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carmondo | Neustart: der Chevrolet Camaro

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Neustart: der Chevrolet Camaro
20.03.2009 von Christoph Römer

Für ein potentielles Pleite-Unternehmen klotzt GM ganz gewaltig. Doch natürlich weiß ich, dass die Pläne für den Neustart des Chevrolet Camaro bereits vor der Finanzkrise in den Schubladen lagen. Nun ist er also da: der 2010er Camaro und wie bereits in den 1960er und 70er Jahren handelt es sich auch jetzt um ein waschechter Muscle- bzw. Ponycar:

Das 4,84 Meter lange Fahrzeug weist wie das historische Vorbild eine Coupé-Karosserie mit ausgeprägtem Stufenheck auf. In den Kofferraum passen 320 Liter Gepäck. Markant sind die ausgestellten hinteren Kotflügel und der schmale Kühlergrill mit serienmäßigem „bösen Blick“. Auf der Motorhaube aus Aluminium weist ein Powerdome auf die darunter brodelnde Leistung hin.

Trotz der Länge sprechen die Auto-News von einem 2+2 Sitzer, der allerdings mit allerlei technischem Schnickschnack “wohnlich” gemacht wurde. Bluetooth-, iPod- und USB-Anschlüsse in einem Muscle-Car sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, doch schließlich muss man ja mit der Zeit gehen…

Schade, dass dies angesichts des Verbrauchs schon wieder vergessen wurde, denn selbst der Basismotor bringt satte 309 PS bei einem Hubraum von 3,6 Litern: Verbrauch: zwischen acht und 13 Litern.

Extrem ist wiederum der Preis, denn das Basismodell soll für umgerechnet 17.500 Euro erhältlich sein – in den USA wohlgemerkt, denn was der Bolide hierzulande kosten wird, erfahren wir dann wohl erst im nächsten Jahr. Wenn es GM dann noch gibt…

Kategorie: Marken

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