carmondo
Die auto(besser)wisser
carmondo | Golf I – eine lebende Legende geht aufs Altenteil
Archive for the ‘VW’ Category
November 4th, 2009 von Anja Schieke
Ach ja, da hat er uns über 3 Jahrzehnte begleitet und soll nun tatsächlich aufs Altenteil – der gute “alte” Golf 1.
In unseren Breitengraden findet man zwar eher selben einen unverbastelten und originalen Golf der ersten Generation, nichts desto trotz wollen wir ihm Gedenken und an die Zeiten erinnern, die er uns begleitet, erfreut und vor allem bewegt hat.
Seine letzte Produktionsstätte fand er in Südafrika und war dort noch lange ein Verkaufsschlager. Nun wurde bekannt gegeben, dass auch hier der letzte seiner Art vom Band rollen soll. Zum Abschied wurde sogar noch ein Sondermodell in Aussicht gestellt. (Quelle: SpiegelOnline) Wir sind gespannt und freuen uns auf die ersten Fotos dieses Sondermodells.
Auf SpiegelOnline findet man anlässlich einen sehr schönen Golf-Stammbaum, viel Spaß beim Klicken.
August 27th, 2009 von julian
Was für eine schöne Geschichte aus dem Volkswagen-Konzern. Der 1,4 Liter TSI-Motor, der mit satten 160 PS und einem Verbrauch von nur 6,3 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer glänzt, ist ausverkauft.
Der kleine, starke Motor ist so beliebt, dass Volkswagen mit dem Produzieren nicht hinterherkommt – den Kunden drohen längere Wartezeiten. Oder aber ein anderer Motor.
Als besonderes Entgegenkommen bietet VW der wartenden Kundschaft einen Deal an. Sie müssen nicht länger auf ihren Golf warten und VW baut statt dem 1.4 TSI den 1,8 Liter großen Vierzylinder aus dem Passat ein – mit gleicher Leistung.
Einziges Problem: Der 1.8 TSI-Motor schöpft seine Leistung nicht kostenlos aus einem größeren Hubraum. Mit durchschnittlich 6,8 Litern Verbrauch auf 100 Kilometer soll der Passat-Benziner immerhin einen halben Liter mehr verbrennen als sein Golf-Bruder.
Ein Unterschied, der bei heutigen Spritpreisen nicht unerheblich ist. Das scheint auch VW zu wissen, und setzt auf den einfachen Tausch-Deal noch einen drauf. Kunden, die statt dem 1.4 TSI den 1.8 TSI nehmen, bekommen einen einmaligen Preisvorteil von 1.000 Euro mit dazu.
Für mich wäre die Sache klar. Immerhin können sich zukünftige VW Golf VI 1.8 TSI Besitzer damit rühmen, ein Fahrzeug zu fahren, dass es so eigentlich gar nie gab. (via auto-motor-sport.de)
August 19th, 2009 von julian
Langsam aber sicher passt Volkswagen das Design der verschiedenen Fahrzeugmodelle an das des neuen Golf VI an. Nächster Kandidat der Auffrischung ist der VW Bus T5. Der Transporter, der Caravelle, der Multivan und der California bekommen ein Gesicht im Stile des neuen Golf.
Die Front des T5 ist dabei am deutlichsten betroffen. Neben frischen Scheinwerfern gibt es einen Kühlergrill mit zwei Querstreben und eingefasstem VW-Emblem. Auch die Frontschürze ist neu gestaltet und kommt jetzt mit einem markant gezeichneteren Lufteinlass und eingefassten runden Nebelscheinwerfern. Die Rückleuchten sind im Zuge des Facelift ebenfalls modifiziert worden. Außerdem neu sind die Seitenspiegel sowie das Felgendesign.
Der Innenraum des VW Bus T5 präsentiert sich ganz im Stile des neuen Golf. Deutlich wertiger wirkt das Dreispeichen-Lenkrad mit Metall-Applikationen. Die Instrumente im Facelift sind weiß hinterleuchtet und von einem Chromrand eingefasst. Gegen Aufpreis ist ein Tochscreen-Navigationssystem verfügbar.
Unter der Haube des neuen T5 sind dagegen wohl die größten Neuerungen zu finden. Die Dieselmotoren wurden vollständig auf die Common-Rail-Technik umgerüstet. Vier verschiedene Versionen des Turbodiesel-Motors mit zwei Litern Hubraum kommen im Oktober auf den Markt.
Dabei leistet die Einstiegsversion 84 PS. Nächststärkere Variante ist der TDI mit 102 PS, ihm folgt ein 140 PS Aggregat, welches ein Drehmoment von maximal 340 Newtonmetern entwickelt. Auch ein neuer Bituro-Diesel ist für den VW Bus T5 verfügbar. 180 PS leistet der kraftvolle Motor, 400 Newtonmeter Drehmoment sorgen für ordentlich Zugkraft.
Einziger noch verbleibender Benziner ist ein Zweiliter-Motor mit 115 PS. Der Sechszylinder mit 235 PS entfällt mangels Nachfrage. Alle Motoren des VW Bus T5 Facelift erreichen die Abgasnorm Euro-5. Volkswagen gibt den Verbrauch der Aggregate mit 7,2 bis 7,9 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer an.
August 11th, 2009 von julian
Wer denkt, mit 13.000 Euro geht es im Neuwagenkauf gerade erst los, der irrt. Eine 1,8 Liter Maschine mit Turboaufladung und 180 PS, Teilleder-Sportsitze, weiß hinterlegte Instrumente und 17 Zöller auf 245er Schlappen gibt es in Mexiko ab sofort für dieses Geld.
Und das nicht in Gestalt irgendeines Autos, dass man in Deutschland nicht zuordnen könnte und bei einem Crash mit 30 Kilometer pro Stunde in Feuer aufgeht, nein. Vielmehr handelt es sich bei der neuen Sportlimousine für die gut betuchten Kunden in Mexiko um einen VW Jetta GLI. Einer modernen VW Bora Limousine, wenn man so will.
Und diese wäre auch in Europa sicher alles andere als unattraktiv. Die Front ist bullig und macht mit einem Wabenkühlergrill auf sich aufmerksam. Eine aggressive Frontspoilerlippe und Seitenschweller sind im Programm enthalten. Das Heck glänzt mit großen Rückleuchten, einem Spoiler und einem verchromten Auspuffrohr, dass in die Schürze integriert ist.
Wer in Mexiko etwas auf sich hält und sich den VW leisten kann, der wird ganz sicher mit dem Gedanken spielen, einen Jetta GLI zu kaufen. Die 180 PS sorgen für mächtig Druck im Innenraum, der mit dem Armaturenbrett des Golf IV und dem Lenkrad ähnlich dem des Golf V GTI aufwartet.
Der weiße Renner bleibt aber wohl jungen Käufern mit viel Geld aus dem Elternhaus vorbehalten. Nicht nur, dass 13.000 Euro sicher kein Pappenstiel sind, in den ersten fünf Jahren wird in Mexiko jährlich etwa die Hälfte des Kaufpreises als Neuwagen-Steuer fällig.
Warum so viele Steuern für einen Neuwagen in Mexiko fällig werden, kann ich mir nicht erklären. Immerhin dürfte sie so ziemlich die gegenteilige Wirkung der Abwrackprämie in Deutschland haben. Eine mexikanische Anti-Abwrackprämie also, oder was denkt Ihr? (via autobild.de)
Juli 29th, 2009 von julian
Back to the roots – nach diesem Motto scheint sich VW-Chef Martin Winterkorn über den Namen des zukünftigen Konzerns von Volkswagen und Porsche Gedanken zu machen.
Es liegt zwar noch ein langer, verhandlungsintensiver Weg vor dem Volkswagen-Manager, aber schon jetzt schaut der Boss in die Zukunft.
Irgendwie muss der große Autokonzern ja heißen. Und warum dann nicht gleich wie vor vielen Jahren der Zusammenschluss aus DKW, Horch, Audi und Wanderer. Auto-Union ist ein Name mit viel Tradition und Geschichte – genau wie sie eben auch die Marken Volkswagen und Porsche verbindet.
Mit dem zweiten Platz nach Toyota will sich Winterkorn übrigens schon jetzt nicht zufrieden geben. Er bläst zum Angriff, der deutsche Konzern könnte dank großer Kompetenz nicht nur aufschließen, sondern die Japaner sogar überholen.
Und diese wagemutige Unternehmung soll nicht einmal auf Kosten von Arbeitsplätzen gehen, im Gegenteil. Der VW-Chef ist der Ansicht, dass bei Porsche keine Stellen abgebaut, sondern frei werden. “Porsche wird neue Autos entwickeln, wachsen und eher neue Arbeitsplätze schaffen”, sagt Winterkorn in der Bild-Zeitung.
Die Eigenständigkeit von Porsche will er dabei unbedingt erhalten. Porsche sei ein Mythos, den es zu erhalten gelte. Unter dem Namen der Auto-Union wäre zumindest der richtige Rahmen schon gelegt. Ich hoffe auf die Rückbesinnung und drücke dem traditionsreichen Namen für den zukünftigen Super-Konzern die Daumen.
Juli 28th, 2009 von julian
Erstmalig hat die Volkswagen AG in China mehr Fahrzeuge verkauft als in Deutschland. In der ersten Hälfte des Jahres 2009 wurden in China laut leftlanenews.com 652.000 Fahrzeuge abgesetzt, in Deutschland waren es im gleichen Zeitraum 631.900.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte Volkswagen in China so um 22,7 Prozent zulegen, in Deutschland ist das Ergebnis mit einem Plus von 18,3 Prozent ähnlich zufriedenstellend.
Die Ursache für die gute Entwicklung der Volkswagen AG ist in beiden Ländern durch die Regierung begründet. Sowohl in China als auch in Deutschland wird der Neuwagenkauf staatlich angetrieben.
In China wird der Kauf von Kleinwagen steuerlich begünstigt, in Deutschland gibt es dank Abwrackprämie 2.500 Euro für das Altfahrzeug. Wie die Märkte ohne diese Subventionen aussehen würden, möchte ich mir lieber nicht vorstellen.
Juli 28th, 2009 von julian
Dieselmotoren sind schon lange in Mode. Für Vielfahrer sind sie die deutlich günstigere Alternative zum Benziner. Sie verbrauchen weniger Sprit und geben sich mit dem günstigeren Kraftstoff zufrieden.
Mit einem Turbo ausgestattet erreichen sie satte Leistungswerte und lassen auch auf der Autobahn hohe Geschwindigkeiten zu. Alte Motoren, die sich langsam und stinkend in Bewegung setzen, gehören längst der Vergangenheit an. Selbst auf Rennstrecken halten sie mittlerweile Einzug – man denke nur an die 24 Stunden von LeMans. Peugeot holte hier mit einem bärenstarken Diesel den Gesamtsieg.
Unverständlich also, warum Volkswagen den GTD seit der dritten Generation des Golf nicht mehr baut. Gut, dass sie es in der sechsten Generation wieder anfangen. Und zwar so sportlich wie noch nie.
Der VW Golf VI GTD wird von einem Common-Rail-Aggreggat angetrieben, dass soundtechnisch eine Zuordnung zu den klassischen, nagelnden Dieselmotoren fast unmöglich macht. Kernig brummt der Zweiliter-Vierzylinder. Die 170 PS beschleunigen den GTD in 8,1 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde. 350 Newtonmeter Drehmoment drücken den Fahrer in die serienmäßigen Sportsitze.
Nur blöd, dass so viel Power auch seinen Preis hat. Mindestens 27.475 Euro muss man für einen VW Golf GTD hinlegen – cirka 800 Euro mehr als für seinen Benziner-Bruder GTI. Dafür aber spricht der Verbrauch des GTD für sich: 5,3 Liter sind es laut Volkswagen auf 100 Kilometer im Durchschnitt. Ein optimistischer Wert, den man laut Auto, Motor und Sport aber durchaus erreichen kann.
Juli 23rd, 2009 von julian
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking tritt von seinem Amt zurück und verlässt den Sportwagenhersteller mit Sitz in Zuffenhausen. Der bisherige Produktionschef Michael Macht übernimmt seinen Posten.
Mit Wiedeking geht eine Ära zu Ende, die seit 1993 andauert. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Volkswagen den Sportwagenbauer Porsche übernimmt und ihn als zehnte Marke in den Konzern eingliedert. Neu wäre eine Zusammenarbeit von VW und Porsche nicht, immerhin sind beide Unternehmen seit der Gründung eng miteinander verstrickt.
Der Käfer, das erste Fahrzeug des Volkswagenkonzerns, wurde von keinem geringeren als Ferdinand Porsche selbst konstruiert.
Nach dem zweiten Weltkrieg erst baute Ferry Porsche, Sohn von Ferdinand Porsche, den ersten Sportwagen mit VW-Teilen. Der Sportwagenhersteller war geboren.
Und die Zusammenarbeit ging weiter. 1969 kam der Porsche 914 auf den Markt. Als VW-Porsche verkauft, ist der 914 bis heute umstritten. Modelle mit dem Vierzylinder-Boxermotor waren im Kfz-Brief als Volkswagen ausgewiesen, die stärkeren Sechszylinder-Boxer als Porsche.
1976 folgte dem VW-Porsche 914 der 924. Der von einigen 911er-Fans lieblos getaufte “Hausfrauen-Porsche” verkaufte sich gut und wurde im Audi-Werk in Neckarsulm produziert. Zunächst war der Porsche 924 auch als Audi-Modell geplant, der VW-Konzern beerdigte diese Pläne aber im Zuge der Weltwirtschaftskrise. So kaufte Porsche die Rechte an der Konstruktion und verkaufte das Fahrzeug unter eigenem Namen.
Der Porsche 944, der 1981 auf den Markt kam, war eine Weiterentwicklung des Porsche 924. Im 944 setzte Porsche im Gegensatz zum 924 allerdings selbstentwickelte Motoren ein. Das leistungsstärkste Modell des 944 mit dem Beinamen Turbo erreichte 250 PS.
Die Zusammenarbeit von VW und Porsche wird aktuell mit den Modellen Touareg und Cayenne fortgeführt. Beide Fahrzeuge stammen aus einer gemeinsamen Entwicklung der Autokonzerne.
Wie die Zukunft aussehen wird, wenn Porsche von Volkswagen geschluckt und eine der vielen Marken des riesigen Konzerns wird, ist natürlich unklar. Es bleibt nur zu hoffen, dass Porsche-Fahrzeuge weiterhin eigenständig bleiben und der Mythos des deutschen Sportwagenherstellers aufrecht erhalten wird. (via spiegel.de/auto)
Juli 23rd, 2009 von julian
Beispiellos war er, der Machtkampf zwischen Volkswagen und Porsche. Heute hat er sein Ende gefunden, Porsche-Chef Wiedeking ist gegangen worden.
Aber nicht nur Wiedeking muss Porsche verlassen, auch Finanzvorstand Holger Härter legt seine Ämter ab. Mit auf den Weg bekommen beide eine satte Abfindung.
Ex-Chef Wendelin Wiedeking nimmt 50 Millionen Euro mit in den Ruhestand – die Hälfte möchte er in eine soziale Stiftung geben. Holger Härter erhält 12,5 Millionen Euro.
Nachfolger des Managers Wiedeking wird Produktionsvorstand Michael Macht.
Der Zukunft des Sportwagenbauers Porsche als zehnte Marke im Volkswagenkonzern scheint also sicher. Die gut zehn Milliarden Euro Schulden, die Porsche bei der gescheiterten Übernahme von VW angesammelt hat, sollen durch den Einstieg des Emirates Katar und einer Kapitalerhöhung um fünf Millarden Euro abgebaut werden.
Juli 22nd, 2009 von julian
Volkswagen ist in den USA bei der Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Der Autokonzern mit Hauptsitz in Wolfsburg erreichte bei der Studie des Forschungsinstitutes Strategic Vision die besten Ergebnisse.
Über 20.000 US-Bürger, die zwischen September und Dezember ein Fahrzeug gekauft haben, wurden nach Noten für Qualität, Innovation und Produktverbundenheit ihrer Marke gefragt.
In fünf von 17 Segmenten konnte VW abstauben. Der Bestseller Golf gewann in der Kompaktklasse, der in den Staaten sehr beliebte Jetta in der unteren Mittelklasse, das viertürige Coupé Passat CC in der oberen Mittelklasse, der Beetle in der Klasse der Kompakt-Coupés und zuletzt der Tiguan bei den kleinen SUV.
Mit den meisten Klassensiegen setzt sich Volkswagen so unangefochten an die Spitze der Kundenzufriedenheitsstudie. Nur was heißt das für uns? Schätzen die Amerikaner unsere Autos bald mehr als wir selbst? Von den Deutschen als unkomplizierte und leicht zufriedenstellende Kunden kann man jedenfalls sicher nicht sprechen.
Juli 20th, 2009 von julian
Es ist nicht die reine Leistung, die beim Sportec SC 200 die Faszination ausmacht. Es ist vielmehr der Hubraum. Nur 1,4 Liter hat der kleine Vierzylinder des neuen VW Golf VI davon. In der Serie reicht das dank Direkteinspritzung und Turboaufladung für 160 PS.
Bei Sportec werden daraus aber ganz schnell satte 200 PS. Und das allein durch Optimierung der Motorelektronik. Aber nicht nur die Pferdchen vermehren sich im Sportec-Stall ganz schnell, auch das Drehmoment klettert in die Höhe.
240 Newtonmeter leistet das 1.4 TSI-Aggregat in der Serie, nach der Sportec-Behandlung sind es glatte 300. In nur 6,8 Sekunden beschleunigt der Sportec-Golf von null auf 100 Kilometer pro Stunde – das entspricht einer Verbesserung von 1,4 Sekunden.
Und das macht ihn zu einem echten Konkurrenten des Golf VI GTI, der aus zwei Litern Hubraum zwar 210 PS schöpft, aber beim Sprint auf 100 km/h dennoch eine Zehntelsekunde hinter den SC 200 zurückfällt.
Ganz zu schweigen von dem sehr wahrscheinlich höheren Kraftstoffverbrauch im Golf VI GTI – immerhin schöpft dieser seine Leistung aus einem Zweiliter-Vierzylinder. Dafür schluckt der Sportec VW Golf nach der Leistungskur allerdings nur noch teures Superplus – die Kraftstoffkosten werden sich also die Waage halten.
Bleibt nur noch die Optik als Entscheidungsgrundlage. Wer auf Understatement steht, der wird beim Sportec SC 200 fündig. Allein am Sportauspuff ist der stärkere 1.4 TSI zu erkennen, der Rest bleibt originalgetreu. Ganz anders sieht das wohl beim neuen Golf VI GTI aus. Seine Front ist deutlich modifiziert und kommuniziert die Leistung des Benzinmotors wenig dezent nach außen.
Juli 10th, 2009 von julian
Tuner Abt hat sich nach dem normalen Golf VI auch den Golf VI GTI vorgenommen und umgemöbelt. Und wenn Volkswagen meint, der serienmäßige GTI sei erst ab 21 Jahren zu empfehlen, dann sollten den Abt Golf GTI wohl erst Kunden ab 25 Jahren fahren.
Denn die 210 PS aus dem Standard Golf VI GTI werden die Ingenieure von Abt wohl nur belächelt haben. Diese Leistung aus zwei Litern Hubraum? Da geht doch mehr. Und recht hatten sie.
In einer ersten Stufe steigert der Allgäuer-Tuner die Leistung des Golf von 210 auf 260 PS. Und das allein durch optimiertes Motormanagement. 1.490 Euro muss man für dieses “Abt Power”-Paket bezahlen.
Wer höher hinauswill, der kann bei Abt aber selbstverständlich noch nachlegen lassen. Mithilfe eines neuen Turboladers geht es im “Abt Power S”-Paket von 260 auf satte 300 PS. So beschleunigt der getunte Golf VI GTI in nur noch sechs Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Zum Vergleich: Ab Werk braucht der GTI 6,9 Sekunden für den Sprint – also fast eine Sekunde länger.
Ganz billig ist diese Sekunde Einsparung leider nicht. 5.300 Euro berechnet Abt für die Leistungssteigerung auf 300 PS. Inklusive sind hier allerdings Montage und TÜV-Abnahme.
Aber nicht nur unter der Haube schraubt Abt am Golf, gegen Bezahlung gibt es dazu auch noch eine komplette Außenbearbeitung. Und die ist richtig scharf.
Wer will, der kann sich seinen neuen Golf VI GTI erstmal um drei Zentimeter tieferlegen. Dazu dann noch einen modifizierten Kühlergrill, eine dickere Frontschürze, ein kleines Heckspoilerchen, Seitenschweller und Vierrohr-Auspuffanlage im extravaganten Design montieren lassen, und der neue Golf ist rundum individualisiert.
Fehlen eigentlich nur noch die passenden Schlappen. Und wer hätte es gedacht – auch hier werden die GTI-Fahrer bei Abt fündig. Satte 19 Zöller im aktuellen Design aufgeschraubt, und der Golf GTI steht so satt auf der Straße wie noch nie.
Klarer Fall: Zugreifen lohnt sich.
Die carmondo Blogger
Im carmondo Blog schreiben einige auto(besser)wisser und unser carmondo-Team über alles Wissenswerte und Unterhaltsame rund um das Thema Auto. Wir begleiten Sie außerdem durch unsere Auto-Community und freuen uns auf Ihr Feedback.Archiv
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
Kategorien
- Alfa Romeo (8)
- Aston Martin (15)
- Audi (47)
- Autoblogs (53)
- Autoleben (98)
- Bentley (2)
- BMW (55)
- Bugatti (1)
- carmondo intern (5)
- carmondo testet (7)
- Chevrolet (9)
- Citroen (5)
- Clubs (2)
- Dacia (1)
- Dodge (7)
Letzte Kommentare
Fatal error: Call to undefined function most_recent_comments() in /var/www/wordpress/wp-content/themes/default/sidebar.php on line 65


















