carmondo
Die auto(besser)wisser
carmondo News-Blog
Archive for the ‘Tuning’ Category
September 9th, 2009 von julian
Der Audi TT RS ist zweifelsfrei schon ab Werk extrem geil. Ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder liefert ganz klassisch die Leistung - und die kann sich sehen lassen. 340 PS beschleunigen das schnittige Coupé in 4,6 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Nur was sagt dazu Audi-Tuner Abt?
Lächerlich. Der Motor scheint nicht annähernd an der Leistungsgrenze, der Beschleunigungswert lässt sich noch drücken. So wie immer eben. Also ran an den Fünfzylinder und geschaut, wo es hängt.
Zum Beispiel bei der Ladeluftkühlung. Die muss her. Und die Motorelektronik hat auch noch keinen Biss. Mit Abt-Power ändert sich das. Aus 340 PS werden mal eben 420. Der ausgeklügelte Motor will schließlich Respekt - und das möglichst auch von Porsche-Fahrern.
Die Beschleunigung sieht mit der Extra-Power auch nochmal anders aus. 0,3 Sekunden schneller geht es auf die 100 km/h im Abt Audi TT RS. Insgesamt vergehen für den Sprint nur noch 4,3 Sekunden, auch die Top-Speed hat was vom Leistungsplus. Aus den elektronisch abgeregelten 250 km/h werden im Abt TT RS satte 282 Kilometer pro Stunde.
Und der Preis für die Extra-Power? Der wird Audi TT RS Interessenten wohl wenig abschrecken können. 80 PS für 3.990 Euro - das kann man verkraften, wenn man für ein zweisitziges Coupé mindestens 55.800 Euro auf den Tisch blättert. (via auto-news.de)
September 8th, 2009 von julian
Wirklich prollig ist die Mercedes C-Klasse von Kicherer nicht aufgemacht, Understatement sieht aber trotzdem anders aus. Der Tuner weiß, wie er die Leistung des modifizierten C 63 AMG am besten nach außen kommuniziert - und verbaut dementsprechend viel Karbon.
Schon der eigentlich so prestigeträchtige Kühlergrill mit seinem großen Stern muss den sportlichen Ambitionen des High-Class-Tuners weichen. Ein schwarzer Schlund steht an seiner Stelle, die Lamellen sind aus echtem Karbon gefertigt. Die breite Frontschürze macht Platz für einen großen Lufteinlass und zwei runde Nebelscheinwerfer, Carbon-Flaps sind jeweils an den Flanken angebracht.
Kotflügelverbreiterungen, Karbon-Spiegelkappen und Seitenschweller mit - wer hätte es gedacht - Karboneinsätzen machen die Seitenlinie perfekt. Das frische Gewindefahrwerk drückt den ehemaligen Rentner-Benz noch weiter an den Asphalt, die 20 Zöller füllen die Radhäuser restlos aus.
Ein großer Karbon-Diffusor, die vier riesigen Endrohre und 275er Schlappen sorgen für ein sattes Bild von hinten. Kicherer perfektioniert die Umgestaltung der biederen Limousine zum geduckten, bösen Benz. Ein herrlicher Anblick - der mit Leistung satt hinterlegt ist.
550 PS leistet das üppige V8-Aggregat mit 6,2 Litern Hubraum nach der Kicherer-Behandlung. Das maximale Drehmoment klettert auf 630 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit weit über die ab Werk abgeregelten 250 km/h. Die elektronische Sperre entfernt der Tuner selbstverständlich - immerhin gleicht sie einer Kastration des potenten Achtzylinders. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
September 7th, 2009 von julian
You’re officially pimped! Selten passt der Spruch des bekannten Rapper Xzibit so gut wie zu dieser S-Klasse von Brabus. Was es für ein erhabenes Gefühl sein muss, in dieser brachial starken Luxuslimousine zu sitzen und das Gaspedal bis an das Bodenblech zu pressen, kann ich leider nur erahnen. Die Karren von Pimp My Ride schlägt dieser Benz aber sicher um Längen.
Der sowieso sahnige Zwölfzylinder der Mercedes S-Klasse 600 wird von Brabus noch einmal überarbeitet - und das gründlich. Aus 5,5 Litern Hubraum werden dank längerem Hub und vergrößerten Zylinderbohrungen satte 6,3. Auch die Turbolader des exklusiven Motors werden bei Brabus großzügiger dimensioniert. Die Leistung klettert.
750 PS stehen den nicht ganz armen Fahrer dieser Power-S-Klasse zur Verfügung - ab Werk sind es “nur” 517 Pferdchen. Allein die Steigerung des maximalen Drehmoments kann das noch in den Schatten stellen. 830 Newtonmeter mögen eigentlich kräftig genug sein, ein Brabus-Benz muss aber unerreichbar sein. Kein Problem, 1.350 Newtonmeter sollten für diesen Zweck locker reichen.
In nur vier Sekunden beschleunigt der fliegende Luxus von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Endgeschwindigkeit ist abgeregelt. Die riesige, schwere und an Leistung völlig überladene S-Klasse darf bis 340 km/h durchspurten - dann weist der Tuner die Luxuslimousine in die Schranken.
Diese Pseudo-Sportler, die an der 300-km/h-Marke nicht mal kratzen, sind längst abgehängt und verschwinden im Rückspiegel. Den hat Brabus wohl allein wegen des Spaßfaktors nicht abgeschraubt. Die Blicke der fassungslosen Porschefahrer sind einfach zu lustig. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
September 3rd, 2009 von julian
Wirklich neu ist der 3er BMW der Baureihe E46 nicht mehr. Als M-Version mit serienmäßigen 343 PS aus 3,3 Litern Hubraum kann er aber noch heute überzeugen. Naja, zumindest die meisten. Der Tuner Kneißler Autotechnik gehört nicht zu den meisten. Er gehört zu den wenigen. Denen, die nie genug Leistung haben können und aus jedem Motor noch etwas Power kitzeln.
So muss auch der Sechszylinder aus dem E46 M3 ein paar Leistungsoperationen über sich ergehen lassen. Von Kneißler bekommt das Aggregat erstmal einen Kompressor aufgesetzt, gepaart mit einem Ladeluftkühler und einer Optimierung des Motormanagements kommt der 3,3 Liter große Motor am Ende auf satte 459 PS und 498 Newtonmeter Drehmoment. Power satt. Für Geld satt.
13.000 Euro müssen Interessenten für die 116 PS Mehr-Leistung bezahlen - ein Schnäppchen sieht anders aus. Zumal perfektionistische Kunden noch weit mehr Geld beim Tuner Kneißler liegen lassen können. Allein ein neuer Edelstahl-Sportendschalldämpfer kostet 1.350 Euro.
Auch die größer dimensionierte Bremsanlage von Stoptech mit 380er Scheiben und sechs Kolben vorne sowie 355er Scheiben und vier Kolben hinten ist bei der satten Power des Kneißler M3 sicher eine gute Investition. Nur leider eben auch eine sehr teure - knapp 7.000 Euro wandern wieder aus dem Geldbeutel des Kunden in die Hände der Tuner.
Was genau das KW-Gewindesportfahrwerk samt Sportstabilisatoren, die LSD-Flügeltüren und der Reifensatz mit 20 Zöllern und 305er Schlappen hinten kostet, lasse ich ganz taktvoll unbeantwortet. Diese Preise will man ganz einfach gar nicht wissen.
September 2nd, 2009 von julian
Hamann kann es nicht lassen. Der BMW X6 scheint einfach eine zu große Versuchung für den Tuner exklusiver Fahrzeuge. Dieses brachiale Monster auf vier Rädern schreit förmlich danach nochmals verbreitert zu werden, nochmals gestärkt für seinen ewigen Kampf gegen den Luftwiderstand.
Die Optik lässt an der nötigen Kraft für diesen Sieg nicht zweifeln. Die Frontschürze präsentiert sich völlig zerklüftet von großen Lufteinlässen. Das Blechkleid ist weiß gehalten, die Haube des riesigen X6 zeigt sich in einem kräftigen Schwarz. Mit Seitenschwellern und modifizierten Kotflügeln soll der Hamann Tycoon Evo satte 60 Millimeter in die Breite gewachsen sein.
Auch das Heck ist auffällig gestaltet worden. Die breiten Radhäuser ziehen sich in die riesige Heckschürze, ein großer Diffusor wächst aus dem Unterboden des BMW X6 heraus. In der Mitte kommt eine Auspuffanlage der Extraklasse zum Zug. Aus nur zwei Rohren blasen die X6-Motoren ihre Abgase in die Umwelt - diese sind dafür überdimensional groß und garantieren Gänsehaut-Sound.
Die kleinen schwarzen Heckspoiler machen den Abgang des dicken X6 perfekt. Logisch, dass diese optischen Modifikationen bei Hamann nicht alleine stehen können. Hinter diesem breiten Umbau muss natürlich auch Leistung stehen. Im Hamann Tycoon Evo gibt es davon mehr als genug.
Der “kleine” Benziner im xDrive35i kommt dank einem frischen Leistungspaket auf immerhin 360 PS und 540 Newtonmeter Drehmoment. Eigentlich ist das Leistung satt. Im überdimensionalen Tycoon Evo ist aber irgendwie trotzdem Platz für mehr. 275 km/h - das kann es einfach noch nicht gewesen sein, in diesem modernen Monster der Asphaltpisten.
Die Diesel sind auf der Suche nach Top-Speed und Fahrwerten eines Supersportlers auch nicht die richtige Wahl. Klar, 265 PS im xDrive30d und 320 PS im xDrive35d sind ordentliche Werte, aber Diesel-Nageln aus den zwei Auspuffrohren im Abflussrohr-Format? Das muss nicht sein.
Der einzig richtige Motor für diese sportliche Hummel kann nur der des xDrive50i sein. Aus 4,4 Litern Hubraum schöpft dieser Achtzylinder dank doppelter Turboaufladung satte 407 PS. Das klingt verdächtig nach Muscle-Car. Aber Hamann kann das selbstverständlich besser.
Mit einer Leistung von 501 PS knacken die Tuning-Ingenieure die psychologisch wichtige Marke der 500 Pferdchen. Ganz nach dem Motto: Drunter geht sowieso nix. Also her mit dem V8 und seinen netten 700 Newtonmeter Drehmoment und ab geht das.
290 km/h Top-Speed in einem Auto, welches vom Design her einem gedopten Panzer sehr nahe kommt, sorgen für starke Gefühle der Unbesiegbarkeit beim Fahrer des Tycoon Evo. Minderwertigkeitskomplexe gehören mit dem Kauf dieses Klotzes der Vergangenheit an. Wer braucht da noch einen Psychologen?
August 28th, 2009 von julian
Sie werden einfach nicht müde die traditionsreiche, klassische G-Klasse aufzumotzen. Die Tuner von Mercedes-Benz haben es immer wieder auf den kantigen Geländewagen abgesehen. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Der G ist eigentlich ein astreiner Offroader, wer fährt mit diesem Klotz schon rasend über die Autobahn?
Die Hamann-Kunden vielleicht. Mehr als genug Leistung haben sie nach den neuesten Modifikationen auf alle Fälle. Glatte 600 PS leistet der 5,4 Liter Achtzylinder, nachdem Hamann Hand angelegt hat. Diese Leistung steht im G 55 AMG dank Optimierung der Motorelektronik, Metall-Katalysatoren und einer Sechsrohr-Sportauspuffanlage zur Verfügung.
Mit einem brachialen Drehmoment von 782 Newtonmetern spurtet der gepimpte Klotz in nur 5,1 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Von Luftwiderstand scheint der Hamman Mercedes noch nie etwas gehört zu haben. Und so zieht der eigentliche Geländewagen auch mal eben auf seine Top-Speed von 261 Kilometer pro Stunde.
Mit 24 Zöllern, einem Diffusor und Dachkantenspoiler ausgerüstet, rennt der ganz besondere G 55 AMG manch einem Sportwagen davon. Den Sinn dahinter muss wohl jeder für sich selbst finden. Für das Gelände taugt der Offroader nach der Hamann-Behandlung jedenfalls nicht mehr. Und die Verbrauchswerte fallen sicher auch alles andere als niedrig aus. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
August 28th, 2009 von julian
Manhart Racing lacht über BMW M-Modelle. Der schöne, kleine, spritzige Z4 M Roadster der Vorgängerreihe mit Stoffdach, das ist ein Kinderspielzeug. Der 3,2 Liter große Sechszylinder mit einer Leistung von 343 PS - lächerlich!
Wie soll in dem Auto denn bitte Fahrspaß entstehen? Für Manhart Racing scheint das unerklärlich. Dann legt der Tuner eben selbst Hand an. Und verbaut einen wirklich sportlichen Motor, mit ein bisschen mehr Hubraum, ein bisschen mehr Leistung und ein bisschen mehr Sound - den Fünfliter-V10 aus dem aktuellen BMW M5.
Ist dieser riesige Koloss in den Motorraum des BMW Z4 M gequetscht, folgt erstmal eine Kat-Konvertierung und eine Modifizierung der Motorsteuerung. Das Resultat lässt dann tatsächlich auf größeren Fahrspaß schließen. 550 PS leistet das Höllenaggregat im BMW Z4 M V10.
In nur 3,9 Sekunden sind 100 Kilometer pro Stunde im modifizierten Roadster erreicht. Die Top-Speed des neu erschaffenen Spaßgefährtes dürfte bei vielleicht 300 km/h liegen.
Der Sound ist sowieso außerirdisch. Mit einer AC Schnitzer Sport-Auspuffanlage brüllt der V10 aus den vier Endrohren, dass es einem ganz anders wird. Ein Bilstein-Gewindefahrwerk gepaart mit großen 19 Zöllern und 265er Schlappen auf der Hinterachse sorgt für eine perfekte Straßenlage und jederzeit genügend Grip. Ganz billig ist das Exklusiv-Tuning am Ende aber nicht.
65.450 Euro will Manhart Racing für den V10-Umbau des BMW Z4 M. Ein Schnäppchen ist das nicht, einen derartigen Höllenracer muss man aber auch ganz sicher nicht verscherbeln.
August 27th, 2009 von julian
Es ist an der Zeit. An der Zeit, ein Auto vorzustellen, das so schon lange nicht mehr gebaut wird. Und doch seinen Reiz nie verloren hat. Wenn ich im September Bundeskanzler werden sollte, dann ist das meine neue Staatskarosse! Die Inden Design Mercedes S-Klasse aus dem Jahre 1991.
Was für ein Auftritt. Brachial, ehrfurchtgebietend, muskulös, staatstragend. Breiter kann ich mir eine S-Klasse nicht vorstellen. Keine Farbe würde zu diesem Ungetüm besser passen als dieses knallige Schwarz. Und dann die Liebe zum Detail.
Selbst der klassische Stern, der auf der Motorhaube gen Himmel ragt, ist bei Inden Design schwarz lackiert. Der große Kühlergrill, der wie kaum ein anderes Merkmal dieser S-Klasse für Mercedes-Benz steht, er ist dunkel, passt sich in die Karosserie ein wie die lange, einfach gezeichnete Stoßstange.
Die Scheinwerfer markieren Exklusivität und Individualität. Ich sehe Barack Obama vor mir, sein erstaunter Blick, seine Lippen, die sich zu einem “What the f…” formen, wenn ich ihn mit meiner Karosse in Berlin abhole. Mit dieser S-Klasse dürfte selbst Angela Merkel bei ausländischem Besuch Respekt gezollt werden.
Tief liegt die klassische Limousine auf dem Boden, die Reifen schreien nach einem Kick-down. 315er Pirelli-Gummis sind auf der Hinterachse der S-Klasse montiert. Die 18 Zöller passen gerade so in die völlig ausgefüllten Radkästen.
Neben diesem Benz wird jeder noch so dicke, jeder noch so breite Cadillac zur Lachplatte. Der riesige Motor mit sechs Litern Hubraum und einer satten Leistung von 386 PS brabbelt schon im Stand so laut, dass manch einer die Gänsehaut nicht zurückhalten kann.
Die zwei dicken Auspuffrohre werden unter der Heckschürze nach außen geleitet. Dieser Abgang ist einfach nur fett. Wiederum ist das Mercedes Emblem schwarz gehalten.
Chromleisten? Nicht zu finden bei diesem Auto. Dieser sinnlose Schmuck, er würde diese erhabene Gestalt, diese breite Flunder im Gesamtbild nur zerstören. Der Inden Benz ist aus einem Guss.
Was an der roten Ampel aus den halb geöffneten Seitenscheiben röhrt, dürfte auch klar sein. Bon Scott singt Highway to Hell. Und der schwarze Benz blubbert langsam richtung Bundestag.
August 26th, 2009 von julian
Das nenne ich mal einen Proll-Benz. Aber einen, der schön dezent gehalten ist. An der Lumma Mercedes E-Klasse stimmt alles. Die Modifikationen passen sich perfekt ein, die Radkästen sind komplett ausgefüllt und das Heck markiert einen breiten Abgang.
Die Frontschürze mit der tiefen Spoilerlippe ist dank der Tieferlegung um 25 Millimeter im Begriff, den Asphalt aufzufressen. Die großen Lufteinlässe samt schwarzer Haube ohne Benz-Stern garantieren Überholprestige. Dem Lumma E 50 CLR sollte man im Zweifel lieber die linke Spur überlassen.
Beim Anblick des breiten Hecks wird man die Entscheidung sicher nicht bereuen. Die Vierrohrauspuffanlage schaut lecker unter der muskulösen Schürze hervor. Ein böser Diffusor aus Echtkarbon und die dicken Schlappen runden das Bild der breiten Luxuslimousine ab.
285er Michelinreifen montiert Lumma auf die 20 Zöller an der Hinterachse. Das sollte den nötigen Straßenkontakt ohne Probleme herstellen - natürlich auch bei Top-Speed.
Die dürfte mit 430 PS nicht zu gering ausfallen. Ab Werk leistet der 5,5 Liter V8 im E 500 bereits 388 PS und kommt damit locker auf die abgeregelten 250 km/h. (via Mercedes-Benz Passion Blog)
August 25th, 2009 von julian
Power ohne Ende - das bietet der hessische Tuner Karl Schnorr ab sofort für den Fiat 500 Abarth an. Was das bei einem serienmäßig 135 PS starken Kampfzwerg heißt, muss man wohl erlebt haben.
Für 950 Euro modifiziert Karl Schnorr den 1,4 Liter Benzinmotor des 500 Abarth so, dass er auf eine Leistung von 163 PS kommt. Mit einem Drehmoment von 251 Newtonmetern ist Fahrspaß in dem kleinen Renner überhaupt kein Thema. Es stellt sich wohl eher die Frage, wie man als Fahrer das permanente Grinsen aus dem Gesicht bekommt.
Vielleicht, indem man sich die zweite Leistungsstufe des Tuners gleich mitbestellt. Gegen satte 5.050 Euro sorgen eine neue Motorsoftware, eine Sportauspuffanlage und ein Turbolader für 200 PS.
Verteilt auf ein Leergewicht von niedlichen 1.100 Kilogramm sollte diese Leistung schon für eine beängstigende Beschleunigung sorgen. Und wem das noch nicht die Tränen in die Augen treibt, für den bleibt ja noch das knallharte Gewindefahrwerk.
Damit der 500 Abarth von Karl Schnorr den Asphalt förmlich frisst, geht es für den kleinen Fiat an der Vorderachse um satte 55 Millimeter näher an den Boden. Mit einer Tieferlegung von 45 Millimetern zieht die Hinterachse nach. Die Straßenlage lässt sich nur erahnen.
Bretthart dürfte als Untertreibung durchgehen. Die OZ-Felgen im 17 Zoll-Format werden im Zusammenspiel mit den Pirelli-Gummis den Fahrkomfort sicher nicht erhöhen.
Aber wen juckt das schon? Karl Schnorr sicher nicht.
August 24th, 2009 von julian
JE Design tunt leidenschaftlich gerne Fahrzeuge des spanischen Herstellers Seat. Nach dem neuen Ibiza muss natürlich auch das Top-Modell der Marke veredelt werden. Der Exeo, der auf dem Vorgängermodell des aktuellen Audi A4 aufbaut, bietet dafür die perfekte Basis.
Die Kombi-Version mit dem Namen Exeo ST wird zunächst durch einen neuen, sportlicheren Frontspoiler und einen Kühlergrill ohne das Seat-Emblem aufgewertet.
Die frischen Seitenschweller verleihen dem JE Design Seat einen kraftvollen Auftritt. Dazu passend gibt es am Kombi-Heck eine Diffusorblende im Karbon-Look samt eingefasster Vierrohr-Auspuffanlage.
Zusammen mit dem kleinen Dachkantenspoiler präsentiert sich das Heck des Exeo ST so ganz ähnlich dem des Audi S4 Avant der Vorgänger-Modellreihe.
Die Leistungsdaten des JE Design Seat kommen an die des Audi-Achtzylinders nicht ganz ran, sorgen aber dennoch für eine kräftige Beschleunigung.
Der 2.0 TDI-Motor mit serienmäßigen 170 PS kommt in der JE Design Variante auf 215 PS und 410 Newtonmeter Drehmoment. Dank modifizierter Motorsteuerung hat auch der TFSI-Benziner mit zwei Litern Hubraum mehr Saft. Aus glatten 200 PS werden im JE Design Exeo satte 245.
Eine Tieferlegung um 35 Millimeter und neue 19 Zöller auf breiten 235er Schlappen runden den Eindruck des spanischen Sportkombis ab.
Im Innenraum gibt es dazu gepimpten Luxus ohne Ende. Sportliche Ledersitze mit JE Design Emblem sorgen für das richtige Ambiente, das Lederlenkrad liegt griffig in der Hand. Und als kleine Wiedergutmachung für den durchgerüttelten Rücken gibt es ein Massagesystem der Extraklasse.
August 24th, 2009 von julian
Gemballa mag es gerne extravagant, luxuriös, aggressiv und vor allem leistungsstark. Das hat der Porsche-Tuner weit mehr als einmal mit gepimpten Sportwagen bewiesen. Selbstverständlich wird unter diesem Motto auch der neue Panamera modifiziert - und nicht nur optisch aufgemotzt.
Unter der Mistrale-Haube brabbeln nach der Leistungskur bis zu 750 PS. Das jedenfalls verspricht Gemballa ohne vorerst konkretere Angaben zu machen. Dagegen sind die Modifikationen am edlen Blechkleid der Porsche Limousine schon jetzt offensichtlich.
Noch größere Lüftungseinlässe als in der Serie bekommt die Frontschürze des Gemballa Panamera - die potenten Achtzylinder sollen schließlich frei durchatmen können. Daher sind vielleicht auch zwei Entlüftungsschlitze auf der Haube des Mistrale zu finden. Wahrscheinlich aber eher, weil es einfach verdammt cool ausschaut.
Ebenso wie die kleine Spoilerlippe aus echtem Karbon. Dazu gibt es noch einmal verbreiterte Kotflügel und eine neue Heckschürze, die es in sich hat. Ein riesiger Diffusor scheint aus dem Unterboden des Gemballa Mistrale zu wachsen. Darüber findet sich eine Vierrohrauspuffanlage, die schlicht nicht zu übersehen ist. Mein persönliches Highlight aber verbindet die beiden Heckleuchten.
Ganz im Stile der Allradmodelle des 911er ziert den Gemballa Panamera ein Leuchtband am Heck. Schön bullig wirkt der große Porsche damit von hinten. Eine Tieferlegung dank neu programmierter Luftfederung oder, je nach Wahl, ein hartes Gewindefahrwerk lassen den Gemballa satt auf der Straße liegen. Die geschmiedeten, riesigen 22 Zöller machen den Auftritt perfekt.
Extravagant, luxuriös, aggressiv und vor allem leistungsstark - Gemballa bleibt sich treu.
Die carmondo Blogger
Im carmondo Blog schreiben einigeauto(besser)wisser und unser carmondo-Team über alles Wissenswerte und Unterhaltsame rund um das Thema Auto. Wir begleiten Sie außerdem durch unsere Auto-Community und freuen uns auf Ihr Feedback.Archiv
- März 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
Kategorien
- Alfa Romeo (8)
- Aston Martin (15)
- Audi (46)
- Autoblogs (53)
- Autoleben (89)
- Bentley (2)
- BMW (54)
- Bugatti (1)
- carmondo intern (5)
- carmondo testet (7)
- Chevrolet (9)
- Citroen (5)
- Clubs (2)
- Dacia (1)
- Dodge (7)
Letzte Kommentare
- Pimplegionär: ihr verstrahlten typen ich finde den von anhalt echt cool endlich mal ...
- edward: hey coole autos. alle sind superschön. die designs sind traumhaft....
- Radarwarner Freund: Was die so pro Jahr in die Kassen der Stadt spült? :-)...
- Franz: Bei dem Kostenpunkt, der hier angegeben wird kann ich mir kaum vorstel...
- Harald: in Böblingen in der Tübinger Straße wurde auch gerade so ein neues Din...
























