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Die auto(besser)wisser


carmondo | Der neue Opel Meriva – ein Plastikbomber wird erwachsen

Archive for the ‘Opel’ Category

Der neue Opel Meriva – ein Plastikbomber wird erwachsen
April 16th, 2010 von Anja Schieke

Er wirbt mit einem ergonomisch ausgezeichnetem Rückenschonendem Tür-, Sitz- und Fahrradträgersystem und hat dafür bereits eine Zertifizierung für das Ergonie-System erhalten.





Der erste Blick auf den neuen Meriva überrascht, steht doch plötzlich ein erwachsener Minivan mit vielen guten Detaillösung und einem erfischenden Design vor einem. Die unabhängig voneinander zu betätigenden gegenläufig öffnenden Türen irritieren auf den ersten Blick, lassen aber schnell erahnen, dass das Anschnallen der Kids im Kindersitz oder das Ein- und Aussteigen mit “Rücken” um einiges erleichtert wird.





Das bereits aus dem Corsa bekannte FlexFix-Fahrrad-Transportsystem ist nun auch in diesem Opel Modell optional bestellbar. Bei Bedarf löst man über einen kleinen Hebel im Kofferraum die Verriegelung und der im hinteren Stoßfänger integrierte Fahrradträger gleitet wie eine Schublade hervor. Dabei ist bereits eine Halterung für das benötigte weitere Kennzeichen integriert und das Fahrrad lässt sich stabil und ohne Anstrengung hinter dem Fahrzeug verstauen.





Auch im Innenraum wurde mitgedacht und bei der Gestaltung sowohl funktionelle als auch optische Highlights ersonnen.





Die FlexRail-Mittelkonsole bietet neben viel Stauraum auch die Möglichkeit, sie zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe je nach Bedarf zu verschieben.





Die serienmäßigen Vordersitze fallen sehr komfortabel aus und bieten in dieser Klasse den größten Einstellbereich. Optional kann der Meriva auch mit den von der Aktion gesunder Rücken e.V. (AGR) zertifizierten Ergonomiesitzen ausstattet werden. Auch in der zweiten Reihe wird viel geboten, durch das seitliche Zurückschieben der äußeren Rücksitze in Richtung Kabinenmitte entsteht für zwei Fondpassagiere mehr Schulter- und Beinfreiheit. Die äußeren Sitze können ebenfalls nach vorne geschoben werden, so dass sich das Kofferraumvolumen auf bis zu 1.500 Liter vergrößern lässt. Fondpassagiere sitzen zusätzlich höher als Fahrer und Beifahrer, wodurch auch für die Kleinen eine gute Sicht nach außen ermöglicht wird.





Als Motorisierungen stehen zum Start des Meriva drei Varianten des neuen 1,4-Liter-Vierventilers Benziner und zwei Dieselmotoren zur Verfügung. Die Leistungsspanne reicht dabei von 55 kW/75 PS bis 103 kW/140 PS. Später im Jahr soll die Palette noch mit drei weiteren Dieseln komplettiert werden.


Technische Unterschiede zum Vorgänger:
- eine elektrohydraulische Servolenkung ersetzt das bisherige rein elektrische System
- der Radstand ist um 15 Millimeter gewachsen
- die Spur ist an der Vorderachse um 39 Millimeter und an der Hinterachse um 45 Millimeter breiter
- Vorder- und Hinterachse sind vom Zafira abgeleitet


Der in Saragossa gefertigte Meriva kommt am 12. Juni in den Handel und beginnt bei 15.900 Euro.




Opel Insignia Ecoflex: Weniger ist mehr
September 3rd, 2009 von julian

Er wird dem neuen Astra wohl kaum die Show stehlen können – der neue Insignia Ecoflex mit 130 PS. Außer seiner Leistung ist nämlich alles gleich geblieben, selbst der Verbrauch.


Der Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum kommt ab sofort in einer etwas leistungsschwächeren Variante. Mit 130 PS beschleunigt der Turbodiesel die Limousine in 11,1 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Das kann die bereits erhältliche Variante mit 160 PS gut 1,5 Sekunden schneller – kostet dafür aber auch nicht unerheblich mehr.


Mit einem Basispreis von 26.400 Euro ist der Opel Insignia Ecoflex genau 1.100 Euro günstiger als sein gleicher Bruder mit 30 PS Mehr-Leistung. Da lassen sich die etwas bescheideneren Fahrwerte doch durchaus in Kauf nehmen. Nur schade, dass der Zweiliter-Diesel trotz des gedämpften Temperaments genauso viel verbraucht wie auch schon in der jetzigen Version.


5,2 Liter Dieselkraftstoff sind es laut Opel auf 100 Kilometer. Ein ordentlicher Wert für die große Insignia-Limousine. Der Sportstourer getaufte Kombi kann es kaum schlechter. Mit 5,3 Litern Kraftstoff verbraucht er nur minimal mehr als die Limousine, bietet dafür aber ein Kofferraumvolumen von bis zu 1.530 Liter. Den CO2-Ausstoß des Diesel beziffert Opel mit 139 Gramm pro Kilometer.

General Motors: Doch kein Verkauf von Opel?
August 25th, 2009 von julian

Ja was denn nun? Opel an Magna verkaufen, Opel an RHIJ verkaufen, Opel behalten? Der Mutterkonzern des deutschen Autobauers kann sich ganz offensichtlich nicht entscheiden.


Nach dem der Verwaltungsrat von General Motors am letzten Freitag die Entscheidung über den Verkauf von Opel vertagte, anscheinend aufgrund von fehlenden Informationen über die staatlichen Bürgschaften, erwägt GM Opel jetzt doch im Konzern zu behalten.


Gründe dafür gibt es genug. Der Chevrolet Volt, das neue Elektroauto des amerikanischen Autobauers, wurde hauptsächlich in Deutschland entworfen. Desweiteren ist das große Entwicklungszentrum in Rüsselsheim sehr interessant für GM – immerhin werden hier Plattformen der Mittelklassefahrzeuge des Konzerns entwickelt.


Die Verhandlungen mit den Kaufinteressenten Magna und RHIJ geraten dennoch langsam zur Farce. Die Bundesregierung will jetzt ein Treffen mit einem Repräsentant von General Motors arrangieren. Noch diese Woche soll ein Top-Manager des Autobauers in Deutschland eintreffen.


Eine Staatshilfe in Höhe von 4,5 Milliarden Euro wird es von der Regierung nur geben, wenn GM Opel an den österreichisch-kanadischen Magna-Konzern verkauft. Der amerikanische Verwaltungsrat des Autoherstellers befürwortete hingegen das Angebot des Finanzinvestors RHIJ.


Nachdem neuerdings die Gerüchte im Umlauf sind, dass GM doch noch einmal den Verkauf von Opel überprüft, scheinen alle Optionen wieder denkbar. Nur Sympathien kann General Motors mit dem ewigen Verhandlungsspiel um Opel sicher nicht gewinnen. (via auto-motor-sport.de)

Chevrolet Volt: Ein-Liter-Auto kommt 2010
August 12th, 2009 von julian

Fritz Henderson, Chef des angeschlagenen General Motors Konzern, stellte gestern ein ganz besonderes Auto vor – den Chevrolet Volt. Das Elektrofahrzeug mit einem als Generator eingesetzten Benzinmotor soll im Durchschnitt nur einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrennen.


Und dabei ein vollwertiges Auto sein. So erinnert der Volt von seiner Karosserieform etwas an den aktuellen Toyota Prius, der auch rein elektrisch fahren kann, im Gegensatz zum Chevrolet Volt allerdings einen Benzinmotor in sich trägt, der den Wagen direkt antreibt.


Die Technik im Volt, die den Motor zu einem Generator macht, hat allerdings ein weit größeres Spritsparpotential. So schafft der Volt bis zu 60 Kilometer rein elektrisch, erst nach dieser Strecke schaltet sich der Verbrennungsmotor ein und erhöht die Reichweite.


Wer nur zum Büro und wieder nach Hause fährt, kann den Volt demnach gänzlich ohne Benzin fahren. Die 60 Kilometer Reichweite im rein elektrischen Betrieb dürfte für die meisten Interessenten im Alltag völlig reichen. Zum Aufladen stellt man den Wagen in die Garage und schließt ihn an die Steckdose. So einfach ist das. Nur etwas teuer.


Um die 40.000 Dollar wird der Volt zur Markteinführung 2010 kosten. Der deutsche Zwilling namens Opel Ampera kommt wahrscheinlich 2011 – und wird sicher nicht günstiger. (via auto-motor-sport.de)

Magna: Mehr Eigenkapital für Opel
Juli 28th, 2009 von julian

Der Auto-Zulieferer Magna hat sein Angebot für Opel verbessert. Statt 100 Millionen Euro Eigenkapital bietet Magna jetzt 350 Millionen an.


Die Bundesregierung hatte noch letzte Woche kritisiert, dass die drei Bieter für Opel – Magna, Finanzinvestor RHJ und der BAIC-Konzern – zu wenig Risiko fahren und zu wenig Eigenkapital bieten.


Mit dem neuen Angebot und einer zusätzlichen Wandelanleihe von 150 Millionen Euro will sich Magna jetzt an die Spitze der Verhandlungen stellen.


Die Regierung bevorzugt den Autozulieferer schon seit Beginn der Verhandlungen als möglichen Käufer. Der ehemalige Mutter-Konzern GM dagegen sympathisiert mit dem Finanzinvestor RHJ.


Dieser möchte allerdings nur 275 Millionen Euro in Opel investieren, der chinesische Konzern BAIC ist dagegen schon aus den Verhandlungen ausgeschlossen.


Wie das Bieterrennen um Opel letztendlich ausgeht, könnte dennoch nicht unklarer sein. Am Ende müssen die Regierung und GM im Konsens für einen der Bieter stimmen. (via spiegel.de)

Neuer Opel Astra auf der IAA im September
Juli 16th, 2009 von julian

Immer wieder das gleiche Spiel, wenn ein Konkurrent des Golf neu aufgelegt wird. Immer wieder die Frage danach, ob er – der Megane, der Auris, der Astra oder sonstwer – den Sprung diesmal schafft, den Golf aus seinem Thron schmeißt und in der Golfklasse die Herrschaft übernimmt.


Eigentlich Quatsch. Denn wann bitte hat ein Golfkonkurrent den alteingesessenen, als Nummer 1 geborenen Volkswagen je wirklich geschlagen? Ich kann mich an kein einziges Mal erinnern. Und so ist es wohl auch beim neuen Opel Astra mehr ein vergeblicher Versuch Spannung aufzubauen, wenn in diversen Autozeitschriften die Frage gestellt wird: Wird der Golf jetzt abgelöst?


Natürlich wird er das nicht. Und das will ich gleich zu Anfang meines Beitrages schon geklärt haben – und das, obwohl ich den neuen Astra selbst nie gefahren bin. Und er bestimmt auch kein schlechtes Auto ist.


Das Design kann jedenfalls überzeugen. Opel mag es schlecht gehen, ganz unbeeindruckt dessen bauen sie zur Zeit aber wohl die schönsten Autos seit langer, langer Zeit. Der Insignia voran, jetzt der neue Astra.


Allerdings keinesfalls ein billiger Abklatsch des Luxus-Opel. Eigenständig zeigt sich der neue Kompakte, der nicht mehr wirklich kompakt ist. 22 Zentimeter länger als ein Golf VI ist der auf der IAA vorgestellte Opel. Kein Wunder, dass Bein- und Kopffreiheit Maßstäbe setzen. Aber wie sieht es mit der Technik aus?


Fast wie zu erwarten war. Der Golf mit seinen doppelt aufgeladenen Benzinern und seinem zukunftsweisenden DSG wird den Astra beim Thema Leistung und Verbrauch sicher schlagen – aber weniger deutlich als bisher. Denn immerhin arbeiten auch die Opelaner an aufgeladenen Motoren mit großer Leistung und kleinem Hubraum.


Vier Benziner zwischen 100 und 180 PS bietet Opel so zum Marktstart des Astra an. Interessantester Motor hier ist wohl ein neuer 1,4 Liter Vierzylinder mit Turbo und satten 140 PS. Bei den Dieseln geht es mit 1,3 Litern Hubraum und 95 PS los. Dabei muss es aber nicht bleiben: Das Zweiliter-Aggregat sorgt mit 160 PS Leistung ganz sicher für eine ordentliche Beschleunigung.


Bleibt nur die Frage nach dem Preis. 16.500 Euro legt man für einen Golf VI mindestens hin. Und das will Opel natürlich unterbieten. Inwiefern das klappt, bleibt aber abzuwarten. Ein 10.000 Euro Schnäppchen wird der neue Riesen-Astra jedenfalls ganz sicher nicht. Ganz sicher ist aber auch, dass er das einfach nicht nötig hat.

Opel Insignia OPC: Kraftvoll dezent
Juli 9th, 2009 von julian

Schon der Opel Insignia in der Standard-Ausführung besticht mit seinem schönen, coupéhaften Design. Und was ein Opel an sportlicher Linienführung sowieso schon bietet, das wird im Opel Performance Center ganz traditionell noch einmal gesondert herausgearbeitet.


Mit dem neuen Insignia ist den Ingenieuren von OPC allerdings ein ganz besonderes Werk gelungen. Die Frontschürze besticht nicht durch sportliche Kanten, vielmehr durch Breite und schiere Größe. Dazu gibt es zwei ganz sicher ungewöhnliche Lufteinlässe unter den Scheinwerfern, die in glänzendem Chrom eingefasst sind. Zwei seitliche, dünne Lüftungsschlitze machen das Bild perfekt.


Überbreite Radkästen, satte Spoiler? Das wird man am Insignia OPC sicher nicht finden. Dafür aber ungewöhnliche Auspuffrohre. Groß und kantig sitzen sie in der Heckschürze des Insignia und schieben die kleine Spoilerlippe auf der Kofferraumklappe weit in den Hintergrund.


Ganz klar, dass bei diesen zwei Rohren auch ein dementsprechender Motor im Opel sitzt. Aus 2,8 Litern Hubraum schöpft der Sechszylinder seine Leistung. 325 PS sind es im Insignia OPC dank Turbo und einem maximalen Ladedruck von 0,9 bar. In sechs Sekunden spurtet die Sport-Limousine von null auf 100 Kilometer pro Stunde, bei 250 km/h wird standardgemäß abgeriegelt.


11,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer will der Insignia OPC für diese Fahrwerte als Gegenleistung. Ein kraftstoffsparendes Doppelkupplungsgetriebe wie beispielsweise bei VW gibt es im Sport-Opel nicht, der Insignia OPC wird immer mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert.


Mit einem Grundpreis von 44.900 Euro ist er dafür aber auch etws günstiger als die Konkurrenz. Als Schnäppchen kann man aber sicher auch den Opel Insignia OPC nicht bezeichnen.

Opel Insignia wird zum Spritsparer
März 31st, 2009 von Christoph Römer

Viel ist über den neuen Opel Insignia geschrieben worden und ich für meinen Teil kann den Wagen nachwievor nur loben. Denn auch im Alltag, der ja nun allmählich anläuft, macht das neue Mittelklasse-Modell eine gute Figur und widerspricht in meinen Augen auch dem langjährigen Biedermann-Image der Rüsselsheimer.

Und nun berichtet die Autogazette gar darüber, dass die Noch-GM-Tochter ein wahres Sparwunder auf den MArkt bringt: der Insignia ecoFlex verbraucht nur noch gute fünf Liter und wird bereits im April auf der AMI vorgestellt und dann ab Sommer zu haben sein. Dabei kann sich die Motorleistung voll und ganz sehen lassen, denn 160 PS und ein Drehmoment von 350 Nm sind für eine Familienkutsche mehr als ausreichend.

Und wenn ein formschönes Auto bei einem so geringen Verbrauch trotzdem keine zehn Sekunden (9,5) auf Tempo 100 km/h braucht und 30.150 Euro kostet, dann wundere ich mich, warum Opel solche Schwierigkeiten hat. Denn ehrlich gesagt: mit einem solchen Auto braucht sich der Konzern wahrlich nicht zu verstecken. Übrigens:

Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Aggregat auch im Sports Tourer eingeführt werden. Zur Spritersparnis tragen unter anderem ein besserer Luftwiderstandswert (0,26), ein niedrigeres Fahrwerk, eine spezielle Motorabstimmung und Leichtlaufreifen bei.

Foto: Rudolf Stricker / Wikipedia.de

Opel künftig nicht mehr Oben-Ohne
März 12th, 2009 von Christoph Römer

Entdecken Sie die Leidenschaft, Bannen Sie die Leidenschaft, der Opel GT ist einmalig. GTaime. - all diese Sätze stammen von der Opel-Webseite und ich musste noch nicht einmal lange recherchieren, um dieses Konvolut an Lobpreis zusammenzustellen.

Und nun? Angesichts der Krise berichtet die Auto Motor und Sport, dass Opel in Zukunft keine Cabrios mehr baut. Im Klartext bedeutet dies, dass weder der Opel GT noch der Tigra TwinTop noch der Astra TwinTop weitergebaut werden sollen. Damit nicht genug der Schreckensnachrichten, denn:

Stark gesunken ist unterdessen das Vertrauen in die Marke Opel. In der Leserbefragung “Die besten Autos 2009″, an der sich mehr als 90.000 Leser beteiligt haben,  ist das Ansehen der Marke im Vergleich zum guten Jahr 1995 stark gesunken. So lobten 1995 noch 77,5 Prozent der Befragten Opel für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, derzeit tun das nur noch 54,3 Prozent der Befragten. Hohe Zuverlässigkeit attestierten 1995 noch 45,7 Prozent der Leser, heute nur noch 36,2 Prozent.

Da hilft vermutlich nur noch beten, denn mit dem GT verschwindet das in meinen Augen attraktivste Modell der Rüsselsheimer vom Markt. Und der Sexappeal der Marke sinkt einmal mehr gegen null …

Ampera statt Volt – Opel wird elektrisch
Januar 27th, 2009 von Christoph Römer

Liebe Schülerinnen und Schüler, kommt ja nicht auf die Idee, Ampere mit Volt zu verwechseln. Das eine bezeichnet die Stromstärke, das andere die Stromspannung. Oder war es umgekehrt?

In manchen Bereichen ist diese Grenzziehung zwischen Ampera und Volt allerdings nicht mehr vornehmbar. Gemeint ist natürlich die Welt der Automobile, wo aus einem Chevrolet Volt schnell ein Opel Ampera wird. Das berichtet die Auto Motor und Sport und eigentlich brauche ich nur auf mein Posting zum Chevrolet Volt hinzuweisen, um auch den Opel Ampera zu beschreiben. Denn

der Ampera bedient sich dabei der gleichen Technik, wie der Chevrolet Volt. Den Antrieb bildet eine Kombination aus einem 111 kW und 370 Nm starken E-Motor und einem Ein-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotor. Der E-Motor bezieht seine Energie aus einer 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von 60 Kilometer ermöglicht – völlig abgasfrei.

Doch halt: ein bisschen Unterschied ist dann doch gemacht worden, allerdings nicht bei der Motorisierung sondern beim Design. Das sieht eher nach GTC aus, wenngleich der Kühlergrill ein unverkennbarer Opel ist. Der Rest des Wagens ist dann schon wieder à la Volt, was aber durchaus zum Opel-Gesicht und Heck passt.

In Genf feiert der Ampera seine Premiere und im Jahr 2011 soll er dann auch auf Europas Straßen herumkurven. Ich bin gespannt …

Opel Zafira: Turbo driven by Erdgas
Januar 26th, 2009 von Christoph Römer

Turbo ist Turbo: Erdgas ist lahm. Wäre die automobile Welt doch so einfach, wie in diesem plakativen Satz. Denn seitdem Opel seinen neuen Zafira vorgestellt hat, ist Erdgas plötzlich auch Turbo und damit alles andere als lahm. Die Rede ist vom Zafira 1.6 CNG Turbo, der die Differenz zum entsprechenden Benziner eben durch eine Turboaufladung kompensiert. Das berichtet die Auto Motor und Sport und weiß dann auch, das satte 20 Prozent mehr Luft in die Brennkammer geleitet wird, was entsprechend für mehr Power sorgt.

150 PS werden erreicht und durch die größere Hitze mussten die Konstrukteure bei Opel neue Auslassventile sowie spritzgekühlte Kolben einbauen. Das Resultat kann sich sehen lassen, denn durch die insgesamt vier Gastanks kann der Zafira bis zu 370 Kilometer weit fahren. Und wenn alle Stricke reißen, dann steht auch noch ein 14 Liter Benzintank parat.

Interessant ist dabei die Rechnung, die im Artikel aufgemacht wird. Denn durch den niedrigeren Verbrauch kosten 100 Kilometer mit dem Erdgas-Zafira runde fünf Euro. Beim Pendant, dem 1.9 CDTi werden acht Euro fällig. Rechnen wir das mal auf eine Jahresleistung von 20.000 Kilometer und dann noch einmal auf drei Jahre, so kommen wir auf eine Differenz von – summa milchmädchen – 10.000 Euro versus 16.000 Euro = 6.000 Euro, die das Erdgas-Fahrzeug weniger kostet. Die Steuer fällt dann noch einmal mit 185 Euro jährlicher Einsparung aus, was die gestiegenen Fixkosten von angeblich 500 Euro (einmalig) mehr als wettmacht.

Eine klare Sache also….

Mittelmaß? Lexmaul tunt den Opel Astra GTC
Januar 8th, 2009 von Christoph Römer

Hand aufs Herz: der Opel Astra ist wahrlich kein besonders spannendes Auto, auch nicht, wenn er in der GTC-Version daherkommt. Doch zum Glück gibt es Tuner wie Lexmaul, die sich nicht scheuen, dem vermeintlichen Langweiler ein bisschen mehr Glamour zu verleihen.

Das Ergebnis lässt sich nun in der Auto Motor und Sport nachlesen, wo von einem umfassenden Tuning-Paket die Rede ist:

Die Front des GTC dynamisiert Lexmaul mit einer Frontspoilerlippe und einem Kühlergrill mit einer echten Edelstahl-Leiste. Ergänzend dazu ist die Montage von Nebelscheinwerfer-Abdeckungen möglich.

An den Seiten geht es munter weiter, indem die Elemente aus dem Frontbereich übernommen werden und der Astra um einiges geduckter wirkt. Am Heck dann der obligatorischen Dachkantenspoiler sowie eine Auspuffanlage mit vier Rohren.

Klar, dass es Lexmaul nicht allein bei optischen Veränderungen belässt: Durch Modifikationen des Steuergeräts kitzeln die Veredler nunmehr 240 PS aus dem Motor und steigern das Drehmoment auf 346 Nm.

Ein beherzter Schritt weg vom Langweiler-Image des Astra…