Schumacher nicht besser. Es blieb ihm also nichts anderes übrig, als sein Comeback auf seiner Homepage abzusagen.
Die Entscheidung über die Absage fiel gestern nach der letzten Untersuchung. Der Nacken Schumachers ist zu schwach, um die extremen Belastungen während eines Formel1-Rennens auszuhalten. “Mir tut es wahnsinnig leid für die Jungs bei Ferrari und alle die Fans, die mir die Daumen gedrückt haben”, sagt Schumacher auf seiner Homepage.
Statt ihm wird jetzt Testfahrer Luca Badoer den verletzten Felipe Massa ersetzen. Ob dieser noch in der aktuellen Saison in sein Ferrari Cockpit zurückkehren kann, ist immer noch ungewiss.
Juli 31st, 2009 von julian
Die ersten Bilder des neuen Ferrari 458 Italia sind im Umlauf. Der Nachfolger des Ferrari F430 wird zur IAA in Frankfurt offiziell vorgestellt, klar ist jetzt schon: Die Leistung ist ordentlich gestiegen.
Aber auch von außen macht der neue 458 Italia einiges her. Wunderschön ist die geschwungene Front anzuschauen, die Heckansicht mit den runden Rückleuchten und den drei mittigen Auspuffrohren vermittelt Eleganz und Kraft.
Die Kotflügel neben dem in Glas eingefassten Achtzylinder sind weit nach oben gezogen - die filigrane Seitenlinie wird zum Heck hin stärker und breiter. Und genau hier sitzt auch der 4,5 Liter mächtige V8.
Um 0,2 Liter Hubraum wächst der Motor des Ferrari F430 zum 458 Italia. Die Leistung wurde dabei deutlich gesteigert. Aus 490 PS machen die Ferrari-Ingenieure mal eben 570.
So motorisiert spurtet der 458 Italia in nur 3,4 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit des roten Supersportlers ist bei 325 km/h erreicht. Da spielt der Verbrauch eigentlich keine Rolle - sollte man zumindest meinen.
Ferrari möchte diesen aber dennoch gesenkt haben und gibt für den 458 Italia einen durchschnittlichen Wert von cirka 14 Liter auf 100 Kilometer an. Das ist zwar nicht wenig, im Vergleich zum Ferrari F430 aber eine große Reduktion. Der kleinere 4,3 Liter V8 gönnt sich im Vorgänger noch satte 18,3 Liter.
Juli 30th, 2009 von julian
Es ist offiziell! Michael Schumacher kehrt schon ab dem nächsten Rennen in die Formel1 zurück. Unfassbar ist das Comeback des siebenmaligen Weltmeisters, die Sensation ist perfekt.
Auf seiner Homepage verkündete die Formel1-Legende gestern die Entscheidung. Sein Ferrari-Team wollte er nach dem Ausfall des verletzten Felipe Massa nicht im Stich lassen - das sei laut Michael Schumacher die Motivation für die Rückkehr.
Felipe Massa wurde beim Grand Prix in Ungarn von einer 800 Gramm schweren Fahrwerksfeder am Helm getroffen. Darauf raste er bei Tempo 240 ohnmächtig und nahezu ungebremst in die Reifenstapel. Der Ferrari-Fahrer liegt seither im Krankenhaus, seine Ärzte rechnen aber damit, dass der Brasilianer schon zum Rennen in Singapur wieder starten kann.
Bis dahin ersetzt kein geringerer als Michael Schumacher den Stammfahrer. Aber nicht nur die Umstände der Rückkehr von Michael Schumacher sind spektakulär. Der siebenmalige Weltmeister fuhr sein letztes Formel1-Rennen 2006 und wird den aktuellen Boliden von Ferrari bis zu seinem Einsatz in Valencia nicht testen können.
Die Voraussetzungen für Michael Schumacher könnten also ganz sicher besser sein. Aber widrige Umstände haben den Rekordweltmeister schließlich noch nie aufgehalten. Was er im nicht unbedingt erstklassigen Ferrari leisten kann, wird sich zeigen - ich drücke ihm jedenfalls die Daumen und schaue die Rennen ganz sicher ohne Unterbrechung und hochkonzentriert.
Wie sieht Eure Meinung zum Comeback von Michael Schumacher aus? Unüberlegter Einsatz oder Formel1-Highlight des Jahres? Im Forum von Carmondo wird schon fleißig diskutiert.
Juli 21st, 2009 von julian
Inden-Design ist bekannt für Automobil-Tuning auf höchstem Niveau. Und so kitzelt der Tuner auch beim Supersportwagen Ferrari F430 Spider etwas mehr Leistung und etwas mehr Optik aus dem serienmäßigen Fahrzeug.
Prollig wirkt der Inden-Design Ferrari F430 Spider deswegen aber noch lange nicht. Die Modifikationen sind dezent und filigran.
So erhält der Frontspoiler nur eine kleine neue Lippe. Auch die veränderte Heckschürze passt sich dem Design des Ferrari sofort an. Ein großer Karbon-Diffusor zieht hier die Blicke auf sich, der zusammen mit der Vierrohr-Auspuffanlage harmonisch eingefasst ist.
Selbst bei der Leistung übertreibt Inden-Design nicht. 490 PS leistet der V8 im F430 Spider serienmäßig. Mit neuer Motorelektronik und einer Sportauspuffanlage aus Edelstahl werden daraus ganz schnell 35 PS mehr - und das per Fernbedienung. Diese wird beim Inden-Design Ferrari für die Klappensteuerung am Auspuff gleich mitgeliefert.
Das soll es an Tuning-Maßnahmen aber noch nicht gewesen sein. Denn auch den Innenraum kann man nach Meinung des Ferrari-Tuners noch aufwerten. Die Armaturen und die Mittelkonsole kann sich der Kunde beledern lassen, andere Teile kann Inden-Design durch Karbon-Applikationen ersetzen.
November 10th, 2008 von Christoph Römer
Wenn ein Formel 1-Team, wie unlängst Ferrari, seinen 16. Titel in der Konstrukteurswertung holt, dann ist durchaus eine Belohnung angesagt. Doch statt Champagner (der vermutlich auch geflossen ist), haben sich die Italiener in Form eines Sondermodells beschenkt, eines Sondermodells, dass es wahrlich in sich hat.
Die Rede ist vom Ferrari Scuderia 16M, bei dem der Name schon anzeigt, warum das Modell gebaut wurde. Genau genommen handelt es sich hier um eine weiterentwickelte Variante des F430 Spider und getreu dem Scuderia-Motto wurde auch hier der 4,3 Liter V8-Motor mit seinen 510 PS verbaut:
Neben dem Leistungsplus gegenüber dem normalen Spider wurde der Scuderia um 80 Kilogramm abgespeckt. Bei einem Leergewicht von nun 1.340 Kilogramm bringt es der 16M auf ein Leistungsgewicht von 2,6 kg/PS. Damit soll der offene Zweisitzer in 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h erreichen.
Das berichtet uns Auto Motor und Sport und glaubt man der Konzernspitze, namentlich Luca di Montezemolo, so handelt es sich beim Scuderia Spider 16M um das schnellste Cabriolet, das Ferrari jemals hergestellt hat.
Nur der Verbrauch von 15,7 Litern liegt für meinen Geschmack ein wenig zu hoch und außerdem frage ich mich, wer bei Tempo 315 km/h noch gerne offen unterwegs ist. Doch das ist vermutlich Ansichtssache…
September 22nd, 2008 von Christoph Römer
Lust auf Vintage? Bittesehr! Bei Jalopnik habe ich den Hinweis auf dieses grandiose Super 8 Video gefunden. Es geht um Ferrari und zwar drei alte Modelle (California Spyder sowie 250 GTO), die auf dem legendären Mullholland Drive in Los Angeles unterwegs sind. Dazu der Kommentar vom vormaligen GTO-Besitzer Stephen Mitchell: einfach stylish, wenn man mal von Steppenwolfs totgehörtem “Born to be wild” absieht.
Juli 18th, 2008 von Christoph Römer
Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. Ferrari bringt den California und damit ein komplett neues und ungemein sehenswertes Modell auf den Markt. Und auch im Carmondo-Forum schlugen die Wogen (der Begeisterung) hoch, als die ersten Bilder des italienischen Traumwagens zu sehen waren.
Nun wurden neue Fotos veröffentlicht und zwar gleich 67 Stück. Ich bitte um Nachsicht, dass ich nicht alle hochgeladen habe, sondern eine kleine Auswahl getroffen habe. Wer die gesamte Galerie bewundern möchte, kann dies bei Autoblog.com tun.
Und nun zu den Fotos:
Juli 10th, 2008 von Christoph Römer
Wer einen Ferrari fährt, der weiß, dass er nicht unbedingt als Öko auftritt. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass in kaum einem Forenposting vom Verbrauch oder der Ökobilanz der italienischen Klassiker die Rede ist.
Genau das soll sich bald ändern, denn einem Spiegel-Bericht zufolge, plant die Sportwagenschmiede, ab 2015 einen Öko-Flitzer zu verkaufen:
Denkbar wäre ein Auto mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Außerdem könnte das Modell mit dem Energierückgewinnungssystem KERS ausgestattet sein. Die Technik kommt bisher in der Formel 1 zum Einsatz und wandelt Bewegungs- in elektrische Energie um.
Die Idee zu einem Öko-Sportwagen ist ja nicht neu. Ich denke da nur an den Tesla Roadster oder an den Venturi Fetish und den FT-HS aus dem Hause Toyota.
Doch dass ein Hersteller mit einem solchen Prestige wie Ferrari nun auch in den Markt einsteigt, ist schon ein echtes Novum.
Ob es sich dabei um das sprichwörtliche “Greenwashing”, also eine reine Imagekampagne handelt oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Denn noch ist der Öko-Ferrari lediglich eine vage Ankündigung …
Juni 27th, 2008 von Christoph Römer
Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen, die der letzte Ferrari aus dem Hause Novitec ausgelöst hat. Es ging seinerzeit um den F430 Spider und im Carmondo-Forum wurden die Vor- und Nachteile des Tunings gegeneinander abgewogen.
Nun gibt es neuen Gesprächsstoff, denn Novitec hat sich auch noch den leichten F430 Scuderia zur Brust genommen. Das berichtet Auto Motor und Sport und wenn man einen Blick auf die Leistungssteigerung wirft, kann einem fast schon schwindlig werden:
Das Leistungsplus von 207 PS des V8-Triebwerks entspringt dabei zwei an den Zylinderbänken angeflanschten Kompressoren, die die Ansaugluft mit bis zu 0,48 bar in die Brennräume treiben.
Oha. Das entspricht wahnwitzigen 717 PS und einem Drehmoment von 722 Nm.
Natürlich hat der Umbau auch seinen Preis. Novitec stellt hierfür runde 56.000 Euro in Rechnung, doch trägt diese Investition durchaus auch Früchte. 3,5 Sekunden, um Tempo 100 km/h zu erreichen und bis zur 300 km/h-Grenze dauert es gerade einmal 26,1 Sekunden. Danach ist allerdings immer noch ordentlich Luft, denn erst, wenn die Tachonadel an der 350 km/h-Marke kratzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht.
Hinsichtlich der Optik hat sich Novitec indes zurückgehalten. Ein bisschen mehr schwarz wurde eingestreut und zwar an den Rückleuchten, den Seitenblinkern und den Reflektoren. Ansonsten noch ein paar Kleinigkeiten im Innenraum, denn eigentlich will man sich bei diesem Tuner voll und ganz auf den Motor konzentrieren.
Bei diesem Ergebnis macht das ja durchaus auch Sinn.
Juni 5th, 2008 von Christoph Römer
Ich will ja nicht lästern. Aber wenn ich im Carmondo-Forum die Frage nach der passenden Farbe für einen Ferrari 599 lese, so denke ich, dass man durchaus noch einen Schritt weiter gehen könnte. Doch ist nun einmal nicht jeder Mensch so kreativ und visionär wie der Designer Ugur Sahin.
Dieser hat den GT-S Passionata COncept entwickelt, für den ein Ferrari 599 die Basis bildet. Doch beschränkt sich dies auf den Antrieb, denn die Karosserie sieht da schon eher nach einer Zeitreise in die 60er Jahre aus.
So trägt der Passionata eine lange Motorhaube, einen kurzen vorderen Überhang und ein keckes Bürzel am Heck. Die Kotflügel präsentieren sich maskulin ausgeformt, die Flanken dezent tailliert. Die filigrane Dachpartie läuft hinten in die breiten Schultern über den üppig gefüllten Radhäusern aus. Die C-Säulen fassen dabei die lange schmale Heckscheibe ein. - wie es Auto Motor und Sport gekonnt formuliert.
Der hintere Bereich ist klassisch gehalten: vier Auspuffendrohre und vier Rundleuchten geben dem GT-S Passionata Concept einen eigenen Charakter.
Doch was sind schon Worte, wenn man den Wagen zu Gesicht bekommt. Ach, ja, die Farbe: in diesem Fall ist die Wahl auf ein dunkles Silber gefallen. Doch ist das nur ein kleines Detail in einem wahren Feuerwerk der Kreativität.
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