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Die auto(besser)wisser


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Archive for the ‘Lada’ Category

Probag Lada Niva: Showcar der besonderen Art
August 7th, 2009 von julian

Eigentlich ist der Lada Niva der Inbegriff eines robusten Geländewagens für jeden erdenklichen Umstand. Mit dem Umbau des australischen Unternehmens Probag hat diese Beschreibung nur noch wenig gemein. Nicht einmal einen Feldweg könnte diese rote Knutschkugel noch befahren.


Dafür sorgt der V8 mit fünf Litern Hubraum für satten Durchzug auf Asphaltpisten. Und die Tieferlegung der besonderen Art sorgt für mehr als ein paar Blicke. Das Lada Niva Showcar steht auf 22 Zöllern und beherrscht perfekte Wheelies.


Mit einem zusätzlichen Turbolader liefert der Power-Niva mit Holden-V8 Leistung satt. Die berühmte Viertelmeile dürfte ein Kinderspiel für den russischen Geländewagen sein.


Bleibt nur eine Frage: Was würde Putin zu dem ganz besonderen Umbau sagen? (via jalopnik.com)

Lada: 28.000 Mitarbeiter müssen gehen
Juli 30th, 2009 von julian

Den russischen Autobauer AvtoVAZ, der unter anderem die Modelle der Marke Lada herstellt, hat es voll erwischt. Die Verkaufszahlen sind in der ersten Hälfte 2009 um satte 30 Prozent zurückgegangen.


Im Vorjahr stellte Lada noch 384.500 Fahrzeuge her, dieses Jahr waren es nur noch 139.500. Stärker könnte der Rückgang kaum sein - die Produktion ist damit auf rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. AvtoVAZ reagiert mit Entlassungen.


Unglaubliche 28.000 Mitarbeiter und damit ein Viertel der Belegschaft müssen beim russischen Autobauer ihre Sachen packen. Der Absatz von Fahrzeugen schrumpfte in Russland um 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


Schuld sind ganz offensichtlich die hohen Zinsen für private Kredite. Bei nicht zu finanzierenden elf Prozent liegt der Leitzins der russischen Zentralbank. Wer sein Auto also nicht vom Privatvermögen bezahlen kann, der kann sich schlicht keines kaufen.


Finanzierungen könnten in Russland nicht unattraktiver sein. Für AvtoVAZ und Lada bleibt also nur zu hoffen, dass sich der Leitzins wieder in normalen Regionen einpendelt. Sonst sieht auch die Zukunft für die russischen Autobauer nicht besser aus. (via autobild.de)