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Archive for the ‘Mercedes-Benz’ Category
September 9th, 2009 von julian
Was für ein sensationelles Auto! Ich bin wahrlich kein Mercedes-Fan, aber was die Schwaben mit dem SLS da auf die Räder gestellt haben, das macht mich nur noch sprachlos.
Was war es für ein Wagnis, den legendären 300 SL neu aufleben lassen zu wollen, und jetzt schaue man sich diesen Wagen an. Das Unvorstellbare hat funktioniert - der SLS ist zeitlos elegant, erinnert gnadenlos an den Supersportwagen der 50er Jahre und wirkt dabei kein Stück aufgesetzt.
Ein Meisterleistung ist das Design, nicht mehr und nicht weniger. Die lange Motorhaube, der große Grill mit nur einer Lamelle und dem überdimensionierten Mercedes-Stern, die Seitenansicht mit den sportlichen Kiemen und den Schmetterlingstüren - alles ist perfekt. Das Heck dabei nicht klobig, nicht futuristisch, nicht überbreit, sondern schlicht, filigran und wunderschön. Kann ein Auto besser aussehen? Ich kann es mir schwer vorstellen.
Auch der Innenraum ist ein Genuss. Die Lüftungsdüsen, die Sportledersitze, der Start-Knopf, der Schalthebel - alles ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet und passt sich perfekt ein. Was muss es für ein Gefühl sein, den satten V8 in diesem wunderschönen Auto zum Erwachen zu bringen.
571 PS leistet der brachiale Motor. In nur 3,8 Sekunden spurtet der Mercedes SLS von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Das alles bleibt hinter dieser Erscheinung aber völlig nebensächlich. Dieses Auto muss keine neuen Geschwindigkeitsrekorde setzen, im Gegenteil. Dem zeitlosen Design steht keine hirnlose Raserei. Dieser Wagen will bewegt und nicht gequält werden. Es scheint, als strebe jedes verbaute Teil nach vollendetem Perfektionismus.
Wen interessiert da der Verbrauch, der selbstverständlich etwas höher liegt als in einem beliebigen Kompaktwagen? Wieviele SLS werden wohl wieviele Kilometer zurücklegen? Es schlägt nicht zu Buche. Und wenn der letzte Liter Sprit verfahren ist, der SLS lebt weiter. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
September 8th, 2009 von julian
Wirklich prollig ist die Mercedes C-Klasse von Kicherer nicht aufgemacht, Understatement sieht aber trotzdem anders aus. Der Tuner weiß, wie er die Leistung des modifizierten C 63 AMG am besten nach außen kommuniziert - und verbaut dementsprechend viel Karbon.
Schon der eigentlich so prestigeträchtige Kühlergrill mit seinem großen Stern muss den sportlichen Ambitionen des High-Class-Tuners weichen. Ein schwarzer Schlund steht an seiner Stelle, die Lamellen sind aus echtem Karbon gefertigt. Die breite Frontschürze macht Platz für einen großen Lufteinlass und zwei runde Nebelscheinwerfer, Carbon-Flaps sind jeweils an den Flanken angebracht.
Kotflügelverbreiterungen, Karbon-Spiegelkappen und Seitenschweller mit - wer hätte es gedacht - Karboneinsätzen machen die Seitenlinie perfekt. Das frische Gewindefahrwerk drückt den ehemaligen Rentner-Benz noch weiter an den Asphalt, die 20 Zöller füllen die Radhäuser restlos aus.
Ein großer Karbon-Diffusor, die vier riesigen Endrohre und 275er Schlappen sorgen für ein sattes Bild von hinten. Kicherer perfektioniert die Umgestaltung der biederen Limousine zum geduckten, bösen Benz. Ein herrlicher Anblick - der mit Leistung satt hinterlegt ist.
550 PS leistet das üppige V8-Aggregat mit 6,2 Litern Hubraum nach der Kicherer-Behandlung. Das maximale Drehmoment klettert auf 630 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit weit über die ab Werk abgeregelten 250 km/h. Die elektronische Sperre entfernt der Tuner selbstverständlich - immerhin gleicht sie einer Kastration des potenten Achtzylinders. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
September 7th, 2009 von julian
You’re officially pimped! Selten passt der Spruch des bekannten Rapper Xzibit so gut wie zu dieser S-Klasse von Brabus. Was es für ein erhabenes Gefühl sein muss, in dieser brachial starken Luxuslimousine zu sitzen und das Gaspedal bis an das Bodenblech zu pressen, kann ich leider nur erahnen. Die Karren von Pimp My Ride schlägt dieser Benz aber sicher um Längen.
Der sowieso sahnige Zwölfzylinder der Mercedes S-Klasse 600 wird von Brabus noch einmal überarbeitet - und das gründlich. Aus 5,5 Litern Hubraum werden dank längerem Hub und vergrößerten Zylinderbohrungen satte 6,3. Auch die Turbolader des exklusiven Motors werden bei Brabus großzügiger dimensioniert. Die Leistung klettert.
750 PS stehen den nicht ganz armen Fahrer dieser Power-S-Klasse zur Verfügung - ab Werk sind es “nur” 517 Pferdchen. Allein die Steigerung des maximalen Drehmoments kann das noch in den Schatten stellen. 830 Newtonmeter mögen eigentlich kräftig genug sein, ein Brabus-Benz muss aber unerreichbar sein. Kein Problem, 1.350 Newtonmeter sollten für diesen Zweck locker reichen.
In nur vier Sekunden beschleunigt der fliegende Luxus von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Endgeschwindigkeit ist abgeregelt. Die riesige, schwere und an Leistung völlig überladene S-Klasse darf bis 340 km/h durchspurten - dann weist der Tuner die Luxuslimousine in die Schranken.
Diese Pseudo-Sportler, die an der 300-km/h-Marke nicht mal kratzen, sind längst abgehängt und verschwinden im Rückspiegel. Den hat Brabus wohl allein wegen des Spaßfaktors nicht abgeschraubt. Die Blicke der fassungslosen Porschefahrer sind einfach zu lustig. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
September 3rd, 2009 von julian
Mercedes geht in die Offensive. Und stellt auf der IAA in Frankfurt gleich drei neue Fahrzeug-Konzepte vor. Der Mercedes E-Cell wird rein elektrisch angetrieben, der F-Cell kommt mit Brennstoffzelle und Wasserstofftank. Der E-Cell Plus scheint allerdings das zukunftsträchtigste Concept-Car zu sein.
Dieser Mercedes kombiniert den elektrischen Antrieb des E-Cell mit einem kleinen Benzinmotor, der als Generator dient und die Reichweite des laut Mercedes vollwertigen Familienautos auf bis zu 600 Kilometer erhöht. Die Fahrleistungen können sich dabei durchaus sehen lassen.
In elf Sekunden beschleunigt der Elektro-Benz dank einer Leistung von 136 PS von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Bei 150 km/h ist die Top-Speed des E-Cell Plus erreicht.
Bis zu 100 Kilometer soll das Concept-Car rein elektrisch vorankommen, dann schaltet sich ein kleiner Turbo-Benzinmotor ein und dient als Generator für die Batterien. Der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum leistet 50 kW und sorgt für weitere 500 Kilometer Reichweite.
Wird der Mercedes an üblichen Steckdosen aufgeladen, so dauert es ganze sechs Stunden bis die volle Reichweite wieder abrufbar ist. Wird der E-Cell Plus allerdings an Stationen mit einer Ladeleistung von 20 kW abgestellt, so vergeht nur eine Stunde.
Mit fünf Sitzplätzen und einem Stauvolumen von 500 Litern präsentiert sich die Studie alltagstauglich. Die Zuladung beträgt 450 Kilogramm, der CO2-Ausstoß soll dank der Lithium-Ionen-Akkus mit einem Energiegehalt von 17,5 kWh bei rund 32 Gramm pro Kilometer liegen. (via autobild.de)
August 28th, 2009 von julian
Sie werden einfach nicht müde die traditionsreiche, klassische G-Klasse aufzumotzen. Die Tuner von Mercedes-Benz haben es immer wieder auf den kantigen Geländewagen abgesehen. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Der G ist eigentlich ein astreiner Offroader, wer fährt mit diesem Klotz schon rasend über die Autobahn?
Die Hamann-Kunden vielleicht. Mehr als genug Leistung haben sie nach den neuesten Modifikationen auf alle Fälle. Glatte 600 PS leistet der 5,4 Liter Achtzylinder, nachdem Hamann Hand angelegt hat. Diese Leistung steht im G 55 AMG dank Optimierung der Motorelektronik, Metall-Katalysatoren und einer Sechsrohr-Sportauspuffanlage zur Verfügung.
Mit einem brachialen Drehmoment von 782 Newtonmetern spurtet der gepimpte Klotz in nur 5,1 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Von Luftwiderstand scheint der Hamman Mercedes noch nie etwas gehört zu haben. Und so zieht der eigentliche Geländewagen auch mal eben auf seine Top-Speed von 261 Kilometer pro Stunde.
Mit 24 Zöllern, einem Diffusor und Dachkantenspoiler ausgerüstet, rennt der ganz besondere G 55 AMG manch einem Sportwagen davon. Den Sinn dahinter muss wohl jeder für sich selbst finden. Für das Gelände taugt der Offroader nach der Hamann-Behandlung jedenfalls nicht mehr. Und die Verbrauchswerte fallen sicher auch alles andere als niedrig aus. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
August 27th, 2009 von julian
Es ist an der Zeit. An der Zeit, ein Auto vorzustellen, das so schon lange nicht mehr gebaut wird. Und doch seinen Reiz nie verloren hat. Wenn ich im September Bundeskanzler werden sollte, dann ist das meine neue Staatskarosse! Die Inden Design Mercedes S-Klasse aus dem Jahre 1991.
Was für ein Auftritt. Brachial, ehrfurchtgebietend, muskulös, staatstragend. Breiter kann ich mir eine S-Klasse nicht vorstellen. Keine Farbe würde zu diesem Ungetüm besser passen als dieses knallige Schwarz. Und dann die Liebe zum Detail.
Selbst der klassische Stern, der auf der Motorhaube gen Himmel ragt, ist bei Inden Design schwarz lackiert. Der große Kühlergrill, der wie kaum ein anderes Merkmal dieser S-Klasse für Mercedes-Benz steht, er ist dunkel, passt sich in die Karosserie ein wie die lange, einfach gezeichnete Stoßstange.
Die Scheinwerfer markieren Exklusivität und Individualität. Ich sehe Barack Obama vor mir, sein erstaunter Blick, seine Lippen, die sich zu einem “What the f…” formen, wenn ich ihn mit meiner Karosse in Berlin abhole. Mit dieser S-Klasse dürfte selbst Angela Merkel bei ausländischem Besuch Respekt gezollt werden.
Tief liegt die klassische Limousine auf dem Boden, die Reifen schreien nach einem Kick-down. 315er Pirelli-Gummis sind auf der Hinterachse der S-Klasse montiert. Die 18 Zöller passen gerade so in die völlig ausgefüllten Radkästen.
Neben diesem Benz wird jeder noch so dicke, jeder noch so breite Cadillac zur Lachplatte. Der riesige Motor mit sechs Litern Hubraum und einer satten Leistung von 386 PS brabbelt schon im Stand so laut, dass manch einer die Gänsehaut nicht zurückhalten kann.
Die zwei dicken Auspuffrohre werden unter der Heckschürze nach außen geleitet. Dieser Abgang ist einfach nur fett. Wiederum ist das Mercedes Emblem schwarz gehalten.
Chromleisten? Nicht zu finden bei diesem Auto. Dieser sinnlose Schmuck, er würde diese erhabene Gestalt, diese breite Flunder im Gesamtbild nur zerstören. Der Inden Benz ist aus einem Guss.
Was an der roten Ampel aus den halb geöffneten Seitenscheiben röhrt, dürfte auch klar sein. Bon Scott singt Highway to Hell. Und der schwarze Benz blubbert langsam richtung Bundestag.
August 27th, 2009 von julian
Eine Meldung, die ich kaum glauben kann. Der Mercedes-Benz Passion Blog äußert mit einem Verweis auf die italienische Internetpräsenz von autoblog.it die Vermutung, dass auf der IAA in Frankfurt eine neue Version der aktuellen Mercedes S-Klasse vorgestellt wird.
Der Mercedes S 250 CDI Blue Efficiency wäre demnach wohl die erste S-Klasse mit Vierzylinder-Motor. Ein großer und mutiger Schritt in der Oberklasse. Immerhin sind hier ganz traditionell Zwölf- und Achtzylinder verbaut, für die etwas geizigeren Kunden auch mal ein Sechszylinder. Aber nur vier Töpfe? Bisher unvorstellbar in dem von Mercedes dominierten Segment.
Die neue S-Klasse 250 CDI Blue Efficiency kommt demnach einem Tabubruch gleich - wenn sie denn kommt. Untermotorisiert wäre der große Daimler mit satten 224 PS aus dem Turbodieselaggregat sicher nicht. Aber ob er viele Käufer finden würde?
Trotz eines sensationellen Verbrauchs von rund 5,9 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer und dem anhaltenden Öko-Trend - ich glaube nicht daran. Die große S-Klasse mit dem kleinen Diesel könnte schnell als Spar-Spar-Version abgestempelt werden. Nicht genug Asche für den 500er, daher mal eben zum Vierzylinder gegriffen. Nein, beim besten Willen.
Eine S-Klasse braucht einfach einen standesgemäßen Motor unter der Haube. Umweltgedanke hin oder her. Oder was meint Ihr? Ein Vierzylinder in der Oberklasse? Netter Gag oder Blick in die Zukunft?
August 26th, 2009 von julian
Das nenne ich mal einen Proll-Benz. Aber einen, der schön dezent gehalten ist. An der Lumma Mercedes E-Klasse stimmt alles. Die Modifikationen passen sich perfekt ein, die Radkästen sind komplett ausgefüllt und das Heck markiert einen breiten Abgang.
Die Frontschürze mit der tiefen Spoilerlippe ist dank der Tieferlegung um 25 Millimeter im Begriff, den Asphalt aufzufressen. Die großen Lufteinlässe samt schwarzer Haube ohne Benz-Stern garantieren Überholprestige. Dem Lumma E 50 CLR sollte man im Zweifel lieber die linke Spur überlassen.
Beim Anblick des breiten Hecks wird man die Entscheidung sicher nicht bereuen. Die Vierrohrauspuffanlage schaut lecker unter der muskulösen Schürze hervor. Ein böser Diffusor aus Echtkarbon und die dicken Schlappen runden das Bild der breiten Luxuslimousine ab.
285er Michelinreifen montiert Lumma auf die 20 Zöller an der Hinterachse. Das sollte den nötigen Straßenkontakt ohne Probleme herstellen - natürlich auch bei Top-Speed.
Die dürfte mit 430 PS nicht zu gering ausfallen. Ab Werk leistet der 5,5 Liter V8 im E 500 bereits 388 PS und kommt damit locker auf die abgeregelten 250 km/h. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
August 6th, 2009 von julian
Was für eine Ehre muss das für den Tuner A.R.T. sein, dass die Königsfamilie von Abu Dhabi ausgerechnet hier eine neue, exklusive Mercedes G-Klasse bestellt. Ganz einfache Kunden sind die Ölscheichs aber sicher nicht, und so haben sie für ihren Geländewagen der besonderen Art auch spezielle und vor allem konkrete Wünsche.
Meinem Geschmack entspricht der umgestaltete G 55 AMG weniger, was den Prinz von Abu Dhabi, für den das Auto gebaut wurde, sicher herzlich wenig interessiert. Viele Teile an der Karosserie sind aus Karbon gefertigt. Darunter die Reserveradabdeckung, die Türgriffe und die Außenspiegelgehäuse.
Dazu gibt es Trittbretter und eine Heckstoßstange aus poliertem Aluminium. Vor den Hinterrädern kommen außerdem jeweils drei Auspuffrohre zur Geltung.
Diese haben bei dem 5,4 Liter Achtzylinder, der nochmals leistungsgesteigert wurde, auch sicher ihren Sinn. Aus 507 PS im serienmäßigen Mercedes G 55 AMG macht Tuner A.R.T. 620. Das maximale Drehmoment wächst von 700 auf satte 880 Newtonmeter.
Dem Verbrauch tut das sicher nicht gut, aber ausgerechnet den Prinzen von Abu Dhabi sollte das wirklich nicht interessieren. Hauptsache, die Kiste hat Bums und macht was her. Daher wahrscheinlich auch die Entscheidung für die kantige G-Klasse, denn mit frischen 22 Zöllern kommt der Prinz auch mit dem Ur-Offroader schlechthin im Gelände nicht weit.
August 4th, 2009 von julian
Mercedes bringt pünktlich zur IAA das T-Modell der neuen E-Klasse auf den Markt. Der große Kombi mit einem maximalen Ladevolumen von 1.950 Litern kommt zunächst mit drei Diesel- und zwei Benzinmotoren. Serienmäßig sind im neuen T-Modell im Gegensatz zum Vorgänger die elektrische Heckklappe und die Luftfederung mit Niveauregulierung an der Hinterachse.
Der Einstiegspreis des neuen Mercedes Kombi liegt bei satten 44.804 Euro. Aber wen wundert es? Mercedes war bei den Preisvorstellungen für neue Fahrzeuge noch nie schüchtern.
Das Einstiegsmodell, der E 220 CDI T, leistet 170 PS aus einem Reihenvierzylinder. Der Verbrauch liegt laut Mercedes bei 5,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Aber selbst damit wird sich die Preisdifferenz gegenüber der Konkurrenz nicht rausfahren lassen.
Ein vergleichbarer Audi A6 Avant mit 2.0 TDI und 170 PS kostet cirka 39.000 Euro, ein BMW 520d Touring mit 177 PS gut 2.000 Euro mehr.
Bestellt werden kann das Mercedes E-Klasse T-Modell ab sofort, die Auslieferungen starten im November diesen Jahres. (via auto-motor-sport.de)
August 4th, 2009 von julian
Den Papst-Golf werden die meisten von Euch noch kennen. Ein kleiner VW Golf IV ohne besonderen Schnickschnack ging 2005 über den eBay-Ladentisch. Knapp 190.000 Euro musste der Käufer für seinen ganz besonderen Volkswagen bezahlen. Und das nur, weil kein geringerer als Papst Benedikt XVI, im Fahrzeugbrief noch Joseph Ratzinger, der Vorbesitzer war.
Ein ähnliches Szenario wünscht sich wohl auch Michael Schneider, der glückliche Besitzer eines Mercedes 320 TE, der 1992 erstmals auf die Michael Schumacher Motorsport GmbH zugelassen wurde. Pünktlich zum Comeback des siebenmaligen Weltmeisters steht sein alter Benz jetzt in Tamundo zum Verkauf. Noch liegt der Preis bei annehmbaren 2.511 Euro - lange wird das aber sicher nicht so bleiben.
Zwölf Tage läuft die ganz besondere Auto-Auktion noch. Ein ähnlicher Mercedes mit dem berühmten Vorbesitzer brachte seinem damaligen Besitzer immerhin nette 40.000 Euro ein.
Dank des spektakulären Comebacks von Michael Schumacher könnte dieser Betrag schon bald überboten werden, obwohl der alte Mercedes 320 TE unter normalen Umständen sicher nicht mehr als ein paar Tausend Euro wert ist.
Immerhin, der glückliche Käufer hat einen nahezu voll ausgestatteten Kombi. Leder-Sportsitze, Sitzheizung, Tempomat, Fünfgangautomatik, Autotelefon und ein Navigationsgerät sind mit an Bord.
Unfassbar für einen Mercedes, der vor 17 Jahren das erste Mal zugelassen wurde. Wer also Interesse an dem Schumi-Benz hat, der kann ja einfach mitbieten. Ich wünsche viel Spaß! (via bild.de/auto)
August 3rd, 2009 von julian
Diese Frage könnte wohl niemand so gut beantworten als ein Nachfahre des Sohn Gottes selbst. Glücklicherweise lebt so ein ganz spezielles Kind Gottes in Hagatna Guam. In der Stadt, in der eine besondere Statue von Johannes Paul II. sich in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht, meint dieser verdrehte Besitzer eines alten Mercedes 260E also, er sei ein Nachkomme des Propheten.
Das erklärt dann wohl auch das Nummernschild, auf das sich der Vorbesitzer “BRAIN” hat schreiben lassen. Ja, ein enorm großes Gehirn muss der Mann haben, ist er doch so schlau für seinen göttlichen Mercedes 100.000 Dollar zu verlangen.
Natürlich würde er von diesem utopischen Preis sehr viel spenden, und 180 Gründe, warum er der wahre Nachkomme des einzigartigen Jesus Christus ist, liefert er dem Käufer auch gleich mit - handschriftlich auf neun Seiten Papier. Da verlieren Funde alter Papyrusrollen aus den Zeiten seines Urururururururur-Opa Jesus doch glatt an Bedeutung.
Bleibt nur noch, Euch die Idee eines Kommentators auf Jalopnik zu übersetzen: Dieser schlaue User meint nämlich wiederum, dass der Mercedes tatsächlich sein Geld wert ist - insofern der Motor aus Wasser Sprit macht. (via jalopnik.com)
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