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Paradox? Öko-Ferrari geplant
10.07.2008 von Christoph Römer

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Wer einen Ferrari fährt, der weiß, dass er nicht unbedingt als Öko auftritt. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass in kaum einem Forenposting vom Verbrauch oder der Ökobilanz der italienischen Klassiker die Rede ist.

Genau das soll sich bald ändern, denn einem Spiegel-Bericht zufolge, plant die Sportwagenschmiede, ab 2015 einen Öko-Flitzer zu verkaufen:

Denkbar wäre ein Auto mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Außerdem könnte das Modell mit dem Energierückgewinnungssystem KERS ausgestattet sein. Die Technik kommt bisher in der Formel 1 zum Einsatz und wandelt Bewegungs- in elektrische Energie um.

Die Idee zu einem Öko-Sportwagen ist ja nicht neu. Ich denke da nur an den Tesla Roadster oder an den Venturi Fetish und den FT-HS aus dem Hause Toyota.

Doch dass ein Hersteller mit einem solchen  Prestige wie Ferrari nun auch in den Markt einsteigt, ist schon ein echtes Novum.

Ob es sich dabei um das sprichwörtliche “Greenwashing”, also eine reine Imagekampagne handelt oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Denn noch ist der Öko-Ferrari lediglich eine vage Ankündigung …

Kategorie: Ferrari

Ein Kommentar zu “Paradox? Öko-Ferrari geplant”

  1. YogiSan Service Team schreibt:

    Ist es nicht zuerst einmal ein sehr gutes Zeichen, dass namhafte Firmen, die zudem über das nötige Kleingeld verfügen, ein positives Signal in Richtung alternative Antriebstechnik aussenden? Gerade die Zielgruppe der Sportwagen-Fans tut sich mit dem Gedanken an ein Öko-Auto schwer, da in den Köpfen noch immer das Schreckgespenst einer lahmen Kiste mit fieser Optik umherspukt – da ist es doch prima, wenn der Branchenprimus sich derart ins Zeug legt, das Gegenteilt beweisen zu wollen. Ob es allerdings alleine bei einer Absichtserklärung bleibt, oder dem Werbeauftritt auch Taten folgen, wird die Zukunft weisen…

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