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carmondo | Russische Mittelklasse statt Ami-Kreuzer: Havannas neue Taxis

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Russische Mittelklasse statt Ami-Kreuzer: Havannas neue Taxis
06.05.2009 von Christoph Römer

Traditionen sind dazu da, dass man mit ihnen bricht. Klare Sache. Im Fall der Taxis von Havanna frage ich mich aber, ob die Traditionen nicht besser aufrecht  erhalten worden wären.

Ein zweischneidiges Schwert, denn auf der einen Seite waren die US-Straßenkreuzer aus den 30er, 40er und 50er Jahren stets eine Augenweide. Auf der anderen Seite jedoch, gibt es sicherlich sparsamere und zuverlässigere Autos als Modelle, die mindestens ein halbes Jahrhundert auf dem blechigen Buckel haben.

Aber warum ausgerechnet Lada? Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe schreibt, wird Havanna ab sofort 300 neue Lada 2107 (Baujahr 1994) erhalten. Das freut die Fahrer und auch die Lärm- und Abgasgeplagten Stadtbewohner aber hoffentlich bleiben noch ein paar alte Buicks, Chevrolets und Caddys übrig, um die Touristen zu erfreuen.

Denn bei aller Vernunft: eine Fahrt in einem alten Lada ist wahrlich kein besonderes Vergnügen – auch nicht in Havanna.

Kategorie: Autoblogs

Ein Kommentar zu “Russische Mittelklasse statt Ami-Kreuzer: Havannas neue Taxis”

  1. Michael schreibt:

    In Kairo sind auch ziemlich viele Lada-Taxis unterwegs. Dort hatte ich das große “Vergnügen”, mehrere Male in diesen alten kleinen Panzern mitzufahren. Die Wagen sind innen wirklich ziemlich spartanisch eingerichtet und viele sind ziemlich abgelebt. Die Fahrleistungen sind auch nicht gerade beeindruckend. Schade also für Havanna, mit den alten Ami-kreuzern können die Ladas sicher nicht mithalten, da nützt auch die moderne Technik nichts.

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