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Die auto(besser)wisser


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Archive for the ‘Messen & Veranstaltungen’ Category

Golf I - eine lebende Legende geht aufs Altenteil
November 4th, 2009 von Anja Schieke

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:VW_Golf_1,_Bj._1974_%281975-02%29.jpg&filetimestamp=20080725211533

VW Golf I, Baujahr 1974 * Fotograf: Lothar Spurzem * Datum: Februar 1975 {{Bild-CC-by-sa/2.0/de}}




Ach ja, da hat er uns über 3 Jahrzehnte begleitet und soll nun tatsächlich aufs Altenteil - der gute “alte” Golf 1.


In unseren Breitengraden findet man zwar eher selben einen unverbastelten und originalen Golf der ersten Generation, nichts desto trotz wollen wir ihm Gedenken und an die Zeiten erinnern, die er uns begleitet, erfreut und vor allem bewegt hat.


Seine letzte Produktionsstätte fand er in Südafrika und war dort noch lange ein Verkaufsschlager. Nun wurde bekannt gegeben, dass auch hier der letzte seiner Art vom Band rollen soll. Zum Abschied wurde sogar noch ein Sondermodell in Aussicht gestellt. (Quelle: SpiegelOnline) Wir sind gespannt und freuen uns auf die ersten Fotos dieses Sondermodells.


Auf SpiegelOnline findet man anlässlich einen sehr schönen Golf-Stammbaum, viel Spaß beim Klicken.



IAA 2009: Rückblick der besonderen Art
September 28th, 2009 von julian

Grün war sie, und dabei keinesfalls unsportlich. Die IAA 2009 ist vorbei - und hinterlässt eine Vision der automobilen Zukunft. Für mich und für viele andere geht es bei der Automobilausstellung in Frankfurt aber keinesfalls nur um Concept-Cars und Weltpremieren. Interessant sind nebenbei natürlich auch die anderen schönen Seiten. Den ganzen Tag Autos und Felgen anschauen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.


Zum Glück sorgen die Hersteller vor - und liefern mit ihren hübschen Hostessen weitere Reizüberflutungen. Als besonders gnadenlos stellen sich hier die italienischen Automobilhersteller heraus. Bei Lancia, Fiat, Alfa Romeo und Ferrari fällt es mir schwer, mich auf die Autos zu konzentrieren. Die hier vorgestellten Bilder sind das Resultat. Ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel.

Immerhin habe ich auch bei Hyundai und Lotus die Kamera weg von den Autos und hin zu den Mädels gehalten. Wen interessiert schon der neue Santa Fe? Die kühle, blonde Schönheit gibt ein viel besseres Bild ab. Und Ihr könnt mir nicht erzählen, dass Ihr bei dem Lächeln der Lotus-Hostesse kalt bleibt. Also was solls? Ich bekenne mich einfach zum Klischee: Ja, ich mag Autos. Und Mädels sowieso.

Toyota iQ for Sports: Nonsense-Highlight der Extraklasse
September 26th, 2009 von julian

Ich hätte es selbst nie geglaubt. Ausgerechnet ein kleiner Toyota ist mein Nonsense-Highlight der IAA 2009. Egal, wie schrill Tuner Mansory da einen Bentley lackiert oder Brabus mit hinteren Abdeckkappen für die Reifen eine E-Klasse verschandelt. An den kleinen, giftgrünen iQ kommen diese hässlichen Sport-Schlitten nicht ran.


Klein, aber breit - das scheint das Motto der “Veredelungs”-Taktik von Toyota beim City-Flitzer gewesen zu sein. Der iQ for Sports hält was sein Name verspricht und wartet mit überbreiten Kotflügeln auf. Sensationell wie der normalerweise so unscheinbare Zwerg auf dem Podest steht. Die Straßenlage ist sichtbar satt, die 18 Zöller schlicht der Brüller.


Ein Dachkantenspoiler, der an ein großes Essenstablett erinnert, ziert den sportlichen Abgang des Toyota. Unter der Heckschürze schaut ein ein breites Endrohr hervor. Selbstverständlich ist es umgeben von einem Diffusor, der selbst an einem reinrassigen Sportwagen nicht unterdimensioniert wirken würde.


Der böse Blick samt aggressiv gestylter Frontschürze lehrt jedem Smart das Fürchten. Bulliger kann ein Auto dieser Größe ganz einfach nicht auftreten. Für mich markiert der iQ for Sports die Spitze des Machbaren in dieser Fahrzeugklasse. Und wirkt dabei keinesfalls lächerlich. Zu gerne würde ich mit dem heißen Sportgerät durch die Stadt cruisen. Da können Hobby-Tuner noch so glotzen, der Sport-Toyota markiert eine unübertroffene Coolness. Respekt!

Jaguar XJ: Weil Tradition langweilig ist
September 25th, 2009 von julian

Vorbei ist es mit dem traditionellen Design von Jaguar. Der britische Sportwagenbauer frischte zunächst den XK radikal auf, in Frankfurt steht jetzt die konsequente Fortsetzung. Die neue Sportlimousine XJ ist aggressiv, bullig und modern gestaltet. Doppelscheinwerfer sind Geschichte.


Zuerst mag das gewöhnungsbedürftig erscheinen. Steht man dem neuen XJ gegenüber, sind aber sofort alle Zweifel verflogen. Was für ein Blick! Die Frontscheinwerfer des neuen Jaguar machen kein Geheimnis aus seiner brachialen Power, der Kühlergrill wirkt edel und souverän. Einfach stimmig steht die große Limousine vor einer der IAA-Hallen. Auch das Heck macht da keine Ausnahme.


Auf Pressefotos noch vorsichtig betrachtet, passen die dünnen Rückleuchten live sehr gut zu dem breiten Abgang. Die Ähnlichkeit zum Lancia Thesis ist zwar nicht zu bestreiten, das Heck des Briten kommt aber dennoch eigenständig daher.


Die großen Auspuffrohre weisen auf das kräftige Aggreggat unter der Haube hin. Die grüne Welle scheint auf der Insel nicht wirklich angekommen zu sein. Zumindest, wenn man auf den Top-Motor schaut. Aus fünf Litern Hubraum schöpft der V8 satte 510 PS. In nur 4,9 Sekunden geht es von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Wer es nicht ganz so eilig hat, der greift zur 385 PS starken Variante.


Aber selbst Dieselfreunde schauen bei Jaguar nicht mehr in die Röhre. Für den frischen XJ steht ein Dreiliter-Aggreggat mit sechs Töpfen zur Verfügung. Mit 275 PS und einem maximalen Drehmoment von 600 Newtonmetern ist man sicher auch mit dem Selbstzünder nicht untermotorisiert. Ob die Mischung zwischen sportlicher Jaguar-Limousine und kräftigem Turbodiesel aber tatsächlich passt, muss jeder für sich selbst entscheiden.


Für mich gibt es zu dieser Frage ein klares Nein. Für das völlig mit der Tradition brechende Design kann ich mich noch begeistern. Für den Diesel bin ich aber ganz klar zu konservativ. Was meint Ihr?

Audi R8 Spyder: Nichts für Modebewusste
September 24th, 2009 von julian

Es war schon lange abzusehen, jetzt ist es endlich offiziell soweit: Audi bringt auf der IAA 2009 den Supersportwagen R8 als Cabrio-Version. Das Design gegenüber der geschlossenen Variante ist dabei kaum modifiziert worden, den Einstiegsmotor gibt es im offenen R8 Spyder allerdings nicht mehr.


Audi hat es wohl satt kleine Brötchen zu backen. Der Achtzylinder mag im normalen R8 noch genug Vortrieb liefern, die Spyder-Variante schreit aber nach dem Lambo-Zehnzylinder. Zumal das klitzekleine Stoffverdeck-Häubchen ohnehin die volle High-Speed über sich ergehen lassen kann.


Also nur keine falsche Bescheidenheit beim Tritt auf das Gaspedal. Die 525 PS wollen gefordert werden, die dicken Endrohre den satten Sound aus 5,2 Litern Hubraum frei herausbrüllen dürfen. In nur 4,1 Sekunden spurtet der Spyder so von Null auf 100 Kilometer pro Stunde, die Höchstgeschwindigkeit ist bei nahezu unvorstellbaren 313 km/h erreicht.


Ob da die Frisur hält? Wen juckts! Wer aus diesem Traum aussteigt, gilt ohnehin als Trendsetter. Auch mit Jogginghose und Feinripp-Unterhemd. Immerhin kostet das gute Stück 156.400 Euro - mindestens. Da kann das Geld für den Boss-Anzug schonmal knapp werden.

BMW Vision Efficient Dynamics: Zukunftstraum
September 23rd, 2009 von julian

Was für ein Auto! Sollte die Zukunft tatsächlich so aussehen wie die BMW Vision Efficient Dynamics, lass ich mich heute noch einfrieren. In 50 Jahren dann könnt Ihr mich wieder auftauen. Ich liege in der Tiefkühltruhe, erste Tür rechts im Keller.


Nicht nur für mich ist dieser BMW der Hingucker der IAA 2009. Das fahrende Dings mit einer unglaublich grazilen und spannenden Linienführung schaut sich wirklich jeder ganz genau an. Die Scheinwerfer schauen klar und böse. Dass der BMW Vision Efficient Dynamics umweltfreundlich ist, versaut ihm noch lange nicht sein Überholprestige.


Gut so, die flache Flunder mit einem sensationell niedrigen cW-Wert von 0,22 beschleunigt schließlich auch wie ein reinrassiger Sportwagen. In 4,8 Sekunden fliegt die Vision von null auf 100 Kilometer pro Stunde. Als Höchstgeschwindigkeit gibt BMW für die Studie satte 250 km/h an.


Wie er das macht? Ganz einfach: Viel Leistung, wenig Gewicht. Nur 1.395 Kilogramm müssen dank Kohlefaser-Karosserie bewegt werden. Mit gleich drei Motoren ist das ein Kinderspiel. Pro Achse kümmert sich je ein Elektromotor um den Vortrieb. Vorne greifen satte 141 Pferdchen, hinten sind es immer noch 52. Dazu gesellt sich dann noch einmal ein kleiner Verbrennungsmotor.


Aus nur 1,5 Litern Hubraum und drei Töpfen schöpft der Turbodiesel 163 PS. Als Systemleistung gibt BMW 356 PS an. Der CO2-Ausstoß ist dabei phänomenal. Nur 99 Gramm CO2 pro Kilometer soll der Vision Efficient Dynamics produzieren. Die ersten 50 Kilometer geht es mithilfe der Lithium-Polymer-Akkus sogar gänzlich ohne Kraftstoff voran.


Wenn er also tatsächlich in 50 Jahren auf den Straßen fahren sollte, dieser BMW Vision Efficient Dynamics, dann kann ich schon jetzt ein Versprechen abgeben: Ich werde der letzte sein, der “früher war alles besser” schreit.

VW L1: Ein-Liter-Auto reloaded
September 21st, 2009 von julian

Zugegeben: Neu ist die Idee nicht. Dafür aber aktueller denn je. Volkswagen bringt auf der IAA in Frankfurt eine ganz besondere Studie - den L1. Der schmale, tiefe Wagen soll dank Diesel-Hybridtechnik und Ultra-Leichtbau genau 1,38 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrennen. Ob er das irgendwann auch in der Serie tut, bleibt dagegen weiter offen.


Revolutionär ist der Antrieb im Heck des L1. Ein Zweizylinder-Turbodiesel verrichtet hier seine Arbeit. Allerdings nicht allein, sondern mit Hybridunterstützung. 39 PS treiben das Spritsparmobil an, ganz untypisch für VW greift die Leistung an der Hinterachse an. Mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe soll der kleine Dieselmotor dabei möglichst häufig im optimalen Wirkungsgrad laufen. Den CO2-Ausstoß von lediglich 36 Gramm pro Kilometer schafft Volkswagen trotzdem nicht allein mit dem Antrieb.


Dafür braucht es schon mehr. Ganz konkret: Leichtbau. Dank der Kohlefaser-Karosse kommt der L1 auf ein Gewicht von weniger als 500 Kilogramm. Die Aerodynamik mit Kameras statt Außenspiegeln, automatisch schließbaren Lufteinlässen und verkleideten Hinterreifen tut ihr übriges.


160 Kilometer pro Stunde sollen im ungewöhnlichen Zweisitzer maximal drin sein. Der 50 Liter Kofferraum reicht dabei für den kleinen Einkauf, weniger für den großen Urlaub. Aber wen interessiert das schon, wenn es bei der Studie bleibt? Also VW, ran an die Arbeit und ein Serienmodell bauen.

Wiesmann: Mit zwei Highlights auf der IAA
September 21st, 2009 von julian

Es gibt sicher nicht nur ein Glanzpunkt auf der IAA 2009. Vom Audi e-tron bis zum Mercedes SLS AMG, dem Fisker Karma oder gar einem Bentley Mulsanne ist so ziemlich jede automobile Klasse vertreten. Doch neben den einzelnen, ganz frischen Autos gibt es auch gleich ganze Hersteller-Stände, die das Publikum magisch anziehen. Einer davon ist ohne jeden Zweifel der Stand von Wiesmann.


Exklusive, seltene und klassisch gestaltete Sportwagen sind hier auf engstem Raum vereint. Neben dem neuen Roadster MF5 gibt es einen weiteren Hingucker. Live und vor Publikum baut die kleine Sportwagen-Manufaktur einen Wiesmann GT MF4 zusammen. Ein Fehler wäre äußerst peinlich - und sollte deswegen möglichst nicht passieren. Aber ganz ehrlich: Am Pressetag der IAA war vom eigentlich so auffälligen Roadster noch nicht viel zu sehen. Und ob das auch so richtig ist, was die Jungs da zusammengeschraubt haben - ich möchte es nicht beurteilen müssen.


Es bleibt also spannend, ob der GT MF4 am Ende der IAA tatsächlich auf den eigenen Reifen die Heimreise antreten kann. Bei der Präzisionsarbeit der exklusiven Manufaktur setze ich aber ganz klar auf ein Happy End. Ebenso wie bei dem neu vorgestellten MF5.


Die lediglich 55 Modelle, die vom streng limitierten Roadster gebaut werden, sollten sich ohne Probleme verkaufen lassen. Das Triebwerk des aktuellen BMW M5 hat mit dem tiefen Roadster leichtes Spiel. In nur 3,9 Sekunden drückt der Fünfliter-V10 den MF5 von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Mit einer Leistung von sagenhaften 507 PS ist erst bei 310 km/h Schluss.


Allein bei der Vorstellung den fetten MF5 Roadster um die Kurven zu zirkeln werden die Hände feucht. Was für ein Gerät! Die 189.500 Euro ist der moderne Klassiker definitiv wert - zumal er bei der Auflage eine bessere Wertanlage sein sollte. Also weg mit den Aktien und her mit dem Wiesmann.

Audi e-tron: R8 der Zukunft
September 19th, 2009 von julian

Spektakulär will der Audi e-tron auf der IAA nicht auf mich wirken. Klar, das Design des R8 hat etwas. Aber neu ist es nicht. Wenn nicht schon der Name dieser Studie auf den elektrischen Antrieb hinweisen würde, für mich wäre der e-tron wohl ein leicht modifizierter R8. Mit absolut geilen Felgen.


Die Speichen zu zählen ist fast schon eine Lebensaufgabe. Und genau so muss das sein. Die Front ist futuristisch aufgemacht, die Scheinwerfer und der glänzende Grill die zwei Highlights. Auch am Heck ist die Linie des Audi R8 nicht zu übersehen. Alles erinnert an den Supersportwagen - selbst ein Fenster für den Blick auf den Motor ist eingerichtet. Aber Moment mal - einen konventionellen Verbrennungsmotor wird man im e-tron nicht finden.


Vielmehr arbeiten im Supersportwagen der Zukunft gleich vier Elektromotoren. Ganz klassisch wird also auch der Elektro-Audi an allen vier Rädern angetrieben. Die Leistung beträgt im Gesamten satte 313 PS. Das reicht dank extremer Leichtbauweise für einen Spurt von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in nur 4,8 Sekunden. Die Top-Speed des Elektro-Sportlers begrenzt Audi auf immerhin 200 km/h. Die Reichweite kommt trotzdem nicht zu kurz.


250 Kilometer soll der Audi e-tron packen, danach müssen die 470 Kilogramm schweren Batterien aufgeladen werden. Ganz prominent platziert sitzt die gespeicherte Elektro-Power übrigens genau da, wo sich im Audi R8 sonst der Benzinmotor befindet. Nur der braucht keine acht Stunden, um wieder einsatzbereit zu sein. Mit einem 400-Volt-Zugang verkürzt sich die “Tankzeit” aber auch im Audi e-tron auf annehmbare 2,5 Stunden.


Schade nur, dass es sich beim Elektro-R8 um eine Studie handelt. Eine Kleinserie hätte ganz sicher einige reiche Öko-Abnehmer gefunden. Image ist schließlich alles.

Citroen C3: Rundlich, praktisch, gut
September 18th, 2009 von julian

Egal wohin das Auge auf der IAA 2009 wandert - die Hersteller bemühen sich Lifestyle zu kommunizieren. Ob es das zukunftsträchtige Öko-Auto, der atemberaubende Supersportwagen oder einfach nur der praktische Alltagsbegleiter ist, Luxus und Glamour darf nirgends fehlen.


Schon gar nicht bei Citroen. Und so versuchen die kreativen Ingenieure des französischen Autoherstellers alle drei Eigenschaften - Umweltverträglichkeit, Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit - im neuen Kleinwagen C3 zu vereinen.


Die nötige Frische und Sportlichkeit soll das Design vermitteln. Rundlich ist er noch, der kleine Franzose. In der neuen Generation kommt er aber mit großem Lufteinlass in der Frontschürze, weit in die Karosse gezogenen Frontscheinwerfern und einem knackigen Abgang daher.


Große Motoren darf man deswegen allerdings noch lange nicht unter der kurzen Haube des Citroen C3 vermuten. Hier punktet vielmehr ein kleiner Verbrauch und ein großes Umweltgewissen. Zum Marktstart bietet Citroen einen neuen Diesel mit 90 PS Leistung und Partikelfilter an. 99 Gramm CO2 pro Kilometer sollen im Kleinwagen möglich sein. 2011 folgen dann sowohl ein neuartiges Start-Stopp-System als auch Benzinmotoren mit nur drei Zylindern und optimierten Verbrauchswerten.


Mit 300 Litern Kofferraumvolumen, fünf Türen und einer riesigen, weit in das Dach reichenden Windschutzscheibe sollen die alltäglich geforderten Qualitäten des C3 steigen. Und an Fahrkomfort hat es französischen Autos sowieso noch nie gemangelt.

Fisker Karma: Drei-Liter-Auto der etwas anderen Art
September 17th, 2009 von julian

Und weiter geht es mit der IAA im Öko-Fieber. Nach der Hybrid-Studie von Lexus jetzt ein Oberknaller aus kleinerem Hause. Der Karma ist eine viertürige Limousine des noch unbekannten Herstellers Fisker. Hält der Autobauer mit seinen Verbrauchsversprechen aber Wort, dürfte es nicht mehr lange dauern bis viele der sportlichen Limousinen über deutsche Straßen rollen.


3,5 Liter soll das exklusive Fünfmeter-Schiff auf 100 Kilometer verbrauchen. Ein Wert von dem selbst etablierte Hersteller nur träumen können. Zumal der Fisker Karma nicht nur über Landstraßen gurkt - die Leistungsdaten sind nämlich schlicht der Hammer.


Zwei Elektromotoren liefern satte 403 PS, damit geht es in nur sechs Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Top-Speed des Elektro-Sportlers ist laut Karma bei 201 km/h erreicht. Der Saft der Lithium-Ionen-Akkus soll beim Fisker Karma für cirka 80 Kilometer reichen - danach schaltet sich ein Verbrennungsmotor ein, der die maximale Reichweite auf 480 Kilometer anhebt.


Der zwei Liter große Turbomotor leistet 209 PS und sorgt zusammen mit der satten Elektro-Power für den unglaublichen Verbrauch. Nur 83 Gramm CO2 produziert der Fisker Karma auf 100 Kilometer. Ebenso viel wie das nahezu unveränderte Schwestermodell ohne Dach. Der Fisker Karma S soll noch mehr Spaß bieten als die viertürige Sportlimousine - und das ohne schlechtes Umweltgewissen.


Schon Mitte 2010 will Fisker den Karma auf den Markt bringen. Der Preis für die luxuriöse, sportliche Limousine beginnt bei etwas mehr als 90.000 Euro. Ein faires Angebot bei der kräftigen Power und dem mickrigen Verbrauch. So erklären sich wohl auch die Absatzvorstellungen des Herstellers. 15.000 Modelle des Fisker Karma sollen pro Jahr verkauft werden. Ein ehrgeiziges Ziel.

Lexus LF-Ch: Sportlicher Öko-Lifestyle auf der IAA
September 17th, 2009 von julian

Fast hätte man die IAA umtaufen können - die Internationalität ist mittlerweile selbstverständlich, die ökologischen Konzepte der Hersteller waren aber kaum zu übersehen. Wie wäre es also mit einer ÖAA? Ökologische Automobil-Ausstellung. Ganz im Zeichen der Zeit. Wie das neue Conceptcar von Lexus auch, der LF-Ch.


Hinter diesem Bürokraten-Namen verbirgt sich ein Auto, dass gleichzeitig die Umwelt schonen und spannend sportlich die Herzen der nach Individualität strebenden Kompaktwagenkäufer erobern will. Ob das funktioniert? Auf den ersten Blick: Ja!


Im Scheinwerferlicht glänzt der goldene, futuristische Lexus. Die Front präsentiert sich mit schmalen Scheinwerfern und einem Chromgrill der Extraklasse. Die Lufteinlässe in der Schürze samt integrierter Leuchtbänder sorgen für einen aggressiven Auftritt.


Die Seitenlinie ist geprägt von den glänzenden Felgen, den durch eine Kamera ersetzten Seitenspiegel und der hinteren Türen, die ohne konventionellen Griff fast unsichtbar in der Karosse verschwindet. Die coupéhafte Dachlinie und die bulligen Radhäuser treffen den Geschmack.


Schon jetzt ist klar: Das 2011 auf den Markt kommende Kompaktklasse-Modell von Lexus wird ein Lifestyle-Objekt der besonderen Art. Ein ökologisches Statement der Käufer ohne dabei Abstriche bei Komfort oder Leistung machen zu müssen.


Dafür sorgt der Vollhybrid-Antrieb, der auf der Plattform von Toyota entsteht. Rein elektrisch kann sich die LF-Ch Studie so vorwärts bewegen. Wie lange, wie weit, wie schnell - das alles hält Lexus noch geheim. Kommt der Kompaktwagen aber erstmal auf den Markt, so sollen auch normale Verbrennungsmotoren ohne Hybridantrieb zum Einsatz kommen. Nix war es also mit der ÖAA.