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Archive for the ‘Maserati’ Category
August 24th, 2009 von julian
Tschüss, Spyder, machs gut! Du warst wirklich schön - zu schade, dass du dem GranCabrio weichen musst. Der spritzige, romantische Zweisitzer ist Vergangenheit, die Zukunft gehört dem reisetauglichen, luxuriösen Viersitzer. Aber warum eigentlich, Maserati?
Keine Frage, das GranCabrio ist ein großer Wurf. Fast drei Meter Radstand garantieren für ein Cabrio üppige Platzverhältnisse, der 4,7 Liter Achtzylinder mit 440 PS sorgt nicht nur im GranTurismo für sportliche Fahrleistungen.
In 5,4 Sekunden beschleunigt das Maserati GranCabrio von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit bei geschlossenem Verdeck ist mit 283 km/h erreicht.
Ganz klassisch setzt Maserati beim GranCabrio auf ein Stoffverdeck - das schöne Heck dankt es dem Sportwagenbauer. Aber dennoch: ein wenig ist der Flair des Spyder schon verflogen.
Einfach reinrassiger fühlt sich der Zweisitzer an. Flinker und spaßiger wirkt der kleine Spyder. Das GranCabrio dagegen präsentiert sich edel und gediegen - fast macht es den Eindruck, als rücke das Prestige weiter in den Vordergrund. Eigentlich unnötig. Oder?
Februar 10th, 2009 von Christoph Römer
Es ist schon eine Crux. Wann immer ein Mitbewerber ein paar PS mehr in den Motor seines neuen Modells pumpt, fühlt sich die Branche verpflichtet, ebenfalls nachzurüsten. Und leider geht dieses “Wettrüsten” im automobilen Sinne auch an Maserati nicht spurlos vorbei, wenngleich die Italiener allein schon mit ihrem grandiosen Design punkten.
Nichtsdestotrotz kommt nun der neue Quattroporte Sport GTS und möchte mit 440 PS aus einem 4,7 Liter V8er gegen die Konkurrenz aus Ingolstadt (Audi A7) und Stuttgart (Mercedes CLS) antreten. Und wie ich bereits erwähnt habe: in optische Hinsicht kann dem smarten Maserati einmal mehr niemand das Wasser reichen - auch nicht der überarbeiteten Version:
Äußerlich kennzeichnen den Neuen vor allem ein schwarz lackierter Maschendraht-Kühlergrill mit vertikalen Streben, der Dreizack mit roten Farbornamenten, die Tieferlegung und 20-Zoll-Räder.
Soweit die Auto-Presse, wo wir dann auch erfahren, dass es sich nunmehr um die schnellste Maserati-Limousine (Der Name Quattroporte ist natürlich Programm) aller Zeiten handelt. Wie schnell? Sehr schnell! Was in Zahlen ausgedrückt eine Duftmarke von 285 km/h bei einer Beschleunigung von 5,1 Sekunden bedeutet.
Nur eines bremst - wie so oft - meine Begeisterung: der Wagen kostet 133.310 Euro und trotzdem hat der Hersteller so ziemlich keine Maßnahme ergriffen, um seinen Quattroporte Sport GLS auch nur minimal sparsam aufzustellen: 15,7 Liter Verbrauch erinnern dann doch eher an 80er und 90er Jahre alldieweil im Stadtverkehr sogar 24 Liter geschluckt werden.
Höchste Zeit für eine Diesel oder Hybridversion wie ich finde …
Dezember 31st, 2008 von Christoph Römer
Das Beste zum Schluss! Und so habe ich mir diese Ankündigung bewusst aufgehoben, um einen würdigen Abschluss für 2008 zu finden. Und dabei einen ebenso würdigen Ausblick auf die Detroit Motor Show vom 11. bis zum 23. Januar zu geben.
Die Rede ist vom neuen Maserati Quattroporte Sport GTS, der auf der US-amerikanischen Automesse debütieren wird.
Das berichtet die Auto-Presse und informiert uns darüber, dass die schicke Sportlimousine mit einem Achtzylinder mit 4,7 Liter und satten 440 PS ins Rennen geschickt wird:
Zudem wurde die Schaltung sowie die vordere und hintere Radaufhängung im Vergleich zum Quattroporte S optimiert. Die Sportabgasanlage wird über pneumatische Ventile gesteuert für einen tiefen und kräftigen Sound.
In punkto Optik dominieren wahrlich teufliche Farben, denn der schwarze Grill wird mit einem roten Maserati-Dreizack ergänzt. Dazu kommen Metallic-Titan-Scheinwerfer mit ebenfalls schwarzer Unterlegung sowie schwarze Türeinfassungen, schwarze Türgriffe und zwei große eloxierte Endrohre – ebenfalls in schwarz.
Bei so viel schwarz wünsche ich allen LeserInnen einen hellen, sonnigen Start ins neue Jahr. Auf Wiederlesen 2009.
September 29th, 2008 von Christoph Römer
Was für ein komplizierter Name: Maserati Gran Turismo MC Concept. Doch ist jedes einzelne Wort wichtig, jeder einzelne Teil des Namens von Bedeutung.
Den Maserati Gran Turismo hatte ich ja bereits vorgestellt und hinter der Abkürzung MC Concept verbirgt sich nicht mehr und nicht weniger, als die S-Version des sportlichen Italieners. Und wenn ich genau bin, dann müsste auch noch ein “Corse” (italienisch für Rennstrecke) in den Namen, denn genau für diese ist der GT-Wagen gebaut worden.
Das berichtet auch Auto Motor und Sport und informiert uns über den zu erwartenden Leistungszuwachs für das “Im-Kreis-fahren” auf den Rennstrecken der Welt. Doch siehe da: lediglich zehn PS (auf 450 PS) und 20 Nm (auf 510 Nm) wurden aufgesattelt - das 4,7 Liter V8-Aggregat dabei beibehalten. Doch:
Die Beatmung des Triebwerks wurde mit einer optimierten Luftführung und einem Rennsport-Luftfilter ebenso auf den Extremeinsatz vorbereitet wie die verstärkte Auspuffanlage, die nun mit einem zentralen Doppelendrohr in der Heckschürze endet.
Mehr Veränderungen hat das Äußere erfahren. Eleganz ist zwar nachwievor Trumpf (schließlich geht es um einen Maserati), doch wurde für mehr Abtrieb gesorgt und auch einige Lufteinlässe hinzugefügt.
Klar, dass in diesem Kontext auch das Gewicht auf knappe 1.400 Kilogramm abgesenkt wurde und das, indem leichte Kunst- und Verbundstoffe eingefügt wurden.
Rennpremiere war übrigens am vergangenen Wochenende in Monza. Mal schauen, ob Maserati mit diesem Boliden sogar an frühere Erfolge anknüpfen kann. Wäre ja erfreulich …
Juni 24th, 2008 von Christoph Römer
Von allen Traumwagen dieser Welt baut Maserati nach wie vor mit die Schönsten. Entsprechend finden sich in unserem Carmondo-Forum auch nur Lobartikel über die schmucken italienischen Sportwagen, was sich vermutlich auch mit dem modellgepflegten Maserati Quattroporte nicht ändern wird.
Behutsamkeit ist Trumpf, denn warum sollte man ein fast schon perfektes Auto aus blindem Aktionismus verschandeln. So berichtet die Auto-Presse davon, dass die neue Version (wenn man es denn so nennen möchte) im September nach Deutschland kommt.
Was sich geändert hat? Nicht wirklich viel, wenn man mal vom Kühlergrill absieht. Die Streben sind nun vertikal und nicht mehr horizontal angeordnet. Dazu kommen zeitgemäße LEDs bei den Front- und Heckleuchten sowie leicht modifizierte Außenspiegel.
Ach, ja: einen neuen Topmotor haben die Italiener auch noch parat. Beim Quatroporte S handelt es sich um einen Achtzylinder mit 4,7 Liter Hubraum, der standesgemäße 430 PS auf die Straße bringt:
Für die Kraftübertragung sorgt jeweils serienmäßig eine Sechsgang-
Hinsichtlich des Preises wird sich nicht viel tun: die Sportversion schlägt mit knappen 130.000 Euro zu Buche, die Standardversion wird wohl bei den bisherigen 112.000 Euro bleiben. So zumindest die Schätzungen, denn offizielle Zahlen sind noch nicht bekannt.
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