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Umwelt Forum
Hybridwagen - was bringen sie?
Einen durchaus interessanten Entwicklungsansatz verfolgt derzeit der „Rußpartikel-Pionier" Peugeot. Die Franzosen bringen derzeit einen Diesel-Hybrid zur Serienreife. Man stelle sich vor: Ein kleines Stadtauto mit niedrigem Diesel-Verbrauch wird durch den Einsatz des Hybrid-Antriebes noch sparsamer und emissionsärmer! Klingt theoretisch wundervoll, allerdings frage ich mich, wie Peugeot seinen Antrieb an den Endkunden bringen möchte. Schließlich kostet bereits der Diesel aufgrund der höheren Produktionskosten mehr als ein Benziner, ein Hybrid verteuert das Ganze nochmals. Bleibt abzuwarten wie viele Kleinwagen-Liebhaber bereit sind, für ihr grünes Gewissen den Preis einer sehr gut ausgestatteten Kompakt-Limousine zu bezahlen.
Neben den Toyota/Lexus - Modellen gibt es noch den Civic Hybrid (früher mal als „IMA" auf dem Markt - da hatte aber wohl kaum einer verstanden, dass es sich um einen Hybriden handelt ) und dann hört es zumindest auf dem deutschen Automarkt auch schon auf, oder? Das kann man dann wohl auch als Grund sehen, warum es so wenig Hybridautos auf unseren Straßen gibt. Entweder sind sie überteuert UND hässlich (Prius, Civic) oder nur überteuert (Lexus).
Gerade beim Luxus-Toyota müssen schon viele Dinge zusammenkommen, um sich den zu kaufen: Erstens mal - klar - Geld, dann kein Bock auf deutsche Wertarbeit und schließlich noch der Wille, die Umwelt zu retten in dem man sich in ein japanisches Luxusschiff mit 345 PS setzt um über die deutsche Autobahn zu schweben.
Inzwischen hat sich die ganze CO2/Hybrid-Hysterie etwas beruhigt. Mal schaun wie es weitergeht, wenn die deutschen Hersteller in ein, zwei Jahren ihre Hybridflotte an den Start bringen.
"die Batterien machen das Auto nicht leichter"
@ Relay167: Was wiegen denn die Batterien?
Bezügl. Grünes Gewissen: Das ist doch immer so, daß das Gewissen dort aufhört, wo der Geldbeutel anfängt. Und auf eine Art ist das ja auch verständlich. Aber ich finde es schon spannend, daß sich bei den Herstellern etwas in Richtung Umwelt bewegt, auch wenn die Modelle nicht so mein Ding sind (Lexus???)
Zumindest verkaufen sich einige Hybridmodelle in Amiland schon ganz gut bzw. der Absatz steigt dort recht stark an. Kann natürlich mit dem derzeitigen Hype um den Klimawandel zu tun haben.
"USA: Rekordabsatz, Toyota verkauft 137% mehr Hybrid-Wagen"
@ SmartBomb -- Bezügl. Grünes Gewissen: Das ist doch immer so, daß das Gewissen dort aufhört, wo der Geldbeutel anfängt. Und auf eine Art ist das ja auch verständlich. Aber ich finde es schon spannend, daß sich bei den Herstellern etwas in Richtung Umwelt bewegt, auch wenn die Modelle nicht so mein Ding sind (Lexus??? )
Solche Autos sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Wenn es solche Pioniere nicht gibt, bewegt sich unsere liebe Autoindustrie doch garnicht. Ich erinnere mich noch an den Aufschrei als es hieß, es sollten Kats eingebaut werden: "Hammwa nicht, gibt es auch vorläufig nicht, will keiner haben -- ist auch viel zu teuer" Und jetzt? Ist doch undenkbar ein Auto ohne Kat zu verkaufen.
Also: klar, die Hybrids sind aktuell vielleicht noch nicht der Hammer, aber wichtig sind sie allemale! Wenn die nicht so teuer wären, dann könnte ich mir in jedem Fall vorstellen, so einen zu kaufen.
@ Polle
Da gebe ich Dir absolut recht. Ohne solche Schritte würden wir immer noch am Anfang stehen. Klar, gibt es erstmal immer Zweifler und Pessimisten, aber man kann schließlich auch nicht erwarten, dass bei einer so jungen Technologie schon die komplette Flotte eines Herstellers auch als Hybrid-Fahrzeug erhältlich ist. Ganz zu schweigen von den Kinderkrankheiten, die jede zukunftsträchtige Entwicklung mit sich bringt. Das etwas passieren muss ist klar und dabei geht es ja nicht um die Sicherheit des Fahrers wie bei den meisten Innovationen der letzten Jahrzehnte, sondern um den Schutz unserer Umwelt, die, zugegebenermaßen, nicht immer so im Focus unseres Interesses steht. Noch nicht! Wenn man keine Luft mehr bekommt sind 300 PS auch nicht mehr wichtig oder? Selbst bei Neuerungen, die wirklich die Sicherheit und Überlebenschancen der Insassen bei einem Unfall steigern, haben die Leute dies nur zögernd angenommen. Ich erinnere nur an die Einführung des Anschnallgurts und wieviele leben dadurch bis jetzt gerettet wurden. Das ist ja wohl ein Argument oder? Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und bevor es fast zu spät ist, wird er kaum was ändern. Meine Meinung! Bin gespannt auf Eure 
Ich erinnere mich noch an den Aufschrei als es hieß, es sollten Kats eingebaut werden: "Hammwa nicht, gibt es auch vorläufig nicht, will keiner haben -- ist auch viel zu teuer" Und jetzt? Ist doch undenkbar ein Auto ohne Kat zu verkaufen.
Der Kat wurde allerdings von VW sehr gepusht, wenn ich mich richtig erinnere. Unser Nachbar hatte stolz einen Golf Cabrio mit "Jetzt mit Katalysator" Aufkleber auf der Heckscheibe. Das hat dann ein findiger Knilch flugs umgedichtet in "Jetzt mit Flux-Kompensator", in Anlehnung an den Film "zurück in die Zukunft".
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