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Archive for the ‘Porsche’ Category
September 2nd, 2009 von julian
Zu schade, dass teure Sondermodelle immer limitiert sein müssen. Der Porsche 911 Sport Classic jedenfalls hätte es sicher zu einer höheren Stückzahl als 250 gebracht. Die optischen Anleihen von dem legendären Porsche 911 Carrera RS 2.7 sind jedenfalls unverkennbar.
Der “Entenbürzel” des alten 911er ist nahezu unverändert übernommen worden und ziert jetzt das Heck des 911 Sport Classic. Dazu gibt es eine harmonische, besonders rundlich gehaltene Heckschürze samt eingefasster Zweirohr-Auspuffanlage. So kommt der um 44 Millimeter verbreiterte Sport Classic extrem bullig daher.
Dafür sorgt auch die zusätzliche Tieferlegung um 20 Millimeter. Das PASM-Sportfahrwerk dürfte im 911 Sport Classic ungeschlagen direkt agieren. Zusammen mit dem erstarkten Boxermotor eine perfekte Kombination. 408 PS leistet das 3,8 Liter große Aggregat im Heck des grauen Porsche.
Die schwarzen 19 Zöller im Design der klassischen Fuchsfelgen, die Frontschürze samt tiefer Lippe und das neu entwickelte, gewölbte Dach machen den Auftritt des limitierten Sondermodells perfekt.
Ganz billig ist dieser wunderschöne, exklusive 911er aber, wie zu erwarten war, nicht. Gut 200.000 Euro müssen Interessenten für den Porsche 911 Sport Classic hinblättern. Das entspricht einem Aufpreis von mehr als 100.000 Euro gegenüber dem als Basis dienenden 911 Carrera S. Viel Geld für den modernen Klassiker. Trotzdem: Wer bitte kann zu diesem Heck nein sagen?
August 24th, 2009 von julian
Gemballa mag es gerne extravagant, luxuriös, aggressiv und vor allem leistungsstark. Das hat der Porsche-Tuner weit mehr als einmal mit gepimpten Sportwagen bewiesen. Selbstverständlich wird unter diesem Motto auch der neue Panamera modifiziert - und nicht nur optisch aufgemotzt.
Unter der Mistrale-Haube brabbeln nach der Leistungskur bis zu 750 PS. Das jedenfalls verspricht Gemballa ohne vorerst konkretere Angaben zu machen. Dagegen sind die Modifikationen am edlen Blechkleid der Porsche Limousine schon jetzt offensichtlich.
Noch größere Lüftungseinlässe als in der Serie bekommt die Frontschürze des Gemballa Panamera - die potenten Achtzylinder sollen schließlich frei durchatmen können. Daher sind vielleicht auch zwei Entlüftungsschlitze auf der Haube des Mistrale zu finden. Wahrscheinlich aber eher, weil es einfach verdammt cool ausschaut.
Ebenso wie die kleine Spoilerlippe aus echtem Karbon. Dazu gibt es noch einmal verbreiterte Kotflügel und eine neue Heckschürze, die es in sich hat. Ein riesiger Diffusor scheint aus dem Unterboden des Gemballa Mistrale zu wachsen. Darüber findet sich eine Vierrohrauspuffanlage, die schlicht nicht zu übersehen ist. Mein persönliches Highlight aber verbindet die beiden Heckleuchten.
Ganz im Stile der Allradmodelle des 911er ziert den Gemballa Panamera ein Leuchtband am Heck. Schön bullig wirkt der große Porsche damit von hinten. Eine Tieferlegung dank neu programmierter Luftfederung oder, je nach Wahl, ein hartes Gewindefahrwerk lassen den Gemballa satt auf der Straße liegen. Die geschmiedeten, riesigen 22 Zöller machen den Auftritt perfekt.
Extravagant, luxuriös, aggressiv und vor allem leistungsstark - Gemballa bleibt sich treu.
August 21st, 2009 von julian
Porsche-Tuner TechArt aus Leonberg hat sich den neuen Boxster und Cayman angeschaut. Befund: eindeutig zu wenig Schürzen und Spoiler. Also schnell weg mit den Understatement-Gedanken und her mit dem inneren Angeber-Proll, der zeigen will, was er hat.
Für die Front der beiden kleinen Sportwagen aus Zuffenhausen gibt es zunächst neue Schürzen - natürlich mit großen Lufteinlässen und einer tief am Asphalt schnuppernden Spoilerlippe. Die Seitenteile bekommen neue Schweller, das Heck eine Pommestheke.
Auf Wunsch wird der einfahrbare Heckspoiler des Boxster gegen ein kleines, festes Teil ausgetauscht. Der Cayman dagegen wartet mit einem richtigen Statussymbol am Heck auf. Größer, breiter, auffälliger. Perfekt. Vor allen Dingen im Zusammenspiel mit der neuen Auspuffanlage.
Die gibt es bei TechArt in glänzendem oder mattschwarzem Chrom. Für den satten Auftritt fehlt dann nur noch die Tieferlegung samt Felgen im XXL-Format.
Kein Problem für TechArt. Mit einem Gewindefahrwerk geht es in Boxster und Cayman 30 Millimeter näher an den Boden. Aluminiumfelgen in 19 oder 20 Zoll füllen die ausgestellten Radhäuser aus.
Das Interieur-Paket bestehend aus Ledersportsitzen mit Ziernähten und allerlei Karbon-Applikationen rundet das Bild des selbstbewussten Sportlers ab. Die TechArt Porsche Boxster und Cayman sind einfach perfekt. Perfekt zum Angeben. (via speedheads.de)
August 20th, 2009 von julian
Der zukünftiger Chef des Großkonzerns Volkswagen-Porsche, Martin Winterkorn, sprach jetzt in einem Interview mit dem Manager Magazin von möglichen neuen Modellen des Sportwagenbauers Porsche. Winterkorn kann sich demnach ein Einsteigermodell unterhalb des Boxster vorstellen.
Außerdem wäre ein kleiner Cayenne sowie eine weitere Version des Panamera vorstellbar. Einem Konzept ähnlich dem VW-Porsche 914 erteilte Winterkorn allerdings eine klare Absage.
“Ein Porsche muss ein Porsche bleiben”, so Winterkorn. Ziel sei es allerdings, im Jahre 2012 oder 2013 bereits 150.000 Porsche Fahrzeuge abzusetzen. Das entspricht einer Verdoppelung der erwarteten Zahlen für das Jahr 2008/2009. Im Geschäftsjahr zuvor konnte der Sportwagenbauer noch knapp 100.000 Fahrzeuge absetzen.
Wie genau die neuen Modelle von Porsche aussehen werden, ist natürlich noch unklar. Ein kleines Modell unterhalb des Boxsters, dass ein authentischer Porsche bleibt, könnte allerdings ein gutes Geschäft sein. Ich schwärme schon von einem typischen Porsche mit Vierzylinder-Boxermotor, nicht ganz so viel PS und einem realistischen Preis von unter 50.000 Euro.
Für ein gebrauchtes, gut gepflegtes Modell interessiere ich mich schon jetzt. Wer diesen Beitrag also in zehn oder fünfzehn Jahren liest und einen schönen, kleinen Porsche in der Garage hat, der melde sich bitte bei mir. Danke. (via sueddeutsche.de)
August 19th, 2009 von julian
Mit 435 PS ist der “normale” Porsche 911 GT3 schon ein echter Traum. In nur 4,1 Sekunden beschleunigt der Supersportler von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Der 3,8 Liter Boxermotor schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 312 km/h.
Keine Frage, das sind fabelhafte Werte. Porsche ist das aber irgendwie doch ein bisschen zu lasch. Diese blöde Vier vor dem Komma, sie kratzt eben doch am Ego. Vielleicht ist das ja der Grund, warum der Sportwagenhersteller zur IAA den noch einmal etwas stärkeren, etwas härteren und etwas kompromissloseren 911 GT3 RS vorstellt. Ein Fehler war die Weiterentwicklung auf jeden Fall nicht.
So glänzt der Rennwagen für die Straße jetzt mit glatten 450 PS. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit dem 3,6 Liter großen Sechszylinder ist der aktuelle Boxermotor also um 35 PS erstarkt. Im Vergleich zum alltagstauglichen, normalen GT3 bringt der RS immerhin 15 PS mehr auf die Straße.
Und das nur mittels eines Sechsgang-Schaltgetriebes. Wer schaltfaul ist, der soll sich woanders nach weichgespülten Alternativen umsehen. Bei Porsche zollt man der Tradition Respekt. In weniger als vier Sekunden soll der 911 GT3 RS dank kürzer übersetztem Getriebe und ein paar Kilogramm eingesparten Gewichts auf 100 Kilometer pro Stunde spurten.
Das spezielle PASM-Fahrwerk hält den Über-Porsche dabei immer auf Kurs. Für genügend Abtrieb sorgt ein riesiger Heckspoiler aus Karbon, der für die ganz harten Straßen-Rennfahrer dazu noch einstellbar ist. Die nackten Aluminiumträger machen wohl auch bei Laien mächtig Eindruck.
Ebenso wie die einfach überdimensionalen Schlappen auf dem neuen 911 GT3 RS. Auf der Hinterachse sorgen sage und schreibe 325er Gummis für den nötigen Straßenkontakt. Die 19 Zöller lassen nicht viel Platz für eine komfortable Fahrwerksabstimmung.
Und das ist auch verdammt gut so. Schließlich ist der Porsche 911 GT3 RS ein authentischer Straßenrenner. Wer Komfort will, der greife doch bitte zur S-Klasse. Oder dem Panamera.
August 7th, 2009 von julian
Einige Tage ist dieses Foto eines Porsche Cayman Shooting Brake bereits im Internet unterwegs. Was es damit auf sich hat? Keine Ahnung. Es sieht aber doch nach einem Fake aus.
Die polierten Felgen sehen nicht nach Porsche aus, auch wäre ein Cayman Shooting Brake sehr unerwartet. Mit dem Panamera bietet der Sportwagenbauer seit diesem Jahr einen echten Viersitzer an, ein Cayman Shooting Brake wäre hier sicher unnötig.
Trotzdem: Das Foto hat was. Mutig wäre diese Karosserieform auf jeden Fall. Und sie erinnert mich an ein ganz spezielles Auto: Den als Leichenwagen umgebauten Jaguar E-Type aus dem Film-Klassiker “Harold und Maude”. Sowohl der besondere E-Type als auch der Cayman Shooting Brake haben etwas einzigartiges an sich.
Vielleicht ist es ja die Kombination aus Kombi und Sportwagen, die den Reiz der beiden Fahrzeuge ausmacht. Ein Audi RS6 Avant ist zwar sicher auch sehr sportlich, über eine Spaßversion des normalen Kombis kommt er doch aber nicht wirklich raus, oder? (via worldcarfans.com)
August 7th, 2009 von julian
Nach dem Facelift des Porsche 911 Carrera folgt pünktlich zur IAA auch der bärenstarke Turbo.
Und wie sich das für Porsche mittlerweile gehört, geht nicht nur die Leistung des neuen Modells rauf, sondern der Verbrauch gleichzeitig runter.
Der völlig überarbeitete, jetzt 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxermotor leistet im 997 Turbo Facelift satte 500 PS. Das entspricht einer Leistungssteigerung von 20 PS im Vergleich zum Vorgänger. Realisiert hat Porsche diese Extra-Power durch 0,2 Liter Hubraum mehr und einer modernen Benzindirekteinspritzung. Diese sorgt gleichzeitig für einen reduzierten Verbrauch.
11,4 Liter Kraftstoff soll der neue Porsche Turbo auf 100 Kilometer verbrennen - das sind immerhin 1,4 Liter und damit mehr als 10 Prozent weniger als der Vorgänger braucht.
Das neue Porsche-Duppelkupplungsgetriebe ist natürlich auch im 997 Turbo Facelift erhältlich und kann optional mit feststehenden Schaltwippen geordert werden.
Die Beschleunigung des neuen Turbo hat sich auch verbessert - und das unerwartet deutlich. Spurtet der 997 Turbo vor dem Facelift noch in 3,9 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde, so nimmt ihm das Nachfolgermodell mit Benzindirekteinspritzung eine halbe Sekunde ab. Die Höchtsgeschwindigkeit bleibt mit 312 km/h annähernd gleich.
Den Preis dagegen hebt Porsche ordentlich an, was in diesen Sphären wahrscheinlich dennoch nicht kaufentscheidend ist. Der neue Porsche 997 Turbo kostet mindestens 145.871 Euro, wer den Racer als Cabrio möchte zahlt gut 157.000 Euro.
Da kann man sich wohl nur damit trösten, dass man den Aufpreis dank des niedrigeren Spritverbrauchs irgendwann wieder raushat. Wie gesagt: irgendwann…
August 4th, 2009 von julian
Porsche verzeichnet einen starken Rückgang der Verkaufszahlen in Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2008/2009, das mit dem 31. Juli beendet wurde, konnte der deutsche Sportwagenhersteller laut auto-reporter.net nur 20.646 Fahrzeuge an Kunden ausliefern.
Das entspricht einem Absatzminus von 39 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszahlen. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 hofft der Sportwagenbauer jetzt auf eine Entlastung durch den im Oktober auf den amerikanischen Markt kommenden Panamera.
In dem für Porsche schwachen kanadischen Markt gab es dagegen ein Plus zu verbuchen. Insgesamt 200 Fahrzeuge wurden hier an Kunden ausgeliefert, das entspricht einer Steigerung von 51 Prozent.
Juli 30th, 2009 von julian
Der Porsche Cayenne ist vielleicht das beliebteste Tuningobjekt überhaupt. Zumindest aber dürfte er sich mittlerweile einen Platz in den Top-Ten gesichert haben. Kaum ein Auto wird mit größeren, brachialeren, aggressiveren Schürzen, Spoilern und Auspuffrohren versehen.
Diesem allgemeinen Hype schließt sich jetzt auch der französische Designer Jeremie Pare an. Und wie nicht anders zu erwarten war, fährt sein Cayenne mit tiefen Schürzen vom Hof. Den Techart Porsche Cayenne Diesel überholt sein Balrog getaufter Turbo nicht nur bei der Beschleunigung, sondern sicher auch beim Erregen von Aufmerksamkeit.
Das verfestigt der Fan der Herr der Ringe Trilogie schon beim Namen. Balrog - so heißen in Buch und Film böse Dämonen. Und in diesem Outfit tritt auch der böse Cayenne auf. Die Frontschürze sorgt für einen satten Auftritt, der mittlere Kühlergrill ist schlicht riesig. Umgeben wird der Schlund von zwei grimmig angeordneten LED-Leisten und zwei kleinen Spoilerlippen, die den Porsche Cayenne Turbo noch näher an den Asphalt rücken.
Ganz klarer Fall: Von diesem bärigen Monster möchte ich nicht gefressen werden. An ein Entkommen ist trotzdem kaum zu denken. 500 PS leistet der Turbo schon ab Werk, Jeremie Pare setzt bei seinem Balrog noch einmal 101 PS obendrauf. Die serienmäßigen 18 Zoll Felgen wollen zu dem verbreiterten Cayenne nicht mehr passen, um die Radkästen des Balrog zu füllen braucht es mindestens 20 Zöller.
Den Abgang des rasenden Monsters markiert ein mächtiger Diffusor, der in die Heckschürze integriert ist. Flankiert von einer Vierrohrauspuffanlage steht der Cayenne Balrog nicht satt, sondern mächtig auf der Straße. Etwas menschliches hat der Dämon aber doch noch: Sein sportlicher Heckdiffusor kann mit ein paar Handgriffen abgenommen werden, eine Anhängerkupplung ist dann leicht zu befestigen. Wie spießig so ein Monster doch sein kann.
Weitere Bilder des Porsche Cayenne Balrog könnt Ihr Euch in der Carmondo Bilderwelt anschauen.
Juli 29th, 2009 von julian
Techart zieht alle Register und hat jetzt auch den Dieselmotor des Cayenne bearbeitet. Ein wenig wundert es mich ja, dass kein Porsche-Tuner den einzigen und ersten Diesel in einem Porsche boykottiert. Anscheinend ist der Sechszylinder aber eine gute Basis für satte Leistungssteigerungen.
So kommt der Techart Porsche Cayenne nach Optimierung des Motormanagements und mithilfe eines neuen Sportluftfilters auf satte 290 PS - das sind 50 PS mehr als in Serie. Natürlich wächst auch das Drehmoment des Turbodiesel. Aus 550 Newtonmeter werden mal eben 630.
Den Spurt von null auf 100 Kilometer pro Stunde schafft der Techart Porsche Cayenne in 7,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei der fahrenden Schrankwand mit 226 km/h erreicht.
Und diese neuen Leistungswerte kommuniziert Techart ganz traditionell natürlich auch nach außen. Die neue Frontschürze hat es in sich: Wohin man auch schaut, finden sich Lüftungsschlitze. Dazu gibt es riesige, weiße Leichtmetallfelgen und am Heck eine zierliche Abdeckung für den oberen Teil der Rückleuchten. Die wohl kleinsten Teile am Techart Porsche Cayenne.
Juli 29th, 2009 von julian
Back to the roots - nach diesem Motto scheint sich VW-Chef Martin Winterkorn über den Namen des zukünftigen Konzerns von Volkswagen und Porsche Gedanken zu machen.
Es liegt zwar noch ein langer, verhandlungsintensiver Weg vor dem Volkswagen-Manager, aber schon jetzt schaut der Boss in die Zukunft.
Irgendwie muss der große Autokonzern ja heißen. Und warum dann nicht gleich wie vor vielen Jahren der Zusammenschluss aus DKW, Horch, Audi und Wanderer. Auto-Union ist ein Name mit viel Tradition und Geschichte - genau wie sie eben auch die Marken Volkswagen und Porsche verbindet.
Mit dem zweiten Platz nach Toyota will sich Winterkorn übrigens schon jetzt nicht zufrieden geben. Er bläst zum Angriff, der deutsche Konzern könnte dank großer Kompetenz nicht nur aufschließen, sondern die Japaner sogar überholen.
Und diese wagemutige Unternehmung soll nicht einmal auf Kosten von Arbeitsplätzen gehen, im Gegenteil. Der VW-Chef ist der Ansicht, dass bei Porsche keine Stellen abgebaut, sondern frei werden. “Porsche wird neue Autos entwickeln, wachsen und eher neue Arbeitsplätze schaffen”, sagt Winterkorn in der Bild-Zeitung.
Die Eigenständigkeit von Porsche will er dabei unbedingt erhalten. Porsche sei ein Mythos, den es zu erhalten gelte. Unter dem Namen der Auto-Union wäre zumindest der richtige Rahmen schon gelegt. Ich hoffe auf die Rückbesinnung und drücke dem traditionsreichen Namen für den zukünftigen Super-Konzern die Daumen.
Juli 28th, 2009 von julian
Porsche-Tuner Ruf ist bekannt für ganz besondere 911er mit Leistung ohne Ende. Und selbstverständlich wird diese Tradition fortgesetzt.
Nach dem Ruf Rt 12 folgt diesem jetzt der Ruf Rt 12 S, der noch sportlicher sein soll. Aus gerade einmal 3,8 Litern Hubraum schöpft der Sechszylinder-Boxermotor im Rt 12 S 685 PS. Die beiden Turbolader drücken den Porsche-Motor auf 880 Newtonmeter Drehmoment.
So sind laut Ruf bis zu 360 Kilometer pro Stunde im Rt 12 S erreichbar. Keramikbremsscheiben sorgen für eine ähnlich krasse Verzögerung wie der Boxermotor für eine Beschleunigung.
Damit der Porsche bei hohen Geschwindigkeiten den Anpressdruck nicht verliert, gibt es von Ruf einen Karbon-Heckspoiler. Die Frontschürze ist mit neuen LED-Leuchten bestückt, die hinteren Kotflügel wurden satt verbreitert und tragen jetzt Lufteinlässe für den Heckmotor in sich. Dazu gibt es 19 Zoll Leichmetallfelgen im Fünfspeichendesign.
Gegen Aufpreis ist außerdem eine hydraulisch höhenverstellbare Vorderachse erhältlich, die den tiefen Ruf Rt 12 S um bis zu 50 Millimeter anheben kann - Tiefgaragen und höhere Bordsteinkanten verlieren so auch im Supersportwagen ihren Schrecken.
Der Ruf Rt 12 S ist sowohl mit Heck- als auch mit Allradantrieb lieferbar. Ein Cabrio ist nicht geplant. Wirklich billig wird der Supersportwagen deswegen aber noch lange nicht. Knapp 300.000 Euro müssen Interessenten für den Ruf 911er hinlegen - eine ganze Stange Geld.
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